Kopfschütteln und kein Ende


Ich verstehs wirklich nicht.

Was ist in eine Journalistin gefahren, die ein unmögliches Angebot als „Angebot, dem man nicht widerstehen kann“ wertet und die sich dann wundert, wenn der derart mit Weihnachtsgeschenken bedachte sich bedeckt hält? Oder auch, wie es Frau Schweitzer ausdrückt, „auf Tauchstation“ geht?

Das ganze, wie üblich offenbar bei der „Dame“, garniert mit einer unglaublich überheblichen Ausdrucksweise. Und in einer grauenhaften Mischung aus Deutsch und Englisch.

Dabei hat sie eigentlich recht wenig Grund, überheblich zu sein. Das „Rundum-Sorglos“-Paket, was sie da gebucht hatte (vergleiche auch: Eva Redselig aus dem Lawblog) ist, wenn man denn dem Blogger Thomas Stadler glauben mag, möglicherweise betrügerisch.

Ich kann verstehen, wenn sich jemand ärgert, wenn jemand anders seine wohlverdienten Lorbeeren erntet. Und ich bin, was das betrifft, auch der Meinung: Leistung muss honoriert werden.

Aber die Kirche muss dabei im Dorf gelassen werden. Wo ist das Problem mal zuzugeben, dass man da eindeutig übers Ziel hinausgeschossen ist?

Naja, abgesehen davon, dass Frau Schweitzers journalistische Glaubwürdigkeit dann endgültig den Weg der Titanic gegangen ist?

Ernstzunehmende Journalisten müssen nicht unbedingt bloggen. Aber sie sollten in ihren Äußerungen schon zu erkennen geben, dass sie ihre Leser ernst nehmen.

Aber vielleicht muss man das ja nicht, wenn man Frau Schweitzer heißt.

Was mich irritiert, ist allerdings, dass die taz solche Figuren beschäftigt.

Veröffentlicht am 18. November 2009, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

warf folgenden Kuchen auf den Teller