Archiv der Kategorie: Allgemein

Ähem


wenn ich eine Bestellung fertigmache, dann erwarte ich eigentlich, dass sie zu 100% ausgeführt wird.

Wenn sich dann herausstellt, dass irrtümlich ein Teil zuviel geliefert wurde, dann erwarte ich eigentlich, dass das Teil dann kommentarlos und zickenfrei abgeholt wird.

Ich möchte mich dann eigentlich nicht mit Fragen wie diesen hier rumschlagen:

„Können sie das nicht noch irgendwo anders einsetzen?“

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Public Schwitzen


Die ham doch nen Vogel. Alle miteinander. Heute werdens knapp an die 40 Grad. Das heißt, in der prallen Sonne wirds noch ein Tick wärmer werden. So 10 Grad. Gefühlte 100 Grad.

Und was machen die Public Viewing-Veranstalter? Nehmen wir doch mal das Beispiel Berlin:

Die Krankenhäuser haben auf volle Bereitschaft gestellt, die Ärzte und das Pflegepersonal werden heute Hochbetrieb haben: Hitzschläge und Sonnenstiche werden im Dutzend billiger erwartet. Die dürften da heute 2 Schichten gleichzeitig laufen haben in jedem Krankenhaus.

400.000 Leute werden auf der „Fanmeile“ erwartet. VIERHUNDERTTAUSEND. Das ist die komplette Bevölkerung einer mittleren Stadt. Und die drängeln sich auf einem Platz zusammen. Ohne Schatten (da sind wenig Bäume) oder Sitzplätze. 36 Grad sollens heute werden, dazu noch schön schwül, weil abends Gewitterneigung. Strahlend blauer Himmel.

Man sollte doch meinen, dass die Veranstalter ein wenig Hirn haben und dann entsprechend handeln? Nö, die rufen die Leute auf, bereits um 12 (!) Uhr da aufzulaufen, weil der Platz zugemacht wird, sobald er voll ist.

12 Uhr. Mit dem Spiel und dem Gefeiere sind die da locker 8 – 9 Stunden auf dem Vorhof zur Hölle. Man hat dann ne 8 m hohe Dusche aufgestellt, damit die Leute ab und an wenigstens Abkühlung bekommen. Aber ob das für 400.000 reicht? Eher nicht. Ich denke mal, wir werdens nicht erfahren – aber ich wette, dass das nicht alle überleben. Klar – man könnt sagen „selbst schuld“ wenn man da hindackelt. Aber das Angebot ist da, man darf sich nicht wundern, wenns angenommen wird. Aber ein wenig Schatten zumindest an den Seiten hätte ich schon erwartet. Zeltplanen etc. Wir sind Nordeuropäer – pralle Sonne auf den Schädel halten wir nicht 8 Stunden aus.

Man sollte ja meinen, dass zumindest das DRK in ordentlicher Mannstärke dasteht. Und guckt man hin: 87 Leute. 87 auf 400.000. Und die haben schon um 17 aufgestockt. Mein ich das nur, oder kommt mir das bisschen dünn vor? Ich hoff mal, dass da auch noch andere Rettungsdienste vor Ort sind – denn die werden die da heute brauchen. WTF? In Hamburg sind 100 Rettungshelfer vor Ort? Und das von DRK und Johanniter? Nicht JEWEILS? Na, ich will heute nicht in deren Haut stecken – SPASS sieht anders aus…

Public Viewing?

Public Vogel!!!!!

Heuschrecken


Erinnert sich jemand dran, dass in 2006 in ungefähr 30 Ländern auf der Welt Krawalle herrschten? Weil die Preise für Weizen, Reis und Mais bis zu 320% teurer wurden und die Leute plötzlich ihre Kinder nicht mehr ernähren konnten?

Nein? Lies den Rest dieses Beitrags

Unwürdiges Possenspiel


Nun ist der Pöstchenjäger Christian „Angela, ich würds wohl machen“ Wulff Bundespräsident. Wie schön.

Und nun?

Angela Merkel, sowieso schon angeschlagen, ist durch diese Wahl noch ein wenig mehr am Wackeln. Die Leichen im Keller wachen auf und blasen wohl demnächst zum Halali. Guido Westerwelle, unter dessen kaum wahrnehmbarer Führung die FDP auf unter 5% abgefallen ist, dürfte sich auch allmählich fragen, wieso seine Brutusse alle auf einmal anfangen, Solinger Werksheftchen zu studieren. Lies den Rest dieses Beitrags

Sammelsurium


Bei Youtube sind ja echte Perlen versammelt. Ich schnufe grad wie ein Trüffelschweinchen durch die ganzen Videos da…

Z.b. aus der Reihe: „Rockrebell, nur echt mit der richtigen Fönfrisur“:

Freddie Mercury in Action:

Mann, der hats DRAUF gehabt. 😦

Nicht so Entertainment-Abziehbilder wie wir sie heute so oft haben…

Musiktipp


Aktueller denn je.

I’m just and ageing drummer boy
And in the wars I used to play
And I’ve called the tune
To many a torture session
Now they say I am a war criminal
And I’m fading away
Father please hear my confession

I have legalised robbery
Called it a belief
I have run with the money
And hid like a theif
I have re-written history
With my armies and my crooks
Invented memories
I did burn all the books
And I can still hear his laughter
And I can still hear his song
The man’s too big
The man’s too strong

Well I have tried to be meek
And I have tried to be mild
But I spat like a woman
And sulked like a child
I have lived behind walls
That have made me alone
Striven for peace
Which I have never known
And I can still hear his laughter
And I can still hear his song
The man’s too big
The man’s too strong

Well the sun rose on the courtyard
And they all did hear him say
‚You always were a Judas
But I got you anyway
You may have got your silver
But I swear upon my life
Your sister gave me diamonds
And I gave them to your wife‘
Oh father please help me
For I have done wrong
The man’s too big
The man’s too strong

Durchdrehen


muss ich mir Gedanken machen, wenn ich die Melodie von „Herzilein“ im Ohr hab und da nicht rausbekomme?

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHBÄHBAHPFUI

/Update:

Für die Kommentare habt ihrs verdient.

Rechte


Er grübelte vor sich hin. Er saß vor dem PC und überlegte. Das Adminpasswort, das fehlte ihm. Doch seit der Serverumstellung hatte er ja nur ein einfaches Benutzerkonto.

Die doofe Administratöse kann ihm ja viel erzählen, von wegen „das ist alles mit deinem Passwort machbar, du hast da volle Adminrechte“ – glauben würde er da kein Stück von. Er hatte schließlich nur ein Benutzerkonto und kein Adminpasswort. Und schon gar nicht stand da „Administrator“ auf dem Benutzerkonto.

Das Adminpasswort, danach gelüstete es ihn. DAS ist der gute Stoff. Lies den Rest dieses Beitrags

Vuvuzela II


Geschichten, die das Leben schrieb. 🙂

Vor dem Büro hat gerade jemand seine Vuvuzela ausgetestet. An Büroschlaf war echt nicht mehr zu denken, ziemlich ekelhaft. Und lauuuut. Untermalt von Trillerpfeifen und den normalen Stadiontröten.

*tröt*

*trööööööööööööööööt*

*TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖPLATSCH*
Platsch?

Genau. Aus irgendeinem Fenster wurde wohl ein Eimer (oder Mülleimer) mit Wasser auf die Jungs gekippt. Und zwar mit Schwung.

Himmlische Ruhe 🙂

K.a. wer das war. Ich wills auch gar nicht wissen *g*

Fürs warme Wetter :)


Ich weiß ja nicht, ob ich jetzt was Neues erzähle – wahrscheinlich nicht.

Aber: Ich bin gerade so ein bisschen am rumexperimentieren. Viel Hunger hab ich halt nicht und wenn dann mag ich sicher nix, was schwer im Magen liegt. Also hab ich mal ein bisschen für mich selbst rumgetestet. Und das als Antikochheld 😉

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Wade?


Kleb mir doch mal nen Kommentar mit aktueller Emailadresse rein – wird nicht veröffentlicht, aber ich bräuchte die mal 😉

Die die du angegeben hast, stimmt nicht *g*

Trauer


Hallo? Könnt ihr bitte mal alle aufhören zu sterben? Ist ja furchtbar gerade. 😦

Was mich wieder zur Frage bringt: Wie geht man mit Trauer um?

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Kindermund :-)


Die Schüler auf den Schulhöfen wissen ja inzwischen, wer ich bin. Sowas schweigt sich rum. Entsprechend sind gerade die etwas Testosterongeschwängerten unter ihnen (die in der schlimmsten Zeit der Pubertät) häufig diejenigen, die dann versuchen, mich mit ihrem Fachwissen zu beeindrucken.

Da fliegen dann schon mal Gesprächsfetzen zu mir rüber, die sich so anhören:

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Qualitätsjournalismus Anno 2010 II ;)


Ich bin ja nicht die einzige, die Spiegelbashing betreibt. Und vielleicht gelingt es den Leuten, wenn sie den Spiegel lang genug auf die Omme geben, dass er sich wieder daran erinnert, was er war: Ein Nachrichtenmagazin.

Lesenswert: Der Freitag. Der haut dann gleich nochmal dem v. Guttenberg auf den gegelten Scheitel.

NEIN, ich mag den Schnösel nicht.

Qualitätsjournalismus Anno 2010


Heute am Beispiel des Spiegels. Oder besser SpOn.

Das Rolling Stone Magazin hat nen ziemlichen Scoop gelandet. Indem recherchiert wurde, indem sich der Reporter an den zu porträtierenden gehängt hat, aber OHNE sich mit ihm gemein zu machen. Er hat offiziell alle Äußerungen mitgeloggt, das Tonband lief die ganze Zeit. Er hat sich umgesehen mit offenen Augen – aber ist zu keiner Zeit dem Irrtum unterlegen, dass die Militärs, die er interviewte, seine Freunde waren.

Am Ende stürzte ein General.

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