Passierschein A38


Hachja. Mein Herzchen von (Noch-)Vermieter. Süss.

Hab jetzt die Nebenkostenabrechnung  für 2011 bekommen. 120 Euro hat er mir für „Garagenmiete und Garagentüröffner“ abgezogen. Genaue Rechnung, was wofür: Fehlanzeige. 20 Euro *kann* er für einen Monat verlangen, das heißt, dass er 100 Euro für den Anno Schnuff Billigöffner haben will, wo ein Befestigungshaken fehlt. Wohlgemerkt, sonst funktioniert das Ding einwandfrei, lediglich ein silberner Anhänger fehlt wohl – und DAS war nie dran.

Mittwoch Termin beim Anwalt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm gefallen wird, was der ihm schreibt. *g*

Und ich stelle mal wieder fest: Niedrige Gesinnung geht einher mit Betrug und Geldschneiderei. Ich hab den Mann mal für ehrlich gehalten – so kann man sich irren.

Veröffentlicht am 13. April 2012, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 20 Kommentare.

  1. Das du den mal für ehrlich gehalten hast… Ist wohl schon lange her, oder?

    Hoffentlich ist dein Anwalt einer von der „denmachichplatt“ Fraktion.

    • Lang her? Ich erinnere mich dunkel, dass Tantchen vor 2-3 Jahren über den Mann gebloggt und eine ziemlich hohe Meinung gehabt hat.

    • Das Schreiben vom gegnerischen Anwalt ist ne Lachnummer. Ich bin echt am überlegen, ob ich das anonymisiert mal posten soll. Mach ich vielleicht, wenn ich hier raus bin, einmal den Schriftverkehr als pdf oder so.

      Das ist ein Haufen Luftnummern, um mir Angst zu machen und die eigene Verhandlungsposition zu verbessern.

      Und wenn die glauben, die kommen mit der 120 Euro-Kürzung durch, glauben die auch noch an den Weihnachtsmann. So einfach ist Aufrechnung nicht. Die wurde ja noch nicht mal erklärt, sondern einfach in einer Rechnung erstellt. Und so gehts nicht.

      Ich freu mich schon auf den Anwalt.;)

      • Jaaa! Bitte poste den Schriftverkehr. Je mehr Leute das zu lesen bekommen, desto besser. Das macht auch Mut, um sich gegen den evtl. vorhandenen eigenen, idiotischen Vermieter zur Wehr zu setzen. Viel Spaß beim Anwalt 😉

      • ich lauer auch schon mal auf den Schriftverkehr – schlimmstenfalls per mail auch an neugierige Gelegenheitsposter? *liebtreuherzigdreinschau*

  2. ja, liebes Tantchen, auch ich glaube zuerst einmal an „das Gute im Menschen“
    .. und werde ab und zu bitter enttäuscht
    that’s (halt) life
    aber wir sind doch wie die besagte deutsche Eiche in Bezug auf ein gewisses Borstenvieh, oder?
    Liebe Grüße
    Hajo

    • Ich musste, ehrlich gesagt, erstmal herzlich lachen. Ich hab wirklich nicht geglaubt, dass man so billig und niedrig werden kann – aber ich lass mich ja gerne eines besseren belehren. Wenn der glaubt, er schüchtert mich ein, hat er sich geschnitten.

      Es gibt in meinem Leben mehrere eiserne Grundsätze: Der erste ist: Ich bin nicht erpressbar. Wenn jemand meint, er hätte was gegen mich in der Hand, gehe ich genau so dagegen vor, dass ich nicht mehr erpressbar bin.

      Darum auch die Wohnungskündigung. Die dachten echt, die könnten von mir eine Entschuldigung abpressen, weil ich mich so „gemein“ verhalten hab, als ich ausgetickt bin – weil er mir ein Ultimatum gesetzt hat. Ich hab nicht so reagiert, wie man dachte. Ich hab die wohnung gekündigt. Ich bin nicht erpressbar.

      In der Schule wars schon so – man dachte damals, man könnte Geld von mir erpressen, weil man „peinliche Fotos“ von mir in der Sport-Umkleidekabine gemacht hat. Ging auch nach hinten los. OK, ich hab danach bös Dresche bezogen, aber auch das ging nach hinten los.

      Beide male war ich beim Rektor und für die Kids hat das kein gutes Ende genommen.

      Nochmal, Herr Vermieter, zum hinter die Ohren mitmeißeln: ich bin nicht erpressbar. Niemals. Ich bin auch nicht käuflich. Weder mit Geld, Garage, noch guten Worten. Wer das nicht einsehen will, wird eines besseren belehrt. So einfach kann Bergbau sein.

  3. Ja, auch ich glaubte früher an das Gute im Menschen, heute warte ich erstmal ab – und erlebe da manchmal erstaunliche Dinge 😀

    • Erstaunliche Dinge oder eher Sachen, bei denen man im Strahl kotzen könnte, so wie ich? Am Anfang meiner Umschulung gab es auch zwei Mitschüler, die sich aufgrund einer Sache, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte (das würde den Rahmen sprengen), in die Köppe gekriegt und sich hemmungslos gemobbt. Durch entsprechende Aussagen bei der Polizei/Staatsanwaltschaft gab es dann bei einem eine Hausdurchsuchung, woraufhin sich der andere ebenfalls mit Falschaussagen mit einer Hausdurchsuchung revanchierte.

      Normalerweise nicht mein Problem, bis ich auf einmal von der Polizei eine Vorladung als Zeuge bekam, der ich dann (natürlich nicht ohne Beistand) folgte. Nachdem ich alle Fragen zum Verlauf dieses Streites wahrheitsgemäß beantwortet hatte, erkärte mir die Beamtin, dass ich auf die folgenden Fragen die Antwort verweigern dürfte, wenn ich mich selbst belasten würde… Erste Reaktion: mehrere Fragezeichen über dem Kopf, zweite Reaktion: nachdem ich gehört habe, was ich angeblich gemacht haben soll, ein Kotzreiz. Einer der Beteiligten hat Droh-Mails und SMS an den anderen geschickt und meinen Namen druntergesetzt, um mich als Tatverdächtigen erscheinen zu lassen.

      Echt jetzt, manche Leute braucht man in seinem Leben genauso nötig wie Fußpilz.

      • Nett, aber wenn die Polizei das richtig aufgedröselt hat, dann hat das derbst Konsequenzen für die beiden Hohlköppe. 😉

      • Ich erlebe sowohl erfreuliche, als auch unerfreuliche Dinge – nicht ganz so extrem unerfreulich wie da oben geschilderte, aber auch ganz nett (z. B. ein Stuhl welcher auf mich geworfen wurde) oder auch ’nen „ganz harten Typen“, der ’ner älteren Dame inne Straßenbahn hilft und den noch „härteren Fuzzi“, der ohne Weiteres eben dieser Dame seinen Platz freimacht. 😀

  4. Was hat der Anwalt gesagt, oder hat der sich noch nicht von dem Lachanfall erholt?

    • Naja, es gibt keine Belege für die Dachrinnenreinigung, für die ich fast 100 Euro latzen soll – das Geld wird zurückgefordert. Die gekürzten 120 Euro werden natürlich auch nicht anerkannt, also wird es jetzt Ärger geben.

      Meine Vermutung: Die werden versuchen, sich an der Kaution schadlos zu halten – die will ich aber auch haben 😉

      • vergiss die Zinsen auf die Kaution nicht! Zumindest Sparbuchzinsen sollten drin sein – und auch ein halbes oder ganzes Prozentchen läppert sich über die Jahre

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