Mh
/update
na gut, Auflösung. *g*
Fefe hats hier schon mal ausformuliert. Auf Twitter gibts die ersten Furien Frauen, die ihm natürlich Frauenfeindlichkeit und Ahnungslosigkeit unterstellen, dabei war seine Argumentation sehr klug.
Etsy ist ein Shopping-Portal. Punkt. Auch Audiostreaming und Social Media sind jetzt nicht wirklich Projekte, die vom Hocker reißen. Es gibt bereits gute Audiostreaming-„Apps“ bzw. Programme, warum das Rad nochmal neu erfinden?
Sascha Lobo hat dazu etwas von der deutschen Netzkrankheit geschrieben. Deutsche Netzprodukte scheitern, weil sie auf fahrende Züge aufspringen und ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Es wird nicht erfunden, es finden keine Innovationen statt, nur Weiterentwicklungen von bisher bestehenden, „sicheren“ Verfahren, mit denen man auch Geld verdienen kann.
Dieser „Geekette-Hackathon“ (ich find alleine den Namen schon furchtbar) schlägt genau in diese Kerbe hinein. Etsy, ein Shopping-Portal, „Social-Audiostreaming“ (zu meiner Zeit hieß das Radio), „Social Reading“, das sind die Sponsoren und die programmierten APIs sind genau dafür. Sehr schön: „haha“ einen Wecker, den man nur mit einem Zitat aus einem vorher festgelegten Buch wieder stillbekommt. Selbstredend mit dem fiesesten Sound, den man vom Sponsor Soundcloud kriegen kann.
Dieser Wecker hätte genau die Halbwertszeit einer Eintagsfliege vor der Fliegenklatsche. Und danach würde ich demjenigen sehr wehtun, der mir den geschenkt hätte, denn kaufen würde ich sowas nicht.
Eine App die die passende Musik bei Soundcloud raussucht, zum Joggen oder zum Entspannen. Eine App sucht Bücher raus, wenn man in den Urlaub will. Ein Gürtel mit dem man Tetris spielen kann.
Zusammenfassung: Frauen Joggen und entspannen sich, sie sind nicht in der Lage, sich selbst Bücher rauszusuchen und sie brauchen überall was zum zocken. Nix anspruchsvolles, Tetris reicht völlig aus.
Und dann kommen diese Geekettes und machen einen voll töffen Hackerworkshop, wo sie den Frauen zeigen, wie man sowas zusammenklickt. Programmieren kann man das nicht nennen. Und dann dieser vermeintlich „taffe“ Anspruch von wegen „es wird nicht geschlafen, bevor die App nicht fertig ist.“ – Klickbootcamp oder was?
Ne, so gehts nicht. Das ist ein Schuß in den Sexismus-Ofen. Und diesmal von Frauen für Frauen.
AIDS wurde geheilt
Große Schlagzeile. Es sei erstmalig gelungen, ein Kind von HIV zu heilen. AIDS ist ja die ausgebrochene Form.
Tja *seufz* und wie immer, wenn eine Nachricht zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist sie es auch nicht.
Cat Not So Content
DIE Katze sieht irgendwie so aus als würde sie sagen: „Und wenn Herrchen heute nacht schläft, dann….“
Und alle haben geschwiegen
Wie sehr der Runde Tisch Heimerziehung eigentlich benötigt worden wäre und wie sehr er eigentlich nur eine Farce war, schlimmer noch als der sogenannte „Runde Tisch Missbrauch“, wird vom ZDF thematisiert. Wer den Film nicht gesehen hat, kann ihn hier nachholen bevor er „depubliziert“ wird.
Aber vorsicht: Das ist schwere Kost. Man fühlt sich die ganze Zeit so unglaublich hilflos und wird so wütend auf diese Verbrecher, die gut 800.000 Kinder auf dem Gewissen haben.
Willkommen in der Realität
Es muss schwer sein für die gehätschelten Kinder des Kapitalismus, zu begreifen, dass die guten Tage für die meisten von ihnen vorbei sind.
Wenn man sieht, wie sehr die englischen Banker geweint haben, als die EU dieses Minireförmchen angestoßen hat, dass Boni deckelt, wenn man sieht, wie sehr in der Schweiz auf einmal vor einer Rezession gewarnt wird, weil dort jetzt ein Gesetz kommt, dass dieses Reförmchen doch deutlich in den Schatten stellt, dann kommt man doch nicht umhin, angesichts der so völlig anderen Realität der meisten Menschen, die dann auch noch was nützliches vollbringen, wie zum Beispiel Kranke oder Alte pflegen, den Kopf zu schütteln.
Sehr schön aber gerade das harte Aufschlagen auf dem Boden der Tatsachen für einige. Es gibt „verzweifelte“ Banker, die nach Australien wollen. Australien scheint so gerade Boomtown zu sein, oder wird zumindest dafür gehalten. Und die europäischen Kollegen glaubten wohl allen ernstes, die Australier haben nur auf die europäischen Gierschlünde gewartet.
Nun, dem ist nicht ganz so. Und ich finde die Überschrift einfach nur geil, die hat schon was von Realsatire.
Ernsthaft, wann seid ihr schon mal Business geflogen? *g*
/update
Leute, lest das bitte richtig. Die BEWERBER für Jobs in Australien müssen jetzt Economy fliegen. Das scheint wohl sehr lange so üblich gewesen zu sein, dass man sich bewirbt, dann ein Business-Class-Ticket nebst 5-Sterne-Hotel fürs Bewerbungsgespräch bekommt und, wenn man eingestellt wird, noch jemanden, der einen hilft, sich einzuleben, also Wohnung besorgen, einrichten, etc.
Das gibts nicht mehr und *darüber* wird geklagt. Im Gegenzug klagen die australischen Banken über die völlig überzogenen Gehaltsvorstellungen der Bewerber, die aus Europa kommen.
Gut vorbereitet
Bei manchen Dingen glaubt man an einen Scherz. Bis man feststellt: Die meinen das tatsächlich ernst.
Das Ding hier ist so ein vermeintliches Scherzteil. Was gibts als nächstes? Das Beschneidungs-Kit für die kleine Beschneidung zu Hause? Schere, Tupfer, Totenschein inklusive?
Wenigtens die Kommentare da drunter sind gut.
Und wer sich noch Illusionen macht, wie man mit den (sehr wachen) Babies umgeht bei der Beschneidung, sollte sich das Ding hier mal angucken.
Das Erbe der Beschneider
In Indonesien ist die Beschneidung sowohl von Mädchen als auch von Jungen weit verbreitet. Die muslimischen Geistlichen dort üben massiven Druck aus, auch die weibliche Beschneidung als obligatorisch anzusehen.
Jungen werden dort, soweit ich das sehe, flächendeckend beschnitten.
Studien über Probleme? Keine, ist ja „nur ein kleiner Eingriff“, es wird ja „kaum etwas abgeschnitten, nur ganz wenig, man merkt das quasi überhaupt nicht.“
Tja.
Was sich wohl eine Mutter denkt, die ihr Kind tötet, weil er nach der Beschneidung ihrer Meinung nach einen zu kleinen Penis hat und sie für ihn deshalb Nachteile fürchtete? Zumindest ist das die Ausrede, die sie gebrauchte, nachdem sie ihren neunjährigen in der Badewanne ertränkt hatte, danach aus der Wanne nahm, abtrocknete, ordentlich anzog und dann die Polizei rief. Nicht ganz in der Welt?
Können wir bitte endlich damit aufhören, aus niedrigen Beweggründen an den Geschlechtsteilen kleiner Kinder rumzuschneiden?
Danke.
Der erste Sonnentag
Warm isses nicht, aber Sonne. Die Sonne scheint. Juchu.
Hier drin kräftig durchgelüftet, mach ich eigentlich täglich (Altbau) aber heute hab ich mehr Spaß dran gehabt.
Und dann: Batterie ins Motorrad eingebaut, Klamotten angezogen, Schal umgebunden und los.
Eine kleine Tour nur. Anderthalb Stunden. Aber Mann.
Das hatte ich vermisst.
So. Auftauen gehen 🙂
Blogger, was nun?
/update
Die Opalkatze mit einer bildschönen Liste von Zeitungen, die das LSR unterstützen und die man daher meiden sollte.
Das Leistungs“schutz“recht ist da.
Gegen jede Vernunft, jeden Rat, jeden Verstand: Es ist da.
Sag noch einer, dass unsere Politiker korrupt sind – die nehmen ja noch nicht mal Vernunft an. Sorry, aber der musste jetzt sein.
Ach Peer
Ich glaub ja inzwischen, dass Peer Steinbrück gar nicht Kanzlerette werden will. Anders ist das täppische nachfühlen, ob er auch wirklich das letzte Fettnäpfchen hinten links in der Ecke auch voll erwischt hat, nicht zu erklären.
Clowns also. Herr Steinbrück, ernsthaft?
Fingerspitzengefühl Ehrensache
Nur weil ich ein Problem mit militanten Feministinnen hab, heißt das noch lange nicht, dass ich die Probleme nicht sehe.
Die #Aufschrei-Debatte ist ja wunderbar im Sande verlaufen. Die FDP konnte ein paar markige Sprüche ihrer „Alpha-Männchen“ raushauen, die noch um einiges unterirdischer waren als die Sprüche von Brüderle, die Journalistin, die das ganze angefangen hat, ist wunderbar ausgegrenzt und alle könnten doch zufrieden sein, oder?
Fingerspitzengefühl Fehlanzeige
Es gibt eine Methode, Mobbingtäter zur Einsicht zu bringen, die nennt sich Farstag-Methode, die hier sehr deutlich beschrieben wird (ab Seite 20).
Kurzform: Der Täter wird von einer Gruppe Lehrer damit konfrontiert, was er getan hat. Er wird nicht geschont, Ausflüchte werden ihm nicht gelassen, das heißt das beliebte „mein Opfer ist so ein Depp, der ist doch selbst dran schuld, dass ich ihn mobbe“ wird konsequent unterbunden und der Täter damit konfrontiert, dass er eben NICHT der Gute in der Story ist. Sondern der Bösewicht.
Erklärtes Ziel hierbei ist es, den Täter zu „drehen“, ihn also von einem Täter zu einem Beschützer zu machen. Und ihm klarzumachen, dass man sich hierzu auch mal gegen den Mainstream stellen sollte.
Wenn das klappt: Win-Win. Wenn nicht, tja. Dann hat man ein Problem. Und ich sage mal: Das wird öfter eher nicht klappen als funktionieren.
Und täglich grüßt das Murmeltier…
Deutschland. Es ist drei nach sieben, die Sonne scheint zwar nicht, aber es wird langsam hell. Ich konnte das gut beobachten, ich war ja schon seit drei Uhr wach.
Mein Kopfhörer ist gerade damit beschäftigt, mein Hirn wachzupusten als es klingelt. Laut und ausdauernd.
Oscar Pistorius
„Warum schreibst du eigentlich nix über Oscar Pistorius?“
Weil mir dazu nichts gescheites einfällt. Zu verworren die Sache.
Fakt ist: So oder so ist es eine Tragödie. Für die Familie von Reeva Steenkamp.