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Große Sorgen
Oder auch:
Manchmal triffts den Richtigen. *g*
An dieser Stelle auch: Gute Besserung und nimm dir ne lange Auszeit, Jung. Gut auskurieren. 🙂
Hilfe :(
Meine Cafamosa macht keinen Kaffee mehr. Pumpgeräusche höre ich noch, aber kommt kein Kaffee raus 😦
Jemand Vorschläge?
*kaffeeentzug*
Kaffeetest :)
Liebe Kaffeejunkies und solche, die es werden wollen:
so ein schönes Tässchen Kaffee morgens, und man kommt wieder in Schwung. Ein Eimerchen Kaffee zum Raid und schon verdoppeln sich die dps. Wer kennt das nicht?
Allerdings gibts deutliche Unterschiede. Es gibt Kaffeesorten, da machst du die Tüte auf und hast das Gefühl, dir haut jemand eine Orkfaust mitten auf die Nase. Andere Düfte umschmeicheln dich wie der Duft des niedlichen kleinen Nachtelfen neulich noch…*verträumtguckt*…ups
wo war ich stehengeblieben? Achja, Kaffeetests.
Ich hab ja so verschiedene Kaffeesorten getestet und wollte mal so die Ergebnisse aufschreiben.
Senseo:
Normale Röstungen. Kleines Pad, kleiner Padhalter.
Billigpads
Tüte auf, Nase rein und sofort wieder raus. UH, was war das? Roch, als hätten die den Büffeldung vom Kaffeefeld mitgeröstet…
Der Kaffee hat eine teerartige Konsistenz und läßt sich nur mit gutem Zureden aus der Tasse locken. Ist halt etwas schüchtern. Wach macht er ja. Uh, SEHR wach. Anfälle von Arbeitswut drohen.
Geschmacklich noch durchaus Verbesserungfähig, rangiert irgendwo zwischen 2 Wochen alter Zitrone und verbrannten Holzbalken. Setzen, sechs.
Senseo-Pads (normale)
Siehe Billigpads, nur teurer. Setzen. Sechs.
Senseo-Pads aromatisiert
Tüte auf, Nase sehr viel vorsichtiger reingehalten und geschnüffelt. Hmmmm…der Duft von Vanille umschmeichelt meinen Riechkolben. Tässchen aufgebrüht und mit reichlich Frischmilch aufgefüllt.
Macht gut wach, aber ohne zu sehr zur Arbeit zu verführen. Man rödelt nicht rum wie ein Hamster, dem man im Laufrad ne Möhre vor die Nase gebunden hat. Sanfter Geschmack, die verschiedenen Geschmacksrichtungen dominieren nicht. Sämtliche Sorten (Vienna, Rio de Janeiro und wie sie alle heißen) bekommen eine glatte eins.
Cappuccino-Pad
OK, geruchstechnisch tut sich nicht viel, außer, dass ich jetzt vom Milchpulver ne Feinstaubvergiftung habe *hust*
Mal entsprechend aufgebrüht. Der Schaum läßt etwas zu wünschen übrig, der fällt auch schnell zusammen.
Wow…das Zeug geht runter wie Öl und randaliert auch nicht im Magen rum. Geschmacklich sehr ausgewogen.
Einzige Minuspunkte: Die Cappuccino-Pads veranstalten eine unglaubliche Sauerei mit den Padhaltern.
Eine gute 2.
Café Choco-Pads:
Nach den Cappuccino-Erfahrungen hab ich auf den „Nah-Geruchstest“ verzichtet, war auch nicht nötig. Der Schoki-Duft umschmeichelte meine Riechsensoren auf das vorteilhafteste und ließ mehr erwarten.
Das Aufbrühen machte nicht halb soviel Sauerei im Padhalter wie das Cappuccinoteil, geschmacklich dennoch eine herbe Enttäuschung: Es schmeckt wie eine in Wasser aufgelöste Tafel Vollmilchschokolade.
Schade. Glatte 5.
Jacobs Cafissimo (Milka-Sticks)
Den Milka-Stick reingebröselt in die Tasse – ok, die war dann schon mal halb voll.
Danach das Pad in den Padhalter gelegt – roch halt wie Kaffeepad.
Wasser reinlaufen lassen, dem Knistern des Schaumpulvers gelauscht, der eine sehr ansehnliche Schaumkruste ergab.
Ja, Kruste. Erstmal durchmeißeln durch das Ding.
Geschmacklich das erste Cappuccino-Teil, was auch deutlich nach Kaffee schmeckte.
Alles in allem eine 2 mit Tendenz zur 3 – das Schaumknistern wollte mir nicht wirklich gefallen.
Zuhause hab ich einen Kaffeevollautomaten von AEG. Die Cafamosa.
Kaffeetemperatur für mich genau richtig (ich brauch keinen Kaffee, der mir Brandblasen auf der Zunge macht).
Da ist die Senseo ja ganz groß drin. 😉
Ich hab verschiedene Kaffeesorten ausgetestet. Z.b. Lavazza: das erstemal das ich einen Kaffee als „gewalttätig“ empfunden habe.
Alles in allem bin ich hier bei Jacobs Cafe Crema hängengeblieben. Der Kaffee ist sehr lecker, überhaupt nicht sauer, wie Filterkaffee häufig ist.
Die Crema auf dem Kaffee ist schön stabil und alles in allem kann man auch mehrere Tassen davon trinken ohne sofort rumzuhopsen wie Karl Koks auf Ecstasy.
To be continued….
Heise-Forum
Oder auch: Warum die Trolle stinken. 😉
Im ernst, ich lese ganz gerne mal in den Heise-Foren. Viel rumgetrolle und vor allem bekommt man da ein Gefühl dafür, wie eigentlich gebildete Menschen mal alle Bildung und Empathie über die Wupper werfen, hauptsache, man kann sich verbal prügeln. Ist meist großes Popcorn-Kino.
Allerdings hats auch Schattenseiten. Es werden häufig Dinge dort verbreitet, die man dort nur ungerne so stehenläßt, da die Wirkung fatal ist. Sowas z.b.
Da wird doch tatsächlich behauptet, dass die Afghanen nur zu doof sind, ihr Land aufzubauen und wenn die Warlords endlich mal zusammenarbeiten würden, dann wär Afghanistan supertoll.
Hätt in Deutschland ja auch geklappt und da haben sich die Bayern und die Niedersachsen ja auch nie riechen können.
Und da ja die Drohung mit der Atombombe für 50 Jahre Frieden in Europa gesorgt hat, könnte man ja mal die Taliban damit vollausstatten, mit der Drohung hätten wir dann wieder Frieden.
Au weia.
Zunächst mal einen kleinen geschichtlichen Exkurs: Deutschland besteht nicht überwiegend aus lotrechtem statt Horizontalen Land. Wir haben hier auch fruchtbare Ebenen und sind nicht vorwiegend auf die Viehzucht angewiesen. Außerdem hatte Deutschland vor dem Krieg bereits eine gute Infrastruktur, die natürlich im Krieg ziemlich geplättet wurde. Aber:
Deutschland hatte vor allem einen Marshall-Plan. Warum es den gab, lassen wir mal dahingestellt. Wir hatten ihn. Eine massive Wiederaufbauhilfe.
Und nun Afghanistan. Was hat denn Afghanistan?
Sie haben ein paar Bodenschätze, nicht genug, um sie für eine Aufbauhilfe des Westens zu qualifizieren, aber immerhin: Ein bisschen was zum rauskratzen ist da.
Dann die strategische Lage. Jetzt nicht gerade zentral in Europa, aber doch mit kurzen Wegen an alle wichtigen Stätten: Irak, Iran, Russland. Alles hübsch dicht bei. Gut, dass machts dann schon wieder wichtiger.
Die geplante Pipeline ist ja auch nicht gerade unwichtig.
Das ist mal Pro Aufbauhilfe. Nun die Gegenargumente:
Afghanistan ist nicht nur ein bisschen platt. Afghanistan ist eine Trümmerlandschaft. Das, was mal an Städten da war, ist nach 30 Jahren Krieg (der fing mit dem russischen Einmarsch Ende der 70er Jahre ja an) eingeebnet. Man kann das auch nicht wieder aufbauen, versucht man es, wird man schnell wieder zugebombt. Ich glaub auch, dass es den Afghanen recht egal ist, ob da nun auf der Bombe „proudly made by Allah“ oder „Made in USA“ draufsteht. Tot ist tot. Platt ist platt.
Aber wichtiger ist meines Erachtens, dass der Westen die Afghanen einfach nicht als Verhandlungspartner ernst nimmt. Die Haltung, die ich hier immer wieder sehe, schwankt zwischen Überheblichkeit, Verachtung und bodenloser Arroganz. Afghanistan wird diktiert (und zwar über den importierten und mit Wahlfälschung an der Macht gehaltenenen Präsidenten Karsai), wie es zu leben hat. Das dürfen die Afghanen nicht selbst wählen.
Folgerichtig scheißen die Warlords mal auf den Westen, machen ihr eigenes Ding und sich vor allem einen Spaß draus, es den doofen Soldaten mal so richtig zu zeigen.
Als Konsequenz daraus wiederum schickt der Westen noch mehr Soldaten, um das Land zu „befrieden“ und zu „sichern“. Sichern für WEN eigentlich? Afghanen sind da bald keine mehr. Entweder tot oder geflitzt, denn eine Chance haben die nicht wirklich. Und vor allem wissen die Afghanen sehr genau, dass sie nicht Herrscher im eigenen Land sind.
Und genau hier liegt der krasse Unterschied zu Deutschland nach 1945. Wir haben den Krieg verloren, aber die Sieger haben erkannt, dass es konstruktiver ist, wenn man Deutschland allmählich in die Selbständigkeit zurückkehren läßt. Natürlich war Deutschland bis in die 90er besetztes Land, aber…hallo? Hat das irgendeiner hier gemerkt? Wir waren vielleicht nominell besetzt, aber de facto hat uns doch eigentlich kaum einer reingeredet.
Solange wir in der Spur blieben 😉
Welch ein Unterschied zu Afghanistan. Da wird der Präsident importiert und dem Volk vorgesetzt. Will es ihn nicht, wird mal eben die Wahl gefälscht. Der Präsident tut natürlich, was die Besatzer wollen, die wiederum machen, was sie wollen.
Um es an einem konkreten Beispiel festzumachen. Stellt euch vor, in Bayern wär eine Hochzeit gewesen. Und da wären dann amerikanische Hubschrauber drüberweggeflogen und hätten mal Salut geschossen. Leider zu tief gezielt, die Ehe wurde kurz und die Familie um einiges kleiner.
Was meint ihr, was bei uns passiert wäre? Genau. Verhaftung der Täter, ziemliches Rauschen im Blätterwald und vor allem ein diplomatischer Zwischenfall der fiesesten Art.
Die Familie in Afghanistan hat für jedes getötete Familienmitglied 200 Dollar erhalten. Mit der Auflage, zu schlucken und die Schnauze zu halten. Es wurde in den Zeitungen mal kurz erwähnt, hat aber bei den meisten außer Kopfschütteln keine Reaktion hervorgerufen.
Nein, man kann uns nicht vergleichen. Deutschland wurde ungleich besser behandelt, als es Afghanistan gerade wird.
Oh hupps. Merkt man was?
Verständnisprobleme
Vorweg zur Erklärung: Farmbots sind Charaktere in MMORPGs, die Rohstoffe einsammeln und das Scriptgesteuert, ohne dass da ein Mensch hintersitzt und das steuert.
Sieht man nicht so gerne, kriegt der Betreiber des Spiels solche Farmbots zu fassen, werden die Accounts in der Regel geschlossen. Und auch andere Spieler sind sehr sehr unerfreut, wenn einem so ein Typ was wegnimmt. Meist farmen die nämlich um einiges schneller man es ohne Scripte könnte. Und ausdauernder *g*
Ich hab also heute meinen kleinen Jäger mal farmen geschickt. Erze. Ich brauchte Erze. Viele Erze.
Und so hackte ich selbstvergessen, ab und an mal an einer Tasse Kaffee nippend, an den Erzen rum und freute mich wie Schnitzel, dass die Tasche sich mit gutem Zeuch füllte.
Bis…ja, bis dieser Chat aufging:
„R u a Farmbot?“
Die Frage des Jahres. Farmbots antworten nämlich nicht. Ein automatisierter Chatclient ist da noch nicht drin enthalten *g*
Demzufolge lautete meine Antwort auch:
„Yes. Why? Any problems?“
Und die Antwort war dann Gold wert:
„k ticket“
Sauber. Mal gucken, ob ich heute noch ins MMORPG komme, weil ich ja als böser Farmbot anderen die Erze klaue. 😉
Gehirnerschütterung
Vom Kopfschütteln.
Heute beim durchzappen mal auf „Frauentausch“ gestoßen. Da haben die heute mal zwei Prachtexemplare der Kategorie „innen Sack stegge und druffhaue. Triffste immer die richtije.“ aus irgendeinem Dunghaufen ausgegraben.
Kalkül: Eine, die vielleicht nicht „Mainstream“ ist, aber durchaus sehr ordentlich. Und ihre Kinder liebt.
Und eine Mutti, die Sätze sagt wie:
„ich finde es gut, dass mein Sohn unter der Woche bei seinem Großvater ist, da haben wir mehr Zeit für die Tiere.“
Und man zählte in dem Lotterhaushalt 14 Meerschweinchen. Sohni ist beim Großvater und Mutti meint: „Die Tiere sind für mich das wichtigste im Leben.“
Publikumswirksam wird dann im Fernsehen gezeigt, wie Sohni mit Pappi spielen will und Pappi ihn barsch abfertigt, dass er doch lieber Fernsehen gucken will und er schließlich alt genug sei, selbst zu spielen.
Blärf. Da hab ich ausgemacht. Sowas wi-der-liches.
Nicht nur die völlig schmerzbefreiten Eltern, die auch noch skrupellos die Kinder vor die Kamera zerren. Ne, auch die Produktionsfirma, die buchstäblich aus Scheiße Geld macht.
Bäh. Ich geh duschen. Ich fühl mich so schmutzig. Und fühle mich darin bestätigt, dass ich recht daran tue, alles, was im Fernsehen so vor sich geht, einfach mal zu ignorieren.
Das erstemal nach 2 Monaten guckt man rein und was ist…? Bäh. *spuck*
Kopfschütteln und kein Ende
Ich verstehs wirklich nicht.
Was ist in eine Journalistin gefahren, die ein unmögliches Angebot als „Angebot, dem man nicht widerstehen kann“ wertet und die sich dann wundert, wenn der derart mit Weihnachtsgeschenken bedachte sich bedeckt hält? Oder auch, wie es Frau Schweitzer ausdrückt, „auf Tauchstation“ geht?
Das ganze, wie üblich offenbar bei der „Dame“, garniert mit einer unglaublich überheblichen Ausdrucksweise. Und in einer grauenhaften Mischung aus Deutsch und Englisch.
Dabei hat sie eigentlich recht wenig Grund, überheblich zu sein. Das „Rundum-Sorglos“-Paket, was sie da gebucht hatte (vergleiche auch: Eva Redselig aus dem Lawblog) ist, wenn man denn dem Blogger Thomas Stadler glauben mag, möglicherweise betrügerisch.
Ich kann verstehen, wenn sich jemand ärgert, wenn jemand anders seine wohlverdienten Lorbeeren erntet. Und ich bin, was das betrifft, auch der Meinung: Leistung muss honoriert werden.
Aber die Kirche muss dabei im Dorf gelassen werden. Wo ist das Problem mal zuzugeben, dass man da eindeutig übers Ziel hinausgeschossen ist?
Naja, abgesehen davon, dass Frau Schweitzers journalistische Glaubwürdigkeit dann endgültig den Weg der Titanic gegangen ist?
Ernstzunehmende Journalisten müssen nicht unbedingt bloggen. Aber sie sollten in ihren Äußerungen schon zu erkennen geben, dass sie ihre Leser ernst nehmen.
Aber vielleicht muss man das ja nicht, wenn man Frau Schweitzer heißt.
Was mich irritiert, ist allerdings, dass die taz solche Figuren beschäftigt.
Kurze Anmerkung
Immer wenn du meinst, blöder gehts nicht mehr…
….kommt von irgendwo ein Lehrer her….
*seufz*
Qualitätsjournalismus
Gott ist die blöd. Man möchte vor lauter Fremdschämen die Hände nicht mehr von der Stirne nehmen….
Aus gegebenem Anlass möchte ich anmerken:
Erkältungen, grippale Infekte und der ganze scheiß sind
VÖLLICH ÜBERFLÜSSICH!!!
Ich wollt nächste Woche arbeiten gehen… kann ich mir wohl klemmen 😦
Erinnerungen
Ich bin mal gerade durch alte Bilder von mir gehirscht. Ich fotografier ja nun mal gerne und manchmal werden wirklich schöne Erinnerungen wach.
Das Haus meiner Großeltern. Im Norden. Man betrachtet die Bilder, das Haus – nach dem Tod meines Großvaters lange verkauft, das Geld ist weg.
Ich sehe das Haus und die vielen Erinnerungen, die daran geknüpft sind, Gerüche bekommt man in die Nase, vertraut und man vermisst sie. Das Gefühl „Kind“ zu sein, vieles noch vor sich zu haben. Die kleinen und großen Katastrophen, aber immer mit dem Gefühl, eine Familie zu haben.
Wann ist mir das Gefühl eigentlich abhanden gekommen?
Willkommen im Netzeitalter
Möchte man der Wikipedia doch mit Macht zurufen. Ja, ich bashe die jetzt ein bisschen, aber verdient haben sies auch. Und das redlich.
Das Web 2.0. Das Mitmach-Web. Es hat viele Facetten. Die Wikipedia ist – naturgemäß, eins unter vielen.
Es gibt Foren, in denen man sich austauschen kann. Jeder Artikel einer Online-Zeitung hat eine Kommentarfunktion, so dass man mal kurz und knackig seine Meinung hinkleckern kann.
Und es gibt Blogs. Sie sind Teil des Web 2.0. Sie haben ihre Daseinsberechtigung aus dem gleichen Grund, wie ihn die Wikipedia hat:
Sie sind eine Plattform, wo man sich selbst einbringen kann. In Blogs seine Meinung, in der Wikipedia Informationen, die andere möglicherweise interessieren könnten.
Manche, wie Fefe, Lawblog oder auch das Bestatterweblog werden von vielen gelesen. Viele unterschiedliche Themen, die nur eins miteinander zu tun haben: Den Überbegriff „Mitmach-Web“.
Man gestaltet das Internet mit, in seinem kleinen Kreis. Oder, im Falle der genannten, auch in einem etwas größeren *g*
Anders als bei Zeitungen sind Blogs mit einem Mausklick erreichbar. Man hat eine Art offener Plattform, mal mehr, mal weniger anonym.
Und genau hier versagen die Autoren in der Wikipedia ziemlich krass. Die Kernaussage ist schon ziemlich deutlich:
Blogosphäre bitte draußen bleiben!
Und der Autor versteigt sich zu folgendem grandiosen Eingangssatz:
Blogosphäre bitte draußen bleiben! Im besten Fall werden Blogs von zweitklassigen Wissenschaftlern betrieben, im Normalfall vom Prekariat.
Mhmh… also das ist die neue Wikipedia?
Es dürfen dort nur noch Wissenschaftler Artikel einstellen (natürlich nur erstklassige, die zweitklassigen können ja bloggen) und diese Artikel werden dann von den Admins (die ja natürlich über alles perfekt Bescheid wissen) redigiert. Entspricht ein Artikel nicht dem, was ein Wikipedia-Mitarbeiter (oder wie die Trolle da heißen), dann wird er gelöscht.
Wir reden hier jetzt von solch hochklassigen und hochwissenschaftlichen Artikeln, die natürlich die Relevanzkriterien voll und ganz erfüllen.
Humoristisch wirklich ausgefeilt. Sollten bei der Wikipedia jetzt wirklich Satiriker am Werk sein? Man muss doch mal nachgucken, was die Titanic gerade treibt, die sind ja etwas unterbeschäftigt und denen würde sowas ähnlich sehen 🙂
Will noch jemand ne Tüte Popcorn? Die Preise ziehen grad wegen der erhöhten Nachfrage schwer an 🙂
Und ewig lacht man über die Wikipedia
Moin allerseits.
wie macht man sich nachhaltig und wirklich gründlich zum Affen?
Entweder man setzt sich eine Unterhose auf den Kopf und zieht sich Socken über die Ohren – und macht davon ein Foto, dass man in einer Community seiner Wahl einstellt.
Oder man bricht Löschdiskussionen in der Wikipedia vom Zaun, weil man der Meinung ist, dass die gesamte Zensurdebatte ja irrelevant ist.
MOGiS hat nicht überlebt – AK Zensur und Udo Vetter schon. MOGiS ja nicht, weil wir angeblich kein Verein sind. Und in der Folge wurde ganz klar nach Mitgliederzahlen gefragt, in der Hoffnung, dass man die Leute persönlich ausfindig machen kann. Würde ich vermuten, wäre ich ein Verschwörungstheoretiker.
Was ja keiner von uns ist 😉
Wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich des weiteren mal vermuten, dass gewisse Kreise in der Regierung bzw. die Wasserträger von Frau von der Leyen und diesem schnöseligen v. Guttenberg einfach mal versuchen, alles aus der Wikipedia rauszukriegen, was irgendwie kritisch zu den Sperren steht. Die Piratenpartei und Franziska Heine mussten ja auch schon einen Löschantrag über sich ergehen lassen.
Ich persönlich saniere ja gerade die Popcorn-Industrie, was da in den Kommentaren abläuft ist schöner als die Trollwiese, die sich da Heise-Forum nennt. 🙂
Quo Vadis, Wikipedia?
So wie ihr gerade arbeitet, werdet ihr zu einem Verein sauertöpfischer Gartenzwergzüchter, die alles negieren, was nicht in ihr kleines, überschaubares Weltbild passt.
Ich bin ja wirklich kein Verschwörungstheoretiker und glaube daher nicht wirklich, dass da Wasserträger am Werke sind – ich glaube eher, dass da Leute arbeiten, die nicht glauben können, dass die gewählte Regierung dieses Landes gequirlte Scheiße verzapfen kann und das es Leute gibt, die das Land zwar lieben, aber der Regierung auch mal in aller Freundschaft sagen kann: So gehts nicht.
Das stinkt für diese Leute viel zu sehr nach Aufruhr und Anarchie – und muss daher in vorauseilendem Gehorsam gelöscht werden.
Aber die Wikipedia wäre nicht die Wikipedia, wenn sie nicht auch dafür einen aktuellen Link hätte.
Ich weiß ja selbst wie das funktioniert, ich war ja jahrelang AOL-Scout. Und die Wikipedia-Tendenzen habe ich damals selbst an der AOL-Community beobachten können. Man ist irgendwann im Besitz der allein seligmachenden Weisheit und weiß als einziger, wie alles funktioniert. Und was kritisch ist oder nicht ins Bild passt, wird gelöscht.
Streng den Regeln nach, natürlich. 🙂
Umfrage
MOGiS hat eine Umfrage gestartet, die ich persönlich für nicht unwichtig halte. Es geht darum, mal festzustellen, welche Arten von Missbrauch es gibt, mal zwar nicht verläßliche Zahlen zu bekommen, aber zumindest doch mal Anhaltspunkte darüber, was Missbrauch ist, und vor allem: Was hilft den Opfern, was würden sich Opfer wünschen, was besser laufen würde.
Denn auf die Opfer wird als letztes gehört. Wer Opfer von Missbrauch geworden ist, der findet sich häufig in einr Umgebung wieder, wo alle andere viel besser wissen als man selbst, was gut für einen ist.
Häufig hört man Platitüden, dass doch alles nicht so schlimm ist, die Täter reden einem ein, dass man sich selbst etwas einredet…
Was also kann man aus Opfersicht verbessern. Seid kreativ, nehmt die Umfrage ernst und postet da keine Trollpostings rein.
Wäre sehr schön.
Link