Menschen, die Freude bereiten


Es gibt Menschen, die uns Freude machen. Die den Beruf haben, andere zum Lachen zu bringen. Kann es etwas schöneres oder auch anstrengenderes geben?

Einer dieser Menschen war Blake Edwards, Regisseur der Pink-Panther-Filme. Klamauk mit Stil. Peter Sellers in seiner besten Rolle.

War, denn er starb jetzt mit 88 Jahren. Ein gesegnetes Alter – und doch, wie immer zu früh, wenn jemand sein Handwerk so gut verstand wie er.

Und weils so schön war, hier noch einmal ihm zu Ehren das Pink-Panther-Theme, ein genialer Score, der perfekt zum Film passte – Musik mit einem Augenzwinkern.

Machet jut. Werd dich echt vermissen. Gibt nicht mehr so viele von deinem Schlag.

Veröffentlicht am 17. Dezember 2010, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Ja, mit Edwards ist wieder ein Stück Slapstick gestorben, bald gibt es keinen mehr.

    Es fehlen aber auch die passenden Schauspieler. Peter Sellers, Walter Matthau, Jack Lemmon, alle tot. Na und Ustinov lebt leider auch nicht mehr.

    Apropos Peter Sellers, erinnert sich noch jemand an Dr. Seltsam? Auch das war hohe Komödien-Kunst, wenn auch nachdenklich machend. Nachdenklich machen konnten sie bei allem Humor ja eigentlich alle, auch das vermisse ich heute bei dem, was sich so „Comedy“ schimpft.

    • 2…was sich so „Comedy“ schimpft…“, das trifft es auf den Punkt.
      Humor zum Schmunzeln oder leise Lachen gibt es nicht mehr, entweder brachial mit der Brechstange oder gleich politisch angehaucht, dazwischen finde ich leider nix.
      Leichte Muse ist heute anscheinend zur schwere Kunst geworden.

      • Da beschäftige dich mal mit dem Variete (Akzente bitte frei Schnauze selbst einfügen *g*).

        Das ist der Humor zum Schmunzeln, leisen Lachen. Variete spielt MIT dem Publikum, nicht FÜR das Publikum.

        Ich LIEBE Variete. Heiß und innig. 🙂

        • Gutes Variete ist aber leider inzwischen auch recht selten geworden, genau wie gutes Kabarett. Auch da sterben die Guten, insbesondere die des literarischen und politischen Kabaretts, aber auch etliche Künstler des klassischen Varietes reihenweise weg oder treten aus Altersgründen nicht mehr auf. Was nachkommt, ist überwiegend Comedy. Da gibt es auch noch den ein oder anderen Guten, aber Leute wie Neuß, Hüsch oder Beltz fehlen mit doch schon, und Kreis (wenn wir mal vom Variete reden) ist auch nicht mehr der Jüngste.

          • Ja, wirklich schade um ihn.

            Aber es ist wie überall: keine Nachfolger werden ausgebildet. Also kann auch nichts (vernüftiges) nachkommen.

            Und das, was sich Comedy nennt – hör mir bloß damit. Schade nur, daß ich ab 2013 trotz ohne TV dennoch diese dusselige Gebühr zahlen muß …

  2. Unerreicht: Frühstück bei Tiffany – der Film …

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