Archiv des Autors: Tante Jay
Titanic
Moin auch,
beim stöbern hab ich festgestellt: Die Titanic rockt nach wie vor. Politisch sehr inkorrekt, Treffsicher und urkomisch: Den Leuten wird der Clownshut aufgesetzt und die Idioten damit bloßgestellt.
Find ich toll 🙂
Money Quote:
»Verschleierung, Zwangsheirat, Ehrenmord – wir Islamkritiker tun immer so, als ob uns die Frauenrechte wer weiß wie am Herzen liegen. Ist das nicht total geheuchelter Quatsch?«
Hermann Fraunhofer aus Leipzig
Sie haben recht. Wir würden unsere Frauen zum Schutz vor den Moslems da draußen doch ebenfalls zu Hause einsperren, wenn sie nicht stärker wären.
Gute Tage – und weniger gute
Gott bin ich finster drauf. Ich kann auch nicht wirklich schlafen. Kein Kopfkino, nur eine ziemlich chaotische Gefühlslage. Und das Wissen, das ich Tritte schon mal besser weggesteckt habe.
Was war passiert? Eigentlich nicht viel. Chat via Whats App mit ein paar Bekannten. Und wie das so ist, wenn man mit mehreren chattet: es läppert sich. Da einer der Bekannten dann leicht genervt gegangen ist, weil das wohl auf der Arbeit nicht so gut kommt, wenn das Handy dauerpiept, meinte ich noch „Jugend von heute. Einfach nicht mehr belastbar“. Ein anderer kam zurück nach einer “Auszeit“ und meinte dasselbe. Soweit, so normal. Die Antwort hingegen hat mich zielgenau so getroffen, dass ich heute den ganzen Tag nicht mehr hochgekommen bin:
Komm du mir nochmal mit Belastbarkeit ich bin nih derjenige der in frührente zu Hause sitzt und anscheind nix besseres zu tun hat als SMS zu schreiben. Schön Tag.
Sauber. Danke. Mit solchen Kumpels braucht man echt keine Feinde mehr.
Pfeiffersches Drüsenfieber
Dass ich den Herrn Pfeiffer, der ganz gerne seltsames Zeug absondert, nicht mag, weil ich die Motive seiner Äußerungen in Zweifel ziehe (meiner Meinung nach gehts dem um das ausschnufen von Fördertöpfen nicht um irgendwelche gesellschaftlichen Belange.) ist ja bekannt.
Es ist aber schön zu sehen, wie sich der Lieblingskriminologe („namhaft“ *g*) einmal richtig schön in die Nesseln gesetzt hat. Danke an das fallenlassen in meinen Postkasten 🙂
Und eins ist mal klar: Wer die Probleme der Jugend bezüglich Rechtsradikalismus darin sucht, dass die alle in den DDR-Kindergärten gemeinsam aufs Töpfchen gegangen sind und nicht darin, dass die keine Perspektive haben und dass die Nazi-Zeit in den Schulen damals immer als westdeutsches Problem gesehen wurde, nicht als ostdeutsches, der glaubt auch, dass Computerspiele Amokläufer produzieren.
Oh wait….
Drei sind einer zuviel

Abzugeben:
Kater, rot mit weißem Halstuch und weißen Söckchen und goldenen Äuglein, die einem echt das Futter aus der Tasche ziehen. *g*
Völlig verschmust, verspielt, allerdings….“Samtpfote“ geht anders. *römms* Main-Coon/Norwegische Waldkatzen/Hauskatzenmischung.
Verfressen isser auch – sieht man auch ein wenig *hust*
Wenn einer haben will, Bescheid sagen. Bilder auf Anfrage, aber das Katerchen ist halt einer von dreien und versteht sich auch nicht so super mit den anderen. Die jetzt hier mit meiner Katzenallergie alle drei reinzusetzen hieße, die Krankheiten noch herbeirufen – muss ja auch nicht.
Allerdings ist die Katze leider nicht umsonst abzugeben (nein, Joynt, auch nicht vergebens), da die Leute auf Dinge, für die sie Geld bezahlen, halt immer mehr Acht geben. Da wir aber die Kohle nicht wollen geht sie zum Tierschutzverein.
Anfragen unten zwischen die doofen Kommentare schreiben, der Kater ist dann abzuholen im kleinen Dorf am Rande der Großstadt 🙂
/edit: Das Tier ist KEIN Freigänger, sondern eine Wohnungskatze. 😉
Und wo wir schon mal dabei sind…
Es sollte verboten gehören, dass Verpackungen gleich aussehen. Es sollte verboten werden, dass die Verpackungen für Spülmaschinentabs genauso aussehen wie die für Waschmaschinentabs.
Gott, gibt das ne Sauerei…..
Montag Morgen Oder So….
Da klingelt es zu nachtschlafender Zeit, man fällt verdrömmelt aus dem Bett, tappst zu Tür und da steht dann ein Dipl. Nachbarschaftskommunikationsingenieur. Oder auch: Rentner, der die Post austrägt (wär vielleicht auch noch was *hust*).
Es werden allerlei Fragen gestellt, die er sich bei näherer Betrachtung auch selbst hätte stellen können:
1. Wohnt John Doe noch hier? „Ne, kuck Klingelschild. Steht nich drauf“ *gähn*
2. Wer verkauft denn hier den Honig? „Da, wo Imker druffsteht“ *lautergähn* „Noch wa…“ im Hintergrund höre ich den sonoren Klang einer Tür, die ins Schloß fällt. Lies den Rest dieses Beitrags
Mein Lieblingskriminologe
Der Stern hat einen herrlichen Artikel über ihn verfasst. Den hab ich ja wirklich gefressen – ich überlege gerade, ob ich mir das Ding einrahmen soll 🙂
/edit: Ich sehe gerade mit Vergnügen, dass die sich schon öfter an ihm abgearbeitet haben. Die Artikel sind toll – sie treffen auf den Punkt die Tatsache, dass es Herrn Prof. Pfeiffer nicht um die Wahrheit geht, sondern um lukrative Auftragstöpfe.
Vor diesem Hintergrund finde ich es besonders schlimm, dass ausgerechnet er damit beauftragt wurde, die Personalakten der kath. Kirche auf Hinweise zu durchsuchen, ob jemand Kinder missbraucht hat.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Kirche (egal ob evangelisch oder katholisch) das gefälligst selbst zu leisten hat. Neben angemessener Schadenersatzzahlung (und ich rede hier nicht von den dreisten 5000 Euro pro Fall, die im Raum stehen), versteht sich. Aber das ausgerechnet Pfeiffer damit beauftragt wurde, läßt in mir das Gefühl entstehen, dass da wieder relativiert und vertuscht werden soll.
Und das Procedere, nach dem dann „geprüft“ werden soll, bestätigt mich darin eigentlich noch. Ich verstehe, dass die Priester da durchaus besorgt sind.
Hinterhältiger Lattenangriff
ICH SCHWÖRE
Als ich mein Knie da hingestellt hab, war die Latte noch nicht da!!!!
Mistvieh blödes.
*eisbeuteldraufpack*
Schlaflos im Ruhrgebiet
Ich frag mich gerade, warum ich überhaupt ins Bett gehe. Ich schlafe ja doch nicht und wenn, dann wache ich mit Panikattacken auf. Unschön. Und nein, Schlafmittel sind keine Lösung.
Loslassen
Wir alle tragen irgendwelchen Müll mit uns rum. Seelenmüll, Dinge, die sich im Leben angehäuft haben. Das müssen nicht irgendwelche materiellen Dinge sein, meist sind es Erinnerungen, Gefühle und das gute Gefühl, im Alltag zu stecken. Denn so langweilig Alltag ist – er gibt Sicherheit und Struktur. Lies den Rest dieses Beitrags
Gute Nacht
mit schickem Video.
Hat was. Ich fühl mich gleich weniger bescheuert 🙂
/update: Link repariert. Ich muss mit dem Handy wohl noch was üben 😉
Jemand ne Idee


Die Wand sieht beimir an mehreren Stellen ssltsam aus. Die Tapete da fühlt sich auch an, als wäre da Zement drüber gepinselt. Ich wüsste gerne, ob ich mir Sorgen machen muss….
Jemand ne Idee?
Großwildjagd
BSSSSSSSSSSSSS
WACK
AUAAAAAA
Warum fliegen die Mistviecher immer am Ohr vorbei????? *grrrrrr*
Artikel 1 – wo bleiben die Opfer
Angesichts einer flammenden Mail, die in meinem Postkasten lag – Tenor: „Denkt denn keiner an die Opfer???!!?“ muss ich konstatieren:
Nichts verstanden. Nicht differenziert. Und Pauschalurteile sind gerade bei dem Thema sehr trügerisch.
Wenn ich einem Täter zubillige, dass für ihn die gleichen Rechte UND Pflichten gelten wie für jeden einzelnen von uns – wo spreche ich da den Betroffenen (ich mag das Wort Opfer nicht, da es die Betroffenen in eine hilflose Ecke drängt) Rechte ab? Wenn ich das Folterverbot für richtig halte – wo spreche ich den Betroffenen denn ab, dass sie „Opfer“ sind?
Es ist richtig, dass derzeit das Übergewicht auf den Tätern liegt. Die sollen resozialisiert werden und bekommen entsprechende Auffangmöglichkeiten. Was auch gut und richtig ist, denn so verhindert man neue Taten. Das ist nicht so eingängig zu verstehen, da verhinderte Taten in keiner Statistik auftauchen, nur die nicht verhinderten. Aber wenn durch anständige Resozialisierung auch nur EIN EINZIGER Täter begreift, was er getan hat und es nicht mehr tut – dann hat man unter Umständen sehr viele Betroffene vermieden. Gerade beim sexuellen Missbrauch Minderjähriger kommen häufig auf einen Täter sehr viele Betroffene.
Kann man Magnus Gäfgen zurück in die Gesellschaft resozialisieren?
Derzeit würde ich das verneinen. Der Mann leidet an erheblicher Selbstüberschätzung und genießt offenbar die Aufmerksamkeit der Menschen, sonst würde er nicht immer und immer wieder mit absurden Ideen die Öffentlichkeit suchen (Stichwort „Gäfgen-Stiftung“).
Konsequenz: Nicht rauslassen.
Nur – was ist mit den Betroffenen, die zum Teil hochtraumatisiert sind nach dem, was ihnen widerfahren ist? Was ist mit den Leuten, die nicht mehr wissen, wer oder was sie sind, deren moralischer Unterbau durch Ereignisse, auf die sie keinen Einfluß hatten, völlig zerstört wurde?
Genau hier besteht massiver Nachbesserungsbedarf. Es kann nicht sein, dass Krankenkassen keine oder nur wenige Therapiestunden übernehmen. Es kann auch nicht sein, dass in Strafprozessen immer und immer wieder die Opfer rücksichtslos retraumatisiert werden, weil der Täter nun mal das Recht hat, mit seinem Opfer konfrontiert zu werden. Es kann auch nicht sein, dass gerade in Vergewaltigungsprozessen immer und immer wieder die Opfer als (falschbeschuldigende) Täter dastehen.
Und nein, der Kachelmannprozess ist hier ausdrücklich ausgenommen.
Hier besteht vom Gesetzgeber unendlicher Nachbesserungsbedarf. Da muss was passieren und das schnell. Es wurde in vielen Fällen schon viel zu lange gewartet.
Aber im Gegenzug die Rechte des Täters vor Gericht aufweichen: Nein. Das würde dem Willkürstaat Tür und Tor öffnen. Und wer wissen will, wie so etwas aussehen kann, kann sich ja mal die Videos vom Volksgerichtshof angucken oder auch die Massentodesurteile in China. Todesurteile am Fließband, ohne die Möglichkeit der Revision oder auch nur der Anhörung.
Das kann man nicht wirklich wollen.
Artikel 1 Grundgesetz – schwer zu verstehen
Magnus Gäfgen – eine Person, die, freundlich ausgedrückt, zwiespältig ist.
Er hat sich Schmerzensgeld erstritten – 3000 Euro, die ihm zustehen, weil er von staatlichen Stellen mit Folter bedroht wurde. Die Gemüter der Berufsbetroffenen und hauptamtlichen Eltern schäumen über, dass „so einer“ die „Chuzpe“ hat, überhaupt noch Schadensersatz zu fordern.
Es ist leider nicht ganz so einfach.