Veröffentlicht am 30. Juli 2012, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.
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Kannst du Gedanken lesen?! Und genau da liegt bei Depressiven und ähnlich gelagerten der Krux: „Morgen nehme ich mein Leben in die Hand; Morgen, ab wann denn sonst?“
Viel Erfolg bei deinem Berg – hoffentlich packe ich heute den ersten Schritt für meinen…
Nein, ich *habe* Depressionen. Und man findet sich bei sowas echt wieder.
Der Mann weiß, wovon er singt.
Aber hallo weiß der, wovon er singt!
Wie oft lag ich schon bis Mittags im Bett, ohne den Impuls, aufzustehen. Und wie oft lag ich auf der anderen Seite noch bis tief in die Nacht wach, weil die Gedanken einfach nicht still sein wollten. Immer wieder: Heute geht es nicht. Morgen dann aber richtig. Und immer wieder entlarvt sich dieser Satz als Lüge zu sich selbst.
Zum Glück finden viele einen Punkt, an dem sie die Bremse ansetzen können. An dem sie sich festhalten können, von dem aus sie sich langsam aus dem Treibsand der Depression ziehen können. Aber ohne Hilfe von außen geht es oft nicht…
Wer auch immer den Song geschrieben hat, er hätte den Song nicht schreiben können, ohne es am eigenen Leib kennen gelernt zu haben – es ist genau so, wie er Sang: Schon das Duschen ist mir zu viel. Und es kann zurück kommen.
Ich habe mal ein Kinderbuch gefunden, wo Depression als ein großer ungezogener schwarzer Köter beschrieben wurde, den man mit viel Geduld erziehen kann. Sogar soweit erziehen könne, daß man mit ihm „Spielen“ kann – sprich wegschicken und an sich heran kommen lassen, ohne daß er einem noch schaden könne.
Denk dran: du bist nicht alleine, Tante – auch wenn es so scheint.
Wie oft ich das schon mitgemacht hab. Grade auch wen keiner einem zum aufstehen animiert kann das übel sein.
Du hast ein tolles Gefühl für die passende Musik Tantchen und ehrlich gesagt manchmal steh ich nur auf um deinen Blog zu lesen 😉