Glaube, Liebe, Hoffnung


Ein Interview mit einem ehemaligen Priester und jetzigem Anwalt für Opfer von sexuellem Missbrauch (insbesondere in der katholischen Kirche).

Es gibt einen Satz da drin, den kann ich zu 100% voll unterschreiben:

Gehen Sie noch in die Kirche?

Nicht mehr. Vor etwa fünf Jahren bin ich ausgetreten. Ich konnte das nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren. Und der einzige Weg für mich, ein gläubiger Christ zu bleiben, war, diese Institution zu verlassen. Nicht Gott ist das Problem und auch nicht der Glaube: Die Institution ist das Problem.

Das ist exakt der Grund, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin.

/update: Link nachgeliefert

Veröffentlicht am 5. November 2010, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 31 Kommentare.

  1. *unterschreib*

  2. Hast de da den Link vergessen oder find ich den grad nicht?

  3. Ich denke, man sollte fairerweise auch noch unterscheiden zwischen Kirche als Institution und Kirche als Summe ihrer Mitglieder. Und auch bei letzteren gibt es eben noch solche und solche.

    Kirche als Institution macht mir immer noch am meisten Bauchschmerzen, auch die evangelische Fraktion, zu der ich (noch?) gehöre. Auch die zugegenermaßen in unserer Fraktion doch recht verbreitete Frömmelei, Heuchelei und Bigotterie bringt mich gelegentlich auf die Palme, wobei diese drei Dinge anscheinend irgendwie miteinander korrelliert aufzutreten scheinen.

    Aber ich habe eben auch schon großartige Menschen _innerhalb_ der Kirche kennengelernt. So einen Pfarrer, der mich zeitweise von der Abneigung gegen alles, was innerhalb eines Gotteshauses so gesagt wurde, die ich im Wesentlichen durch einen anderen Pfarrer, der mich konfirmierte, erwoben hatte, befreit hat. Dies durch seinen Mut kontroverse Dinge öffentlich anzusprechen und dezidiert Stellung zu beziehen, und durch seine atemberaubende Treffsicherheit, was die Beurteilung des Geistes- und Seelenzustandes seiner Schafe anbetraf und seine Fähigkeit darauf in genau angemessener Weise zu reagieren. Ein Seelsorger im allerbesten Sinne, der leider aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aufhören musste.

    Leider sind solche Menschen nicht unbedingt in der Mehrzahl und manch institutioneller Funktionsträger innerhalb der Kirche macht mich einfach nur Kopfschütteln.

  4. Die Institution Kirche hat in den letzten Jahrhunderten nur Unglück und Elend über die Menschen gebracht! Angefangen bei Kreuzzügen, über Missionierungen, bis hin zum 30-Jährigen Krieg und da habe ich nur mal grob umrissen, was die sich so geleistet haben!
    Kirche hat mit Glaube nichts zu tun.
    (Die meisten Kinders werden übrigens von Familienangehörigen und Bekannten der Familie misshandelt/missbraucht. Und dazu gehören auch Pastoren und Pfarrer, Jugendgruppenleiter und Lehrer, Trainer und Betreuer.)

    Ich allerdings bin nicht nur wegen der Machenschaften der Kirche ausgetreten, ich hatte/habe Zweifel an der Existenz eines sogenannten göttlichen Wesens! Hat mich bisher auch noch keiner überzeugen können, dass es eines gibt 😉

    Und kommt mir nicht mit dem Argument: Weil die Nichtexistenz Gottes nicht nachgewiesen werden kann, muss er existent sein. Das ist nämlich Schwachsinn!

    • Mit Verlaub, zumindest der 30-jährige Krieg war ein politischer Krieg. Und auch die meisten andren Dinge, die man den Religionen anlastet, haben beim näheren Hinsehen andre Gründe.

      Welche unbewiesenen (um nicht zu sagen: grundfalschen) Dogmen führst du sonst noch so spazieren?

      • ALLE Kriege, die die Religion vorschieben und vorgeschoben haben, sind politisch motiviert. Im „Kreuzzug gegen den Terror“ gehts nicht darum, Muslime zu konvertieren, sondern um handfeste politische und wirtschaftliche Interessen. Um das Christentum gings keinem der Protagonisten in keinem Krieg auch nur eine Sekunde. Das war was für das Kanonenfutter, der den Mist geglaubt hat, der ihm da vorgeschwafelt wurde.

        Das hilft aber nix, Wolfram – die Kirche hat sich diese Interessen mehr als einmal zu eigen gemacht.

        Ich laste auch vornehmlich der katholischen Kirche an, dass sie systematisch Dinge vertuscht, die ihrem Image schaden könnte. Sie schert sich dabei nicht darum, was sie den Opfern bzw. Überlebenden antut, im Vordergrund steht alleine das Wohl der Mutter Kirche.

        Und das ist etwas, was ich nicht bereit bin, dieser Institution weiter nachzusehen.

        • Liebes Tantchen, definiere bitte mal „die Kirche“.

          Ich stell schon mal Cola warm.

          • Die Institution, in der Menschen eines gewissen Glaubens (in dem Fall meine ich die katholische Kirche) anderen Menschen, die diesen Glauben nicht unbedingt teilen, stellenweise mit Gewalt klarmachen wollen, dass sie auf einem Irrweg sind.

            Oder – um es anders auszudrücken: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

            Die Methoden der katholischen Mutter Kirche sind subtiler geworden.

            Besser nicht.

            • Wie viele Kirchen gibts – mal auf Deutschland beschränkt? Und auf wie viele trifft deine Beschreibung zu, auf wie viele nicht?

              Mal abgesehen davon, daß deine Beschreibung selbst für die römische Kirche alles andere als ausgewogen und gerecht ist, hast du eine Ahnung davon, wie vielen Menschen, die nie was mit den Römischen am Hut hatten, du damit Unrecht tust?

              Es gibt eine gewisse Motorradfirma in GB, deren Produkte dir die Plomben aus den Zähnen schütteln. (Aber ob das auf der Isle of Man so wichtig ist?) Dann schließe ich mal von diesen Böcken auf alle Motorräder der Welt, vom Schwälbchen bis zum Sechszylinder, und verkünde, daß die nur dazu da sind, die Zahnärzte und -techniker reich zu machen…

      • Der 30-jährige Krieg war ein Krieg, welcher unter dem Vorwand der religiösen Vorherrschaft zwischen katholischen und evangelischen Landesherren geführt wurde.
        Dass die Religion nur ein Vorwand war, ist hierbei unerheblich!

        • Das ist nur dann unerheblich, wenn dir deine Ideologie wichtiger ist als die Realität.
          In der Realität haben nämlich evangelische und katholische Landesherrn gemeinsam gegen eine Koalition aus evangelischen und katholischen Landesherrn gekämpft… und worum ging es? Nicht etwa um Religionsfragen, sondern um Selbstbestimmung und Vormacht. MACHT, das ist das Thema, wie in allen Kriegen. Wenn dafür die Religion instrumentalisiert wird, kann man ihr das vorwerfen? Oder begibt man sich nicht damit vielmehr auf das Niveau derer, die das Internet für Kindesmißhandlung verantwortlich machen?

          • OK – man könnte sich jetzt natürlich am 30-jährigen Krieg festbeißen, aber wie ich schrieb, hat die Kirche nicht nur diesen verursacht, sondern eben auch noch andere Sachen.
            Und ich meine mit „Kirche“ hier insbesondere die katholische, vertreten durch den Papst.
            Fällt mir in dem Zusammenhang doch noch was ein: Warum ist die katholische Kirche gegen Verhütungsmittel als Schutz vor AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten?
            Man könnte ja auch mal hinterfragen, warum der Papst und andere hochgestellte kirchliche „Würdenträger“ in Saus und Braus leben, während andere, die sie als ihre Schäfchen bezeichnen, darben müssen?
            Und jetzt komm mir bloß nicht mit irgendwas von kirchlichen Hilfsprogrammen – die sind nämlich ’n allerhöchstens ’n Fliegenschiss auf ’nem Kuhfladen!

            • PS: „Oder begibt man sich nicht damit vielmehr auf das Niveau derer, die das Internet für Kindesmißhandlung verantwortlich machen?“

              Mir so etwas vorzuwerfen, zeugt von mangelndem Verständnis für Umgangsformen!

            • Der beste Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten ist, nicht promisk zu leben.
              Sagt jetzt nicht nur der Vatikan, sondern auch einige Ärzte – Präservative sind nämlich wesentlich weniger guter Schutz, als ProFamilia gern hätte…
              ist aber völlig unwichtif, willst du ja eh nicht hören.
              Du bist nämlich genauso verwachsen mit deinen Ansichten wie die bärtigen Männer mit den Postpaketen.

              • Du hast zu den anderen Thesen über die Kirche noch immer keine Stellung genommen.
                Willst du nicht oder kannst du nicht?
                Und erneut hast du vergessen, dass man sich auch im Internet an gewisse Umgangsformen halten sollte und dazu gehört auch, nicht jemanden mit Straftätern auf eine Stufe zu stellen, schon gar nicht, wenn man ihn gar nicht kennt.
                Und zu den Militärseelsorgern fällt mir ein: Was sagst du zu Waffensegnungen die es bis in die Neuzeit (ca 1614) gegeben hat?
                Oder fällt dir auch dazu nichts ein?

              • Ich könnte zu deinen Thesen über „die Kirche“ ganz einfach sagen: ist gelogen, denn meine Kirche gibt es erst seit 1938.
                Wie „der Papst und seine Würdenträger“ leben, entzieht sich meiner Kenntnis; ich weiß nur, daß mein nationaler Kirchenpräsident das gleiche Gehalt hat wie ich. Und das besteht aus brutto 1000 Euro Grundgehalt plus Familienzulage, und Dienstwohnung. Punkt, Ende.
                Hattest du sonst noch was geschrieben, was eventuell nicht nur ideologisches Geschwäle wäre, sondern Fakten?

                Ach ja, Waffensegnung… soweit ich mich erinnere, gibts zu dem Thema mehr als ein Schuldbekenntnis, jedenfalls evangelischerseits. Nicht speziell zu den Waffen, aber überhaupt mal interessant zu lesen ist die Barmer Theologische Erklärung mit den erläuternden Artikeln. Zumindest evangelische Kirchen heute in Deutschland sind eher glühende Verfechter der Kriegsdienstverweigerung. Was taten deine Vorfahren vor 300 Jahren? Wo war der freiheitliche Wohlfahrtsstaat im Jahr 1614?

              • GEFUNDEN
                http://de.wikipedia.org/wiki/Barmer_Theologische_Erkl%C3%A4rung
                Les ich mir aber ein wenig später durch. Wolfram, um die evangelische Kirche gings auch eigentlich weniger. Eher um die katholische. Und hier ist nach wie vor sehr viel Verbesserungsbedarf.

              • Noch immer hast du dich nicht zu meinen Aussagen aus meinem ersten Post geäußert, nein, das einzige was dir einfällt, ist mich zu beleidigen und das mehr als einmal!

                Welche Kirche ist das denn, die erst 1938 gegründet wurde?
                Was haben meine Vorfahren mit dieser Thematik zu tun?
                Was haben denn _deine_ Vorfahren so getrieben anno 1710?
                Was hat der freiheitliche Wohlfahrtsstaat mit der Kirche zu tun?
                Was hat Waffensegnung mit Kriegsdienstverweigerung zu tun?
                Wie kommst du auf die Idee, der 30-jährige Krieg habe nichts mit Religion zu tun gehabt?

                Hattest du sonst noch was geschrieben, was eventuell nicht nur ideologisches Geschwäle wäre, sondern Fakten?
                Und erneut eine Beleidigung und leider auch noch eine sehr verallgemeinerte Kritik (wenn man’s denn so nennen mag) – da musst du schon genauer werden!
                Der einzige, der hier unqualifiziert „ideologisches Geschwäle“ (und ich bediene mich da jetzt nur deiner Worte) von sich gibt, bist du.

                Werde konkret und bleibe sachlich – ansonsten darfst du dich gerne alleine weiter unterhalten. Auf erneute Beleidigungen werde ich nicht mehr antworten und ebenso wenig auf unsachliche Äußerungen.

              • @Tante Jay: Solange du – und andere – einfach nur „die Kirche“ schreibst, triffst du, ob gewollt oder nicht, eine Milliarde Christen auf der Welt.
                Die Römlinge stellen sich zwar gern so hin, als wären sie die einzige Kirche, aber das entspricht – bei aller Arroganz, die gerade den Evangelischen gegenüber beibehalten wird – noch nicht mal den Beschlüssen ihres eigenen Konzils.

                @JoyntSoft: Du kommst hier mit uralten Kamellen, die du aber an den Maßstäben der Postmoderne mißt. (Und genau das ist ideologisches Geschwäle, weil es jedes Fitzelchens Sachlichkeit ermangelt.)
                Da wird die Frage erlaubt sein, ob deine eigenen Vorfahren (da ich nicht weiß, welchen Vereinen du so angehörst, kann ich dich danach nicht fragen) sich vor hunderten Jahren schon postmoderne-konform verhalten haben. Oder ob vielleicht doch der Vater die Kinder verdroschen hat, weil damals alle Welt meinte, das ist richtig so…
                Wenn ich das mit Straftätern auf eine Stufe stelle, dann deshalb, weil Verleumdung eine Straftat ist – und im Internet auch genügend öffentlich, um nebenbei die Beleidigung mit zu erfüllen.
                Falls du irgendwann die Zeit dazu findest, lies dich doch mal ein in die Kirchengeschichte. Aber vielleicht besser bei Aland, Deschner ist ein unsachlicher Demagoge und verdreht gern mal ein paar Tatsachen – fast so schön wie die Wachtturmbrüder.

              • Und erneut schafft Wolfram es nicht, auf ein paar simple Fragen zu antworten, sondern nur, den Autor zu verunglimpfen.

                *tststs*

                Oder haben Herr Paranoid, aka Wolfram Angst, man könne seine Äußerungen gegen ihn verwenden?

          • Wolfram, wenn das Fakt ist, erkläre mir bitte die Militärpfarrer?

            • In wenigen Worten?
              Nun: der Staat garantiert qua lege jedem seiner Bürger freie Religionsausübung, also auch Zugang zum Geistlichen und zum Gottesdienst.
              In gewissen Situationen ist es nun aber unmöglich, daß der Mensch zum Gottesdienst oder zum Geistlichen geht, und dann muß der Geistliche (und mit ihm möglicherweise auch der Gottesdienst) zum Menschen kommen können. Deshalb gibt es Gefängnisseelsorge, deshalb gibt es Krankenhausseelsorge, deshalb gibt es Militärseelsorge. Diese Dienste werden übrigens vom Staat (oder vom KH-Träger) finanziert, sogar in einem derart areligiösen Staat wie Frankreich!
              Während Gefängnis- und Krankenhausseelsorge eventuell von einem Gemeindepfarrer nebenamtlich versorgt werden können (es gibt aber in Deutschland mehr und mehr hauptamtliche Krankenhausseelsorger, und für die Gefangenenseelsorge in Deutschland weiß ichs nicht), hat die Militärseelsorge die Aufgabe, die Soldaten nicht nur in der Kaserne zu betreuen, sondern auch (und vielleicht besonders) im Einsatz. Deshalb sind Militärseelsorger (in Deutschland heute generell, in der DDR war es allerdings anders) vollzeitlich im Militär angestellt, allerdings nicht Angehörige des Militärs. Sie haben keinen Dienstgrad; Uniform tragen sie nur im Einsatz, um unter dem Schutz der Genfer Konvention und der Haager Landkriegsordnung zu stehen.

              Und wo ist jetzt der Zusammenhang? Die Existenz der Gefängnisseelsorge ist doch auch kein Indiz dafür, daß Kirchen Straftaten gutheißen würden – oder??

  5. Zum Update.
    Ein beeindruckendes und verstörendes Interview.

  6. Der Comedian Hennes Bender hat gesagt:
    „Ich habe keine Schwierigkeiten mit Gott – aber mit seinem Bodenpersonal!“

    Recht hatter, der Hennes…

  7. Gehe absolut konform mit meinem Vorredner Zemmel! Ich glaube auch, doch aus der Kirche bin ich vor langer Zeit ausgetreten – eben wegen dem schon genannten ‚Bodenpersonal‘, und was „im Namen Gottes“ bis zum heutigen Tag schon passiert ist.

  8. So ihr zwei, nu is aber Schulz hier. Könntet ihr *bitte* mit dem Flameware aufhören? Zumal ihr euch grad beide den Schädel einschlagt und dabei einer Meinung seid.

    @Wolfram: Es hat dich keiner persönlich angegriffen oder deinen Glauben. Würde mir auch in 100 Jahren nicht einfallen, das zu tun.

    Die Kirche, und die katholische geriert sich, wie du selbst sagtest, als „DIE Kirche“, hat aber einen Haufen Probleme. Und das Zölibat und der Missbrauch sind hier nicht die geringsten.

    Das muss man sagen können, ohne dass du sofort wie von der Tarantel gestochen schreist „aber das sind nur die Katholen, die Evangelen machen das nicht“.

    Du wurdest mit keiner Silbe persönlich angesprochen. Natürlich siehst du manche Dinge anders als ich. Du arbeitest für die evangelische Kirche, bzw. eine evangelische Kirche. Da musst du die Dinge schon naturgemäß anders sehen als ich, der ich mehr oder weniger außen vor stehe. Du hast andere Einblicke und erkennst die Zusammenhänge anders als ich.

    Na? Klingelts? Genau – DAS ist das Hauptproblem der (kath.) Kirche. Intransparenz und Geheimniskrämerei. Die katholische Kirche will Hüter der Seelen sein – aber sie benimmt sich wie ein Geizhals, der immer nur schreit „haben haben haben“. Man soll der Kirche loyal folgen. Fragen stellen ist verboten – das ist Kritik an der Kirche und die ist nicht erlaubt. Wer das tut, stellt den Glauben und alles in Frage, wofür die Kirche steht. Drunter macht mans da nicht.

    Kadavergehorsam wird gefordert. Und gerade von denen, die sich am wenigsten wehren können, von den Ärmsten der Armen. Es ist noch nicht lange her, da wurde in Südamerika eine Mutter und ihr 9jähriges Kind exkommuniziert, weil das Kind (!) schwanger (!!!) war, aufgrund sexuellen Missbrauches. Nicht der Täter, das OPFER.

    Das sind Dinge, die man aussprechen muss, die dürfen einfach nicht in Vergessenheit geraten. Sonst wirds wiederholt. Gerade die Geschichte der katholischen Kirche ist hier ein perfektes Beispiel.
    Sicher, die Kirche tut viel Gutes. Auch hier in Deutschland. Super, klasse, sollen sie tun.

    Aber:
    Sie tun das überwiegend steuerfinanziert.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727683,00.html

    Und wenn ich von anderen Geld nehme, damit Gutes tue und von mir selbst sage, das ich ein guter Mensch bin, ist das, im besten Fall, verlogen. Bigott triffts eher.

    Ne, bleib mir weg mit der katholischen Kirche. Die hat, was mich angeht, abgewirtschaftet. Die evangelische ist noch zu retten, aber auch hier ist auch nicht alles Gold was glänzt. Siehe der Umgang mit Frau Käßmann. Wer hat denn da an die Presse gepetzt, dass sie betrunken gefahren ist?

    Es ist gerade bei denen, die uns Vorbild in Moral und Standhaftigkeit sein sollen, zu sehen, dass sie Wasser predigen und Wein saufen. Und das ist bei einem moralischen Vorbild nicht hinzunehmen, wenn es denn moralisches Vorbild bleiben soll.

    @JoyntSoft, ich machs kurz: lasst den Flamewar sein, wenn ihr einverstanden seid, geb ich jedem die Emailadresse des anderen raus, dann könnt ihr euch gegenseitig die Postkästen anzünden, aber lasst doch den Quatsch hier.

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