Archiv für den Monat Juni 2013
Wunderbar :-)
Youtube ist eine unglaublich gute Quelle für wunderbare Dinge.
Zum Beispiel für Komiker, die diesen Namen noch verdient haben.
Das schmutzige Geschäft mit Kindern
Eins vorweg: Wer es sich leisten kann: Bitte etwas an die taz spenden. Das ist ein sehr gutes Beispiel für Aufklärungsjournalismus und das muss gestärkt werden.
Jugendämter sind personell unterbesetzt, das ist inzwischen – dank Austerity und der Pflicht zum Personalkostenabbau – bundesweit so. Dieser Personalkostenabbau geht ja nicht einher mit dem Abbau von Verpflichtungen oder auch nur der Verringerung von Papierkram. Und so greifen viele Jugendämter zum Notnagel „Outsourcen“. Das ist eigentlich nichts anderes, als das das Wohl und Wehe von Kindern und Jugendlichen, deren Lebenssituation mit „schwierig“ nur unzureichend umschrieben ist, in die Hände von gewinnorientierten Firmen gelegt wird.
Denn das Geschäft mit den missbrauchten Kindern geht glänzend, dank § 1631 b BGB.
Übrigens
Derjenige, der den Heuschnupfen erfunden hat, soll sterben gehen.
Langsam.
Schnief….HATSCHI
Posted from WordPress for Android
Der dankbare Überwachte
Es gibt immer wieder Menschen, bei denen ich mir irgendwie nie völlig sicher bin, warum sie Politiker geworden sind.
Kenntnisse oder Durchblick kann es nicht sein, denn regelmäßig fallen sie durch Äußerungen auf, die so jenseits jeglicher Realität sind, dass man sich fragt, in welchem Paralleluniversum sie leben.
Heutiges Beispiel: Bundesinnenminister Friedrichs.
Soso, die Amerikaner haben durch ihre Überwachung „Terroranschläge“ in Deutschland verhindert. Ich dachte bislang immer, dazu halten wir uns 16+1 Verfassungsschutzbehörde plus BKA plus normale Polizei.
Herr Friedrich, soll das heißen, dass diese Behörden abgeschafft werden und die innere Sicherheit Deutschlands an die USA outgesourct werden?
Neues vom Spamfilter
Ach ja, die werden auch immer wieder einfallsreicher. Heute mal eine kleine Sammlung Spam, damit mir keiner drauf reinfällt.
Immer dran denken: Wenn dir jemand Geld anbietet, den du nicht kennst, hat der nichts Gutes im Sinn. Wenn dir jemand eine Dienstleistung anbietet und sich auf eine gekaufte Datenbank beruft, will er, dass du sauer bist und auf die Mail antwortest, auf die Art stellt er fest, dass die Emailadresse richtig ist und eine verifizierte Emailadresse ist Geld wert.
Alles in allem: Wenn eine Nachricht zu gut ist, um wahr zu sein, ist sie es wahrscheinlich auch nicht.
Obamas blassrote Linie
Es gibt Nachrichten, die einen sofort elektrisieren. Man liest sie und weiß: Da lügt jemand. Und man fragt sich gleichzeitig: Warum?
Es war diese Nachricht, dass die USA jetzt “unmissverständliche Beweise” für Assads Giftgasangriffe gegen die Rebellen in Syrien haben. Die USA würden hier jetzt die rote Linie ziehen und sich überlegen, wie sie da eingreifen.
Ich hatte augenblicklich die Assoziation zu den „Weapons of Mass Destruction“ des Saddam-Regimes. Die Giftgas-Geschichte ist von ähnlicher Qualität, was die Glaubwürdigkeit angeht. Die russische Regierung, denen die Amerikaner die Beweise vorgelegt haben, zeigen sich ebensowenig überzeugt.
Hurra auf das Elternrecht
Derzeit wird ja diskutiert, ob die Strafen für die *weibliche* Genitalverstümmelung (die männliche ist ja nach wie vor per Gesetz erlaubt) verschärft werden sollen.
Allein diese völlige Schizophrenie: Wenn Eltern einen Jungen haben, dürfen sie straflos mit gesetzgeberischem Segen aus jedem denkbaren Grund an den Genitalien ihres Sohnes herumschnitzen. Aber kaum ist das ein Mädchen, gibts Haftstrafen.
Impressum? Oi?
Jo, ich hab ein Impressum. Lange mit mir gerungen, der Platz im Schatten war ja doch recht angenehm. Und auch durch meine persönliche Situation hab ich echt Probleme damit gehabt, mich zu „outen“. Und dann auch noch mit Adresse.
Aber…. ehrlich? War eine gute Idee.
Mein Schreibstil hat sich zwar nicht geändert, wohl aber der Ansatz, mit dem ich an die Artikel gehe und damit mein Blog eigentlich im Ganzen.
Ich lese erheblich mehr, warte oft jetzt auf den Informationsfetzen, der *click* macht, damit ich den Ansatz bekomme, den ich haben will. Prism ist hier ein Beispiel, aber auch der Artikel über Gustl Mollath.
Ich experimentiere jetzt mehr rum – was geht, was kann ich, und was nicht, was vielleicht nur *noch* nicht.
Die Reaktionen, die ich bekomme, zeigen mir: Der Weg ist jetzt nicht der verkehrteste. Und ein bisschen stolz bin ich ja schon drauf. 🙂
Naja, ok, mehr als nur ein bisschen. *g*
Das gibt mir auch die dringend benötigte Bestätigung – und das tut auch echt gut. Und ich lerne gerade wieder, dass ich mich auf meine Instinkte durchaus verlassen kann. Auch schick.
Alles in allem: Jop. Würde ich jederzeit wieder tun.
Was mir ein bisschen leid tut, ist, dass hier demnächst weniger persönliche Sachen stehen werden. Aber DIE dann auch noch öffentlich zu machen ist mir unter einem Impressum dann doch zu kritisch.
Sorry dafür, ich glaube aber, dass der Wechsel von „Person“ zu „Themen“ nicht zwingend schlecht sein muss. Denn klar ist auch: So ganz wird die alte Tante Jay ja doch nicht verschwinden.
Ich werde weiter ranten, mich aufregen, sauer sein, schimpfen und einfach ich sein. Nur mein (nicht vorhandenes *g*) Privatleben wird ein wenig in den Hintergrund treten 🙂
P.S.: Sobald ich die Datenübernahme geschafft hab und *endlich* auch das Desing passt, zieht die Tante Jay auf ne eigene Domain um. Von hier gibts dann nur noch eine Weiterleitung. 🙂
Yay :)
Eine befreundete australische Autorin hat eine Anthologie zusammengestellt. Titel: Love at first sight. Jo, is englisch.
7 Geschichten hat sie beisammen, eine achte folgt evtl.
Eine davon ist meine 🙂
Das ebook wirds bei Amazon geben, kostenfrei zum Download. Ich schick den Link sobald ich ihn habe. Lohnt sich, ich weiß, welche Autoren da mitschreiben und da sind einige verdammt gute dabei. 🙂
Neues von der Drosselkom
Die Telekom will ja die neuen Volumentarife anbieten. Und will ja auch partout nicht davon abrücken.
Aber was genau hat die Telekom da eigentlich vor?
Mario Sixtus und Herr Lehmann klären nach der Werbeunterbrechung auf 😉
Prism und die Medien
Der Journalismus ist die Vierte Gewalt im Staate. Er kontrolliert die anderen drei Gewalten: Judikative, Exekutive und Legislative. So ist zumindest die Theorie und so ist zumindest auch der Anspruch, den die Verlagshäuser geltend machen.
Und immer, wenn mal wieder etwas herauskommt, das beweist, dass es nicht stimmt, kommen genau diese Qualitätsmedien in Erklärungsnot. Und nicht immer gehen die damit gut um.
Meinung. Freiheit?
In Griechenland sind die staatlichen Rundfunkprogramme abgeschaltet worden.
Drei staatliche landesweit ausgestrahlte Fernsehprogramme, sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme sowie 19 regionale Radiosender sind mit einem Schlag verschwunden. Private Alternativen gibt es rudimentär, in Griechenland ist das Privatfernsehen nur geduldet und hat keine offiziellen Lizenzen.
Fehlgeleitete Justiz
Freiheit. Für uns selbstverständlich. Wir können entscheiden, ob wir nach draußen gehen, ob wir ein Zimmer verlassen oder ob wir das Licht ausmachen. Wir können entscheiden, ob wir uns an den PC setzen oder spazieren gehen.
Nicht umsonst ist die Freiheit eines der höchsten verfassungsrechtlich geschützten Güter in die der Staat nur ausnahmsweise eingreifen darf. Privatpersonen dürfen nur innerhalb absolut eng umrissener Grenzen hier eingreifen, alles andere nennt sich dann Freiheitsberaubung und ist strafbar.
Tja. Und wenn der Staat sich irrt?