Au Backe


Komm grad* von der buckligen Verwandtschaft.

Ne entfernte Tante (ne nich DIE Tante mit DEM Onkel, ich hab mehrere so Prachtexemplar in der näheren Umgebung. Ich hoff ja immer noch die sind nicht ansteckend) hat rausgefunden, dass Töchting auf Frauen steht. Töchting ist inzwischen 27 Jahre alt und steht im Normalfall durchaus auf beiden Beinen im Leben.

Den „Normalfall“ haben wir aber grad nicht.

Tante weiß genug über Internet, dass sie einigermaßen unfallfrei nen Browser starten kann, http://www.google.de eingeben und dann „Heilung Homosexualität“ eingeben.

Und was sie da gefunden hat, ließ ihre Hoffnung auf Enkelkinder dann doch drastisch steigen. Denn darum gehts ihr. Tante steht auf kleine Kinder und mit ner lesbischen Tochter ist das halt alles nicht so einfach.

Gott, geht da grad ein Film ab. Sie macht einen Termin nach dem nächsten bei Neurologen, Psychiatern und solche, die sich dafür halten. Für sie ist das jetzt eine neurologische Störung, die notfalls medikamentös behandelt werden kann. Und dann kriegt sie ganz viele kleine Enkelkinder.  Und sie will Töchting unbedingt dahinzwingen und schreckt auch nicht vor Erpressung, Nötigung und einem weiteren Sammelsurium an Grausamkeiten zurück. Der absolute Hammer war, als sie sie zum Kaffeetrinken ins Cafe eingeladen hat – in der Cafeteria der Psychiatrie, wo sie schon im Vorfeld vorstellig wurde, weil sie sich so viel Sorgen um ihre suizidgefährdete Tochter machen würde. Ich weiß bis heute nicht, wieso die nicht die Mutter einfach mal dabehalten haben.

„Grenzwertig“ triffts jetzt nicht ganz, was sie so treibt. Das sind sehr eindeutige Übergriffe der gemeinsten Art.

Naja, es hat dann kräftig geknallt. Böse geknallt. Mutti hat mal eben einen „Familienrat“ einberufen, der sich die unbotmäßige Tochter mal ordentlich zur Brust nehmen sollte.

Töchting wusste von nix, wir alle auch nicht. Die Oldie-Generation war eingeweiht, aber sehr offensichtlich nicht komplett. Die wussten nur, dass Töchting „auf die schiefe Bahn“ geraten war und gedachten sie jetzt auf den „Pfad der Tugend“ zurückzuholen.Wir also alle dahin und dann ging die Party richtig los.

Die dachten echt, die hätt geklaut oder sowas. Ausgerechnet die.

Jo, wir „Jungvolk“ haben dann mal auf den Putz gehauen, die „Oldies“ haben dagegengehalten, alle redeten dürrnander, ähem brüllten dürrnander, keiner hörte dem anderen zu und ich hatte zwischenzeitlich das deutliche Gefühl den Teufel grinsen zu sehen. Die gesamte Gefühlspalette… man hätt nen Film draus drehen sollen. Erinnert mich mal, dass ich DEN Onkel irgendwann mal noch vor seinem Tode kastriere, der hat echt noch so richtig Kohlen aufs Feuer gelegt, das alte Ekel.

Ich kam mir zwischenzeitlich vor, als stünd Tante kurz vorm Ehrenmord. Aber – wär ja doof gewesen.  Tote Kinder kriegen keine Enkel. Die sagt das auch ganz offen so: „Dein unmoralischer Lebenswandel betrügt mich um die Freuden des Alters, um meine Enkel.“ Und selbst bei DEM Satz hat keiner geschnallt, dass es nicht um Diebstahl oder Kriminalität ging, sondern schlicht um eine persönliche Lebensauffassung, die der Tante zuwiderläuft.

Kopf => Tisch

Naja. Ich habs dann irgendwann drangegeben. Ich hab irgendwann mal nicht nur innerlich einen Schritt zurückgemacht und mir dieses Inferno mal etwas von außen angeguckt – und mir wurde schlecht.

Töchting stand (!!!) wie der arme Sünder weinend vor dem Tisch und versuchte sich verzweifelt des Verdachtes zu erwehren, sie würde kriminell sein, Tante hat dauernd noch Öl ins Feuer gegossen und Töchting breit grinsend den Mund verboten („Halt dein ungewaschenes Maul du Hure, du hast genug angerichtet“), neben ihr stand das „Jungvolk“ und brüllte die Altvorderen an, die in Tribunalanordnung vor den Sündern saßen. Hinter einen großen Tisch. Ich guckte Töchting an, bekam *richtig* Angst und hab die erste Gelegenheit zur Flucht genutzt. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. Und Mutter hat mir das ganze etwas zu offensichtlich genossen, wie ihre Tochter fertiggemacht wurde für etwas, was sie nicht getan hat.

Töchting gepackt („Kommt mit, hat keinen Zweck und watt willste mit dem Rattenpack denn noch“), Widerstand war völlig weg bei ihr, sie war völlig am Ende und hat nur noch geheult und ließ sich widerstandslos wegführen. Mutter sprang auf und griff Töchting am Arm mit den Worten „Du bleibst hier du kleine Nutte, hör dir das gefälligst an“ und hob die Hand zum Schlag. Übrigens hat Mutti die Tochter die ganze Zeit nur noch genüsslich als „Nutte“, „Hure“, „Verdorbenes Miststück“ bezeichnet und ihr noch diverse Dinge unterstellt. Das ganze in einer so derart abstoßenden Ausdrucksweise, dass mir echt übel wurde. Und nicht nur mir.

Noja, Töchting stand im Kreis von 8 gestandenen Leuten und so einfach isses ja nu nich, da jemanden rauszuziehen. Und da der Frust ziemlich hochkochte und sie sich wirklich abgrundtief widerlich verhalten hat *hust* ist einem die Hand ausgerutscht.Nee, Zusammengeschlagen wurde sie nicht. Leider. Aber sie hat sich recht eilig aus der Reichweite der 16 erhobenen Fäuste entfernt und was von „alte Frauen schlagen“ gekeift.

Wir haben dann fluchtartig den Saal verlassen. Bloß weg da. Und Töchting blieb hübsch in der Mitte, an die haben wir keinen mehr rangelassen.

Im Auto haben wir auf dem Weg zur Freundin ein wenig geplauscht, denn alleine wollte sie keiner von uns in der Wohnung lassen. Nicht nach DER Story.

Fazit: Mutter hat nu keine Tochter mehr, bis sie wieder sauber tickt. Und wahrscheinlich nicht mal mehr dann. Strafanzeige gegen Muttern folgt auf dem Fuße, das ist Stalking was die da betreibt. Onkel kriegt übrigens auch ne Anzeige wegen Beleidigung. Bei dem is nu echt genug, mir reichts mit dem Sack. Der hat sich auch wirklich ein paar Glanzlichter wieder geleistet. Aus der Reihe „Bei Adolf wärste in die Gaskammer gekommen“.

Kontakt  ist abgebrochen, sie organisiert sich ne neue Telefonnummer und zieht um. Mehr fiel mir auf die Schnelle echt nicht mehr ein. Ach doch, ja: Sie nimmt psychiatrische Hilfe in Anspruch – aber die für Stalking-Opfer. Wie man das mit der Arbeitsstelle regeln wird, weiß ich nicht, ist aber auch wumpe, die ist eh erstmal krankgeschrieben.

Und ich gestehe, dass ich sehr hart dran war, ne Bratpfanne zu nehmen und sie diversen Vollidioten mal kräftig über die Rübe zu ziehen.

Und ich frag mich grad, was ich angestellt hab, um SOWAS in der Verwandtschaft zu haben. Ehrlich, ich habs mir nicht aussuchen können…. Wi-der-liches Rattenpack. Einer übler als der andere.

Mann mann mann… und MIR nachsagen, ich wär nicht ganz dicht. Ist bei denen ja echt noch ein Kompliment. -.-

*“grad“ bitte im übertragenen Sinne verstehen. Das ganze ist schon ein paar Tage her. Aber macht mir böse viel Magendrücken.

Veröffentlicht am 20. März 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 30 Kommentare.

  1. nu – schwul-sein ist je nach lebensauffassung betrachtet gut oder schlecht – aber immerhin in unseren landen PRIVAT-sache. und ich dachte immer, meine verwandtschaft sei durchgeknallt. schaut auf die „kleine“, daß die nun wirklich nicht suizid begehen will – was du oben beschrieben hast dürfte für einen veritablen knacks gelangt haben… und wegen psyche nicht arbeitsfähig zu sein nagt gewaltig am selbstverständnis und -empfinden, mehr als jede andere krankheit.

  2. Tantchen ihr habt vollkommen richtig gehandelt. Man wenn meine Mutter so abdrehen würde würde ich sie auch meinen bepelzten Arsch lecken lassen bis sie sich wieder einkriegt aber das tut hier nicht zur Sache.

    Was ich sagen wollt das ich stolz auf dich und deine Jungspunde bin 🙂 und alle Kraft dieser Welt deinem Cousinchen wünsche. Drück sie bitte von mir. Vergiss nicht Töchtings Spamfilter umzustellen und ne neue Handy-karte zu besorgen.

    Den Onkel kann man vielleicht wegen Volksverhetzung dran kriegen wenn ihr es drauf anlegen wollt was aber nicht unbedingt sein muss.

  3. Sowas passiert also wenn man mal nen Tag nicht da ist. Im Falle deiner Verwandtschaft am Tag als Hirn verteilt wurde.
    Wird einen wirklich mulmig bei den Gedanken, dass es hier Leute gibt die immer noch so ticken. Ich hoffe das es Töchting bald wieder besser geht.

  4. Ich zensier‘ meine Gedanken lieber – aber soviel sei verraten: Man hätte die Herrschaften wahrscheinlich nicht mehr anzuzeigen brauchen/nicht mehr anzeigen können, wenn ich dabei gewesen wäre…

    • So wie du das sagst, klingt es, als hätte man sie doch anzeigen können: auf der vorletzten Seite der Lokalzeitung, mit schwarzem Rand drumherum (der schwarzen Seelen wegen)…

      Unter diesen Umständen würde ich der Tochter sogar raten, mal nachzusehen: es gibt irgend eine Möglichkeit, sich sein Pflichtteil zu Lebzeiten des Erblassers (wie immer man das silbentrennt…) auszahlen zu lassen. Und dann: alle Verbindungen auch juristisch abtrennen, damit sie bestimmt nicht noch deren Verscharrung bezahlen muß (womit der Bogen zum oberen Absatz geschlagen wäre).

      Anderenfalls: Schadenersatzklage, Schmerzensgeld etc. bis zum … äh, Erbrechen. Und ggfs. sogar die Presse – das mögen „liebe Omis“ ja nun gar nicht, wenn sie mit Bild als Ewigvorgestrige dargestellt werden, die ihren eigenen Nachwuchs mißhandeln.

  5. ja Tantchen, Dummheit (oder sollte ich schreiben „Verblödung“?) stirbt nicht aus, was besonders der „liebe“ männliche Verwandte zeigt (k…).
    Du hast jedoch gezeigt, wo Du Dich siehst, nicht nur mit Deiner Mitgiedschaft bein „Jungvolk“ :-D, sondern auch durch die Aussage: „Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. “ 😉
    Ich wünsche Deiner Cousine viel Kraft, die braucht sie in Massen.
    Liebe Grüße
    Hajo

  6. WissenIstNacht

    Du bist wahrscheinlich adoptiert…
    Kann man sich von seiner Verwandschaft scheiden lassen?

  7. Bah, mir wird grad schlecht! Die Alte will Enkel (was will sie aus denen machen?), dabei behandelt sie ihre Tochter schon so menschenverachtend?
    Ich hätte im Leben nicht geglaubt, dass es heute noch Leute mit solchen Einstellungen gegenüber Homosexualität gibt. Bis vor einigen Jahren ein weinender junger Mann mir erzählte, er hätte zu Hause vorsichtige Andeutungen bezüglich seines Freundes gemacht. Seine Mutter hätte dazu gemeint: „Du bist doch wohl kein warmer Bruder! Lieber einen toten Sohn als so einen!“
    Gut, dass die Tochter jemanden wie dich hat, Tante. Bei eurer buckligen Verwandtschaft hingegen scheint Hopfen und Malz verloren.
    Und übrigens: Von SOLCHEN Leuten als „nicht ganz dicht“ bezeichnet zu werden, wäre eine Ehre für mich!

  8. Ich fass es mal wieder nicht… Wie hast du denn diese Verwandtschaft an die Backe gekriegt… Ich wünsche deiner cousine und dir und allem „Jungvolk“ der Familie viel Kraft, das einigermaßen unbeschadet durchzustehen…

    • Wenn ich DEN erwisch, erzähl ich dem ein paar Reihen, dass kannst wohl glauben -.-

      Seit heute morgen um halb acht hatte ich im 2-min-takt Anrufe von Tante. Und zwar genau so lange, bis die anrufe ins leere umgeleitet wurden.
      ❤ meine Telefonanlage. Hab das endlich rausgefunden wie das geht *g*

      • gibt’s da auch einen Spam-Filter? wo? 😀

        • Das ist ne Uralt-FritzX!-Telefonanlage. Aber, was soll ich sagen: Funzt prima. 🙂

          Und ich seh nicht ein, dass ich neu kaufe, wenn die doch noch tut. Ich glaub, die ist inzwischen so knapp 20 Jahre alt. 😉

          „Umleiten“ ist auch nicht ganz richtig. Aber ich hab ne andere Nummer jetzt endgültig als Hauptnummer und Anrufe auf der anderen kommen nicht mehr am Handgerät an. Die gehen halt….ins Leere. 😉

          • hau bei der anderen Nummer nen AB mit „Herzlich Willkommen bei der Botschaft der Koreanischen Volksrepublik. Sie werden in wenigen Sekunden kostenpflichtig nach Korea umegleitet“ und dann etwa ähnlich lang in Pseudo-Koreanisch hinterher drauf 😉

            • Ich hatte für solche Zwecke einen Spruch für den AB:
              „Hallo! Hier ist $name! Hallo! HALLO! … Es tut mir leid, ich kann sie nicht verstehen. Rufen sie bitte später nochmal an. Tschüß!“

              Wenn man das richtig macht, denken die Leute, man sei tatsächlich am Apparat und könne sie nicht richtig verstehen.

              😀

            • @joint: die Vorgabe bezüglich Korea hat doch den grössenren Charme, oder?

      • So eine Umleitung habe ich für meine Mutter auch eingerichtet. Sind zwar andere Gründe, aber Stalking gehört auch dazu. 😉

  9. Ich wär vermutlich früher gegangen, aber vielleicht war es auch gut, dass sie das wahre Gesicht der Baggage mal richtig gesehen hat.

    Ansonsten hinterlässt mich das einfach einfach nur sprachlos und kopfschüttelnd.

  10. Hoffentlich kommt Töchting da schnell und vor allem unbeschadet drüber hinweg, oder kann es zumindest hinter sich lassen. Vielleicht hilft ihr diese Abschlußveranstaltung sogar dabei.

  11. Es ist ja halbwegs „normal“, dass es ein schwarzes Schaf in jeder Familie gibt. Aber was Deine buckelige Verwandschaft mit Töchting da abgezogen hat, ist jenseits von gut und böse, das ist Psychokrieg vom Schlimmsten!
    Der einzige Weg, da irgendwie (i-r-g-e-n-d-w-i-e!!!) rauszukommen ist wirklich, sich und seinesgleichen schützend taub stellen und jeglichen Kontakt abzubrechen.
    Ich drücke Euch allen sämtliche Daumen, dass Ihr dieses Pack erfolgreich abschütteln könnt. Schlimmer als Pest und Cholera zusammen!

  12. Heiliger Strohsack!

    Wahrscheinlich hätte ich schon einen Umzug mit Möbelpackern und Security organisiert. Das Geld wär’s mir wert, da so bald und kontaktlos wie möglich abzuhauen.

    „nicht ganz dicht“ würde ich von so einer Zielgruppe auch dankend als Kompliment entgegennehmen.

  13. Ich kann mir schon vorstellen, dass da für die nahe Verwandschaft mehrere Welten zusammenbrechen, wenn sich Sohn/Tochter/Neffe/Nichte/… als homosexuell outet. Denn „sowas hat’s ja früher nicht gegeben“ … ist zwar ne glatte Lüge, aber wird gern genommen, wenn sich die Leutchen die Vergangenheit so schöndenken.

    Man darf hierbei auch nicht vergessen, dass diese Leutchen „damals“ noch miterlebt haben, und „damals“ war homosexuelles Verhalten sogar noch strafbar. Und wenn mich nicht alles täuscht, muss man dafür nicht mal bis Adolf zurückgehen.

    Und genauso was „damals“ Homosexualität eine Krankheit, die es zu behandeln gab, notfalls mit Weihwasser, Kreuz und einem Exorzisten.

    Seht es mal so: Dieser Familienrat hätte damals auch jeden gegeißelt, der behauptet hat, die Erde sei ne Kugel. Dieses „Wissen“ legt man ab einem gewissen Alter nicht mehr ab. Altersstarrsinn eben.

    Was nicht die ganzen Verbalinjurien und Handgreiflichkeiten rechtfertigen soll … die Leute haben definitiv nicht alle Tassen im Schrank. Aber auf Verständnis und Jubelschreie darf man bei der Generation auch nicht hoffen!

    • „Denn „sowas hat’s ja früher nicht gegeben“ … ist zwar ne glatte Lüge, aber wird gern genommen, wenn sich die Leutchen die Vergangenheit so schöndenken.“

      Hätte ich nicht besser sagen können.

      Früher war Atomkraft noch sicher…. *duck und wegrenn*

  14. Bei allem verstaendlichen Aerger ueber diese Verwandtschaft, hoffe ich, dass Du Deine Cousine nicht vergisst. Dein Spruch „bitte denkt an die Opfer“ gilt auch hier:

    Ich bin nach der obigen Schilderung, auch wenn ich mal 50% Tanten-Uebertreibungs-Bonus abziehen sollte, ebenfalls der Meinung, dass der Kontakt zu solchen freundlichen Familienmitgliedern abzubrechen ist, ABER : Deine Cousine hat damit ihre Mutter verloren. Egal, wie drachenaehnlich die Dame ist, es waere einiges mehr im Argen, wenn Sie das nicht noch zusaetzlich sehr mitnimmt.

    Nicht nur hat sie mit der Ablehnung ihrer (bzw. fuer die meisten Menschen) wichtigsten Bezugsperson gegenueber ihrer sexuellen Orientierung zu kaempfen. Sie muss sich jetzt aktiv damit zurechtfinden, dass sie den Kontakt zu ihrer Mutter von ihrer Seite besser abzubrechen hat.

    Ich hoffe, dass sie in der oben erwaehnten „juengeren Generation“ ihrer Familie genug Ansprechpartner findet, die ueber ihren eigenen Aerger hinweg ihrer Schwester/Cousine/[weitere Verwandtschaftsgrade] zuhoeren koennen, damit diese mit diesem Verlust klar kommen kann.

    Aber wem erzaehle ich das, daran hast Du, liebe Tante Jay, sicher schon selber gedacht.

  15. Es klingt ganz danach als wäre die Bratpfanne (bitte Modell schwerer Eisenguss) die einzige Therapiemöglichkeit für menschenverachtende Vollpfosten. Das klingt vollkommen kirchenverseucht.
    Bäh – Widerlich!!!

    • Quatsch. Solcher Dünnschiss, wie ihn die Tante der Tante da abschießt, kommt nicht mal aus der konservativen Ecke Roms. Und aus quasi allen anderen Kirchen ohnehin nicht.

      Aber schön, daß du ein Vorurteil hast. Da hast du wenigstens was, das du pflegen kannst.

      • Wolfram, er hat nicht ganz unrecht. Das ganze wurde immer mit „Gott will es“ oder „Gott will es nicht“ begründet.

        Das hatte schon deutlich religiöse Hintergründe, auch wenn die meiner Meinung nach nur vorgeschoben waren. Aber die Religion musste da schon als Begründung herhalten.

        Vor allem bei den Alten.

  16. Erst habe ich gedacht das sei ein Aprilscherz.
    Aber da steht tatsächlich 20. März.
    Mein Beileid.

  17. Bitte Bratpfanne grösser als 28 cm. UND AUS !!!!!!!!!! GUSSEISEN !!!!!!!!!!!!

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