Archiv des Autors: Tante Jay

Buchhalter da?


Es gibt ja das Modell der NKF – Neues Kommunales Finanzwesen. Für mich persönlich isses ja eher ein NKU – Neues Kommunales Finanzunwesen *g*

Nun soll man ja ne Anschaffung machen. Buchungsschluss droht ja und die Einbehaltung der nicht verausgabten Beträge.

Ich will neues Hardware anschaffen. Wichtig. Dringend. Sofoooooooooooort.

Kleines Stimmchen aus dem off: „Äh, geht nicht ohne Folgekostenberechnung.“

Meine Rechnungsprüfung. Ich:

„Ohne WAS??“

„Folgekostenberechnung. Wir müssen gucken, wieviel Folgekosten die neuen PCs haben und wieviel die alten wenn wir die noch nutzen. Und dann musst du das gegeneinander aufrechnen und werten.“

„Wollt ihr mich verarschen?“

„Ne, is in der Dienstanweisung geregelt.“

„Ihr macht jetzt Witze oder?“

Nö. Machten sie nicht. Dafür mir aber klar, dass ich ohne die Folgekostenberechnung mal gleich vergessen kann, auch nur einen Stift anzuschaffen.

Seit 2 Tagen hock ich an dem Ding und frag mich, wanns reicht. Denn: Hilfestellung zur Folgekostenberechnung gibts nicht. Die muss man sich, wie mir der Kollege grinsend (und wissend, das ich Dyskalkulie habe) erklärte, erarbeiten.

Aktuell bin ich dabei, die Stromersparnis auszurechnen bei durchschnittlicher Nutzung und der Energieeffizienz der neuen Netzteile gegenüber den alten.

GUT das wir Gedankenfreiheit haben. Sonst wär ich wegen Mordes dran.

Die deutsche Kinderhilfe – Warnung


Die deutsche Kinderhilfe sieht sich laut Eigenaussage als Organisation zum Schutze von Kindern. Bereits vielfach wurde diskutiert, dass die deutsche Kinderhilfe alles andere als das ist, sondern lediglich als Lobbyverband und Geldmaschine gegründet wurde.

Dementsprechend sind die Aussagen der Kinderhilfe auch zu werten. Aktuell gibt es wieder eine Pressemitteilung, die Seltenheitswert hat.

Grabenkämpfe mag ich zwar überhaupt nicht, aber den unglaublichen Schund, der da verbrochen wurde, kann ich so nicht stehenlassen, sonst hauts mir wieder meine Magensäure in den Himmel…

Eine der ersten Amtshandlungen der Bundesjustizministerin war es, in den Koalitionsverhandlungen darauf zu drängen, das bereits verabschiedete Gesetz zum Access Blocking „kinderpornographischer“ Seiten zum Scheitern zu bringen. Die Kommunikationslinie „Löschen statt Sperren“ ist in diesem Kontext reine politische Rhetorik. Es geht nicht um Sperren oder Löschen, es muss um beides gehen. In der Praxis dauern Rechtshilfeersuchen, die über die Justizbürokratien beantragt und bewilligt werden müssen nicht wenige Stunden, sondern Wochen und Monate. Und bei Staaten wir Usbekistan, Weißrussland oder bei Karibikstaaten, in denen vermehrt Server stehen, ist dieser Weg von vornherein aussichtslos.

Alleine bei dem Argument könnte ich schreien. Die Server stehen also in Usbekistan, Weißrussland oder irgendwelchen Karibikstaaten, und die tun nix gegen Kinderpornographie? Man müsste doch mal glatt die jeweiligen Botschaften kontaktieren, aber ich wette, da würde genau das gleiche herauskommen wie schon zu Zeiten als man Indien und den Iran als Kinderpornohoster geoutet hat: Ne Menge Empörung und hastiges zurückrudern. Lustig ist, dass man in der Karibik schon gar keine Staaten mehr nennt, wahrscheinlich, weil man weiß, dass man auf die Schnauze bekommt.

Und wo wir mal dabei sind: Für Löschen muss man kein wie auch immer geartetes ominöses und langwieriges Amtshilfeverfahren machen. Das hat das BKA ja versucht und die sind damit grandios gescheitert. Wie immer eigentlich, wenn der Amtsschimmel den gesunden Menschenverstand kritisch trifft. INHOPE ist direkt an die Hoster gegangen und hat gezeigt, dass die Seiten innerhalb von wenigen Stunden vom Netz sind.

Das Gesetz zur Sperrung „kinderpornographischer“ Inhalte im Internet, welches derzeit beim Bundespräsidenten zur Unterzeichnung liegt, war sicher nicht der große Wurf und nur ein Baustein von vielen. Das Gesetz wäre seit Jahren der erste Schritt der Politik gewesen, etwas gegen die Krake der Pädokriminalität im Internet zu tun. Nach dem Vorbild sieben europäischer Länder sollten Stoppschilder vor „kinderpornographische“ Seiten gestellt werden – ein klares Symbol gegen diese Bilder und Filme, hinter denen tatsächlicher sexueller Missbrauch von Kindern steht.

Ausgeleierte Argumente werden nicht richtiger durch permanentes Wiederholen. Fakt ist: Diese Stopschilder sind in anderen Ländern gescheitert. Fragt man Strafverfolger in Schweden oder Norwegen, sind die von den Sperren nicht mehr wirklich begeistert.
Und die „Krake Pädokriminalität“ befindet sich, mit Verlaub, nicht im Internet. Die Taten werden im „Realen Leben“ begangen. Und dort werden die Kinder misshandelt. Übrigens: Gerade mal 1% der Täter dokumentiert den von ihm betriebenen Missbrauch. Und die übrigen 99% fallen mal grad untern Tisch und können fröhlich weiter missbrauchen.

Mir wärs persönlich lieber, wir würden den Mantel des Schweigens, der über diesen Taten liegt, endlich durchbrechen und den Kindern helfen, statt irgendwelchen hektischen Aktionismus auf Biegen und Brechen durchzudrücken.

Dass daneben Server aufgespürt und abgestellt werden müssen, der Kampf durch eine Verschärfung des Strafrechts und durch den flächendeckenden Aufbau von Schwerpunktabteilungen weitergehen muss, war stets eine Forderung der Deutschen Kinderhilfe.

Liebe Deutsche Kinderhilfe, erklärt mir als strafrechtlichem Laien doch bitte mal genau, wie man durch Strafverschärfungen den Kindern hilft?

Strafe muss sein, ja. Aber wer glaubt, dass Strafe Kinder davor schützt, missbraucht zu werden, der glaubt auch noch, dass die Todesstrafe abschreckend wirkt. Es ist dasselbe Gedankengut.

Mein Ansatz ist ein völlig anderer und viel schwerer zu gehen. Den Straftätern muss der Nährboden entzogen werden, indem man Kinder stark macht. Indem man sie darin schult, „NEIN“ zu sagen und das auch durchzusetzen. Indem man ihnen Anlaufstellen bietet, wo sie im Missbrauchsfall auch angenommen werden.

Derzeit muss sich ein missbrauchtes Kind durchschnittlich 8 mal „outen“, bevor ihm geglaubt wird und es Hilfe bekommt. Das darf nicht länger so sein.

Die Gelder für die Opferhilfe werden seit Jahren kontinuierlich zurückgefahren. Parse von MOGiS hat sich mal der monumentalen Aufgabe gestellt und mal versucht, die Beträge aufzumetern.

Und hinzu kommt auch, dass die Landespolizeibehörden seit Jahren personell und technisch ausbluten. Die Ausstattungen der Polizei spottet teilweise jeder Beschreibung und dass hier in unserem Bereich 1 Streife nachts für knapp 150.000 Leute zuständig ist (3 Städte), hat na-tür-lich nichts an der Sicherheitslage geändert.

Dieser ganze Mummenschanz mit den Internetsperren (die übrigens einen 3-stelligen Millionenbetrag kosten, den _wir_ mit unseren Internetgebühren bezahlen) ist doch nichts weiter, als ein Ablenkungsmanöver um von diesen Tatsachen abzulenken.

Es geht der Politik doch nicht darum, Kinder zu schützen. Sie wollen von ihrem Versagen ablenken und uns glauben machen, dass sie etwas tun. Und um das plakativ zu beweisen hat man sich mal etwas vorgenommen, wo man ja niemals Kritik dran üben kann.

Wir brauchen keine Hetzkampagnen mehr. Das Thema verträgt eigentlich auch keine weiteren.

Wir brauchen eine solide Grundlage für die Ermittlungsbehörden in der personellen und technischen Ausstattung. Und wir brauchen eine funktionierende Infrastruktur in der Opferhilfe.

Aber die Sperren einrichten und die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen, das ist ja soviel einfacher.

AFK
Kotzen.

*facepalm* der Woche


Stellt euch vor, ihr macht Werbung für einen Kaffeevollautomaten und zwar dergestalt, dass ihr die „handelsübliche Filtertüte“ durch den Dreck zieht.

Und dann stellt euch vor, die Filtertüte würde euch wegen Verletzung der Filtertütenwürde verklagen.

Nicht? Abstrus?

Naja, fast….

Make Love, Not War


Hachja, ist schon schwer mit der christlichen Nächstenliebe, oder? *g*

Wenn man den Humor mag, ist diese Satireseite echt witzig 🙂

Datenfragilität


Schon länger geistert mir das folgende im Kopf herum.

Wir leben ja in einer Zeit wo Wissen schnell und umfangreich, nicht immer richtig (Stichwort Orgon-Energien) verfügbar ist.

Doch ist dem tatsächlich so? Wo ist denn all das Wissen, wenn die Lichter ausgehen? Nehmt dem Wikipedia-Server doch den Strom weg und guckt doch nach, wo das Wissen ist. Wo sind die Bücher, wenn der Kindle nicht mehr aufgeladen werden kann?

Gedruckte Bücher – sie gibt es seit Jahrhunderten. Es existiert sogar noch eine der ersten Gutenberg-Bibeln. Nach über 600 Jahren. Tontafeln sind über 4000 Jahre alt und wieder lesbar gemacht worden, nachdem man die Schrift entziffert hatte.

Und hier? Es gibt von der Mondlandung Datenbänder. Abgesehen davon, das die Lesegeräte fehlen: Sie sind 40 Jahre alt. Und durch die Weichmacher teilweise zu einem amorphen Brei zusammengeschmolzen. Die Daten sind verloren.

Hätte man sie ausgedruckt, wären die Daten noch da. Man bräuchte zwar eine Bibliothek, aber man hätte sie noch verfügbar. Doch: Papier ist teuer und man hat sich auch überlegt, für was man es benutzt.

4000 Jahre „old fashion“ gegen keine 40 Jahre „new fashion“. Keine gute Bilanz.

Und vor allem etwas, was mich um die Errungenschaften unserer Zivilisation (und dort gibt es auch gutes, alleine die Fortschritte im medizinischen Bereich) fürchten läßt.

Sollten wirklich aufgrund einer globalen Katastrophe, gleich welcher Art, die Server down gehen, würden die Überlebenden mit einem Schlag ins Mittelalter zurückfallen.

Natürlich wäre in so einem Fall die erste Priorität darauf gerichtet, soviele Leute und Infrastruktur wie möglich zu retten, doch was ist mit dem gesammelten Wissen der Menschheit? Wenn sich Google durchgesetzt hat und alle Werke digitalisiert? Wenn es Bücher nur noch auf dem Kindle oder anderen Lesegeräten gibt, nicht mehr auf bedrucktem Papier?

Oder wenn sich (ohne globale Katastrophe) die Verlage mit der VG Presse durchsetzen und das Kulturgut Wissen künstlich verknappt wird, indem man überzogene (bitte das deutlich von berechtigten) Urheberrechtsansprüche stellt?

Wir taumeln da alle miteinander auf einen gigantischen Abgrund zu, wenn wir hineinfallen, werden wir alle arm sein. Vielleicht nicht an Geld, aber sicherlich an wichtigeren Dingen.

Übrigens ist das u.a. der Grund, warum ich weder Kindle noch sonst ein digitales Lesegerät kaufen werde. Dazu hätts noch nicht mal den Skandal um das gelöschte Animal Farm bedurft.

Immer wenn ich nicht mehr weiß, wieso….


…ich bei MOGiS ein bisschen (derzeit zugegebenermaßen mit schwer gebremsten Schaum) mitarbeite, finde ich irgendwas, was mir wieder klarmacht, warum ich das tue.

Heute ein Video von der Karpfenschleuder.

Google-DNS


Google bietet seit neuestem einen Providerunabhängigen DNS-Resolver an. Ich bin nicht so gut im Zusammenfassen der Probleme, Gefahren aber auch der unbestreitbaren Vorteile.

Kris Köhntopp und Fefe allerdings schon. 🙂

Ich betätige mich an dieser Stelle mal als Weiterflüsterer der entsprechenden Daten und erkläre: Jo, ich hab den Google-DNS drin. Vorerst.

😉

Die DNS-Adressen sind recht einfach:

8.8.8.8
8.8.4.4

Keine Panik


„So eine Scheiße. Nu hamwa soviel geschrieben UND KEINE SAU ZEIGT PANIK!! Den Schweinen zeig ichs.“

So oder so ähnlich muss der Redakteur der hauptamtlichen Schweinegrippezeitung wohl gedacht haben, als er den Artikel hier verbrochen hat.

Hallo???? Das ist ne Schweinegrippe. Die kriegen zuallererst Schweine, die juckts halt nur nicht so. Das ganze nennt sich dann Zoonose und ist auf den Menschen übergesprungen. Und dann wieder zurück aufs liebe Schweinevieh.

Mann, macht doch nicht so ein Drama draus. Jedes Jahr sterben zigtausende an der Grippee. Da ist die Schweinegrippe echt harmlos gegen. *seufz*

hmpf


IMMER wenn man denkt, über eine Sache ist Gras gewachsen….

…kommt GANZ SICHER ein Kamel und frisst es wieder weg….

DANKE Wolfram. Erinner mich, dass ich bei nächster Gelegenheit mal ein paar Dinge an dir stutzen muss…

Pink Floyd


Ich möchte ja nicht deren Kindheit gehabt haben. Wobei… Mist.

Verlogenes Pack


Das ist ja mal eine tolle Allianz, die sich da gebildet hat.

Zur Erinnerung: In Guantanamo sind derzeit etliche Menschen seit Jahren eingesperrt. Sie werden dort gefoltert und misshandelt, um „Geständnisse“ von ihnen zu erlangen. Was diese Geständnisse wert sind, darf sich jeder an einer Hand abzählen. Wer 183 mal dem Waterboarding unterzogen wird, wird irgendwann gestehen, dass er seinen noch lebenden Vater umgebracht hat, nur damit das aufhört.

So geschehen Khalid Scheich Mohammed, der gestanden hat, der Drahtzieher der Anschläge zu sein.

Seit 6 Jahren werden diese Menschen dort gefoltert. Sind sie eines Verbrechens schuldig? Zumindest bei einigen bestehen starke Zweifel, die selbst durch Folter nicht „ausgeräumt“ werden konnten.

Entlassen kann man diese Menschen nicht. Durch die Folter hochtraumatisiert und psychisch gestört, kann man diese Menschen nicht einfach freilassen und glauben, dass die in ihr normales Leben zurückkehren. wenn sie bislang auch vielleicht keine Terroristen waren – JETZT sind sie welche. Noch dazu welche, die keinerlei Skrupel gegenüber ihren Folterern kennen.

Die Lösung des Problems liegt auf der Hand: Gerichtsverhandlung aufgrund der Geständnisse und dann: Mord.

Denn die Todesstrafe, sollte sie auch nur in einem einzigen derartigen Fall verhängt werden, wäre blanker Mord.

Tja, und was macht unsere rechtschaffene Bundesregierung? Sorgt die dafür, dass die Amis mal aufm Teppich bleiben? Wird mal gesagt: „So gehts nicht, Jungs, das ist nicht mehr in Ordnung, was ihr da tut?“

Sie schicken Beobachter hin. Das ist ja schon mal gut. Bis man liest, warum sie dort hingeschickt werden:

Sie sollen dafür Sorge tragen, dass die Todesurteile nicht aufgrund von Beweisen gefällt werden, die aus Deutschlang kommen.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Und mir bleibt ob dieses unglaublichen Vorganges schlichtweg die Spucke weg. Es gibt eigentlich keine Vokabel, die diese abstoßend widerliche, monströse, menschenverachtende Beamtenmentalität in irgendeiner Weise richtig darstellen kann. Um es zu verdeutlichen: Würde ich in einer gut durchgerotteten Jauchegrube, in der tote Tiere und anderes widerliches Zeug schwimmt, eintauchen müssen, wäre mein Ekelgefühl nicht so stark wie bei dem Gedanken daran, was da gerade passiert. Wi-der-lich.

MIR fehlen die Worte dafür. Und der schlechte Geschmack des Bauernopfers, er bleibt.

Helicopter-Mum


Allmählich mach ich mir Sorgen um meine Schwester und meine Nichte. Da ist ganz böse was im Busche.

Nicht nur, dass meine Schwester offensichtlich Angst vor ihrem Mann hat (es gab eine ganz böse Szene, wo sie ihn am Telefon hatte, den Tag über nicht erreichbar war und dann am Telefon nur sagte: „Es tut mir leid. Ja, du hast recht. Es tut mir so leid, ich tus nicht wieder. Ja, Schatz, tut mir leid.“ Das ging dann etwa ne Viertelstunde lang…

Ich mag ja das Gras wachsen hören, aber so redet keiner, der frei und ohne Angst in einer funktionierenden Beziehung lebt.
Hinzu kommt das Helicopter-Mum-Syndrom.

Kennt ihr das? Mami schwebt wie ein Helicopter über dem Kind, damit Precious auch ja keine Schramme bekommt.

Precious ist aber 4 Jahre alt. Und ein asoziales Monster. Das wächst sich mit der Zeit aus, wenn eben erzogen wird. Aber das tut sie nicht. Sie überschüttet sie mit etwas, was sie für Liebe hält und setzt keinerlei Grenzen.

Das sieht dann konkret ungefähr so aus: Sie kann nach ihrer Hüft-OP die Kleine nicht in den Kindergarten bringen. Die Großeltern springen in die Bresche und machen (teilweise echt mit Stress) Schichtdienst in der Kinderbetreuung. Und wenn eine Omi dem Kind gesagt hat, das es so nicht geht, wie sie sich benimmt, dann rennt sie bei erster Gelegenheit zu Mami und sagt: „Morgen soll mich Omi A nicht abholen, ich will von Omi B abgeholt werden.“ sie hat also das Abholen vom Kindergarten als Belohnung verteilt, wenn man getan hatte, was sie wollte.

Und Mami, anstatt das zu blicken, hat gesagt: „wenn du nicht möchtest, das dich Omi A abholt, dann holt dich Omi B ab, das geht in Ordnung.“

Kind sucht ein Buch, Mami soll vorlesen. Buch ist weg, weil Kind das verlegt hat. Kind kriegt Wutanfall, weil das Buch JETZT SOFORT KOMMENS OLL UND MAMI ICH WILL DAS HABEN!!!EINSELF *kreisch* *zeter* *auf den Boden werf*

Wärs mein Kind, wären die Konsequenzen recht schnell klar: Ab ins Zimmer, Abkühlungsphase, danach kurz mit ihr reden und klarmachen: Dein Buch. Du kümmerst dich. Wenn Buch weg, du schuld, sonst keiner.

Was macht Schwesterchen: „Kind, es tut mir leid, ehrlich. Ich hab nicht aufgepasst. Ich kauf dir ein neues.“

Kind weint noch ein paar dicke Kullertränchen.

Kind hat 100 Paar Schuhe. Und es werden weitere 100 Paar Schuhe gekauft. Begründung: „Kosten sonst 60 Euro, sind runtergesetzt gewesen.“ Nicht „Kind BRAUCHT die Schuhe, weil rausgewachsen.

Kind will Hochbett. Kind kriegt Hochbett. Kind will Hochbett nicht mehr. OK, wird abgebaut. Und so geht das weiter und weiter.

Gestern ist es dann eskaliert. Mein Vater hat die Kleine vom Kindergarten abgeholt und dann in den Kindersitz gesetzt ohne sie anzuschnallen, weil es gerade mal 100 m weit ging und es geschüttet hat wie aus Eimern. Er hat irgendwie nicht eingesehen, pitschnass zu werden.

Die Szene, die meine Schwester daraufhin gemacht hat, war ziemlich übel. U.a. fiel auch die Drohung: „Wenn $Schwager das mitkriegt, kriegt ihr die Kleine nie wieder. Was da hätte passieren können.“

Und – um das zu toppen: Sie hat meine MUTTER zusammengeschissen. Mein VATER war derjenige, der nicht angeschnallt hat.

Ich weiß, das sie grad ne schwere Zeit durchmacht. Sie muss sich den Tag über mit sich selbst beschäftigen und darin war sie noch nie sonderlich gut. Sie braucht Bespaßer. Und die hat sie grad nicht. Putzen, um das zu kompensieren, kann sie auch nicht, weil Hüfte kaputt.

Aber wenn ich dann noch ihr Verhalten nehme, wie sie sich wegen dem bescheuerten Fahrrad verhalten hat, wie sie jetzt die Kleine verzieht und außerdem noch blind in alle Richtungen keilt… ich glaube, es wird höchste Zeit, da mal einen Kopf zu waschen. Und ihr gleichzeitig klarzumachen, dass sie, sollte sich mein Verdacht bewahrheiten, dass mein Schwager sie tatsächlich schlägt, nicht bei dem Kerl bleiben muss.

*seufz*
Gehts nicht mal einfach?

All-in-Wonder *g*


Hachja. Heise-Foren. Ein Traum für jeden Popcorn-Liebhaber.

Besonders tief gehen die Grabenkämpfe da immer, wenn es um ein Linux/Windows/APPLE-Thema geht. Oder auch Raucher gegen Nichtraucher.

Ach ist das herrlich, es fehlt nur noch ein Artikel, der über Apple und Raucher geschrieben wird und das Forum explodiert.

Oh…moment mal.

Scheiße, mein Popcorn ist alle 😦

Der große Fluch unserer Tage


Er heißt: Political Correctness.

Wenn sich jemand von einer Fernsehsendung gestört fühlt, ist es politisch korrekt, auch mal zu sagen: „Aber natürlich werden wir Warnhinweise einblenden, damit die Leute wissen, dass die Sendung von Kindern unter XX Jahren nicht geeignet ist.“

Weil nämlich die Leute alle nicht wissen, was geeignet ist und was nicht. Man braucht für jeden Scheiß einen Warnhinweis. Ich warte auf den Warnhinweis auf ner Kürriwuäs. „Nicht geeignet für Magenkranke und Übergewichtige“. Vorher bitte auf ne BMI-Waage stellen.

Oder ein Warnhinweis an einer Ampel: „Überqueren ohne zu gucken kann lebensgefährlich sein.“
Am besten noch schwarz umrandet, damits auch wirkt.

Mannmannmann. In der Schweiz hamses jetzt wieder getoppt. Altersfreigabeeinblendung bei den Simpsons. Weil für Kinder unter 12 ungeeignet. Denn die beschwerdeführende Zuschauerin „hatte bei den „Simpsons“ grobe Gewalt- und Pornografiedarstellungen ausgemacht.“

Itchy and Scratchy oder wie?

Der Sender hatte erst arschcool und völlig richtig reagiert:

Überdies erhielt sie nach der Ausstrahlung einer von ihr besonders beanstandeten Folge vom SF-Kundendienst den Bescheid, die „Simpsons“ seien sehr beliebt und würden auch von kleinen Kindern geschätzt. Deshalb sei die Serie „in Ordnung“.

Jahaaa…isses doch auch. Früher wars Tom & Jerry, nu sinds die Simpsons.
Und wem der Leser hier muss ich eigentlich erklären, dass das einfach schlichtweg Satire ist?

Aber der politisch korrekte Kotzbrocken von Redaktionsleiter bekam angesichts der Zuschauerbeschwerde fix kalte Füsse, weil die Tusnelda nämlich mal den Ombudsmann eingeschaltet hat.
Und so hat sich der Sender für die „unpassende“ Antwort entschuldigt und bappt nu einen Altershinweis vorweg bei den Simpsons.

Mann mann mann. Paladine sollten keinen Fernseher haben…

Große Sorgen


Oder auch:

Manchmal triffts den Richtigen. *g*

An dieser Stelle auch: Gute Besserung und nimm dir ne lange Auszeit, Jung. Gut auskurieren. 🙂