Doch nicht vorbildlich
Ich bin grad platt wie eine Flunder. Im ernst.
Es kursierten ja Gerüchte, dass die Loveparade nur mit 7,5 Mio Euro abgedeckt war, was bei der erwarteten Größe der Veranstaltung eher ein Witz ist.
Ich bin bislang davon ausgegangen, dass das die übliche mediale Fehlinformation sei und die Leute mal wieder nicht richtig gelesen hätten – und die 7,5 Mio. Euro die Obergrenze PRO PERSON darstellte. Ich hab mal beim Finblog nachgefragt, denn ich bin nicht so der Finanzmensch (sagt meine Bank *hust*).
Das stimmt tatsächlich. Lopavent hat tatsächlich die Loveparade nur mit dem Kleckerbetrag abgesichert.
Wobei ich mich jetzt frage, was die Verantwortlichen geritten hat, so einen Minimalbetrag zu versichern?? Jede KFZ-Haftpflicht bietet doch schon mehr Versicherungsschutz?
Und ich überlege gerade, was mich mehr ärgert: Dass ich dem Schaller mehr Verstand zugetraut hab oder dass ich zugeben muss, dass der ausgerechnet der unsägliche Wiefelspütz recht hat, wenn er eine gesetzliche Mindestversicherungspflicht fordert?
Naja, blindes Huhn findet auch mal ein Korn *seufz*
Veröffentlicht am 2. August 2010, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.
Vielleicht haben der AXA aber auch die Pläne für die Veranstaltung vorgelegen und man hat dort gesehen, was alle anderen (ausgenommen eine Handvoll Verantwortlicher) auch gesehen haben – das Risiko ist zu groß.
Weil man Herrn Schaller gut kannte, hat die AXA für überschaubare 7,5 Mio eine nette kleine Prämie berechnet und alles weitergehende hätte dann, dem Risiko entsprechend, richtig Geld gekostet.
Und ob die Menge an Verstand bei Herrn Schaller ausreichend ist, wird sich in der Antwort auf die Frage zeigen, ob über die Veranstaltungs-GmbH hinaus auf das Privatvermögen von Schaller zugegriffen werden kann?
Also GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung
oder GmbH = Größenwahn mit beschränktem Hirn.
Ich dachte du wusstest das mit den 7½ Millionen. Na ja Herr Schaller wollte sein Fitness-Unternehmen promoten, ist ihm ja auch ‚gelungen‘. Wenn man auf die Homepage guckt, trifft einen vor Geschmacklosigkeit der Schlag. Als Betroffener käme ich mir nicht ernst genommen vor.
Da hat einer versucht, Corporate Identity in eine Traueranzeige zu zwängen…autsch.
Nein, wusste ich nicht. Ich bin tatsächlich von einer Fehlinformation der Medien ausgegangen…