Archiv des Autors: Tante Jay

Ein Spiel verbindet Generationen


*g* Grad Mittagspause gehabt.

Ich trapps so durch den Laden, steh an einem Regal und hör ne Stimme:

„Samma auf welchem Server zockst du denn jetzt?“

Ich: Dethecus
Hinter mir: „Malygos“
eine dritte Stimme: „Thrall“

Ich ums Regal gelaufen, stehen da 2 Jugendliche mit verdattertem Gesichtsausdruck (Ork-Krieger und Schurkenroxxor). Meine Wenigkeit, ein ca. 55jähriger Herr im Anzug (Untoter Hexenmeister, immer diese Klischees) und ne Mutter mit Kind (Gnom-Mage).

War noch nettes Gespräch… *grinsel*

Mittagspause überzogen, aber wurst. 🙂

Was lernen Firmen aus Datenskandalen?


Und die Aufreger um kontrollierte Emails von Mitarbeitern?

Genau. Einfach die Gesetze ändern.

Wobei da zugegebenermaßen 2 Herzen in meiner Brust schlagen: Ich kann Nokia verstehen, dass die Firmenspionage verhindern wollen.

Aber verdammt nochmal, das ist doch früher schon aufgefallen, dazu musste man Emails nicht kontrollieren. Und:

Wenn der MA das WEISS wird er ganz sicher nicht über ein Firmen-Emailkonto mailen.

Und das Dritte: Die Befugnisse gelten ja nicht nur für Nokia. Vermieter dürfen ihre Mieter bespitzeln mit wem sie so mailen, Schulen können gucken, wer so wohin mailt…

Das ist sehr unfein 😦

Wiederholungstäter


…Hühnersuppe….

Mist.
Falsches Gerät.

*wumm*


wie kann man Spaß haben und sich rächen?

Ganz einfach: Fotos schicken. *g*

Die Kollegen haben mich hämisch grinsend mitm Fotoapparat auf die Schuldächer geschickt zum Fotos machen. Um zu sehen, ob da ne Richtfunkstrecke möchlich is.

OK; ich stieg also 2 Schulen aufs Dach. Diesmal zur Abwechslung physisch.

1. Erkenntnis: Wenn Gott gewollt hätte, dass ich Treppen steig, hätt er keine Fahrstühle erfunden *grrrrrrrrrrrr*

2. Erkenntnis: Geht nich. Man sieht den Richtfunk vor lauter Bäumen nicht.

Meine Spielkinder im Rathaus waren einerseits ganz enttäuscht und andererseits echt angetan. DSL ist halt doch günstiger *g*

Tjoooo – was mich zur Rache der entnervten Treppensteiger bringt:

DIE waren im Mittach, ICH schickte die Fotos. Alle. Als Zip-Datei.

85 MB. *g*

Hat die DSL-Leitung locker gepackt, nur der Postkasten war voll. Und die Kollegen in Mittach.

Ich hätt die Kommentare der Kollegen speichern sollen *fg*

Datenschutz = Datenschmutz?


Provokanter Titel, hm? 🙂

Tjo, grad in einem Laden erlebt, wo Telekommunikationsdienstleistungen verkauft werden.

Laden gerammelt voll, irgendwas um 15 Leute. Kundenberater fragt recht lautstark:

„Wie heißen sie denn?“

Kunde nennt Namen.

„Wo wohnen sie?“

Kunde nennt Adresse. Leichtes „WTF???“-Gefühl machte sich bei mir breit.

„Wie ist ihre Bankverbindung?“

Kunde nennt die komplette Bankverbindung inkl. Bankleitzahl, Institut, Kontoinhaber. ALLES. Und zwar deutlich vernehmbar selbst für ne schwerhörige Ratte.

Kundenberater tippt die Daten ein und kräht: „Die Bankverbindung hat er nicht“

Kunde: „Achne, das ist da sandere Konto. Die richtige Kontoverbindung ist: *nenn“

Ich sach mal so:

Da wird über Wochen und Monate das Thema Datenschutz überall thematisiert. Es wird drauf aufmerksam gemacht, dass die privaten Daten zu schützen sind.

Und dann dieser bodenlose Leichtsinn.

Ich weiß nur nicht, was eher da war, das Huhn oder das Ei…gehen die Leute mit den Daten jetzt so schlampig um, weil sie das Gefühl haben „kennt doch eh jeder und kann eh jeder einsehen.“ oder drängen die Politiker so in unser Schlafzimmer rein, weil die Leute eh nicht drauf aufpassen?

Wär mal ne gute Frage, die es zu klären wert wäre…

Saustall


Wenn die Schreibtischplatte nicht mehr erkennbar ist, wirds Zeit für ne Aufräumaktion oder? *g*

hmpf


…aber mal echt.

Meine Kollegen schniefen, husten und röcheln, was das Zeug hält und beschweren sich lautstark (und in Hustenreichweite) wie krank sie doch sind. Und wie klasse sie doch sind, dass sie trotzdem zur Arbeit kommen.

Mein Hinweis, dass ich sowas unlustig finde und mir jeden Virus nachweislich einfange, wenn er nur annähernd „hallo“ sagt – wurde mit „stell dich nicht so an, ich komm doch auch her“.

Wohlgemerkt, das war 10 min. bevor der Kollege mit „ich muss nach Hause, mir gehts beschissen“ die heiligen Hallen hustend, niesend und rotzend verließ.

ICH finde sowas rücksichtslos. Und nicht pflichtbewusst.

Weil ICH nämlich ganz genau weiß: Spätestens in einer Woche lieg ich wieder flach, weil ich ne fette Grippe hab. Und bei meinem Glück bleibts nicht dabei sondern wird ne gepflegte Bronchitis.

Woher ich das weiß?

*schnief, hust röchel…*

Keine Ahnung *hatschi*

Krieg in Palästina


Es sagt sich so leicht „Da ist Krieg“. Man sieht keine Toten. Man sieht kein Leid, man weiß nicht, was das für die Betroffenen bedeutet, der Krieg ist „klinisch rein“. Und das unabhängig von der Schuldfrage.

Was bedeutet Krieg?

Leid

Darauf kann man alle Kriege reduzieren.

Die Schuldfrage stellt sich mir bei solchen Aufnahmen nicht. Denn die ist hinter dem Ausmaß des Unglückes der Betroffenen bedeutungslos. Die Frage nach der Schuld löst auch keine Probleme, sie beendet auch den Krieg nicht.

Wie sollte sie auch lauten? „Du hast 20.000 getötet, dafür habe ich nur 10.000, du schuldest mir noch 10.000 Menschenleben“?

Gerade dieser Krieg muss beendet werden. So schnell wie möglich.

Ohne Schuldzuweisungen. Und ohne den allfälligen Vorwurf der „zionistischen Verschwörung“

Israel ist ein Land mit dem Rücken zur Wand. Die Palästinenser sind ein Volk mit dem Rücken zur Wand.

Es wird Zeit für ein bisschen Verständnis auf beiden Seiten.

Aber: Die armen Opfer dieses Krieges. Die Erwachsenen genauso wie die Kinder 😦

Gefunden bei annalist

Trottel


…man wird ja alt. Frau auch.

Heute morgen: Kurzer Check. Jawoll, Autoschlüssel ist in der Tasche. Also los.

Jawohl, Autoschlüssel. Eltern lassen sich 2 Wochen durch die Türkei kutschieren und Töchting darf/muss Autohüten. *g*

Lustigerweise macht das gar nicht so viel Spaß oder ist so eine Erleichterung, wie meine Eltern glauben. An das Leben ohne Auto gewöhnt man sich sehr schnell. Vor allem an die verringerten Kosten 🙂

Naja. Aber: Ich hatte geguckt, ob ich Schlüssel in der Tasche hatte. Leider wars der falsche, und morgens bin ich noch nicht wach genug, um so weit zu denken, dass ich bei der Tür auch wieder REIN muss. *seufz*

Also Schlüsseldienst abgefragt.
Meine Fresse, haben die Spannen.

Subsumieren wir mal: Tür ist ins Schloss gezogen. Die muss nur kurz wieder aufgemacht werden und gut ist.

Reicht, wenn man etwas Erfahrung hat, ne Plastikkarte.

Schlüsseldienst Nr. 1: 30 Euro.

Klang nicht schlecht. Bisschen Lehrgeld muss ja dann sein *seufz*

Schlüsseldienst Nr. 2:
„Da kann ich ihnen einen Festpreis von 128,00 Euro machen. Im Sonderangebot. Soll ich ihnen einen Kollegen schicken?“

„NEIN“

Schlüsseldienst Nr. 3 war dann der Kracher:

„Geben sie mal die Adresse heraus, dann kann ich ihnen wohl sagen, wieviel das kostet, wegen Anfahrt und so.“

*Anschrift nenn*

„Das kostet 180 Euro plus Anfahrt. Der Kollege kommt dann von *Nachbarstadt 20 km weg*. Alles zusammen etwa 220 Euro. Ich sag sofort Bescheid, in einer halben Stunde ist der Kollege da“

„Äh, nein, das ist er nicht. Den Auftrag kriegen sie nicht“

„Wenn sie denn meinen… ist ja nicht meine Tür“

Ne, aber MEIN Geld. 30 Euro klingt inzwischen verdammt gut.

Hallo?
Nur die verdammte Tür aufmachen. Nicht neu einbauen.

Langeweile?


Dann mal hier gucken.

Immer wieder für einen Lacher gut, wenn man auf den komischen Humor der Leute da steht.

Denn ernst können die das unmöglich meinen. SO doof kann ja wirklich keiner sein. *g*

Ich empfehle insbesondere die Kommentarsektion. Herrliches Popcornkino.

Bitte betrunken und mit Freunden angucken. Finger von der Tastatur da lassen. 😉

10 Dinge, einen Beamten in den Wahnsinn zu treiben


Ich hab ja keine Ahnung, was auf Platz 9 – 2 ist, bestimmt so Sachen wie „Büroklammern verschieden groß“ oder „Aktenordner falschrum aufstellen“.

Aber auf Platz 1 landet unangefochten:

DIE STEMPELKARTE
*tusch*

Seit über 20 Jahren mach ich den Job hier. Seit über 40 Jahren haben wir eine Stempeluhr, die nach dem Dezimalsystem stempelt. Einfaches aufaddieren, fertig ist die Fehlzeit für den Tag. *g*

Und nun kommt unser Kollege und stellt uns Beamten eine neue Stempeluhr hin. In schick schwarz, die uns auf englisch anquatscht (IN – OUT – IN – OUT, bitte jeweils Gnöbbsche drügge) und die in ECHTZEIT stempelt.

ECHTZEIT.

Wo wir Dezimalzeit gewohnt sind.

Und um das noch zu toppen, wünscht unser aller Herr und Meister, auch „Scheff“ genannt, dass wir zwar Echtzeit stempeln, aber Dezimal ausrechnen und hinschreiben.

MAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANNNNNN

Ich bin eh kein Mathekünstler und diesbezüglich echt ne verkrachte Existenz. Diese Forderung bringt mich gerade echt um den Nachtschlaf.

Ich soll auf dem winzigen Pappzettel, den die „Stempelkarte“ nennen nicht nur die Umrechnungen unterbringen, sondern das auch noch unfallfrei vorher umrechnen und dann ausrechnen.

Und das ausgerechnet mir. Ich war grad bei einem Kollegen, mein Leid klagen.

Ich bin wieder raus aus dem Büro, weil ich nicht an seinem plötzlichen Ableben schuld sein wollte. Der ist vor Lachen fast erstickt 😦

Klirrfaktor


*schnatter*

Der Klirrfaktor ist ja in der Musik das Digitale Klirren bei schlechten Aufnahmen. Gibt einen Haufen Technik, um das rauszufiltern.

*schnatter*

Kann mal ein Genie eine Technik entwickeln um den Klirrfaktor bei der klirrenden Kälte da draußen zu beseitigen?

*schnatter*

Mir
ist
SAUKALT.
Einself.

😉

Schneeschaufel-Award


Es ist ja Mode, für jeden Mist einen „Award“, also einen Preis, zu vergeben.
Beim Weg zur Arbeit heute (den ich sicherheitshalber zu Fuß zurückgelegt hab, Motorrad war mir angesichts einer 20 cm dicken Schneedecke, alternativ 20 cm Schneematsch dann doch zu risikoreich) durfte ich dann zahlreiche Schneeschipper beobachten. Und die unterscheiden sich so grundlegend wie die Persönlichkeiten, die dahinter stecken.

Da gibt’s z.b. den

Leidenschaftlichen

Schippt wie ein Berserker. Macht die gesamte Fußwegbreite frei. Hat sichtlich richtig Spaß am Schneeschaufeln.

oder den

Gründlichen, der lange mein Favorit war:

schippen – salzen – schippen – salzen – uuuups. Machense Lederpflege drauf, sonst gehen die Schuhe kaputt

Macht ja nix, ich brauch die nur noch diesen Winter *grummel*

Dann hätten wir noch den:
Pedanten

Zirkelt den Schaufelweg innerlich vorher ab. Schaufelt exakt diesen Weg. Die Schaufelbreite ist wie mit der Schnur gezogen. Verträgt es nicht, wenn man durch den aufgehäufelten Schnee an der Seite läuft.

Der Burgherr

Zieht einen Schneegraben um sein freistehendes Haus. Aus 20 cm Schneedecke macht er meterhohe Wälle rund um den Bunker.
Man sollte diesen Burggraben nicht ohne eine gewisse Vorsicht betreten. Möglicherweise liegen Fußangeln.

der Freundliche

immer bereit für ein Schwätzchen. Natürlich hat er auch Zeit dafür. Ehrlich enttäuscht, wenn das Gesprächsopfer weitergeht und er wieder an die Schippe muss. Der Passant kriegt ein schlechtes Gewissen.
Mutti klopft regelmäßig ans Fenster und sorgt dafür, dass Pappi auch ordentlich schippt. Um 70 Jahre alt.

Aber dann traf ich den Gewinner:

den Grimmigen (ähnlich Berserker, aber ohne seinen Spaß am Schippen *g*)

Ist total sauer, dass ER jetzt um 8 Uhr morgens Schnee schaufeln muss, weil die Alte ihn vor die Tür gejagt hat. Dieselbe steht im Fenster (hochgehobener Fenstervorhang) und überwacht den Vorgang. Was IHN nur zu mehr Wut antreibt. Der Schnee wird (auf die Dame des Hauses schielend) mit WUCHT zur Seite geschaufelt.

Und Tante Jay stand natürlich genau DANN daneben.

Naja, wenigstens war ich danach wirklich ehrlich richtig wach…. 🙂

Achja, eine Erwähnung finden sollte wenigstens noch der

Firmenchef, Marke Autohändler:

Bescheißt selbst beim Schneeschaufeln: Stellt 5 Leute ab,die nebeneinander stehend den Schnee festtrampeln, anstatt einen hinzustellen, der freischaufelt.

Ich hätte verdammt noch eins den Fotoknips mitnehmen sollen. Wann sieht man schon mal 5 gestandene Männer Seit an Seit wie beim Tanz der kleinen Schwäne durch den Schnee trippeln und diesen richtig festtreten. Allein die doch ein wenig mürrischen Gesichter…dafür hätt ich LOCKER den Pulitzer-Preis bekommen *g*

Frohes Neues


Wünscht auch die olle Tante Jay allen die zulesen. 🙂

Was ich besser machen möchte? Eigentlich alles. Was ich nicht mehr machen möchte.

Hm, da fällt mir nix ein. Man lebt mit seinen Fehlern und wächst an ihnen. Manchmal.

Aber der Mensch ist nicht nur die Summe seiner Fähigkeiten, sondern auch die seiner Fehlentscheidungen und Fehler.

Das zu akzeptieren fällt leider, wie ich im Bekanntenkreis gerade erfahren musste, vielen sehr schwer.

Und die verzweifeln dann daran, nicht „perfekt“ zu sein und „fehlerlos“, in einer „perfekten“ Beziehung zu leben.

An dieser Stelle möchet ich demjenigen (ich weiß, er liest mit) alles Gute wünschen – und mögest du dich wiederfinden.

Ich bin nur einen Anruf weit weg. 🙂

Erkenntnisse


Im Laden stehen, bezahlen wollen, gekonnt Karte aus dem Portemonnaie zücken wollen und feststellen: Karte is nich drin:

Nicht lustig.

Dann zu Fuss nach Hause laufen, die Karte aus der _anderen_ Jacke holen:

Deppen-Award-tauglich.

Die Erkenntnis, dass „die paar Meter“ zurück zur Arbeit verdammt lang werden können, wenn man *mal eben* mit dem Motorrad nur in Jeans und Turnschuhen zurückfährt:

Unbezahlbar.

AFK.
Beine auftauen.