Ich werde alt


Da zieht ein nahestehendes Familienmitglied um. Meine Mutter ließ es sich nicht nehmen, mich bereits um 7:15 Uhr aus dem Bett zu klingeln, damit ich auch ja rechtzeitig am Ort des Geschehens bin.

Ich bin dann los mit der Schrottkarre meiner Eltern und die 130 km zu Schwesterchen gefahren.
Der Umzugsort glich einem Kriegsschauplatz. Nein, ihr Exfreund nimmt es nicht wirklich gut auf, dass er jetzt der Exfreund ist. Entsprechend gehts da zur Sache.

Ich hab mich dann recht fix verdrückt, ich bin da nicht so der Held, der sich den Kontrahenten in den Weg wirft und hab dann unten dem Tetris-Mann beim einladen geholfen.

Tetris-Mann deshalb, weil er, wie jemand treffend bemerkte, seine Stapelei von Mobiliar im LKW durchaus etwas von Tetris hatte. 🙂
Stapel rein, Festzurren, nächster Stapel, festzurren, nächster Stapel… *g*

So ein paar Highlights gabs halt auch:

Irgendwie muss in der Muppet-Show „Das Tier“ entlaufen sein: Einer der Möbelpacker nahm die Waschmaschine auf den Buckel und schleifte sie aus dem 3. Stock bis zum LKW. D.h. Treppe runter und noch etwa 200 m über die Wege, weil der LKW nicht bis vors Haus fahren konnte. Die Gesichter der Umstehenden: Unbezahlbar. Und die ungläubige Frage: „Träume ich oder ist der mit der Waschmaschine auf dem Rücken grad an uns vorbeigelaufen?“ *g*

Alles eingepackt, alles ist fertig. Aber fix und alle. Pause dringend erforderlich.
Alles steht rum, keucht. Nur einer dehnt sich und meint sichtlich hochzufrieden: Ach, das hat jetzt mal echt gut getan.

Wieder die Blicke der anderen: Unbezahlbar. Der meinte das übrigens echt ernst. *g*

Dann die Bude wieder eingeräumt. Innerhalb von 1 Stunde war der LKW leer und konnte abfahren. Supersache das. Und dann die Lampen anbohren.

Witzig: Angelika, ihre Freundin und ich sinds ja nu gewohnt, mit anzupacken und auch zu schleppen. wir kennen das nicht anders. Naja, die Jungs haben das nicht so gesehen und waren dann immer hell empört, wenn wir was genommen haben, was schwerer als ne Teetasse war.

Hat uns aber nicht weiter gestört – umso schneller war alles leer 😉

Und jetzt sitz ich hier und fühle echt jeden Knochen im Leib. Ich bin richtig fertig und müde.

Und mal gucken, ob ich gleich noch ins Bett gehe…ich mag grad nicht aufstehen, tut zu weh….

Veröffentlicht am 9. Mai 2009, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

Ich werde alt


Da zieht ein nahestehendes Familienmitglied um. Meine Mutter ließ es sich nicht nehmen, mich bereits um 7:15 Uhr aus dem Bett zu klingeln, damit ich auch ja rechtzeitig am Ort des Geschehens bin.

Ich bin dann los mit der Schrottkarre meiner Eltern und die 130 km zu Schwesterchen gefahren.
Der Umzugsort glich einem Kriegsschauplatz. Nein, ihr Exfreund nimmt es nicht wirklich gut auf, dass er jetzt der Exfreund ist. Entsprechend gehts da zur Sache.

Ich hab mich dann recht fix verdrückt, ich bin da nicht so der Held, der sich den Kontrahenten in den Weg wirft und hab dann unten dem Tetris-Mann beim einladen geholfen.

Tetris-Mann deshalb, weil er, wie jemand treffend bemerkte, seine Stapelei von Mobiliar im LKW durchaus etwas von Tetris hatte. 🙂
Stapel rein, Festzurren, nächster Stapel, festzurren, nächster Stapel… *g*

So ein paar Highlights gabs halt auch:

Irgendwie muss in der Muppet-Show „Das Tier“ entlaufen sein: Einer der Möbelpacker nahm die Waschmaschine auf den Buckel und schleifte sie aus dem 3. Stock bis zum LKW. D.h. Treppe runter und noch etwa 200 m über die Wege, weil der LKW nicht bis vors Haus fahren konnte. Die Gesichter der Umstehenden: Unbezahlbar. Und die ungläubige Frage: „Träume ich oder ist der mit der Waschmaschine auf dem Rücken grad an uns vorbeigelaufen?“ *g*

Alles eingepackt, alles ist fertig. Aber fix und alle. Pause dringend erforderlich.
Alles steht rum, keucht. Nur einer dehnt sich und meint sichtlich hochzufrieden: Ach, das hat jetzt mal echt gut getan.

Wieder die Blicke der anderen: Unbezahlbar. Der meinte das übrigens echt ernst. *g*

Dann die Bude wieder eingeräumt. Innerhalb von 1 Stunde war der LKW leer und konnte abfahren. Supersache das. Und dann die Lampen anbohren.

Witzig: Angelika, ihre Freundin und ich sinds ja nu gewohnt, mit anzupacken und auch zu schleppen. wir kennen das nicht anders. Naja, die Jungs haben das nicht so gesehen und waren dann immer hell empört, wenn wir was genommen haben, was schwerer als ne Teetasse war.

Hat uns aber nicht weiter gestört – umso schneller war alles leer 😉

Und jetzt sitz ich hier und fühle echt jeden Knochen im Leib. Ich bin richtig fertig und müde.

Und mal gucken, ob ich gleich noch ins Bett gehe…ich mag grad nicht aufstehen, tut zu weh….

Veröffentlicht am 9. Mai 2009, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

warf folgenden Kuchen auf den Teller