Fahrplan


Und so gehts weiter:

Ich bin zu Hause. Regulär (!) entlassen. Ja, auch mit dem Loch im Bauch. Das ist fein verbunden und macht kein Theater. Und so ein Loch hat ja auch noch keinen umgebracht. 😉

Morgen gehts erstmal zum Hausarzt – neue Einweisung ins Krankenhaus holen. Und Krankenschein für Dienstag und Mittwoch. Danach altes Krankenhaus: Verbandswechsel (die dinger müssen täglich gewechselt werden) und Brief holen.

Mittwoch dann der Transport via Mutti Richtung Uniklinik Düsseldorf. Und von da aus mal weitersehen.

Auf den Tisch komm ich da auf jeden Fall. Und dann wird auch der 5 cm-Gang unterhalb des Bauchnabels ausgeräumt. Danach wieder Vakuumtherapie (wahrscheinlich) und dann – irgendwann – Sekundärnaht. *seufz*

Aber:

Wenigstens machen die da was. Und das ganz ohne Aldi-Angebotszettel.

Und ICH werde die zwei Tage zu Hause GENIESSEN. Endlich mal was, was nicht nach Krankenhaus riecht, schmeckt oder anfühlt…

Veröffentlicht am 11. Oktober 2010, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 10 Kommentare.

  1. Lass es Dir einfach nur so gut es geht gutgehen… 🙂 *hug*

  2. Ich wünsch dir alles Gute, dass die Ärzte der Uniklinik alles wieder in Ordnung bringen und du schnell wieder fit bist, damit diese Krankenhaustortur endlich mal ein Ende hat.

  3. Uniklinik ist ne gute Entscheidung. Kenn zwei Fälle die nicht so bequem wie du vom Krankenhaus in die Uniklinik gebracht wurden und die deswegen heute wieder (oder gar überhaupt) ein recht sorgenfreies Leben führen können. Ich weiß nicht warum das Qualitätsgefälle so heftig ist zwischen den normalen Häusern und den Unikliniken :/

    • Soo pauschal kann man das kaum sagen. Es gibt reichlich kleinere Häuser mit gutem Wohlfühlfaktor und guten Leistungen. Allerdings sind die wirklich guten Leistungen dann meist auf einge wenige Gebiete beschränkt. Hängt auch viel vom Chef der jeweiligen Abteilung ab, dessen Fach- und Sozialkompetenz oft genug auf die Mitarbeiter abfärbt. Problematisch wird es, wenn kleinere Häuser Vollversorgung um jeden Preis machen wollen und ihre Grenzen nicht kennen.

      as kann aber auch anders laufen. Meine Mutter wurde mit Anzeichen eines Schlaganfalls in ein Kreiskrankenhaus eingeliefert. Der aufnehmende Arzt stellte nach der dort möglichen Diagnostik eine Hirnblutung fest, die jedoch stand und auch wahrscheinlich vorerst keine aktute Lebensgefahr bedeutete. Wegen der fehlenden Möglichkeit ggf. neurochirurgisch einzugreifen, falls Komplikationen auftreten sollten, besorgte er umgehend ein Bett in der nächsten Uniklinik und begleitete selbst den Transport dahin. Da kann man durchaus von realistischer Einschätzung der eigenen Kompetenz sprechen.

      Auch an großen Unikliniken kann es durchaus miese Fachkliniken geben, und im großen Durchschnitt dürfte der Wohlfühlfaktor eher geringer sein als in kleinen Häusern, während die medizinische Kompetenz im Durchschnitt vermutlich eher größer und vor allem weiter gefächert ist. Ausnahmen in jeder Richtung bestätigen die Regel.

  4. Hallo,
    habe eben gelesen, dass Sie da endlich raus sind. An Ihrer Stelle würde ich glatt mal einen Patientenanwalt zu Rate ziehen. Das hört sich an wie ein richtig schlechter Albtraum!
    Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall nur das Allerbeste, und dass Sie bald wieder auf die Beine kommen!
    Sie werden Ihr Tagebuch sicherlich weiterführen, und bis dahin drücke ich Ihnen alle verfügbaren Daumen!
    Liebe Grüße, und genießen Sie die Zeit zu Hause.

    Gabi

  5. Zu Hause ist’s am besten!

    Aber wegen des Geruchs immer dran denken:

    WASCH DICH!

    😀

    Ich geh‘ jetzt ers’ma‘ laufen – lange, weit und schnell…

  6. Dann genieße die „freien“ Tage daheim und erhole Dich ein wenig.
    Hier sende ich Dir meine guten Wünsche 🙂
    Sweetkoffie

  7. PS: ich möchte Dich bei mir verlinken. Ist das OK?

  8. Ich schreib hier mal ganz laut: MUT, DURCHHALTEVERMÖGEN und TAPFERKEIT hin.

    Die Medaille für Tapferkeit, die haste verdient.

warf folgenden Kuchen auf den Teller