Oh, diese Schmerzen


Erinnert ihr euch an die Beschwichtigungsversuche, lahmen Ausreden und das allgemeine um-Kopf-und-Kragen-gerede der letzten Wochen? Das der Staatstrojaner ja gar nicht so schlimm ist? Dass ja der Zweck jedes Mittel rechtfertigt?

Und dass ja die veraltete Version ja jetzt durch eine tolle neue ersetzt ist, die die Fehler alle nicht mehr hat?

Jau. Genau.

Veröffentlicht am 26. Oktober 2011, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Den Artikel hab ich gerade auch gelesen… War doch eigentlich klar das es darauf hinaus läuft, oder?

    „Jaaa, natüüüürlich halten wir uns an die Forderungen der Bürger! Datenschutz ist uns das wichtigste! ..oO(so lange der doofe Terrorist, also jeder, das nicht merkt, müssen wir uns schon nich dran halten….)

  2. Zeigt IMHO einmal mehr, dass Intransparenz seitens des Staates verboten gehört.

    Aber solange Verfassungsschutz und Verfassungsignorierer (um „-brecher“ nicht sagen zu müssen) dem selben ignoranten Dienstherrn unterstehen, brauchen wir uns wohl keine Gedanken zu machen, denn die wissen schon, was gut für uns ist.

    Und jetzt möchte ich etwas über das Rückgrat einer der Verantwortlichen schreiben und trau mich nicht, um diesen Blog nicht zu gefährden. Soviel zur Schere im Kopf, freien Meinungsäußerung und dass ein Staatstrojaner unsere Freiheitsrechte nicht gefährdet. Vielen Dank.

    Excusé moi, ich geh‘ dann mal brechen. Ins Klo, liebes BKA .

    • Bist entschuldigt. *g*
      Aber hier kann grundsätzlich jeder sagen, was er will. Nix Schere im Kopf. Wenns zu heikel wird, lösch ich das schon und schreib dem Betreffenden, gescheite E-Mailadresse vorausgesetzt, ne Erklärbärmail 😉

  3. Überrascht das wirklich? 😉

    Nein – Transparenz gehört _nicht_ zu den Attributen unseres Staates; man möchte alles vom Bürger wissen, ihn aber ihm Ungewissen lassen. Uhl sagte ja, dass das Land von Sicherheitsbeamten regiert werde und diese werden ’nen Teufel tun, ihr Tun offenzulegen!

    Gegen solche Machenschaften hilft:
    1. PC absichern (wie man’s ja sowieso tun sollte), um sich kein Trojanisches Pferd u. ä. einzufangen,
    2. Persönliche Daten auf Notebooks (und PC), ggf. das gesamte System verschlüsseln und mit starken Passwörtern sichern, damit auch bei „Aushändigung“ des Gerätes nur mit großem Aufwand Spionagesoftware aufgespielt werden kann,
    3. Protestieren.

    Mit den verschlüsselten Sachen muss man nur aufpassen, wenn man in die USA reist, denn dort könnte es passieren, dass das Notebook einbehalten wird; für solche Fälle müsste man dann eine andere Strategie fahren, denn wer seine Daten verschlüsselt, ist für sie per se verdächtig.

  4. wenn Hans Scheibner „das“ gewusst hätte, hätte er sicherlich noch eine weitere Strophe angefügt
    .. das macht doch nichts, das merkt doch keiner

  5. Der größte Bug überhaupt, den das Ding hat, ist: es ist nicht verfassungskompatibel. Und das läßt sich nicht von Informatikern beheben.

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