Pleiten, Pech und Pannen


*seufz*

Ich hab ja so ein Faible für seltsame Situationen.

Erstmal sollte ich mir angewöhnen, in meinen Jeans einen Gürtel zu tragen. Gibt an der Kasse vom Lidl sonst möglicherweise fiese Effekte, wenn man da steht… *huuust*

Das andere: Nach Monaten hab ich endlich mein Handy wiedergefunden. Man muss halt nur in der richtigen Jacke gucken *g*

Morgens guck ich halt, dass ich Schlüssel in der einen Pfote und die Geldbörse in der anderen hab (bzw. in die Jackentasche gesteckt). Heute morgen hab ich dann freudestrahlend mein Handy in der einen, die Geldbörse in der anderen gehabt und die Tür zugemacht.

Zwei Dinge hatte ich in der Hand. Ich überlegte noch, was anders einfiel, als das *RÖMMS* der zufallenden Tür mir den entscheidenden Hinweis gab.

Genau. Schlüssel hing noch am Schlüsselbrett.

Super.

Aber was ne vorsorgende Tante ist: Mit dem frisch wiedergefundenen Handy konnte ich einen Kollegen anrufen, der mich eben per Express zur Arbeit transportierte und meine Mutter hat noch nen Ersatzschlüssel.

Also krieg ich auch die Lieferung frei Haus zurück. Alles eine Sache der Koordination.

Aber ich muss allmählich mal meinen Verstand wieder zusammensammeln… in letzter Zeit häufen sich solche Schusseligkeiten.

Veröffentlicht am 14. Januar 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 25 Kommentare.

  1. Für sowas habbich mir das männliche Äquivalent einer Damenhandtasche zugelegt: Da werden all diese Dinge hineingeräumt, und wenn das zwei-Zentner-Dings nicht über meiner Schulter hängt, wird die Tür nicht geschlossen.

    Gut, bei Saturn ziehe ich angelegentlich die neugierigen Blicke nervösen Sicherheitspersonals auf mich, aber dafür ist wenigstens immer alles da (Ich sollte die Zahnbürste da drin mal erneuern *schauder*).

    Für Motorradfahrer vielleicht geeigneter: Der Rucksack. 😉

  2. Der Handyakku hatte noch Strom? Dann war es nicht lange verschwunden.
    Hier zuhause verlege ich mein Handy des öfteren und dann rufe ich mich selbst an um es wiederzufinden, Tantchen schusselt also nicht alleine rum.

  3. AAAAber – die Schusseligkeit ist ja auch ein Erleben, das Besondere im Alltäglichen. Und solange sich das schusselnde Wesen noch der Schusseligkeit bewusst ist, ist auch noch nicht aller Tage Abend!

  4. „in letzter Zeit häufen sich solche Schusseligkeiten“

    wenn es tatsächlich so ist, dass das früher anders war, dann kann ich Dir sagen, das kennt man. Das gibt’s auch bei sogenannten Luxuserkrankungen. Dagegen gibt’s Hilfe, aber Du wolltest ja keine Reha …

  5. Meinen Schlüssel habe ich vor 5 Tagen das letzte Mal vergessen – aber min Frouwe war noch daheim 😉
    (davor: 15 jahre lang immer dran gedacht!)

    Uhr? vergessen (Uhren gibt’s überall)
    Einkaufszettel? vergessen (ich kann mir das auch so merken)
    Handy? vergessen (mich ruft eh keiner an)
    Portemonnaie? vergessen (wird erst an der Kasse ein Problem)
    Jacke? vergessen (ist ja nicht so kalt momentan)
    Schuhe? vergessen (Socken reichen doch lang hin)
    Kaffeemaschine? angelassen (damit der Kaffee nicht friert)

    Das einzige, was ich noch nie verloren oder vergessen habe ist meine Brille!
    Sie ist mir schon vom Kopf geschlagen oder getreten worden und war dann total verbogen oder die Gläser waren zerbrochen, aber verloren, nein, verloren habe ich sie noch nie!

    😀

  6. Meine Wohnung hat den Vorteil, dass man nur dann nicht mehr reinkommt, wenn man sie abschließt. Wenn ich also den Schlüssel vergesse, komme ich wieder rein. Ein Vorteil bei meinem Gedächtnis.

  7. Hey eine Sache hab ich gelernt:man ist erst zuhause wenn man sic das erste mal ausgesperrt hat.

    😛 und das mit dem gürtel muss doch dein Ego streicheln. Ich mein es heißt doch auch „So schlank sehen wir uns nie wieder. „

  8. Nachdem ich zweimal den Schlüsseldienst gerufen habe, sind die Schlüssel bombenfest mit der Hose verbunden. Dummerweise wechselt man die auch…

    • Und LKW-Radkappen als unübersehbares Zeichen am Schlüsselbund sind in Zeiten hoher Rohstoffpreise auch diebstahlgefährdet.
      Ein echtes Problem.
      -eigenen Schlüssel such-

      • Ach – Nici-Stofftierchen und Zündkerzen tun es auch… 😉

        • Wir brauchen endlich den Schlüsselbund mit hochpräzisem GPS-Empänger, der auch Anruf mit dem Handy eine SMS mit seinem Standort zurückschickt.

          Ähnliches würde übrigens auch für Schraubenschlüssel, Holzgliedermaßstäbe (Zollstöcke) und diverse andere Werkzeuge Sinn machen.

    • Ist nur ne Frage der Anzahl der Schlüsselkopien 😉

      • Und was nutzen dir die vielen Schlüsselkopien, wenn sie alle daheim liegen?

        😀

        • Meine sind gut verstreut bei Freunden und Familie – nutzt nur nix, wenn
          a) keiner erreichbar ist oder auf Arbeit oder
          b) das Handy unerreichbar hinter der geschlossenen Tür liegt und man
          c) durch die heute überall gespeicherten Nummern die der Freunde nicht auswendig weiß (und sie natürlich auch nicht im Telefonbuch stehen)

          • Wie hab ich nur meine ersten 6 Semester ohne Handy und ohne Festnetzanschluss überlebt?
            Man musste wirklich die Telefonnummern entweder im Hirn oder in Notizbüchern (wisst Ihr eigentlich, was das ist?) abspeichern und mit zur Telefonzelle nehmen.

            *schauder*

            • Tja, das ist der Grund, warum ich Nummern aus meiner Kindheit und Jugend heute noch weiß – bei der aktuellen meines Vaters schon verloren bin…

            • Ich HABE noch so ein Büchlein – im Gegensatz zum Mobiltelefon klingelt es aber nicht, wenn man es anruft. Dementsprechend oft suche ich es…

  9. hallo Tantchen, wie wär’s mit dem guten alten Knoten im Taschentuch?
    .. warum hatte ich diesen blöden Knoten .. ? 😦

  10. Hallo Tantchen.
    Aussperren – ja – das kenne ich auch (regelmäßig). Dafür gibt´s dann den Ersatzschlüssel im Holzschuppen (oder so ähnlich). Im schlimmsten Notfall muss dann eben ein Nagel an die richtige Stelle im Türrahmen her 😉 – anschließend wieder verspachteln und streichen.
    Für alles Andere habe ich meinen Rucksack. Genug Platz also für Zahnbürste, Schuhpflege, Handcreme, Handy-Ladegerät, HDD …

    Gruß,

    Matti12

  11. Ich habe das jetzt nochmals gelesen –

    WIE ZUM HENKER KANN MAN MONATELANG OHNE TRAGBARES FERNSPRECHGERÄT LEBEN?

    Gut – ok – bis vor etwa 6 Jahren brauchte ich auch noch keines – aber jetzt? Da fühl‘ mich ja schon fast nackt!

    😀

  12. WIE ZUM HENKER KANN MAN MONATELANG OHNE TRAGBARES FERNSPRECHGERÄT LEBEN?

    Vermutlich genauso, wie ich vor Einführung von DVBT ohne Satellitenempfang und davor ohne Viedeoaufzeichnungs-/abspielgerät auskam.

    Wenn man’s erstmal hat, gerät man in Panik, wenn’s mal kurzzeitig nicht verfügbar ist. Nach ein bis zwei Wochen, dürfte sich das gelegt haben, und man wird sich ernsthaft fragen, ob man das überhaupt wiederhaben will.

    • Hast ja Recht – is‘ wie midde Frauen: Haste keine, brauchste keine, haste ers’ma‘ eine, magste sie nicht mehr missen.

      😀

  13. Wer immer die Paging-Funktion bei schnurlosen Telefonen entwickelt hat, verdient einen Orden. Wie oft schon habe ich das Telefon irgendwo hingelegt, und dann nicht wiedergefunden…

    Und nachdem ich auch so oft wichtige Sachen wie Geldbörse (kommt echt gut, wenn man mit zwei Koffern am Bahnhof steht und merkt, dass einem zum Kauf der Fahrkarte doch eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit fehlt), kommt alles, was ich so brauche (Geldbörse, MP3-Player, Handy, Schlüssel, Batterien, USB-Sticks, LED-Taschenlampe und diverse situationsbedingt benötigte Gegenstände) in eine Umhängetasche, die ich gut sichtbar auf den Boden lege, so dass ich im Grunde darüber stolpern muss.

    @drkall:
    http://i.imgur.com/sRGG2.jpg *g*

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