Schlechter Journalismus II


Meine Fresse. Da hat Lena den Song Contest gewonnen. Is ja schön. Vor allem für Lena. *g*

Die hat sich sichtlich gefreut, sie ist mit Spaß auf die Bühne gegangen und hat einfach runtergesungen. Mehr kann man mit dem Mainstreamliedchen, was keinem weh tut (und wohl auch deswegen gewählt wurde) auch nicht machen. Kein Anspruch, aber den hats auch nie erhoben.

Lena ist kein Mike Oldfield, kein Chris Rea – und sie weiß das auch. Will sie auch nicht sein.

Also einfach mal hinnehmen, dass die Dinge so sind, wie sie sind: Eine aufgeregte 19jährige, die ihr Lied super hinbekommen hat, die dafür von halb Europa gewählt wird und sich freut wie ein Schneekönig. Man kann sich mit ihr freuen oder es lassen, wenn man den Sinn nicht sieht.

Aber *hust* was da Florian Rötzer von Telepolis grad macht, wie er sich an ihr abarbeitet und vor allem Dinge ihr zurechnet, für die sie nix kann. Er hats z.B. an einem Beispiel einer Bild-Schlagzeile festgemacht. Nur – Lena boykottiert die Bild und Axel Springer allgemein. Sie will mit dem Schmutzblatt nix zu tun haben. Was kann also Lena für die Schlagzeilen?

Und tituliert das ganze einmal mit „Lena, es reicht“ und das zweite mal mit „Das deutsche Fräulein beeindruckt„.

Manchmal, wenn ich Florian Rötzers Artikel so lese, glaube ich, dass er nach seiner Karriere beim Heise-Verlag neu anfangen will: Als Nachfolger des dann wohl pensionierten Gossen-Goethe.

Veröffentlicht am 31. Mai 2010, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

warf folgenden Kuchen auf den Teller