Archiv der Kategorie: Allgemein
Klein aber mein :-)
Ich bin ja immer wieder verblüfft, wenn die Leute mir sagen, dass das gut ist, was ich da mache.
Naja, mehr oder weniger. Literarisch hochklassig sieht dann doch wohl anders aus, aber: Siehe Überschrift. 🙂
/Tante Edith, meine Schwester, sprach:
Danke Bienchen, für den Vorschlag 🙂
Geschäftsmodell
Die Idee ist ja gar nicht schlecht. Geklaute Grenzeruniform, dann an den Straßenrand stellen und die Touristen wegen fehlendem Gesundheitszeugnis bzgl. Schweinegrippe abkassieren.
Und dann mal provisorisch impfen und ein Bußgeld kassieren. *schwupps* Der Samstagabend ist gerettet. Spaß mit wütenden und verängstigten Touristen und man kann denen vielleicht noch was gutes tun, wenn man denen irgendwas spritzt. Bisschen Wasser aus der Pfütze. Und im Dorf hat man dann auch wieder ein Gesprächsthema für die nächsten Monate.
„Ey, Anatol, weischt noch, der doofe Touri da? Die Großschnauze? Meinscht, der hat sich von der Wodkainjektion erholt?“ *grinsen*
Gibts nicht? Doch gibts. Nämlich in Bulgarien. Pünktlich zur Schweinegrippe sind da die Deppenfänger unterwegs.
Mannmannnmann….
Falscher Film
Schon seit Wochen warnten die Boulevardmedien vor Anschlägen auf Bundeswehrsoldaten, was wesentlich zum Demonstrationsverbot beitrug.
Spinn ich oder was? Die Bildzeitung und ähnliches Lügenblätter schwurbeln was von „Anschlagsgefahr“ beim Bundeswehrgelöbnis und schwupps wird ne Demonstration verboten, auf dass sich die Kriegstreiber unseres Staates ungestört selbst verherrlichen können?
Ich will nicht, dass die Bundeswehr eine Kriegsarmee wird. Ich will, dass der Verein aus Afghanistan rauskommt und das so schnell wie möglich. Deutschland wird nicht am Hindukusch gegen Moslems verteidigt.
Deutschland wird HIER UND JETZT gegen Merkel, Schäuble, von der Leyen, zu Guttenberg und Co. verteidigt.
Das sind die wahren Feinde unseres Landes.
Quelle: Telepolis
Geklaut
Tolle Wurst.
Mein Fahrrad ist geklaut. Am hellichten Tag hat der Sack das Schloß aufgeknackt, unbehelligt von Passanten und ist weggefahren.
Ein 200-Euro-Fahrrad. Das nenne ich mal einen Gewinn…
Hoffentlich erstickt er dran.
Die Anmeldung
Er zog eine Nummer und stellte fest, dass vor ihm noch etwa. 20 andere Personen warteten. Er seufzte. Das konnte dauern.
Vor ihm saß ein älteres Ehepaar, mit besorgtem Gesichtsausdruck. Sie flüsterte vernehmlich: „Hast du denn auch die aktuelle Bescheinigung über die energetische Unbedenklichkeit und den TÜV nicht vergessen? Und dann noch die Strahlenschutzverordnung, hast du die Strahlenschutz-Sonderuntersuchung nicht vergessen?“
Er guckte genervt. „Natürlich, Liebling. Es ist alles da. Sieh hier. Und die alten Unterlagen vom letzten mal hab ich auch mit. Keine Bange, es wird alles gut gehen.“
Er blätterte hektisch in seinen Unterlagen, ob er auch alles dabei hatte. Ja, war wohl richtig so.
Er setzte sich ins Warte-Café, bestellte sich ein Kännchen Kaffee, besorgte sich eine der ausliegenden Zeitungen und richtete sich auf die lange Wartezeit ein.
Nach 2 Stunden waren alle Zeitungen ausgelesen und selbst seine Geduld war erschöpft. Doch da sah er, dass die Nummer vor ihm aufgerufen wurde. Es war das ältere Ehepaar, sie gingen zuversichtlich in das Büro. Ah, dann war er sicherlich gleich dran.
Er erschrak heftig, als plötzlich und unvermittelt die Sirenen losgingen. Die Gitter, die vor den Fenstern selbständig herunterfielen, registrierte er verspätet. Alle Türen gingen mit einem vernehmlichen *KLACK* zu.
Eine Spezial-Terroreinheit, die ständig in der Anmeldezentrale stationiert war, um Gefahren für Leib und Leben der Besucher zu verhindern, stürmte das Büro, in dass das ältere Ehepaar verschwunden war. Offensichtlich kamen die spitzen Schreie von der Ehefrau, er konnte die Worte „Lassen sie ihn doch, er hat doch nichts getan“ verstehen.
2 Minuten später wurde der Herr in Handschellen abgeführt. Seine Ehefrau stand weinend in der Bürotür, der kalt wirkende Angestellte drückte sie zur Seite. „Aber er wollte sich doch nur informieren“, weinte sie. „Er hat es doch nicht böse gemeint.“
Der Angestellte zuckte die Achseln. „Sie sind nicht der erste Terrorist, der uns solche Märchen auftischt. Die Sicherheit des deutschen Volkes hat oberste Priorität. Und ihr Mann hat nun mal eine als terroristisch eingestufte Webseite angesurft. Damit ist er Terrorverdächtig und wird entsprechend als Gefährder bestraft. Sie kennen die Gesetze doch.“
Sie nickte hoffnungslos und meinte: „Ich fahre nach Hause und beantrage einen Anwalt.“ Das erste mal zog kurzfristig so etwas wie Mitleid über das Gesicht des Angestellten. „Ihre Wohnung wird soeben durchsucht und dann versiegelt. Und wer ihnen jetzt Obdach gibt, steht auch automatisch unter Verdacht. Einen Anwalt dürfen sie sich zwar nehmen, doch soweit ich weiß, übernimmt in Deutschland seit geraumer Zeit niemand mehr ein solches Mandat. Ein anständiger Bürger kommt ja normalerweise auch nicht in diese Verlegenheit, wer nichts zu verbergen hat, dem wird nichts geschehen, das wissen sie ja.“
Die Frau fiel in sich zusammen und setzte sich auf die Seite. Sie wirkte unendlich verloren und hoffnungslos. Eine Ordnungshüterin trat an ihre Seite und nahm sie, nicht unfreundlich, am Arm. „Kommen sie. Obdachlose dulden wir hier nicht und sie wollen doch nicht noch zusätzlich ein Bußgeld auferlegt bekommen?“ Die Tür fiel hinter den beiden zu und sie waren nicht mehr zu sehen.
Er bemerkte, dass seine Nummer aufgerufen wurde und er fing an zu zittern. Wo hatte er überall herumgestöbert in der letzten Zeit? Und wussten sie davon?
Die Registrierung eines neuen Computers war wirklich ein Glücksspiel heutzutage.
Gute Jobs
Stellenausschreibung:
Es wird ein Organisationssachbearbeiter gesucht. Der soll Organisationsuntersuchungen durchführen, Lösungs- und Optimierungsvorschläge erarbeiten und die Verwaltung gut genug kennen, um fachübergreifende Änderungsvorschläge machen zu können.
Außerdem soll er „fundierte“ Windows- und Officekenntnisse haben und Kenntnisse bzw. möglicherweise Erfahrungen im Organisationsmanagement.
Naja, und hilfreich wäre noch wenn er möglicherweise betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse hat. Und teamfähig ist.
Also ne eierlegende Wollmilchsau.
Was bietet der künftige Arbeitgeber dafür?
Einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag und Bezahlung nach Entgeltgruppe 9.
Das macht Brutto auf Stufe 3 2.607,28 Euro vor Steuern.
Nehmen wir das Netto bei Steuerklasse 1, verbleiben 1572.38 €.
Netto bei Steuerklasse 3 verbleiben dann: 1845.11 €
Äh, sorry, aber gehts noch?
Vielleicht setzt sich irgendwann mal auch in den Verwaltungen durch: Wenn man gute Leute haben will, muss man sie anständig bezahlen und vernünftige Arbeitsbedingungen schaffen. Und DAS ist keine.
UPS
Ne, diesmal kein „Selfpwnd“. *g*
UPS ist ja ein Lieferservice, der sich normalerweise nicht gerade durch, äh…pfleglichen Umgang mit Dingen auszeichnet.
Anders „mein“ Kerlchen von heute. Draußen ist muckelig warm, um die 28° und es ist schawüüül. Luftfeuchtigkeit gefühlte 100% in Paddelnähe. 2 Schritte draußen und man weiß wieder, wieso man sich für das Schicksal einer Couch-Potatoe entschieden hat. 😉
Ich hab also etwas bestellt. Paket wiegt ca. 20 kg, elektronische Bauteile.
1. Versuch: Anlieferung an Schule. Geit nich, weil is Ferien.
2. Versuch: Anlieferung an mein Büro. Wieso die Firma das aber an das „Mutterhaus“ geschickt hab, versteh ich nicht.
Im Postoffice des Mutterhauses sitzen aber Leute, die… naja, die Kollegen holen sich ihre Post jetzt in der Botenstube ab. Noch Fragen? *g*
Also liefern die dahin. Und ein 20 kg Paket in eine Außenstelle zu liefern, das geht mal gar nicht.
Also nimmt Kollege nen Edding, pinselt die ursprüngliche Lieferanschrift zu, schreibt die neue drauf und gibt die Order: „Nehmwa nich, nimm mit und bring rüber.“
Hätt der UPS-Mann nicht müssen. Seine Pflicht war im Mutterhaus getan. Aber: Er tat so und die arme Sau hat mir das grad in mein Büro geliefert. DAS wiederum sieht jetzt so aus als wäre es etwas…überfüllt. Serverkartons, Switches diverse Monitore und Kleinkram *g*
Mir tat der richtig leid als der hier schwitzend hochkam. Aber das Glas Kraneberger hat er gern genommen, mehr hatt ich leider nicht 😉
Und ich würfel jetzt mal aus, über wen ich läster. Lieferfirma oder Mutterhaus 🙂
P.S.: Die arme Sau war noch viel ärmer. Der ist hier erst durch die Flure geirrt und wollte doch so gerne das Paket loswerden. Und jeder hat ihn woanders hingeschickt.
Ohmann…das Haus, das Verrückte macht…
Verräter…
Irgendwer, ich weiß nicht, wer jetzt genau, hat mir ein WoW-„Klassenbuch“ Hexenmeister/Jäger in den dienstlichen (!) Postkasten gelegt.
Hajo *seufz*
Versuchung weiche von mir. Aber weiiiiiiiiiiiiiit weit weg…
/edit
….
*autsch*
Ich sollte morgens nicht so ausgiebig gähnen.
*autsch*
Kiefer ausgerenkt. Und ehrlich, das ist ein SAUdummes Gefühl… 😦
Kindermund
….
Meine Nichte. Niedliche 4 Jahre alt. Keck und frech wie es sich gehört. Und totaaaaaaaal verwöhnt. Aber das wächst sich aus *g*
Allerdings hat sie ein Problem, sie weiß es nur nicht: Sie quatscht wie ein Buch, und das ist für die Umgebung nicht immer…naja. *g*
Kinder halt.
Gestern war ich dann ihr Opfer…
„Tanteeeeee du hast da eine Macke“ und tippt sich mitten an die Stirn.
Ich hatte genau da einen Mückenstich. *seufz*
Nachruf
Soeben verstarb auf tragische Art und Weise ein jungfräulicher Kasten Krombacher an den Folgen eines Fahrradunfalles. Von Beileidsbekundungen am Hefegrab bitte ich abzusehen.
Und ich übrigens fast an einem Herzinfarkt, das ist LAUT wenn die Kiste vom Fahrrad knallt und das Fenster auf ist.
Verschwurbelt
Meine Fresse, wenn ein Intellektüller loslegt, dann braucht man nen Duden um seinen Gedankengängen folgen zu können. Dieser Artikel hier klingt wie ne Ansammlung verschiedenster Bullshit-Bingos. Und auch wenn ich ein Nebensatz-Fan bin:
„Ich schreibe fürs Börsenblatt, ich brauche viele aneinandergereihte Nebensätze, das wirkt kluch“ ist nicht die richtige Einstellung, um einen guten Artikel zu schreiben.
Epic Fail. Und, äh, was wollten sie eigentlich sagen, Herr Meinecke? Das ging in den Nebensätzen etwas unter.
MOGiS
Heikles Thema, aber ich bin momentan bei Mogis ziemlich aktiv und es ist etwas, was permanent hochkocht.
Warum Mogis?
Ich war eine Weile auf dem öffentlichen Mailverteiler des AK Zensur. Was mich dort abgestoßen hat, waren diese Möchtegernaktivisten, die operative Hektik mit geistiger Windstille verwechselt haben.
Allgemein habe ich mich dort nicht wiedergefunden und der Tonfall (einer war stolz, aus dem Heise-Forum rübergeschwappt zu sein und hat da auch entsprechend rumgetrollt) war, äh…gewöhnungsbedürftig.
Ich mein, ich bin ja spätestens seit Pico einiges gewohnt, was an Formulierungskunst unterhalb der Sockenlinie liegt. *g*
Aber in einem Verteiler, wo es um etwas ziemlich wichtiges geht, hab ich irgendwie was anderes erwartet, ich gebe es ja zu.
Das hab ich Alvar Freude auch geschrieben und ich habe es als Wertschätzung empfunden (auch wenns vielleicht nicht so gemeint ist) dass er mich eingeladen hat, mich für den geschlossenen Mailverteiler zu bewerben.
Ich danke ihm dafür. Lange habe ich drüber nachgedacht, aber ich glaube nicht, dass ich das tue.
Was mich zu MOGiS und Christian Bahls führt. Das Aushängeschild des Vereins.
Ich lerne hier auf persönlicher Ebene recht viel dazu. Ich kann auch manche Reaktionen jetzt besser einschätzen. Und das hilft mir im Umgang mit Betroffenen auch ein Stück weiter.
Wichtiger ist mir aber, dass die Überlebenden von Missbrauch eine Stimme bekommen, denn:
Sie wurden von den Tätern instrumentalisiert, missbraucht und ihre Gedankenwelt verdreht.
Und jetzt kommt die Politik und sucht sich exakt diesen Personenkreis aus, um wiederum die Gedanken zu verdrehen und sie zu instrumentalisieren.
Die Opfer werden ein zweites mal missbraucht.
Das darf nicht sein und doch ist es passiert, ohne dass jemand drüber nachgedacht hat oder auch nur mal den Mund aufmachte.
Christian Bahls ist durch Interviews gegangen und wurde offensichtlich von den Moderatoren teilweise als „Spinner“ abgetan, die Sendezeit war spätnachts.
Hier zu helfen, dass das geändert wird, ich glaube, dass ist etwas, womit ich mich identifizieren kann und wo ich helfen kann.
Solang mich Christian nicht rauswirft 😉
Wieviel ist ein Menschenleben wert?
In den USA musste eine „Raubkopiererin“ pro 1$-Musikstück 80.000 Dollar auf den Tisch legen. Ein Urteil, das hier auch gerne von der Musikindustrie und ihren Aasgeiern zitiert wird.
Air France zahlt den deutschen Hinterbliebenen des Flugzeugabsturzes zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Die Angehörigen der französischen Opfer bekommen bis zu 110.000 Euro ohne meckern. Wer mehr will, muss klagen. Und selbst einfordern muss er das auch.
Damit kann man dann den Wert des Urheberrechts bemessen: Ein mp3-File ist soviel wert wie 3 Menschenleben.
Und ich stehe hier – ziemlich entsetzt – und frage mich, in welcher Welt wir leben.
DANKE Petrus
Hättest du den Wolkenbruch mit folgendem Dauerregen nicht etwa eine Stunde NACH meinem Feierabend runtergehen lassen können? *grummel*
Schon toll, wenn man weiß, dass man in 5 min. extrem nass werden wird…