Archiv für den Monat Juni 2013

Eine Flutkatastrophe


In den Nachrichten steht genug darüber, wie sich die Flut entwickelt und wie die Wasserstände sind – darum geht es mir in diesem Artikel auch eher weniger. Sondern um die „Nebeneffekte“ die sich gerade bemerkbar machen und bei denen ich allmählich wirklich graue Haare bekomme.

Und warum soll ich alleine leiden, Sodbrennen bekommen oder hohen Blutdruck: Aufschreiben befreit. Das wird jetzt ein hochgradig ärgerlicher Rant. Und wenn jetzt einer meint, ich wär herzlos: Nein. Ich bin nur stinksauer.

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Yay


Ich bin heute wirklich ein bisschen stolz auf  mich. Ich habe das Prokrastinieren ja inzwischen zur Kunstform erhoben. Was unter anderem dazu führt, dass ich bestimmte Dinge einfach nicht mehr fertigbekomme.

Doof.

Aber heute habe ich die bereits vorhandenen Kapitel vom Buch (ja, das Projekt von Dezember *schäm*) komplett überarbeitet, zwei Geschichten getauscht, die zu Blogspezifisch waren und alles in allem kann ich jetzt die restlichen Geschichten fertigschreiben.

Morgen mal um meine Nichte kümmern, ich hab ihr versprochen, dass ich mit ihr in den Zoo gehe.

Zu ihrem Geburtstag letztes Jahr.

Im August 😦

Wird verdammt nochmal Zeit das ich das einlöse. 😦

An euren Taten sollt ihr gemessen werden


Thomas de Maizière war angetreten, den buntschillernden Haufen an Möchtegernstars, der sich da Truppenverwaltung nennt, zu reformieren und wieder in die Reihe zu bringen. Und wie immer bei Behörden, wenn man nicht gründlichst mit dem Besen durchputzt und alles, was aufmuckt, rigoros in die mittlere Walachei abschiebt (Bundesverwaltung, die können Beamte überall hinversetzen – notfalls auch von Garmisch nach Rügen), geht das schief.

Das lernt unser Verteidigungsminister gerade. Denn was ist denn da eigentlich passiert?

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Wasserwerfer


Das ganze Elend in der Türkei in einem Video auf den Punkt gebracht.

Frau Sibylle. Seufz.


Mal wieder.

SpOn-Kolumne über die Klamotte (im Sinne von „witzig“) in Leipzig. Und irgendwie wird bei der nie richtig klar, wenn es um diese Themen geht, was sie eigentlich will? Dürfen wir uns nicht aufregen? Sind wir alle zu maskulin? Zu feminin? Stellen wir uns an?

Such dir was aus – deren Kolumnen sind manchmal echt sowas wie ein modernes „Wünsch-dir-was“. *seufz*

Achso:

Die Republik droht zu kollabieren. Warum? Männliche Lehrende werden in Leipzig künftig Professorin genannt. Hier zeigt sich das Grundprinzip der menschlichen Empörung: Erst schimpfen, dann hinnehmen – und auf gar keinen Fall nachdenken.

Doch, Frau Berg. Ich *habe* nachgedacht. Und finde es trotzdem ziemlich bescheuert.

Und es hilft kein bisschen, dass sie hier ausnahmsweise leider recht hat.

Fappy


Es gibt da so eine bildschöne Satire. Fappy der Delfin.

Kurz gesagt: Fappy soll angeblich durch amerikanische Schulen stiefeln und mit Kindern „Verträge“ abschließen, dass die niemals nich eine Verlobung mit ihrer rechten Hand eingehen. Es gibt übrigens eine Menge Leute, die Fappy für echt halten.

Alleine der Name „Fappy“ hat bei mir eigentlich schon die Alarmglocken schrillen lassen. Selbst wenn eine der Kommunen aus dem Bible Belt eine so bescheuerte Idee hätte, die hätten den NIE Fappy genannt („To fap“ => sehr vulgär für wichsen *g*).

Warnung: Nach dem Klick kommt eine unfassbar alberne, grottenschlechte, satirische und völlig geschmacklose Hymne auf Fappy und wer auf sowas nicht steht sollte nicht lesen. 😉

Die Melodie könnt ihr euch ja dazu denken 🙂

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Kurze Frage zum Urheberrecht


*g*

wenn ich einen Liedtext nehme, ihn an einigen Stellen verfremde und den Text hier reinstelle – kann ich dann ne Abmahnung kassieren?

Impfen ist doof


/update: Ulf hat auch was. Medizinisch deutlich ausgefeilter und mit Hinweis auf Psiram, um zu zeigen, woher die ganzen Impfmythen kommen. 🙂

Aber die Leute, die nicht impfen sind noch viel dämlicher.

Es sind ja Kinderkrankheiten, richtig? Harmlos, weil kriegen ja nur Kinder, richtig? So ein bisschen Masern oder Mumps hat noch keinem geschadet, man ist ein paar Tage krank und dann geht das alles wieder und Kind ist wieder gesund, richtig?

Falsch.

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Sag ich doch


Der schlagende Beweis, dass die Beschneidung NICHT gegen eine HIV-Infizierung hilft und im Gegenteil sogar dafür sorgt, dass das weiterverbreitet wird, wird gerade in Uganda erbracht.

Nachdem Mitte der 90er die Quote der HIV-Infizierten bei 18% der Bevölkerung lagen, konnte das auf 5% durch Aufklärungskampagnen und die Verteilung von Kondomen gedrückt werden. Seit 2006 wird auch die Beschneidung der Männer als HIV-Prävention dort vorangetrieben. Heute ist die Quote wieder bei 7,% der Gesamtbevölkerung, das sind 1,4 Mio. Infizierte.

Ein paar Quotes aus dem Artikel, die man mal untereinander schreiben muss, um die richtig zu verstehen.

„Ich habe immer Kondome vermieden, weil mir der Sex dann keinen Spaß macht“,

So wurden die Männer in Uganda – wie auch in anderen Ländern Afrikas – bereits vor Jahren dazu aufgerufen, sich auch im Erwachsenenalter noch beschneiden zu lassen. Studien hatten ergeben, dass der Eingriff das Risiko einer HIV-Infektion bei Männern leicht mindern kann.

Die UAC zitiert einen Jugendlichen mit den Worten: „Wir sind stolz auf unsere Beschneidung, weil wir jetzt kein Aids bekommen und unser Sexleben voll genießen können.“

Noch Fragen?

 

Biologie vs. Kultur


Die Haupttheorie in der gesamten Gender-Diskussion ist ja, dass es zwischen Mädchen und Jungen keine Unterschiede gibt (von den körperlichen mal abgesehen). Die Menschen, die jetzt in der Uni Leipzig „Herr Professorin“ eingeführt haben, gehen von der Theorie aus, dass das Gehirn von Mädchen und Jungen gleich angelegt ist und nur die unterschiedliche Behandlung von Mädchen und Jungen den Unterschied ausmachen, ob ein Mädchen später eher „weiblich“ oder ein Junge eher „männlich“ wird.

Also die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen rein soziologisch bedingt sind – würde ein Mädchen als Junge erzogen, würde sich das Mädchen hinterher auch eher „männlichen“ Berufen widmen und würde ein Junge als Mädchen erzogen, dann würde er hinterher eher „weibliche“ Berufe wählen.

Kurz gesagt: Es sieht so aus, als ist diese Annahme völlig falsch. Denn diese Annahme setzt das Prinzip der Evolution und der Selektion völlig außer Kraft.

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Ich bin faul :)


Eigentlich wollte ich den Artikel über den Informatikunterricht ja noch überarbeiten.

Aber dann hat „simop“ einen so großartigen Kommentar druntergeklebt, dass der jetzt so stehenbleibt.

In dem Ding steckt Herzblut und eine Menge Arbeit – die möchte ich nicht kaputtmachen.

Also bleibt er nu so stehen und gut ist. 🙂

Zweierlei Maß


Was mir in letzter Zeit immer wieder auffällt, ist, wie sehr manche Menschen offenbar noch in dem Gedankengang Kirche verhaftet sind und wie sehr die Beißreflexe ausgeprägt sind, wenn man Kirchen kritisiert.

Beispiele gefällig?

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Informatikunterricht am Beispiel NRW


Nun ist Informatik also wieder auf den Stand eines Wahlpflichtfaches gefallen. Zumindest in Hamburg.

Falsche Entscheidung? Richtige? Versuchen wir doch mal, das ganze aufzuarbeiten.

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Zahnweh


Abseits von meiner neugefundenen Seriosität *hust* gibts immer noch eine Menge Dinge über die ich mich hervorragend aufregen kann.

Universitäten zum Beispiel. Aktuell hüpfe ich hier innerlich gerade wie ein Gummiball von Wand zu Wand in meiner eigenen, persönlichen Gummizelle und fasse nicht, was ich grad lese.

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Der Whistleblower


Wo immer Menschen in einer Gruppe leben, gibt es solche, die ihre eigene Agenda verfolgen. Sie erzählen uns eine Sache und tun dann das Gegenteil. Das können Firmen genauso sein wie Politiker, Organisationen, Behörden oder eben auch dein Nachbar.

Diese Menschen sind auf Geheimhaltung angewiesen, darauf, dass ihre Handlungen nicht herauskommen.

Und hier beginnt der Job der Whistleblower.

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