Blackstar


Welch ein Vermächtnis.

Das ganze Album läßt einen nicht los. Es verstört, es ist so wandelbar wie es der Thin White Duke selbst es war. Das Album gönnt keine Atempause, genauso wie der Krebs einem keine Atempause gönnt.

Es macht traurig, denn es wurde geschrieben mit dem kommenden Tod im Hinterkopf. David Bowie wußte, dass er nicht mehr heilbar ist.

Dieses Wissen hört man in jedem Song. Doch eins hört man nicht: Bedauern. Er hat, genau wie Lemmy, gelebt wie er es wollte. Nicht viel ausgelassen.

Das Album war seine Art, zu zeigen: Man muss vielleicht gehen, aber man kann es mit erhobenem Kopf tun.

Viel Spaß oben mit Lemmy. Der dürfte inzwischen ne anständige Bar aufgemacht haben.

 

Veröffentlicht am 12. Januar 2016, in Trauriges. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Für so einen Eigenabgesang muß man Vollblutkünstler sein. Und ich dachte, Freddie Mercury wäre das schon düster genug gelungen.

warf folgenden Kuchen auf den Teller

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: