Archiv der Kategorie: Allgemein

Jehova Jehova


Ich gebs ja zu, ich schreib bei Fefe ab. Aber DAS Ding ist auch ZU schön *g*

Folgender Dialog:

„Ich bin nicht der Messias“

*grübel* *blitzdings*

„Nur der wahre Messias leugnet seine Göttlichkeit“ *anstrahl*

*verzweiflung*

„Also GUT, ich BIN der Messias. Kann ich jetzt gehen?“

„SEGNE UNS OH HERR!“

Und wieder mal ist die Satire von der Realität eingeholt worden. Segne uns, Oh Herr.
Oder zumindest mein Bankkonto. Wann hat man schon mal nen leibhaftigen Messias anne Backe? *g*

P.S.: War ja klar, dass der aus Indien oder China kommen musste. Die haben einfach viel mehr Leute, da ist die Chance auf einen Messias ungleich höher als bei unseren Geburtenverweigerern. 🙂

Sicherheit an Schulen


Nach den Amokläufen vermutet jetzt jeder, dass ich hier mal über die „Sicherheitsmaßnahmen“ an Schulen abledern will.

Will ich aber nicht 😉

Mir gehts aktuell um die Sicherheit von Schul-EDV. Und um die Sicherheit von Netzwerken in den Schulen. Und um das (leider nicht vorhandene) Augenmerk auf Datenschutz und Datensicherheit.

In der Pionierzeit des Schulinternets, als die Netzwerkanbindung nur in EDV-Räumen vorhanden war, als eine Internetanbindung, wenn überhaupt, lediglich im EDV-Raum existierte, die Rechner in der Verwaltung schnell via Koax-Kabel zusammengestoppelt wurde, zu der Zeit machte man sich über Datenschutz und Vireninfektionen recht wenig Gedanken.

Inzwischen sind die Klassenräume weitgehend flächendeckend mehr oder weniger durchdacht an ein schulinternes Netzwerk angeschlossen und mit Internetanbindung versehen.

Man sollte doch meinen, dass die Musterkonzepte, die für die Schulen vorliegen, auch einen Punkt „Sicherheit im Netz“ beinhalten.

Wer eins findet, bekommt von mir nen Gummipunkt.

Es gibt einen Arsch voll Musterlösungen, die von Pädagogen erarbeitet wurden. Keine einzige davon verfügte über Hinweise, wie man die Stolperfallen, die die Pressekammer Hamburg, diverse Telekommunikationsgesetze (einige Lehrer wissen noch nicht mal, dass es ein TKG gibt!) und einen Haufen Datenschutzbestimmungen aufgestellt hat, umgeht.

Alle Konzepte umfassen soviel Technik, dass es für eine Vernetzung reicht, sie haben als Schutz vor Viren allerhöchstens Imaging-Funktionen drin. „Wenn sie eine Infektion bemerken, können sie mit dem Image die Daten zum Installationszeitpunkt wiederherstellen“.

Zentrale Datenspeicherung und die daraus entstehende Rechteproblematik? Nada. Windows-Netzwerke, zentrale Benutzerverwaltung, Passwortsicherheit? Ja, nee is klar.
Wie sieht die Realität denn aus?

Beispiel Hauptschule:
Da bekommen die Schüler vom zuständigen Fachlehrer einen eindeutigen Benutzernamen und ein Benutzerpasswort. Das ist ein Standardpasswort. Dieses Passwort befindet sich in einer öffentlich einsehbaren Passwortliste. Wenn ein Schüler das Passwort vergisst, dann kann er sich das Passwort holen. Im Komfortfall kann jeder Schüler sein eigenes Passwort erstellen und DANN wirds in die öffentlich einsehbare Passwortliste eingetragen.

Problembewusstsein für das Missbrauchspotenzial? Nicht vorhanden. Selbst dann nicht wenn ich mit dem Holzhammer komme.

Beispiel Grundschule:

Da komm ich in eine Grundschule rein und finde am Schwarzen Brett (!!!) eine Passwortliste vor. Einschließlich (!!!!!) Administratorpasswort.
Auf die Frage, was zum Henker man sich denn dabei gedacht hat:
„Och, hier kommen sowieso nur Schüler und Eltern rein, die können das ruhig wissen, die sind alle so brav bei uns, die machen nix.“

Komisch – wer hat denn dann den Schulfilter ausgeknipst, das Adminpasswort des Servers geändert und Einstellungen vorgenommen (DHCP ausgeschaltet und vom Router eingeschaltet), die ich im Leben nicht vorgenommen hätte? Muss wohl die Maus gewesen sein, die danach noch auf die Servertastatur gekackt hat und danach das Kaltgerätekabel annagte (das war übrigens ihr letzter Fehler. 220 Volt vertragen die Kleinen wohl nicht so gut *g*).

Andere Beispiele:
Da sind Verwaltungs- und pädagogische Netze wahllos zusammengeschaltet, weils doch den kostenfreien Anschluß der Telekom gibt. Kann man machen – aber dann doch bitte dahinter via VLAN die Netze trennen.

Da wird WLAN eingerichtet – und nicht verschlüsselt. Weil sind ja Schul-Hotspots.

Da werden Webseiten nicht gefiltert, so dass Schüler aller Altersgruppen JEDE Webseite aufrufen können. Egal ob Youtube oder Youporn.

Inzwischen hab ich für meine Schulen einen Mix gefunden, mit dem ich bislang ganz gut fahre.

Eine Firewall wird vor den Router geschaltet. Die Routerfirewall ist aus. Das Netzwerk erhält einen Virenscanner. Dabei achte ich aber mehr auf den Ressourcenverbrauch als auf die „Scanqualität“. Da nehmen die sich nämlich inzwischen alle nix mehr.

Auf „Securitysuiten“ verzichte ich. Die fressen Ressourcen und bringen keinen großen Sicherheitsgewinn.

Sogenannte „unerwünschte Inhalte“ filtere ich in den Schulen mit dem Schulfilterplus weg. Und wenn mich meine Lehrer zu sehr ärgern, ist da für ne Woche auch mal Ebay drauf. 🙂

Konsequente Rechtevergabe. Im Netzwerk haben nur zwei Leute volle Adminrechte: Ich, bzw. die von mir beauftragte Firma und der Schuladministrator. Der Rest darf sich hinten anstellen. Die dürfen sich im Netz anmelden und die vorhandene Software nutzen. Mehr nicht.

Ein Virenscanner, der zentral verwaltet wird, rundet das ganze ab.

Damit ist die technische Seite ausgeschöpft. Bleibt die menschliche.

Any hints, wie ich meinen Vollho…Lehrern beibringe, dass das alles keine Schikane von mir ist sondern durchaus Sinn und Verstand hat? Und dass ich mir da durchaus was bei denke?

Tipps nehme ich gerne entgegen. Ne LART auch. *seufz*

Überschuldet


Nach einer Studie sind wir alle mit ungefähr 20.000 Euro verschuldet. Jeder, vom kleinsten Neugeborenen bis zum Greis von 100 Jahren.

Auch Johannes Heesters.

Wo sind wir verschuldet? Naja, wir sind Teil des Staatengebildes Deutschland und Deutschland hat sich mit 77% seines Bruttoinlandproduktes verschuldet. Das ist die offizielle Gesamtverschuldung.

Schuld an der Verschuldung sind jetzt… *tadaaaa*

Die Sozialleistungen und Beamtenpensionen.

Natürlich.
Mit den Bailouts für die Banken hat das natürlich überhaupt nix zu tun.

Wundert einen das Ergebnis eigentlich noch, wenn man liest, dass das von Bernd Raffelhüschen verbrochen wurde? Der eh dafür eintritt, die Sozialleistungen auf Null zu kürzen und weiter zu „liberalisieren“? Achso, und so wie es aussieht, hat Florian Rötzer doch tatsächlich mal ein Goldstück erwischt. Sonst ist der ja nicht so die journalistische Leuchte.

Wem der Name Raffelhüschen nix sagt, die Nachdenkseiten haben was über ihn.

Trau. Schau. Wem.
Wann gibts die erste private Versicherung, die vor Hartz IV schützt? Monatsbeitrag nur 250 Euro?

Spreeblick


Kleiner Hilfeaufruf. Spreeblick muss sich gegen die Firma Primacall wehren. Und DIE wiederum…

ach lest selbst.

Und Udo Vetter hat recht. Da muss man doch helfen können. Notfalls mit einem *hust* Zwanziger. 😉

Und den Machenschaften solcher Firmen, so aberwitzig wie die in dem Fall ist: Die klagen in Hamburg. Und die sind ja nicht grade als die Gralshüter von Recht und Gesetz bekannt.

Hiiiiiiiiilfääääääää *g*


Ich erinnere mich da an einige Wochenenden am Sitzfleisch der Welt mitten im Wald in *hust* Dunkeldeutschland (kann ich mit Berechtigung sagen, als ich da ankam wars stockfinster!!!! *g*)

Gut, meinem Bettnachbarn werden die auch unvergesslich bleiben, aber das ist eine andere Geschichte. Weswegen ich das brauche:

Ich brauch ein kuschliges Plätzchen für viele Personen, wo man feiern kann. Wo man draußen rumrennen kann und Krach machen ohne das sich irgendeiner dran stört.

Weiß einer der Leser noch, wo das war?

Diesen und andere Vorschläge bitte in die Kommentarfunktion. 🙂

Christian Pfeiffer


Es gibt ein Interview mit dem o.g. „Experten“, der vor der zunehmenden Gewalt der Hells Angels warnt. Und das ist auch noch in der Frankfurter Rundschau… die sollten doch eigentlich seriös…? ach lest selbst…

Die Hells Angels sind ein Problem. Und zwar nicht, weil sie Rocker sind und Rocker per se kriminell sind, sondern weil sich Kriminelle zu einer Bande zusammengeschlossen haben und ne Kutte angezogen. That’s all.
Gilt für die Bandidos übrigens genauso.

Abgesehen davon, dass selten bescheuerte Fragen vom Interviewer gestellt wurden wie:

Darf ein Hells Angel über eine Pistole verfügen?

Ja, natürlich darf er das. Wenn er ne Waffenbesitzkarte hat. Und wenn nicht, wird er ganz sicher keine Waffe anschaffen, weil is ja verboten. m(
Alleine an dieser Frage sieht man schon die geballte Kompetenz beider Interviewpartner. Oder besser: Deren nichtvorhandensein.

Die nächste Frage ist auch sehr geil:

Wird diese Gruppe gefährlicher?

Und die Antwort lautet erstmal sehr plakativ: „Ja, es besteht Anlaß zur Sorge“. Guten Morgen Herr Pfeiffer, willkommen in der Realität. Die Hells Angels gibt es seit den 70ern. Und seit den 70ern sind die kriminell. Da laufen bandemäßige Prositution und Drogenhandel und wasweißichnichnoch. Danach kommt eigentlich ein Arsch voll wischiwaschi, der genau das besagt. Dass die eben kriminell sind und dass den Verantwortlichen nach 40 Jahren das auch mal immerhin aufgefallen ist. Respekt. Ich mein, da hätte doch echt was passieren können. So bei Kriminellen… *facepalm*

Aber der Gipfel ist die Antwort auf die Frage, ob „Rocker“ sein heute noch attraktiv ist. Ich würd mal gerne wissen, was für ein gebügelter Schlipsischnösel das Interview geführt hat. Und ob Mutti ihm morgens die Eierschalen hinter den Ohren trockenföhnt und ihn ermahnt, nicht mit den Schmuddelkindern zu spielen… Also, die Antwort ist absolut endgeil.

Sie wirft alles in den Topf, was nach Meinung von Herrn Pfeiffer so schlecht ist. Und er macht erstmal Hooligans und deren Gewaltbereitschaft klar (die sind übrigens nur strunzdoof, nicht kriminell, oder wie nennt ihr Leute, die Spaß daran haben, sich gegenseitig die Fresse zu polieren?), macht einen eleganten Hüftschwung über die wachsende Gewaltbereitschaft von Computerspielern (Herr Pfeiffer, das könnte auch an der Schlagzahl ihrer Äußerungen liegen, die in ihrer Sinnhaftigkeit nahe an die Grenzdebilität kommen) und äußert dann zum Schluß diese Denkwürdige Feststellung:

Einer der ernsthaften Ursachenfaktor dafür ist, das viele junge Leute sich durch Computerspiele in Kampf-Rollen bewegen. Irgendwann will man das dann auch einmal real tun und nicht nur virtuell.

*facepalm* *facepalm* *facepalm*

Ich stell mir das gerade vor. Otto-Normal-Nerd kommt in die Unterkunft der Hells Angels, hakt unterwegs nen Hooligan unter und fragt dann den erstbesten, der an seiner Harley schraubt: „Du, ich hab nen 125er Roller, darf ich bei euch mitspielen?“

Ich mein, dann hätt der Hooligan aber wirklich mal was zum abfeiern… und der Nerd lange Zeit sich zu überlegen, wie er den Schraubenschlüssel aus dem Unterkiefer wieder rausbekommt. *g*

Und ich geh jetzt erstmal gucken, wie ich meine Pfote von der Stirn bekomme. Ist grad so ein nervöser Reflex. Kaum liegtse auf der Tastatur, wandert sie auch schon wieder zur Stirn….

Juppheidi und Juppheida…


…Tanten sind zum kaspern da…

zugegebenermaßen sinnfreier Post, aber der erste schöne warme Tag dieses Jahr und mich sticht der Hafer.

AUTSCH.

Ich sagte HAFER. Nicht Stricknadel!!

WER WAR DAS??

Tom der Bestatter


Mir ist grad mal danach, jemanden hier öffentlich zu knuddeln.

Tom betreibt nicht nur ein hervorragendes und unterhaltsames Blog, er ist auch ein richtig netter Kerl, mit dem man durchaus auch intelligente Läs…Unterhaltungen führen kann und der vor allem zwei Sachen mitbringt, die heute ziemlich selten sind:

Mutterwitz und gesunden Menschenverstand.

Kurzum jemand, der auf dem Teppich geblieben ist.

Vorausgesetzt natürlich, der Teppich hat blinkende Lämpchen und piepst 🙂

Obrigkeitshörig


Man mag es dem Alter zuschreiben wollen. Der Bruder von Papst Benedikt ist 1924 geboren und damit 86 Jahre alt.

Und in seiner Jugend wars halt anders. Auch die Zeiten im Dritten Reich (1936 war er 12, das sind prägende Jahre) waren bekanntlich nicht gerade förderlich fürs Demokratieverständnis oder aber auch nur für die Rückgratbildung.

Zivilcourage war nicht gefragt und er hat eine Institution betreten, die Zivilcourage nicht gerade fördert, aber diejenigen, die sie aufbringen, hinterher als Heilige verehrt.

Das erklärt vielleicht das furchtbare Interview eines Apologeten, der zu entschuldigen sucht, was nicht zu entschuldigen ist.

Zwar seien Schüler auf den Konzertreisen zu ihm gekommen und hätten ihm erzählt, wie es ihnen im Internat erging, sagte Ratzinger. Die Berichte seien bei ihm aber nicht so angekommen, dass er glaubte, etwas unternehmen zu müssen, sagte Ratzinger der Passauer Neuen Presse (PNP).

Da kommen offenbar reihenweise Schüler zu ihm und vertrauten sich ihm an. Und er war nicht der Meinung, etwas unternehmen zu müssen. Er ist Kirchenmann, er hat sich dem Schutz der Schwachen verschrieben – zumindest nominell. Und als diese Schwachen zu ihm kamen, hat er nichts unternommen.

Aber:

Ratzinger gab zu, auch selbst zu Anfang wiederholt Ohrfeigen ausgeteilt zu haben. Er habe aber immer ein schlechtes Gewissen dabei gehabt. „Ich war dann froh, als 1980 körperliche Züchtigungen vom Gesetzgeber ganz verboten wurde. Daran habe ich mich striktissime gehalten, und ich war innerlich erleichtert“, sagte Ratzinger.

Er hat etwas getan, von dem er wusste, dass es falsch ist. Er hat ein schlechtes Gewissen gehabt. Und anstatt sich, wie es sein Glaube gebietet, von dem schlechten Gewissen leiten zu lassen und die falschen Handlungen einzustellen, bedurfte es eines von Menschen gemachten Gesetzes – das er „natürlich“ „striktissime“ eingehalten hat.

Und er war erleichtert.

Wie erleichtert werden erst seine Schüler gewesen sein?

DRM-Desaster


Eine der großen Geißeln für PC-Spieler dieser Tage ist das sogenannte DRM, auch genannt Digital Rights Management.

Die Schlipsies aller Firmen haben eine geradezu hysterische Angst, dass ihre Spiele raubkopiert werden und dann irgendwann ihre Gehälter nicht mehr gezahlt werden können.

Die Leidtragenden sind dabei allerdings im Regelfall nicht die Piraten – sondern die ehrlichen Käufer.

Aktuell: Ubisoft hat ein neues DRM herausgebracht, dass es auch bei sogenannten Offline-Spielen zwingend erfordert, Online zu sein, damit man sich permanent am Ubisoft-Server authentifiziert.

Abgesehen davon, dass es Ubisoft einen feuchten Kehricht angeht, wie oft und wie lange ich spiele – wer die Spiele von Ubisoft raubkopiert (und der „Schutz“ ist, nach allem was ich weiß, innerhalb von 2 Tagen geknackt worden), legt die CD ein, installiert das Spiel und hat Spielspaß.

Wer das Spiel regulär für viel Geld kauft, legt die CD ein, hat erstmal einige aufklärende Hinweise darüber zu ertragen, wie böse doch Raubkopieren ist und muss sich dann umständlich ein Online-Konto anlegen. Dann kann er installieren, die ganze Zeit wird vom Server überwacht, dass man auch nix pöses macht.

Tja. Und jetzt der Super-GAU. Der Raubkopierer zockt fröhlich seine Spiele – der ehrliche Käufer ist gepflegt gekniffen, weil die Server, an denen man sich authentifizieren muss, seit einiger Zeit down sind.

Nix zocken mit dem Spiel, das ich für teuer Geld gekauft habe. Ehrlich gekauft, weil ich der Meinung bin, dass das Spiel gut ist und sein Geld wert.

Liebes Ubisoft – so nicht. Das war das letzte Spiel, das ich je von euch gekauft habe. So gut können die Spiele nicht sein, dass ich sowas nochmal mit mir machen lasse.

Ein andeer Weg geht Valve mit seinem Steam-Account.
Jedes Spiel muss zwingend an den Account gebunden werden, sonst kann man nicht zocken. Wer das Spiel verkaufen will, wie es sein Recht ist, kann es nicht tun, weil das Spiel ja an seinen Account gebunden ist. Das nennt man Enteignung.

Ganz schlimm trifft es diejenigen, deren Account gehackt wurde und wo dann Chinafarma via Bot in den Welten mal Rohstoffe gefarmt haben. Steam hat dann das Recht, den Account unwiderruflich zu schließen. Und tut das auch. Alle Pixelfreunde, die man sich angelegt hat, sind dann weg. Und der Account wird auch nicht mehr aufgemacht – ums Verrecken nicht.

Wäre der Account so sicher, dass ein Verschulden seitens des Betreibers ausgeschlossen ist (ich kann mir kein Szenario vorstellen, wo dem so sein könnte) – selbst dann wärs nicht berechtigt.

Der ehrliche Spieler wird hier skrupellos enteignet und auf eine Art und Weise bevormundet, die Raubkopieren einfach als den besseren Weg aufzeigt.

Warum zum Teufel soll ich mich derartigen Machenschaften unterwerfen, wenn ich das doch bequem via Filesharing umgehen kann? Erklärt mir das einer?

Die Filesharing-Downloader juckt sowas doch keine Sekunde. Ich bezahl dafür mit meiner sauer verdienten Kohle und werd noch bestraft. Das ist doch bescheuert.

Einzelfälle


Man will uns weismachen, dass es sich um Einzelfälle und „Fehltritte“ von „irregeleiteten“ handelt.

Man schüchtert Betroffene ein, wenn sie an die Öffentlichkeit gehen und den Finger anklagend auf den Täter richten.

All das – man würde es bei der Mafia vermuten, doch so ist es nicht. Es handelt sich um die katholische Kirche.

Ja, es gibt den engagierten Pfarrer „umme Ecke“, der seine Gemeinde betreut, so gut es eben geht. Doch um den geht es hier nicht.

Es geht um die flächendeckende Fehlinterpretation von „Liebe“ die in der katholischen Kirche offenbar herrscht.

Es ist ja nicht nur Deutschland, in anderen Ländern hat die katholische Kirche doch ebensolche Attacken hinter sich. Ob in den USA, wo die „Irregeleiteten“ aus anderen Ländern hin entsorgt wurden, oder ob aus Irland, wo ganze Kindergenerationen von der Kirche aus dem Elternhaus entführt und als Arbeitssklaven gehalten wurden. Und jetzt hier bei uns. Mitten unter uns.
Ob im Internat, bei den Regensburger Domspatzen, egal wo die Kirche Jugendeinrichtungen unterhält, derzeit kocht es hoch.

Die Details sind so widerlich wie atemberaubend. Und dann hat tatsächlich noch ein Bischof Zollitzsch noch die Frechheit, einen Runden Tisch, der die Vorkommnisse einigermaßen neutral (so neutral wie möglich) aufarbeiten soll, abzulehnen, weil das „kein spezifisch katholisches Problem sei“. *göbel*

Das hat nur leider einen kleinen Schönheitsfehler.

Keine, wirklich keine Jugendhilfeorganisation nimmt Kinder aus dem Elternhaus heraus, wenn dieses ihrer Auffassung nach moralisch nicht gefestigt ist (Irland) und schickt diese Kinder in Heime wo sie missbraucht und misshandelt werden.

Keine, wirklich keine Organisation geht derartig rigoros gegen die Opfer vor, wenn die sich mal trauen, den Mund aufzumachen.

Keine, wirklich keine Organisation hat derartig viel Schweigegeld ausgegeben, um die Verhältnisse zu vertuschen.

Und wenn man dann sieht, dass diese verkommene und widerwärtige Organisation alter geiler Lüstlinge die moralischen Werte für unsere Gesellschaft vorgeben soll, wundert es mich nicht wirklich, dass genau diese Werte immer schneller verfallen. Die katholische Kirche hält sich doch selbst nicht dran, wieso sollen wir jemandem moralisch folgen, der Wasser predigt und geklauten Champagner säuft?

Ich frage mich die ganze Zeit, was Jesus als Religionsstifter wohl zu diesen Verhältnissen und diesem Papst gesagt hätte. Und brauche nicht weit gucken. Denn er hat die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben, richtig?

Und ja, natürlich ist es ein spezifisch katholisches Problem. Natürlich hat es mit dem Zölibat zu tun – die derzeitige Struktur der katholischen Kirche zieht nun mal Menschen mit einer bestimmten Geisteshaltung an. Die schwarze Kutte schützt. Und die Kirche hat gute Übung im Aussitzen – DIE Ausdauer legte noch nicht mal Helmut Kohl an den Tag.

Oder hört einer von euch noch was von den Missbrauchsskandalen in den USA und in Irland?

Elektriker…..


Kann mir einer der anwesenden Mitleser in einfachen, wohlgesetzten Worten verraten, wie man es als halbwegs ausgebildeter Elektriker schaffen kann, Kriechstrom von einer Steckdose auf die danebenliegende Datendose zu packen?

Dank dem Vollhonk hab ich gestern einen Switch gegrillt. Für Insider: HP 2650. 48-Port.

*wein*
Wenn ich den in die Finger kriege, wird der auch gegrillt…

Der fälschungssichere Personalauswei


Tja. Da wurde so ein Buhei um den „fälschungssicheren“ Personalausweis gemacht. Was soll da nicht alles drauf, damit ganz sicher ist, dass der, der den Personalausweis in den Pfoten hat, auch derjenige ist, der da wirklich drinsteht.

Schon mal in der letzten Zeit einen Personalausweis beantragt und versucht, ein Passbild zu erstellen, dass den „biometrischen Vorgaben“ genau entspricht? Viel Spaß dabei – das beste was dabei rauskommt, sieht immer noch aus, wie ein Verbrecherbild von Mugshot.com.

Fingerabdrücke sollen rein, weil es gibt ja keine 2 Fingerabdrücke, die genau gleich sind. Sagt man.

Wissen weiß mans nicht, dafür bräuchte man eine Datenbank aller lebenden Menschen, um das abgleichen zu können.

Und bereits vor der Umstellung auf die neuen Personalausweise kamen die ersten Stimmen die sagten: „Das Problem liegt nicht bei der Fälschung, das Problem liegt daran, dass man zu leicht an die Dinger rankommt“.

Und recht haben sie behalten. An einen Personalausweis ranzukommen, der ECHT ist, ist leichter als einen nachzumachen. Geburtsurkunde und ein Mietvertrag für ne Wohnung, mehr brauchts nicht.

Beides Unterlagen, die wirklich pupeneinfach zu fälschen sind, denn eine Kontrolle, ob ein Johann Müller an dem Tag wirklich in Offenbach geboren wurde, findet ja nicht statt. Die Geburtsurkunde liegt vor (guckt euch eure eigene mal an, das ist ein A5-Zettel mit der Schreibmaschine ausgefüllt und Stadtsiegel draufgebabbt, mehr nicht), ein Mietvertrag liegt vor, also wird ein Personalausweis auf den Namen mit der Adresse ausgestellt und *schwupps* hat man eine Tarnidentität. Für 30 Euro und völlig legal, denn der Personalausweis ist ja echt.

Und wenn denn die Geburtsurkunde doch mal gegengecheckt wird, macht man das ganze auf dem nächsten Bürgeramt, wo vielleicht nicht so geguckt wird. Vorzugsweise im Bürgeramt einer schönen großen Stadt, wo aufgrund des eh eklatanten Personalmangels die Leute Zeit für alles haben, aber nicht für aufwendige Recherchen, die ja eh keiner fordert.

Wie jetzt? Zu weit hergeholt das ganze? Ja, dann guckt euch doch mal den Mordfall in Saudi-Arabien an, wo der Mossad in einer Großaktion einen Araber umgenietet hat. Die Personaldokumente aus anderen Ländern waren gefälscht. Nur die deutschen Pässe – die waren echt.

Aber hauptsache, die sind Fälschungssicher….

Ilse Aigner


Was fällt mir zu der Frau eigentlich ein?

Nur eins: Absolute Ahnungslosigkeit gepaart mit einer gesunden Dreistigkeit.

Rekapitulieren wir mal:

Wir haben: ELENA. Das Sperrgesetz gegen „Kinderpornographie“ (wann bürgert sich hier eigentlich ENDLICH mal das Wort von dokumentiertem Missbrauch ein??). Wir haben wohl auch schon den Bundestrojaner (um den isses ja ganz ruhig geworden). Außerdem haben wir ELSTER, diverse verkackte IT-Großprojekte wie die Gesundheitskarte oder der bundesweite Polizei-Digitalfunk. Oder die „fälschungssicheren“ Personalausweise mit „biometrischen Merkmalen“. Dazu später mal mehr. An einer DNA-Datenbank sabbern ja einige Leute schon heftig hinterher.

Ich mein, wir haben ja nu mal eine ziemlich große Schnüffelkultur in diesem Lande. Und Frau Aigner legt natürlich genau den Finger in die große Wunde: Deutschland hat ein Problem mit dem Datenschutz. Sie hat völlig recht, wenn sie anprangert, dass niemand mehr weiß, wann wie welche Daten miteinander verknüpft werden. Ich mein, wer wissen will, wie schnell sowas gehen kann, sollte sich mal mit Andrej Holm auseinandersetzen (Tipp von mir: Pfoten weg von Büchern, das ist nicht mehr verfassungskonform).

Und Frau Aigner hat natürlich völlig recht, wenn sie alle diese Probleme plakativ benennt und vor den Gefahren warnt….uhuuuuuuuups….

Ach übrigens…


…wer hat den Schnee bestellt?

Langsam is genuch, zumal der auch nicht liegenbleibt 😉