Dümmer geht immer


Quintessenz einer Aussage zum Thema Beschneidung:
„Hätte ich Söhne, würde ich sie aus Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung jetzt beschneiden lassen“

Na, da hoffen wir doch mal auf eine langanhaltende Unfruchtbarkeit, ja?

Veröffentlicht am 8. September 2012, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 10 Kommentare.

  1. Soll sich doch selbst beschneiden lassen.
    -koppschüttel-

  2. Wer, zum Henker, hat denn so eine Hahnebüchene Aussage getroffen?!

    • Jemand, der ganz klar antisemitische Motive bei den Gegnern der Beschneidung ausmacht. Denn um die Kinder gehts ja nicht, gelle?

      • Wieso Kinder – welche Kinder denn?! – Es „sieht doch schön aus“ und die lieben Jungs werden später „sittsamer“ sein…

        Bei so was kann ich nicht genug fressen, wie ich kotzen wollte…

  3. Hast Recht, und nebenbei offenbart es auch die Feigheit des/der von dir zitierten: er/sie muß ja nicht unter der „Solidarität“ leiden. So läßt sich natürlich leicht solidarisch sein, wenn andere mit den Folgen leben müssen….

  4. ein anderer Stefan

    Der oben zitierte muss wirklich ein ziemlicher Vollpfosten sein. Das ist zudem echt billig.

    Der Artikel von Broder in der Welt (30.08.) strotzt nur so von Herablassung und Meinungsmache. Eine Aussage dazu als „Humanismus nach Hausfrauenart“ lächerlich zu machen, ist natürlich eine Sternstunde des Journalismus. Sich einerseits über die hysterische Debatte mokieren und andererseits alle Gegner als dämlich darzustellen ist unter aller Sau. Und als Krönung irgendein kruder Vergleich auf verschiedene Diktatoren des 20. Jhs. der wirklich nur „wer gegen uns ist, ist ein Nazi“ sagen soll.

    Das kotzt mich bei der Debatte auch an: Es wird sofort die „Nazi-Karte“ gespielt und allen Beschneidungsgegnern unterstellt, sie wollten das Judentum in Deutschland endgültig auslöschen. Das ist natürlich ein sehr sachlicher Diskussionsbeitrag.

    • Naja, erwartest du vom Broder was anderes? Google mal nach “Achse des Guten“. Richtig auf dem Boden des Grundgesetzes stehen die nicht mehr….

      • ein anderer Stefan

        Ja, das was Broder da teilweise absondert, ist echt daneben. Dazu kommt dann noch ein link auf diesen Artikel: http://www.welt.de/debatte/article109059812/Unsere-Gesellschaft-ist-von-Gewalt-besessen.html Da wird dann schwadroniert, Gewalt sei schon immer Teil der Gesellschaft gewesen, und es werden beliebige historische Beispiele in die Gegend geworfen. Es klingt fast so wie „stellt euch nicht so an“.

        Zitat: „Die ängstliche Vermeidung von allem, was als „Gewalt“ zu deuten sein könnte, erschwert die Erkenntnis, dass es in der Welt nicht nur friedlich und politisch korrekt zugeht. Man muss sich als Heranwachsender auch wehren können.“ Erstens muss ich nicht Opfer von Gewalt sein, um zu erkennen, dass es sie gibt – da reicht ein Blick in die Zeitung. Und wie bitte soll sich ein Heranwachsender gegen seine Eltern wehren können?

  5. Wer so’nen Scheiß von sich gibt, frisst auch Tütensuppe und wer Tütensuppe frisst, der frisst auch kleine Kinder.

    Boa – einfach mal ’nen Schlach an‘ Hals geben oder an‘ Hinterkopf – letzteres soll ja das Denkvermögen steigern…

    😦

    • „.. frisst auch Tütensuppe ..“ oder Kartoffelbrei aus der Gefriertruhe des Supermerktes 😉
      und, Tantchen: „langanhaltende Unfruchtbarkeit“? näää: ewige Unfruchtbarkeit und den Wunsch mit dem langen Leben sollte man in diesem Zusammenhang auch überdenken!
      ährlisch!

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