Gespenstisch


Die Bilder sprechen für sich.

Ohne weiteren Kommentar.

Veröffentlicht am 9. April 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 15 Kommentare.

  1. Erschreckend und faszinierend zugleich, in 20 Jahren dürfte die Gegend um den Reaktor ähnlich verfallen aussehen wie auf den Bildern, die eine junge Dame von einer verlassenen Stadt in der Nähe des Chernobyl-Reaktors gemacht hat:
    http://www.kiddofspeed.com/

  2. da läuft mir schon ein kalter Schauer den Rücken runter und die Beleuchtung (zeitweise Sonnenschein und blauer Himmel) mahct’s noch viel unwirklicher
    .. aber es ist nackte Realität!

  3. Jo – fast aus den „Dokumentationen“ von n24: „Die Erde nach dem Menschen“.
    Und es wird in Zukunft noch mehr solcher Orte geben (und es gibt ja schon ein paar davon), nicht nur durch Nuklearunfälle!
    Ich denke, ich wander aus – kommt jemand mit nach’m Pluto hin wech?

    😀

    • Pluto? ’n bisschen kalt dort! und auch die Atemluft .. 😦
      da müssen wir wohl doch noch ein paar Lichtjährchen weiter „fliegen“

      • *beäug* Ich kann euch auch auf den Mond schießen, ihr zwei Clowns? *g*

        • Nö – der Mond ist zu nahe dran du!
          Und auf ’n Mars will ich auch nich‘ – der bringt die verbrauchte Energie zurück – womöglich auch den Atommüll!
          Und der Jupiter und die anderen ham zu viel Schwerkraft, nech! Und der Pluto ist schön weit wech – endlich Ruhe!

          😀

  4. Ich kommentiere nicht viel, gleichwohl ich gerne bei Dir lese.
    Dieses Video schnürt mir die Kehle zu. Es ist schrecklich. Und es ist gut, so etwas zu sehen.
    Öffnet es doch die Augen.
    Liebe Grüße,
    Werner

    • Mir gings ähnlich. Und die Bilder aus Chernobyl sind entsprechend gruselig, dass ist über 20 Jahre her – aber es wird noch mehrere HUNDERT Jahre dauern, bis man daran denken kann, die Gegend wieder zu besiedeln. Und was bis dahin an Mutationen in der Tier- und Pflanzenwelt vorhanden ist, werden wir erst nach und nach herausfinden.

      In Japan ist es ungleich schlimmer – es ist eine kleine Insel, es sind mindestens (!) 3 Reaktorblöcke durchgegangen… und in einem anderen fängts auch an zu kriseln. Die Frage ist, ob sich die Japaner nicht langsam mal eine neue Insel suchen – die haben immer noch die Strahlenlasten aus Nagasaki und Hiroshima….

  5. kleines ichbinich

    auch ein interessanter Link http://lplaces.com/de/reportagen , diese Gruppe macht immer wieder ausflüge in die Sperrzone von Tschernobyl und erstellt dazu div. Fotoberichte

  6. Und immer noch wird diese Gefahr unterschätzt und runtergespielt auch wie derzeit aktuell in Fukushima und neuerdings auch noch ein anderer betroffener Ort.
    Mal ganz abgesehen von den ganzen Atomtesten,die schon vollzogen wurden und immer noch werden,sowie die ganzen Himmelsbesprühungen!
    Das kann doch einfach nicht ohne Folgen für Mensch und Tier bleiben!

    Da wurd dem Menschen ein Gehirn gegeben und er weiß es oft nicht richtig zu nutzen.
    Manchmal wünschte ich….manch Mensch wär ein Tier,vielleicht würden wir dann vor schlimmeren bewahrt.

    Beste Grüße

  7. Nachtrag:
    Sehr,sehr mutig von den Menschen, die sich für dieses Video in diese Gefahrenzone begeben haben. Meinen tiefen Respekt dafür.

    Die Tage der dort gezeigten Tiere dürften wohl auch gezählt sein(schnieeef) 😦

    • Wie man an Tschernobyl sieht, ist das gar nicht mal so sicher. Erkundige dich mal – in der Gegend gedeihen Wölfe, Bären und andere Tiere. Und denen gehts augenscheinlich gut. Die Frage ist halt nur, wie die Mutationen aussehen. Wobei das wohl da von Darwin geregelt wird: Mutationen, die nicht lebensfähig sind, überleben nicht. Ich finde eh, dass man genau von dem Thema (Mutationen) nur Gerüchte hört, aber nichts greifbares bekommt. Es sickern immer mal wieder Bilder und Videos von ziemlich grotesken Mutationen durch, aber es fehlt mal derjenige, der genau auf den Tisch legt, was da passiert.

      Falls jemand einen *seriösen* Link dazu findet, wär ich echt dankbar. Ich stoße immer nur auf irgendwelche Verschwörungstheoretiker und ich würde gerne stichhaltige Infos haben, nicht nebulöse Vermutungen.

  8. Von mir mal nur ein paar technische Infos.
    Der Grenzwert für Radioaktivität in Deutschland ist 20mSv/a. – d.H. umgerechnet auf einen Arbeitsplatz mit Radioaktiver Strahlung, dass 1,0 µSv/h auftreten darf, wenn man von 2000 Arbeitsstunden im Jahr ausgeht. Alles darüber führt, mit großer Wahrscheinlichkeit, zu Langzeitschäden.
    Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schädigung nicht linear, sondern mit steigender Strahlung nimmt die Schädigung zu. Bis hin zu akuten Schäden….

  9. Und ich hab mal 70 km von da weg gewohnt …
    Insgesamt gehen die Strahlenwerte aber noch, ausser natuerlich an Hotspots. Mal schauen wie das weitergeht. Freisetzung scheint ja aktuell unter Kontrolle zu sein, aber es gibt ja immer noch Nachbeben ohne Ende. Ich hoffe sie bekommen da bald redundante Erdbebensichere Kuehlung hingeschafft.

warf folgenden Kuchen auf den Teller