Auf und nieder


Ich bin heute lange Motorrad gefahren. Ich friere noch, so kalt war mir. War toll, ich war richtig gut gelaunt, seit langer Zeit mal wieder einiermaßen mit mir und er Welt nicht mehr im Krieg.

Ich komme nach Hause, einen Eimer Cappuccino hier neben mir stehen, ich bastelte an dem ersten rundum positiven Blogeintrag seit Monaten – und dann: Ein Streit. Um eine absolute Nichtigkeit. Es endete damit dass ich sagte: Mach doch was du willst – und erstmal alle Schotten dicht machte. Ich war so wütend zu dem Zeitpunkt, dass die Hände zitterten und ich hier kurzzeitig überlegte, meinen Geschirrvorrat zu verkleinern. Mein Gegenüber ließ auch nicht nach, das Spektrum ging von emotionaler Erpressung bis hin zu direkten Vorwürfen.

Fazit Nr. 1:

Ich bin noch nicht wirklich alltagstauglich, wenn mich solche Kinkerlitzchen an den Rand eines Nervenzusammenbruches und zum Heulen bringen. Wär ich gut drauf gewesen, hätt ich ihm das Fell über die Ohren gezogen und hätte es danach ans Scheunentor genagelt. Ja, ich weiß. Reha und so. 12.4. isses immer noch 😉

Fazit Nr. 2:

Ich war schon mal schneller damit, Leute auf die Stille Treppe zu stellen. Sollte ich mir wieder angewöhnen.

Veröffentlicht am 4. März 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. „auf die Stille Treppe stellen“ — hm, sollte ich vllt auch mal mit meinem Vermieter machen. Der will doch ernsthaft klagen, weil ich ihm angeblich den Zugang zu meinem Keller verwehre und somit zu seinen Bauarbeiten. Ich glaub, ich schreibe irgendwie in spanisch oder so. Egal.

    Du schaffst das. Und freue dich auf und geniesse die Reha.

    • Wenn Du rausgefunden hast, wie das geht, lern mich bitte an,. bei mir ist es eine Vermieterin mit ähnlichen Ideen.

  2. Ans Tantchen gute Besserung und lass Dich nciht nerven. Türen kann man von außen schließen. Auch Verwandschaft etc kann das!

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