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Dinge die keiner braucht II


z.b.:

Nervenentzündungen. Aktuell tickt ein Nerv bei mir was rum. OK, warum sollte ich nicht mal die Nerven verlieren – bei meinem Job.

Aber muss das gleich so weh tun? 😦

Mal sehen, wie das wird… momentan warte ich hier mehr oder weniger auf Feierabend.

Aua.

Dokument der Schande II


Noch ein kleiner Nachtrag, warum das so schlimm ist, was gerade passiert. Besser hätt ich es nicht beschreiben können.

Bin mal gespannt wie das weitergeht.

Dokument der Schande…


…nannte Udo Vetter den Entwurf des Telekommunikationsgesetzes.

Recht hat er.

Lustig finde ich immer noch die Leute, die sagen „wir haben doch nix zu verbergen“

Doch. Hat jeder einzelne. Telefongespräche enthalten häufig genug persönliche Dinge, die durchaus negativ bei einem Anfangsverdacht ausgelegt werden. Man möge Andrej H. dazu zu befragen, er verfügt da inzwischen über einen reichen Erfahrungsschatz.
Natürlich kann theoretisch jeder wissen, was in so persönlichen Gesprächen besprochen wird. Doch – will man wirklich ständig beobachtet werden? Macht mal den Test mit euch selbst:

Telefoniert mal unter der Vorannahme, dass jemand zuhört. Jemand euch völlig fremdes. Ihr werdet gewisse Dinge NICHT ansprechen, weil sie halt zu persönlich sind. Wenn ihr mit eurem Mann, eurer Frau, Freundin/Freund telefoniert, werdet ihr auf Selbstverständlichkeiten wie „ich liebe dich“ nicht sagen. Weil sie zu persönlich sind und Fremde nichts angehen.

Der Staat drängt uns mit solchen Gesetzen in die Gesetzlosigkeit. Denn der nächste Schritt ist, dass alle Versuche, dieser Überwachung auszuweichen, weil es eben persönliche Dinge gibt, die keinen was angehen, ungesetzlich werden.
Wer einer staatlichen Überwachung ausweicht, macht sich verdächtig. Auch wenn er „nichts zu verbergen“ hat.

Nein, natürlich ist es noch nicht so weit. Noch.

Allerdings wird die Schlagzahl höher. Die eklatante Missachtung des Bundesverfassungsgerichtes, das in einem ähnlichen Fall gerade urteilt, das Ansinnen eines Bundesinnenministers, der darüber nachdenkt, Terrorverdächtige prophylaktisch zu erschießen bevor sie ärger machen können UND IM AMT BLEIBEN KANN ohne dass auch nur großartig aufgeschrien wird.

Eine Bundeskanzlerin, die es nicht wagt, diesen Innenminister zur Räson zu rufen, die ihn bei JEDEM Angriff auf das Grundgesetz in blindem Gehorsam unterstützt, die den Eid verrät, den sie auf das Grundgesetz geschworen hat.

Eine Bundeskanzlerin, die schwach ist. Die nicht regiert, sondern die andere regieren läßt.

Keine guten Voraussetzungen für das Weiterbestehen dieses Rechtsstaates. Leider 😦

Annalist


Annalist hast mal ein „bestof“ der Reaktionen auf ihr Blog gepostet.
Und ich beteilige mich jetzt mal lebhaft beim „gegenseitigzitieren“ 😉

Was mich nachdenklich macht bei den ganzen Reaktionen:
Nicht wenige haben auf Kommentare im Blog verzichtet, weil sie Angst hatten, dann selbst ins Raster der „Staatsschützer“ zu fallen.

Vielleicht bin ich da ein wenig bescheuerter als andere – aber genau darum habe ich es trotzdem getan. Klingt dämlich? Mag sein, aber ich bin der Meinung, in einem freien Land zu leben, wo die freie Meinungsäußerung mal noch geschützt ist und man wegen seiner Meinung keine Repressalien zu fürchten hat.

Und ich werde mir sicherlich nicht vorschreiben lassen, wo ich diese Meinung veröffentlichen darf und wo nicht.
Wenn der Staatsschutz mich deswegen zum Staatsfeind Nr. 1 machen will: Nur zu. Mit Andrej H. befinde ich mich da in guter Gesellschaft.

Achja, Jungs? Wenn ihr hier zum Durchsuchen auftaucht, gebt kurz vorher Bescheid. Ich find einige Sachen in dem Chaos hier nicht wieder. Vielleicht seid ihr da glücklicher. Ich könnte dann ne Liste machen.

Schlappe mit Beigeschmack


Tjo, da hat die Bundesanwaltschaft sich wirklich Mühe gegeben, Andrej H. in Haft zu kriegen. Weil er ein böser Brandstifter ist.
Da ermittelt man ein Jahr lang mit Dauerobservation, veranstaltet Psychoterror vom Feinsten. Und dann reichts noch nicht mal für einen Haftbefehl.

Schon blöd sowas, oder?

Der Beigeschmack? Weil das Bundesverfassungsgericht das Vorliegen des Anfangsverdachtes bestätigt hat. Strafrechtlich will ich das nicht werten, aber die Rufschädigung, die bereits jetzt immens ist, wird davon nicht weniger 😦

Stadtsoziologen.


Die unerkannten Gefährder dieser Republik.

Wer immer noch glaubt, dass dieser ganze Überwachungswahn zu unserem Schutz dient, sollte sich bitte mal dieses Blog durchgucken.
Was Andrej H. und seine Familie jetzt durchmachen kann ich nur erahnen, auch wenn es gut beschrieben wird. Der Druck muß immens sein. Keine Minute am Tag alleine, selbst privateste Dinge stehen jedem Spann…äh, Ermittler offen. Alle Maßnahmen werden mit detaillierten Telefonmitschnitten „bewiesen“.
Wie war das noch gleich mit dem Schutz des persönlichsten Bereiches, der höchstrichterlich festgeschrieben ist?

Ich kann das nur „Arrangieren mit dem Unmöglichen“ nennen.

Aber die beiden haben ja nichts zu verbergen, oder? Da wird ein bisschen Überwachung im Sinne des Rechtsstaates schon nicht so schlimm sein…
Dich kann das nicht treffen? Du triffst dich nicht mit bösen Leuten und hast immer dein Handy dabei?
Weißt du denn, was ich so mache, wenn wir uns nicht sehen? Und ob ich mein Handy auch öfter nicht dabei hab?

DAS sind die Missbrauchsmöglichkeiten, vor denen alle warnen. Das die aber so plakativ demonstriert werden, hätte selbst ich nie gedacht.

Gefunden wie immer im Lawblog. Und aufgenommen in die Blogroll.

Administratoren…


..kochen auch nur mit Wasser.

Vor allem die, die man für teuer Geld anrollen läßt, um Probleme aus der Welt zu schaffen.

In Stenoform, will heute nochmal nach Hause:
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Becksteinern…


…eben eine erfrischende Diskussion mit meinem Daddy gehabt.

Seiner Meinung nach gehören alle „Killerspiele“ verboten. Den Eltern ist nicht zuzumuten, auf den missratenen Nachwuchs aufzupassen, die wären mit dem „Computerzeugs“ ja eh überfordert.

Nach einer Viertelstunde gegenseitigem Anbrüllen und der Feststellung meinerseits, dass seine Borniertheit mir langsam gegen den Strich geht, folgendes Fazit:

– die diversen Amokläufe von Schülern hätten nicht stattgefunden, wenn die nicht „Killerspiele“ gespielt hätten.

– die Spiele sind nicht kontrollierbar, die Kinder haben immer Möglichkeiten, dranzukommen, also: Verbieten.

– da die Hersteller ja eh nur Geld damit machen wollen, ist das gesellschaftliche Interesse am Verbieten höher als das Interesse der Leute, die halt nur was töten wollen.

Daddy wurde kurzzeitig etwas ruhiger, als ich ihm sagte: „Aha. Ich mach in WoW nix anderes als irgendwelche Mobs töten. Außer wenn ich Blümchen pflücke. Lauf ich demnächst also Amok??“

Er meinte erst, „natürlich nicht“. Aber wurde dann doch nachdenklicher.

Na mal gucken, ob ich demnächst ne Zeitlang offline bin wegen der allfälligen psychiatrischen Untersuchung. Meine Eltern glauben ja eh, dass ich hochgradig depressiv bin und entsprechende Probleme habe. Und glauben außerdem, ich weiß nicht, dass die das glauben. Netter Eiertanz, das.

Aber mal im ernst: Die Argumente die mein Vater da gebracht hat, waren 1:1 die vom bekennenden Computer-DAU Beckstein. Und den hasst er ja, nach eigenem Bekunden. Aber wenn der Mann doch mal was vernüftiges sagt…?

*grmpf*

Also wird Zensur jetzt damit gerechtfertigt, dass es Eltern gibt, die zu blöd sind, den eigenen Nachwuchs zu beaufsichtigen, ob er denn wirklich Hausaufgaben am PC macht oder irgendwas zockt, was nicht draufgehört.

Werden demnächst eigentlich wegen den Crash-Kids die Autos verboten?

Uiuiui


Unsere Herren Politiker überschlagen sich ja derzeit mit Vorschlägen zur Bürgerkontrolle und -verarsche.

Heute zum Sonntag:

Ursula von der Leyen.

Grandioser Vorschlag Frau von der Leyen. Statt Alkohol an Kinder führen wir jetzt für nen guten Zweck die Kinderarbeit wieder ein?

/edit
kurzlebiger Vorschlag. Irgendwie fanden den wohl mehrere nicht sooo prickelnd. Frau v.d. Leyen will „das nicht durchpeitschen“ – ich würd mal sagen, dass sie das aufgrund des massiven Widerstands wohl auch kaum geschafft hätte. 🙂

Waggeldaggel


…mit echten Headbangerqualitäten

ich lach mich hier schlapp. Aber Ohrenschützer müssen schon sein 😉

*streik*


fast hätte mich mein Kollege soweit gehabt und ich mir Vista geholt. Die Argumente waren vielfältig und ganz unrecht hat er ja nicht, wenn er sagt, dass ich als Admin da offen sein muß.
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Suchmaschinen-Beta


hab ich beim Rumschnüffeln entdeckt *g*

Väter aufgepaßt :)


Nicht die falsche Rasierklinge kaufen, sonst ist der Nachwuchs sauer.

Werbung? Ja. Aber SAUGEIL gemacht *g*

öhmpf


Halbwach ins Büro kommen.

Senseo anwerfen. Völlig selbstverständlich oben eine Süssstofftablette reinwerfen. Unten in die Tasse das Kaffeepad.

Hellwach werden, wenn der so „angerichtete“ Kaffee getrunken wird.

Bääääääääääääääääääääääääääääääääh……

Die Stempelkarte


*g*
…des Grauens sollte ich vielleicht noch hinzufügen.
Einer meiner Kollegen ist ja so ein typischer Archivar. Akribische Arbeitsweise, penibel bis zum geht-nicht-mehr, dabei aber von bewundernswerter geistiger Unbeweglichkeit.
Um es nicht falsch zu verstehen: ich mag den Kollegen echt gerne, insbesondere weil er nie versucht, andere zu seinem Leben zu bekehren. Ein echter Bücherwurm: Außerhalb seines geschützten Reiches wäre er völlig hilflos. Aber da macht er seine Sache gut. 🙂

Naja, unsere Stempelkartenregelungen sind ja eh was besonderes: Ex existiert eine Dienstanweisung (jahaaa…von dem Kollegen, der auch festgelegt hat, wie Vertretungsschilder auszusehen haben *g*) nach der Stempelkarten im jeweiligen Fachbereichsfach alphabetisch zu sortieren sind.
Damit der handelsübliche Beamte dann auch morgendlich rätselraten darf und erstmal wach an den Arbeitsplatz kommt, darf aber der Name nicht auf der Karte vermerkt werden.
Äh, sorry, aus Datenschutzgründen… Karten sind ja öffentlich zugänglich. 🙂
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