Heroen
Man wächst mit gewissen Musikstücken auf. Diese prägen uns für zumindest für lange Zeit, wenn nicht für immer. Mit einigen Musikstücken verbinden wir auch immer bestimmte Situationen und Gefühle. Das erste Date, der erste Kuss…
Man mag diese Musiker aus den Augen verlieren, nie jedoch aus dem Gedächtnis.
Einer dieser Musiker war für mich Gary Moore. Friday on my mind. Still got the Blues. Whisky in the jar zusammen mit Thin Lizzy.
R.I.P.
Er starb heute im Alter von 58 Jahren.
Veröffentlicht am 7. Februar 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.
oh, das ist mal wieder an mir vorbei gegangen…
R.I.P – da kann ich dir nur zustimmen.
Ja, hab’s vorhin auch im Auto gehört. Für mich ist er irgendwie immer noch mit Colloseum verbunden, meine „wilde Zeit“.
Schade, dass er sein Celtic-Projekt mit den Chieftains nicht mehr realisieren konnte. Damit hätte sich für mich auch ein Kreis geschlossen, der 1975 mit einem schwarz/weiß gestreiften Folkswagon-Bus in Irland begonnen hat, mit der Musik von jemand, der damals schon nicht mehr lebte (Seán Ó Riada).
Und hier mit Colloseum, ganz anders als mit Tin Lizzy, was seine Vielseitigkeit betont:
Jaja – die Besten gehen zuerst – man schämt sich fast, noch am Leben zu sein…
Einer der wenigen Blues Musikern, die es in mein CD Regal geschafft haben.
Hoffentlich kann er dort, wo immer das sein mag, seine Musik machen.