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Killerspiele


Ich sitze hier fauchend und innerlich laut schreiend vor dem PC. Das kann doch alles nicht wahr sein.

Da beschließt ein 17jähriger Junge, sein Leben einfach mal wegzuwerfen. Und das von 16 anderen Menschen mit.

Und was ist schuld?

Laut Beckstein und mehrerer Presseorgane na-tür-lich die Killerspiele. Was auch immer man darunter verstehen mag.

Herr Beckstein, der unerreichte Meister der Einfachheit.

Der SWR hat dann auch gleich den Amoklauf mit Killerspielen verknüpft. Und das, obwohl die Auswertung des PCs noch gar nicht stattgefunden hat.
Die sind da noch bei – woher wissen die denn, dass der „Killerspiele“ gespielt hat.

Werter Herr Beckstein, immer reflexartig „Killerspiel“ zu rufen, wenn einer durchdreht, geht am Kern des Problems vorbei.

Warum wirft ein 17jähriger sein Leben weg? Warum sieht er keine Perspektiven? Wie kann es sein, dass er soviel Wut ansammelt, dass er so explodiert? Wie kann es sein, dass der Vater mehr Schusswaffen im Haus hat als die Bundeswehr im Hauptarsenal? Und mehr Munition als die in Afghanistan gerade in einer Woche verballern?

Herr Beckstein, ich hätte gerne mal darauf eine gute Antwort. Und – oh Wunder: KEINE Verschärfung von Waffengesetzen. Persönlich würde ich sie zwar liebend gerne ganz verbieten, denn Waffen braucht man nicht, aber mit einer Verschärfung von Waffengesetzen erreicht man nichts. Und einer, der durchdrehen will besorgt sich dann halt ne illegale Waffe.
Aber man sollte wirklich diesmal hingehen und ZUHÖREN was der tote Junge sagte. Warum er das ganze macht. Bitte mal lückenlos aufklären und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.

Übrigens:
Killerspiele töten keine Menschen.

Waffen schon.

Fassungslos


Was geht in einem 17jährigen vor, der sich eine Knarre nimmt und 16 Leute erschießt? Was treibt ein Kind in seinem Alter dazu, sowas zu machen?

Hoffentlich werden endlich die richtigen Fragen gestellt. Und die richtigen Antworten gefunden…

Tauss III


Hmmmmm….

Fefe ist ja nun nicht gerade unbekannt. Wer das Blog nicht kennt, stöbert mal drin. Schönes Ding. 🙂

Und sein Blogeintrag ist eigentlich nicht von schlechten Eltern. Offenbar läuft da gerade ein Politkrimi erster Klasse ab, wo der Protagonist elegant mundtot gemacht werden soll, weil unbequem.

Ich hoffe nur, dass der Schuss nach hinten losgeht und wir mit einem Schlag von der Leyen, Schäuble, Zypries und Merkel los sind. Wer braucht die eigentlich? Achso, den wichtigsten hab ich fast vergessen: Den unsäglichen Steinmeier.

Allmählich bin ich für Westerwelle for Bundeskanzler. Der ist zwar meiner Meinung auch nicht ganz dicht, aber wenigstens wirds bei dem nicht langweilig.

Kurze Auflistung der beiden Kracher:

1. es wurde eine MMS verschickt von Tauss‘ Nummer. MMS-Absender sind fälschbar, das ist nicht weiter schwer. Tauss benutzt im übrigen ein iPhone – und das kann keine MMS. Ahja.

2. Der Vorsitzende des Immunitätsausschusses ist der Schwiegersohn von Wolfgang Schäuble. Der Schwiegersohn, der bei einem CDU-Mitglied unter Kinderporno-Verdacht die Immunität NICHT aufgehoben hat. Der Schwiegersohn, der auch Vorsitzender des Wahlausschusses ist, das mal eben die Bedenken zu den Wahlmaschinen vom Tisch gefegt hat. Genau der. Ahja.

Ich fühle mich mehr und mehr unwohl mit unseren Führungs“eliten“. Sie vertreten nicht mehr mich als Bestandteil des deutschen Volkes, sondern nur noch Eigeninteressen. Es werden krude Projekte durchgedrückt, die zum Ziel haben, mich als Bürger mundtot zu machen und die Kritik im Keim zu ersticken. Ich soll minutiös überwacht werden um bei der geringsten Verfehlung dann…ja was? Hab ich dann auf einmal auch eine KiPo-DVD im Postkasten und eine Hausdurchsuchung? Einen Online-Trojaner auf dem Rechner, weil ich mich kritisch über die Gehilfen des Polizeistaates geäußert habe? Komme ich nach Guantanamo?

Mir wird unwohl. Aber die Schnauze halt ich trotzdem nicht. Es wird die meisten nicht jucken, was ich sage, dafür ist das Blog hier auch zu klein (und ehrlich gesagt, auch zu polemisch, aber ich bin schließlich ich. Und ich schimpfe gerne).

Aber der Teufel soll mich holen, wenn ich das Maul halte, weil ich vor den Überwachern Angst bekomme.

Wie kann man als Bürger eigentlich nachhaltig diesen Leuten das Handwerk legen?

Viele Fragen….


Ich beobachte gerade die Berichterstattung um Jörg Tauss sehr genau. Und wenn ich mir die Berichte so durchlese, stellen sich mir viele Fragen. Und – nicht nur mir.

Wieso wusste die Presse, namentlich SpOn, so früh über die Hausdurchsuchung Bescheid? Die müssen das kurz nach Aufhebung des Immunitätsschutzes für Tauss gewusst haben. Wer waren die Informanten? Wieso haben die die Ermittlungsakten und können offenbar stellenweise wortgetreu daraus zitieren?

Reichen (nach den bisher bekannt gewordenen Informationen) die Beweise für eine Verurteilung aus?

Meiner Meinung nach nein, darum hält sich die Staatsanwaltschaft auch so bedeckt und betont, dass er sich auch durchaus als unschuldig erweisen kann. Was haben die denn schon in der Hand (natürlich immer vorausgesetzt, dass die Ermittlungsakten wirklich 1:1 in SpOn landen und gefiltert durch den Hetzfilter).

– eine offenbar kinderpornografische MMS. So what? Die Absender von MMS kann man ja na-tür-lich nicht faken. Genausowenig wie man Absendeadressen von Emails spoofen kann.

– eine SMS mit dem Inhalt „geil“ an das Handy des Hauptbeschuldigten. Angeblich von einem Handy, dass Tauss zugeordnet werden kann. Klar. Man kann das ja auch nicht manipulieren. Auch nicht bei Prepaid-Handys.

– eine DVD mit kinderpornografischem Inhalt, die Jörg Tauss zugeschickt wurde. Nochmal: so what? Was kann er für den Schrott, der ihm gegebenenfalls unverlangt zugeschickt wird?

Wenn das wirklich alles ist an Beweisen und wenn DAS ausreichen soll für eine Verurteilung, dann wird Zeit sich ein anderes Land zu suchen. Einen richtigen Rechtsstaat. Nigeria z.b. oder auch Nordkorea. China wär auch eine Lösung…

Meiner Meinung nach sehen wir gerade live und in Farbe, wie sich ein handfester politischer Skandal abspielt wo die Beteiligten jede Hemmung verloren haben. Es ist ja auch durchaus möglich, dass es gezielt aus der Szene lanciert wurde, um dem unliebsamen Kerl eins auszuwischen – und die Politik, die den Querdenker loswerden will, ist dankbar auf den Zug aufgesprungen.

Hinzu kommt seine Vita. Tauss hat sich immer für die Belange der Kinder eingesetzt. Für bessere Ermittlungsmethoden, um den Sumpf der Kinderpornografie endlich auszutrocknen und nicht nur ein Mäntelchen namens Sperrliste drüberzuhängen.

Ausgerechnet dieser Mann soll jetzt die, die ihm am Herzen liegen, missbraucht haben? Jede Erfahrung, die ich gemacht habe, sagt nein. Ich kann mich natürlich täuschen und es wäre nicht das erste mal, aber mein Bauch sagt: Das kommt immer noch alles zu passend.

Und was sieht man in der Presse? Alle stürzen sich wie die Aasgeier auf das vermeintliche Futter Jörg Tauss. Keiner (mit Ausnahme von Telepolis vielleicht) hinterfragt mal das eigentliche Ziel der Ermittlungen.

Das ist der eigentliche Skandal bei der Sache. Dass die Presse, deren Aufgabe es wäre, solche Sachen aufzuklären, gepflegt in vorauseilendem Gehorsam die Fresse hält und schön auf Tauss rumhackt. Hauptsache, man hat eine Schlagzeile und kann jemanden fertigmachen.

Bin ich die einzige, die sich den alten Spiegel zurückwünscht? Den gedruckten. Das linke Kampfblatt, dass einst sogar Franz-Josef Strauss das Fürchten lehrte, dass die Vorgänge um die Neue Heimat anprangerte. Unter einem Rudolf Augstein hätte sich SpOn eine derartige, Bildzeitungshetzjagd nicht getraut. Und wenn doch, dann wären die zuständigen Chefredakteure achtkantig geflogen. Der Fusstritt hätte noch Jahre später geschmerzt.

Wie gesagt, es mag sein, dass ich mich irre. Es mag sein, dass ich mich in Herrn Tauss täusche, dass er wirklich der Schurke mit Biedermanngesicht ist. Aber ehrlich – ich glaubs nicht.

Ich mein, das Argument „Siehste, der stärkste Kritiker an Kinderpornosperren ist selbst KiPo-Konsument, der wollte doch nur seine Quellen offenhalten“ liegt jetzt zu nahe. Und es befördert sämtliche Kritiker, die auch aus guten Gründen gegen die Liste sind, in die Nähe von Pädophilen, die nur ihr „Hobby“ schützen wollen.

Die eigentlichen Gründe – dass die Sperre nur zu Zensurzwecken und als Deckmäntelchen taugt, jedoch als wirksames Mittel zur Bekämpfung von dem Dreck völlig untauglich ist, DER Grund wird jetzt leider völlig in den Hintergrund treten.

Und traue ich einer von der Leyen zu, so intrigant zu sein, dass sie genau das Szenario für sich nutzen würde?

Ja. Uneingeschränkt.

Wie ruiniert man eine politische Karriere


Jörg Tauss ist unbequem. Jörg Tauss ist gegen den Überwachungswahn, gegen Ursula von der Leyens dämliche Sperrliste und gegen eine ganze Reihe von hanebüchenen Vorhaben, die die Grundrechte der Menschen dieses Landes außer Kraft setzen sollen.

Er bremst die Mächtigen.

Und jetzt – plötzlich – hat er ein Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornografie am Hals.

Der Mann, der sich gegen die Sperrliste wehrt, soll Kinderpornografisches Material auf seinen PCs haben? Und mit einem Kinderpornohändler engeren Kontakt halten und ihm auch noch entsprechendes Material via MMS übersandt haben?
Die SPD hats tierisch eilig, ihn ins Abseits zu schieben. Die Ermittlungen sind noch nicht mal richtig angelaufen, aber hauptsache, die Immunität ist erstmal weg und man fordert ihn inzwischen auf, das Mandat zurückzugeben.

Der Druck wächst – alles natürlich nicht vorverurteilend, aber schafft uns doch den Kerl vom Hals, ja?

Postulieren wir doch mal im Rahmen einer Verschwörungstheorie:

Es wird ein Handy auf den Namen Tauss angemeldet. Prepaid. Die Hürden sind da nicht exorbitant hoch. Mit dem Handy spielt man ein paar eindeutige SMS und MMS auf das Handy des Beschuldigten. Der schickt was zurück und eine DVD an Herrn Tauss. Ich nehme mal an, dass er soviel Post bekommt, dass er nicht jede zugeschickte DVD sofort anguckt.

Was mich sofort stutzig macht: Wieso ist das von ZWEI Handys ausgegangen? Das ist unlogisch, wäre Herr Tauss das, was er sagt, hätte er wohl ein anonymes Handy gehabt, für die Kontakte mit dem Beschuldigten (der auch noch nicht verurteilt ist), und eins, das auf sich zeigt. Ich unterstelle dabei mal, dass Herr Tauss weiß, was er tut.

Ein kinderpornografisches Video per MMS an das Handy senden. Klingelts da noch bei jemandem? Klärt mich mal einer auf – wie grobpixelig ist sowas und kann man da überhaupt was drauf erkennen? Oder macht da einer aus einem Urlaubsvideo ein KiPo-Vid? Soweit ich weiß, ist bei MMS die Größe begrenzt, und entweder man hat gute Qualität für 2 sek Video oder eine schlechte für 10 sek.

Und weil man das übliche Geseiere bei dem Thema ja immer drunterschreiben muss, sonst wird einem ja werweißwas untrestellt:

Kinderpornografie ist aus gutem Grund strafbar und ich bin mehr als dafür, die Täter aus dem Verkehr zu ziehen. Aber bitte: DIE TÄTER. Was die Schnepfe von der Leyen vorhatte, war völlig bescheuert, aktionistisch und überhaupt nicht zielführend. Man trocknet den Sumpf nicht aus, indem man Webseiten sperrt. Bitte die Server (laut CCC steht ein ganzer Haufen übrigens in Deutschland, ist ja nicht so als käme man an die Täter nicht ran, wenn man sich auf den Arsch setzt und seine Arbeit macht) ausfindig machen, aus dem Verkehr ziehen und die Leute ranziehen, die die Dateien hochgeladen haben.

Aber bitte nicht immer beim Konsumenten ansetzen – DIE kann man sich packen, wenn man die Täter hat.

Denn wenn es jemandem ernst ist, die Kinder zu schützen, setzt er genau da an: Bei den Tätern. Ein verhafteter Konsument bedeutet genau kein Deut weniger Leid. Ein verhafteter Täter hingegen rettet unzählige Kinder.

Genau das war es, auf das Herr Tauss immer und immer wieder hingewiesen hat. Und um das mal richtig zu honorieren, hat man ihm als Datenschutzbeauftragten z.b. bereits abgelöst, der jetzige Beauftragte der SPD-Fraktion sollte sich nicht so querstellen bei den ganzen „Sicherheitsgesetzen“.

Die andere Möglichkeit ist natürlich die: Herr Tauss kämpft seit Jahren gegen Kinderpornographie (wenn ihm der Grundgesetzabbauminister Schäuble die Zeit dazu läßt) und ist in der „Szene“ wohl schon etlichen auf die gierigen, skrupellosen Füsse getreten.

Ein Racheakt ist durchaus denkbar, zumal die KiPo-Industrie sich die Pfoten reiben dürfte, wenn die Filterliste durchkommt – werden doch offensichtlich die meisten „Produkte“ entweder unter der Hand verkauft oder aber per Direktdownload z.b. via Filesharing getauscht. Eine Filterliste dürfte die meisten Leute einen feuchten Scheiß interessieren, aber da man „ja was gemacht hat“ und „den Sumpf mit der Filterliste austrocknet“ ist die Chance groß, dass man danach weitgehend unbehelligt weitermachen kann. Das Thema ist ja dann ausgekocht und vom Schirm runter.

Die Sache hat ein fieses „Geschmäckle“. Mir kommts eher so vor, als sollte ein unliebsamer Kritiker und kompetenter Anwalt für missbrauchte Kinder mundtot gemacht werden anstatt dass hier ein Kinderpornohändler aufgeflogen ist.

Es ist einfach zu passend, den Herrn Tauss jetzt so hinzustellen, als hätte er sich nur gegen die „sinnvollen“ Schutzmaßnahmen für Kinder gewehrt, weil er selbst was zu verbergen hat. Zuviele von der falschen Seite gewinnen gerade und viel zu viele sind zu schnell nach oben gerudert und haben Konsequenzen für unbewiesene Behauptungen gefordert, als dass das ganze mit rechten Dingen zugeht.

Wohlgemerkt: Die Aufhebung der Immunität stand bei Herrn Kohl, Herrn Schäuble und anderen im Rahmen der CDU-Spendenaffäre, die ja auch wunderbar im Sand versickert ist, nie zur Debatte.
Seltsam, wie schnell sowas gehen kann, wenn jemand hinderlich ist….

Lynchstimmung


Was hat diese hohle Frucht von Landrat eigentlich erwartet?

Die Lynchstimmung steigt – und die Familie des Bruders, die mal gar nix dafür kann, wird gleich mit reingezogen.

Aber die Ausrede ist geil: „Die Boulevardpresse ist auf ihn angesprungen und ich wollte in sachlichem Ton die Mitbürger warnen, bevor die Presse das tut“.

Biedermann läßt grüßen.

Es ist zum Brechen mit den anständigen Bürgern…
Und Boulevardpresse – wer braucht bitteschön sowas?

Unbehagen


Ich stelle mal zwei Meldungen gegenüber, die vordergründig nicht viel miteinander zu tun haben:

Meldung 1
Meldung 2

Wie gesagt, vordergründig.

Im ersten Artikel äußert ein Landrat, als Mitglied der Legislative, „Unbehagen“ über die Entscheidung eines Gerichtes (Judikative), einen Straftäter nach Verbüssung der Strafe „laufen zu lassen“.

Nach allem was ich weiß, ist der Mann tatsächlich gefährlich. Aber kann es Aufgabe eines Landrates sein, den Mann „präventiv“ in die Enge zu treiben? Wohl kaum.
Es gibt Überwachungsmöglichkeiten, die man – natürlich – weniger medienwirksam und diskreter, dafür aber wirksam einsetzen kann. Kost aber wieder Personal, und da haben die meisten Polizeibehörden viel zuwenig von.

Anderes Unbehagen ist: Wenn sich der Mann so bereitwillig „aus guten Gründen“ über Recht und Gesetz hinwegsetzt, wenn er sich anmaßt, es besser zu wissen als die Gerichte, wie weit ist es mit seiner Verfassungstreue und Gesetzestreue bei anderen Straftaten bestellt? Gut, er ist Wahlbeamter und hatte wohl mehr als offensichtlich die nächste Wahl im Auge. Aber darf man einen Menschen, egal wieviel er falsch gemacht hat, auf dem Altar der Wiederwahl opfern? Was zeichnet einen Politiker aus, der solches tut? Wieso sollte man so einen wählen?

Ich erwarte von den gewählten Volksvertretern in meinem Staat in erster Linie eins: Sie sollen das Recht achten und die Richter. Wenn sie mit einem Urteil nicht einverstanden sind, erwarte ich, dass sie es trotzdem achten und nach diesem Urteil im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln. Ist ja nicht so, als hätten sie keine. Aber selbstherrlich über das Recht hinwegsetzen ist das allerletzte.

Und damit kommen wir zur zweiten Meldung. Was ist denn, wenn ein „anständiger Mitbürger“ diesen „Dreck“ von den Straßen haben will und ihn einfach mal umbringt? Vielleicht noch im „Affekt“ weil er mit einer jungen Frau geredet hat und er glaubte, dass er sie gleich vergewaltigen will?

Wie handelt der Landrat denn dann? Wird er dann noch die Chuzpe haben und sich hinstellen und sagen „ich hab das doch nicht gewollt, ich wollte doch nur die Leute „in sachlicher Stimmung“ warnen.“

Eine derartige Warnung sorgt für eine aufgeheizte Stimmung und für Lynchjustiz. Wenn selbst ein Landrat offenbar keine Skrupel hat, sich über Recht und Gesetz hinwegzusetzen, wieso soll der „einfache Mann“ auf der Straße nicht mal das Recht in die eigene Hand nehmen und dem aufrechten Sheriff in grün zur Hilfe eilen? Das ganze noch gewürzt mit ein bisschen Märtyrertum („ich tue es, damit die Welt von einer Bestie befreit wird“) und schwupps, der nächste Tote.

Das ist es nicht wert. Wir leben in einem Land, in dem bestimmte moralische Grundsätze gelten und wo ein gewisses Übereinkommen herrscht, wie der Staat mit den Mitgliedern der Gesellschaft umzugehen hat.

Dass der Mann evtl. tatsächlich in Sicherungsverwahrung gehört, steht übrigens auf einen völlig anderen Blatt und eigentlich noch nicht mal zur Diskussion. Aber der Fisch stinkt in dem Fall vom Kopf her: Das hätte viel früher eingeleitet werden müssen. Es ist ja nicht so, dass die Herrschaften Staatsanwälte nicht wüssten, was zu tun ist. Da hat eine ganze Reihe von Leuten tief gepennt. Es gibt Verfahren mit denen die Sicherungsverwahrung auch nachträglich angeordnet werden kann.

Aber dieser Fehler der Justiz bietet diesem mediengeilen, machtgeilen und nach Wiederrwahl schielendem Landrat meiner Meinung nach eine willkommene Plattform, seine Vorstellungen von Recht und Unrecht auszuleben. Und ich wiederum fühle mich an Heinrich Mann erinnter. Der Untertan.

Wir haben schon zuviele von diesen Leuten. Wir müssen sie nicht noch ermutigen.

Nachruf


Ich stehe hier und weiß nicht so richtig, was ich sagen soll.

Ein guter Bekannter starb vor 2 Tagen an einem Herzinfarkt.

Die ersten Gedanken waren:

Verdammt, er war noch nicht so alt. Er hat doch sein Leben gerade erst in den Griff bekommen. Und seine Kinder (und sein Enkelkind, oh Himmel, das ist doch noch ganz frisch…) doch auch. Nicht er. Nicht jetzt.

Ochmönsch, Klaus, du stehst doch noch mitten im Leben. Und wirst gebraucht, da kannst du doch nicht einfach alles hinschmeißen und gehen. Was macht denn deine Frau jetzt ohne dich?

Ich kann dir nur Respekt dafür zollen, wie du dein Leben in den Griff bekommen hast. Ich kann es dir nur nicht mehr sagen 😦

Leb wohl, mein Freund.

Du schipperst jetzt auf anderen Meeren.

Gefüllt sind sie mit den Tränen derer, die du zurückgelassen hast.

Mensch sein heißt weiß sein?


In Duisburg fand ein Unfall statt. Vorfahrt genommen, in die Seite reingerast, diese zerteppert.

Soweit so normal. Polizei gerufen, die hat den Unfall aufgenommen und damit sollte das abgeschlossen sein.

Tja. Wenn es sich nicht um die Polizei Duisburg handeln (nur echt mit der abgehängten Fahne) würde und das Unfallopfer schwarz wäre.

Das nachfolgende Verfahren war so „normal“ wie widerlich.
Im Hohlraum, wo andere Leute ein Hirn haben, des Polizisten vor Ort muss „Schwarz und dickes Auto = Drogenhändler“ ergeben haben.

Also wurde direkt mal ein Drogenabstrich gemacht. Wo der Herr in grün „eindeutige Hinweise auf Kokainmissbrauch“ festgestellt haben wollte.

Also wurde das Unfallopfer (!) mit auf die Wache genommen. Zunächst auch mal offensichtlich, ohne da mal nach Krankenwagen oder so zu fragen.
Dort sollte eine Blutprobe entnommen werden von dem zuständigen Polizeiarzt.

Das Unfallopfer hat die nicht ganz unberechtigte Forderung gestellt der Polizeiarzt möge sich doch auch als Mediziner ausweisen. Hätte ich auch, wenn die mir so gekommen wären – nicht, dass da noch ein Veterinärmediziner meinte, er könnte Blut abnehmen.

Der Polizeiarzt hat ihn völlig ignoriert, nur mit den Polizisten gesprochen. Seine Einwände waren irgendwie wie nicht gesprochen. Wie entwürdigt und hilflos man sich dabei schon vorkommen muss… ich kanns mir gut vorstellen.

Der Gipfel kam aber dann, als er sich weigerte, die Jacke auszuziehen, solange der Arzt sich nicht ausweisen würde.

Das nahmen diese Idioten in Uniform zum Anlaß, doch mal selbst Hand anzulegen und ihn von der lästigen Jacke zu befreien.

Das Ende der Geschichte: Hämatome am ganzen Körper, das Blut wurde abgenommen (Probe natürlich negativ) und die Versicherung weigert sich zu zahlen, da ja offenbar das Auto eines Drogenhändlers abgeschossen wurde.

Und was ist das Opfer jetzt genau?

Ein Arzt mit Doktortitel. Studierte an einer deutschen Universität. Lebt seit über 20 Jahren in Deutschland und hat einen deutschen Pass. Ist also das, was man so als „integriert“ beschreibt.

Ich würd verstehen, wenn er den wieder zurückgeben würde.

Und MICH macht diese Geschichte gerade unglaublich wütend.

Solche Polizisten brauchen wir in Deutschland nicht. Wir brauchen keine Leute, die vorurteilsbehaftet Lust am Menschenquälen haben.

Wir brauchen Polizisten, die sich dem Geist und dem Gedanken dieses Landes verpflichtet fühlen.

Aber vielleicht ist es ja so, dass ICH den Geist und den Leitgedanken falsch verstanden haben, die Idioten in Uniform aber schon?

Jetzt hab ich alles gesehen…


Ohmann. Brille putzen hilft jetzt auch nix mehr.

Heute morgen aus dem Bett gefallen (siehe unten, wollte noch ne Bömskentüte vor dem Eventende, hat aber nicht geklappt *g*), um 6:30 Uhr angefangen.

Wollte frohen Mutes in die Heiligen Hallen meiner Schaffenskraft laufen – und hab mir die Nase an der verschlossenen Tür eingerannt.

Mhm, um 6:30 Uhr dürfen wir ja anfangen und die Arbeitsverträge der Hausmeister sind auch drauf ausgelegt.

Also kurz geguckt – hm, Licht ist an, also klingelste mal beim Hausmeisterlein.

Ein verschlafenes „MHM???“ kam aus der Gegensprechanlage.
„Ich bins, Tante Jay. Ich frier mir mein nicht unansehnliches Stuhlsuchgerät weg…LASS MICH REIIIIN. Tür is zu“

Noja. Danach kam ein Anblick den ich NIE wieder vergessen werde.

Ein Hausmeister, sonst immer wie aus dem Ei gepellt mit vergrießgnaddeltem Gesichtsausdruck, noch sichtlich verschlafen, in einem uralten Bademantel und Schlappen ohne Socken.

Mir hats die Brille zerschlagen. Ehrlich. Oder wo kommt der Schleier vor meinen Augen her?
Werde ich am Ende davon blind? oO

WoW vs. Herr der Ringe online


Ich spiele ja schon geraume Zeit WoW. Und irgendwie wäre die Faszination ungebrochen, wenn, ja wenn da nicht 2 Faktoren wären.

Der erste Faktor liegt in WoW selber. Mein Druide Jayla ist inzwischen als Eule full Epic. D.h. erstmal ist Ende der Fahnenstange. Und womit beschäftigt man sich, wenn man alles erreicht hat in WoW, was Raids angeht?

RÖCHTÖÖÖÖG. Achievements. Auf deutsch: Erfolge.

Das ist ein System, dass für bestimmte Dinge Punkte verteilt. Z.b. 10 Punkte für 160 Kochrezepte lernen (ich hab 150 *grummel*).
Oder eben Punkte für gewisse Erfolge bei den „Ingame-Events“, also Feste. Aktuell das Fest zum Valentinstag: Liebe liegt in der Luft.
Bis auf einen Erfolg hab ich auch alles gut machen können. Der eine Erfolg, der mir jedoch fehlt, ist: EIN doofes Herzchen. Man bekommt per Zufall jede Stunde, wenn man Glück hat, eine sog. Bonbontüte. Da sind 10 Bömsken drin. Abklingzeit 1 min. man kann also jede Minute ein Bömsken da rausholen.
Ich habe in den 5 Tagen vom Event ZWEI dämliche Bonbontüten bekommen. Und die acht geforderten Herzchen aus den Bonbontüten nicht formen können. Es fehlt mir exakt EIN Herz.
Wär ja alles nicht so tragisch, wenn, ja wenn es nicht so wäre, dass die Erfolge einen sogenannten Metaerfolg nach sich ziehen. D.h. wenn man alle erfolge von einem Fest schafft, bekommt man erstmal einen tollen Titel. Beim Valentinsdings-Fest wird man dann „Liebesgott“ bzw. „Liebesgöttin“. Und wenn man alle Titel in einem Jahr gesammelt hat, bekommt man ein neues Flugreittier.

Langfristige Kundenbindung. In der Tat – und auch akzeptiert, wenn Blizzard es jetzt nicht auf die Spitze getrieben hätte mit 2 Erfolgen. Eben mit dem extremen Glücksfaktor Bonbontüte (bitte mal die Blizzardforen durchforsten, die werden grad wegen der Beschwerden gesprengt) und einem anderen Erfolg, nämlich dem Braufest. Das endete letztes Jahr am 3. Oktober. Und man konnte ein sog. Abonnement beim Verein „Bier des Monats e.V.“ abschließen. Dann bekommt man monatlich ein Bier in den Postkasten geworfen, dass man austrinken muss: Voila wieder ein Pünktchen im Erfolg. Und dieser Erfolg ist nötig, um das Metaachievement „Braufest“ zu erreichen.
Doof nur: Am 14. Oktober kam der Patch, der die Erfolge implementiert hat. Am 3. Oktober endete das Fest.
Wer jetzt das Abo nicht abgeschlossen hat, ist treuer Blizzardkunde mindestens bis Oktober 2010. So offensichtlich die Rechnung, die Blizzard aufmacht.

Dass das so nicht funktioniert, bekommt Blizzard gerade in voller Härte zu spüren. Und so geht auch wirklich nicht – das ist Verarschung pur. Weil ich das eine bescheuerte Herzchen nicht bekommen habe, MUSS ich jetzt ein Jahr verlängern, wenn ich das Metaachievement haben will?
Ich bleib bei WoW weil mich die Inhalte überzeugen (tun sie gerade nicht), und weil die Leute mich dort anziehen (das tun sie nach wie vor *zu Visce wink*).

Der zweite Faktor ist:
LotRo.

Einerseits zwei liebe nette Leute dort, mit denen man viel Spaß haben kann. Wo anders ist es möglich, dass man wegen Verfehlungen einfach mal degradiert wird? Oder sich Wortgefechte über die Sippennachricht des Tages liefert? 🙂
Außerdem ist die Community dort nicht halb so arrogant wie in WoW, wobei sich das gerade auch relativiert, weil ein Haufen Kroppzeuch von drüben rüberschwappt. Eine Meldung „lfg Boss xxx hardmode“ wär noch vor 3 Monaten unmöglich gewesen, ohne dass derjenige Arsch voll gekriegt hätte. Belegaer ist ein RP-Server und da sollten die Anfragen doch etwas dezidierter kommen. *g*

Lotro geht mehr in die Breite. In WoW ist alles fixiert auf Raids oder PvP. Ansonsten steht man doof in der Hauptstadt rum, guckt den NPCs beim Nasepopeln zu oder versucht, Erfolge zu kriegen.

Was aber nicht möglich ist: Sich einfach ins Tänzelnde Pony zu setzen, im RL ein Gläschen Wein in der Hand, ingame zusaufen und dem Barden beim Spiel zusehen. Und dann das Herr der Ringe-Feeling ausleben, in Chat, Sprache und allem.

Eine meiner schönsten Erinnerungen war eine Unterhaltung zwischen meiner Elbin und einem vorwitzigen Hobbit. Der Hobbit hat mich in meiner neuen Bude besucht, sich benommen wie ne offene Hose und alles niedergemacht – insbesondere die Elben. Die Elbin hat ihm dann in einer Mischung aus Arroganz des älteren (schließlich mindestens 700 Jahre alt) und Naivität Kontra gegeben. Herr der Ringe aus der Sicht eines Hobbits oder eines Elben. Der Hobbit ist irgendwann schlechtgelaunt verschwunden. Aber Njal ist eh was komisch drauf. Fragt mal seine Tochter Roseanna. 😉

Besaufen kann ich mich auch in WoW, aber das Flair fehlt einfach. Die Quests – die sind tatsächlich bei Lotro Nebensache. Man kann auf jedem Level Quests haben, die anspruchsvoll sind. Man muss nicht verzweifelt hinter Items herjagen – in Lotro verbessert man den Charakter mittels verschiedener Möglichkeiten. Z.b. muss man mal eben ganze Trollpopulationen ausrotten und bekommt dann einen Punkt in „Geduld“ 
Man bekommt eine Waffe, die man leveln kann. Und das ganze rumgehusche wegen „Verzauberungen“, „Sockelungen“ etc. kannst da auch vergessen. Wenn du ein Item hast, isses feddich und muss nicht noch kostspielig aufgewertet werden. Aufgewertet wird das schon genug durch die Repkosten.

In Lotro hast ein eigen Häuschen. Kannst dir aussuchen, ob ein Hobbithaus (niedlich), Elbenhaus (edel) oder Menschenhütte (gemütlich). Als Elb sollte man aber den Kopf einziehen, wenn man ein Hobbithaus hat. Gibt sonst Kopfweh. *g*

WoW und Housing? Ich hör die Entwickler grinsen.

Hinzu kommen noch viele andere Unterschiede, aber das ist so dass, was mich momentan wieder mehr zu Lotro treibt statt nach WoW. Codemasters verarscht seine Kunden auch und hat sehr seltsame Ansichten bezüglich Kundensupport. Aber letztlich nicht so offensichtlich mit derartig dreisten Kundenbindungsrezepten, wie WoW das gerade tut. Und guck ich mir an, wie die Leute gerade reagieren, bin ich nicht die einzige, die so denkt.

Was mir leid tut und mich derzeit am meisten nach WoW zieht, ist Schwesterlein. Die spielt weiterhin mit ihrem Freund dort. Wär sie auf Belegaer, und evtl. noch einige andere auch: Nichts würde mich in WoW noch halten. Das Spiel nervt schon lange gewaltig. Aber die Leute dort sind mir nicht unwichtig 

Ja ist denn heut schon Montag?


Heute morgen wie üblich zur Arbeit gelaufen (für die Ungläubigen unter euch: GE-LAU-FEN!!! Jawoll!!).

Im Büro angekommen, den üblichen Antrittsbesuch im Kollegenbüro gemacht. In die Jackentasche gegriffen, um meinen Schlü…

Wo sind meine Schlüssel??

Jo, da fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:

IM VERDAMMTEN SCHLÜSSELKASTEN.

OK, Kollegin nach Generalschlüssel gefragt, schließlich muss ich ja in mein Büro kommen. Nach oben getrappst.

Rein ins Büro, Klamotten an den Haken gehängt (Jacke und Schal, ihr Ferkels).

Raus ausm Büro. Runtergedackelt. Kollegin Schlüssel gegeben. Hochgedackelt. Nase an der Tür plattgehauen.

Die ließ sich einfach nicht öffnen, irgendein Dorfdepp hat das Ding verschlossen…

Kurz umgeguckt. Mist, das konnte ich noch nicht mal der Reinigungskraft in die Schuhe schieben… war ich wohl 😦

Also wieder runtergedackelt. Schlüssel geholt.

„Tanteeeee…es ist doch heute kein Montag…“ mit einem leicht grinsenden Blick und vorwurfsvollem Ton.

Ich schimpfte vor sich hin und meinte: „Wenn das so weitergeht, nehm ich mir gleich frei.“

Kollegin daraufhin: „Neee, dann hätt ich nich soviel Spaß…“

Jo, danke auch. Übrigens hat die 2. Schließaktion dann was gebracht… ich sitz ja jetzt hier.

Neues von der Beschaffungsstelle


Ich will doch nur 2 Patronen hier liegen haben. 2 Druckerpatronen. Eine zum Wechseln, wenn die andere leer ist, damit ich nicht 2 Tage warten muss, bis ich weiterdrucken kann…

ZWEI. Nicht EINE.

Was krieg ich?

Eine.

Warum?

„2 sind zu teuer“

Ja, neee…is klar. *seufz*

Beim Brötchenhändler


🙂

Heute morgen beim Brötchenverkäufer. Ich (Augen auf Halbmast, noch nicht richtig wach und will einfach nur ein Brötchen haben und dann in Frieden sterben). Neben mir Mutti, will für die ganze Bagage Brötchen haben.

Verkäuferin: Stimmbandentzündung. Kann nicht quatschen. Ich kenn die, ist ne supernette. Aber heute halt etwas maulfaul. Verständlicherweise.

Sie guckt Mutti an. Mutti legt los:

„Ich krieg 10 Brötchen, ne. Und hörnsema das mit dem Wetter das geht ja mal so gar nicht, das ist ja nicht mehr schön, so kalt wie das ist. Und mitten im Winter. Meine Kinder sind auch schon am Husten und Schnorcheln und rotzen alles in der Gegend rum. Ein Brot bitte noch. Nein, das Kasseler daneben….“

Ich: *schnaaaaaaaarch*

Das Gesabbel hörte nicht auf. Ich hab ja noch wegen der besseren Lesbarkeit Satzzeichen gesetzt – aber die hat definitiv keine gesprochen.

Wach wurde ich dann, als ich hörte: „Nu saaachense doch auch mal was“

Verkäuferin: *hilfloser Blick auf mich*

Ich grinse breit und zeige nur auf das Schild, was vorne steht:

„Aufgrund einer Stimmbandentzündung kann ich nicht sprechen. Ich bitte um Verständnis“

Mutti: Still. Und dann:

„Uuuuuuuuuups….“

*g*

Montag morgen


man liest so gemütlich seine Online-Zeitung und trifft auf einen Artikel, nach dessen Lektüre man hellwach ist.

Hallo Telepolis?

Ich bin ja nun schon einiges von euch gewohnt, aber, äh, *hust* guckt doch mal wirklich, was bei euch im Kaffee so schwimmt. Coffein alleine kann das nicht sein.

Summieren wir mal kurz aus dem hohlen Bauch raus:

Frau Härpfer merkt des Öfteren an: „Da muss man doch Fragen stellen“

Hm, was genau war jetzt die Aufgabe von Journalisten? *grübel*

Frau Härpfer, es ist komplett bescheuert, einen fiktiven Film als Grundlage für einen ernstgemeinten Artikel zu nehmen. Der Film Mogadischu ist definitiv fiktiv. Er hat auch nicht den Anspruch, real zu sein. Er ist KEIN Dokumentarfilm.
Bitte den Realitätsdetektor neu justieren, danke.

Und, achsoja… das verschwundene Dossier. Die einzige Vermutung, die der Autorin des Textes NICHT kam, war, dass die geblufft haben könnten. Dass es dieses Dossier nie gegeben hat. Das man einfach mal versucht hat, mit der Drohung eines ominösen Dossiers die Vorgänge etwas zu beschleunigen. Nach dem Motto: „Wenn ihr den Kerl schon nicht wiederhaben wollt, dann habt wenigstens Angst vor dem, was er so ausgepackt hat“.

Dann muss ICH meinen Kaffee nicht schon am frühen Morgen vor den Bildschirm spucken und mich fragen, was ich da gerade lese. Sowas wär schon in der Grundschule als Referat peinlich, aber welcher Chefredakteur läßt denn sowas online gehen?