Rechtsbrüche
Ich stehe vor der „Quellen-TKÜ“-Geschichte gerade mit offenem Mund und glaube nicht, was sich Politiker und ähnliches Gesocks Leute gerade rausschrauben als Entschuldigung. Ich verlinke mal auf Fefe, der hat eine wunderschöne Linkliste dazu.
Die Geschichte, mit der alles anfing
Fehlende Reaktion von Friedrichs
Fröhliches Piratenbashing, völlig zu Recht
Bosbach I
Wiefelspütz und Ablenkungsmanöver
Beim Uhl frag ich mich ja immer, wenn ich was von dem lese, ob der als Klassenclown gehalten wird. Immer wenn man jemandem braucht, der was außerordentlich dummes sagt und der Klischees abseits jeglicher Fachkenntnis bedient, dann kommt irgendwas vom Uhl.
Veröffentlicht am 10. Oktober 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.
Mal ehrlich: Überrascht es irgendjemanden, dass es eine solche Software gibt?
Würde es jemanden überraschen, wenn sie einsetzt wurde (was ja wohl der Fall war?
Würde es jemanden überraschen, wenn sie auch zu illegalen Zwecken verwendet würde?
Ich denke, man kann getrost auf alle drei Fragen mit einem klaren „NEIN“ antworten.
Wir irgendjemandem aus der sogen. hohen Politik irgendetwas passieren?
Leider wissen wir alle, dass auch hier die Antowrt ein deutliches „NEIN“ sein wird. Falls überhaupt jemand zur verantwortung gezogen wird, dann ggf. untergeordnete Chargen oder der Softwarehersteller oder der, auf dessen Computer das Programm gefunden wurde.
Ich sach nur, das ganze stinkt zum Himmel und zusammen mit dem ganzen anderen Mist gibt’s nur eines, Protest, lauten Protest vor alle Behörden tragen, jeden Tach auf’s neue vor jede Behörde. Es trifft mit Sicherheit nicht die falschen – IMHO haben die alle irgendwie Dreck am Stecken, zumindest aber einer der Oberbosse der Behörde.
Zur Revolution aufrufen darf man ja nicht, ist ja staatsgefährdend, aber Leute, zeigt denen „da oben“, dass sie nur noch Shice produzieren und _das_ können wir genauso gut selbst tun (und ich hoffe jeder kann mindestens zweimal die Woche 😉 ).
Meine Antwort drauf: verschlüsselte Festplatten und ein OpenSource OS. So haben sie es auf jeden Fall etwas schwerer.
Es ist halt mal wieder das Übliche: die Bösen bekommen – da in der Politik beheimatet – nix ab. Vielleicht sollte ich einfach Politiker werden …
Das Problem mit Trojanischen Pferden ist ja gerade, dass verschlüsselte Festplatten nur gegen das direkte Aufspielen (etwa beim Zoll 😉 ), nicht aber gegen die Software generell helfen.
Ein OpenSource-OS ist allerdings schon eine gute Idee, da sich die Behörden (== Beamte) nicht gar zuviel Mühe machen werden.
Beides zusammen bietet dann tatsächlich einen gewissen Schutz; man sollte dann aber zusätzlich ein oder mehrere Passwörter wählen, welche man sich gut merken kann, die aber schwer zu entschlüsseln sind:
Passwort beim Boot-Vorgang (6 – 8 Zeichen, je nach BIOS)
Passwort beim Platte-Entschlüsseln (8 – 30 Zeichen, je nach Bequemlichkeit)
Passwort bei der Benutzeranmeldung (8 – 16 Zeichen, je nach OS und Vorlieben).