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Der Fluch der bösen Tat?


Da holt Papst Benedikt die Ultrakonservativen (für mich sind das eher die Knallchargen des Katholizismus, aber jedem das seine) zurück ins Boot, indem er die Exkommunikation deren Bischöfe aufhebt.

Was denen ganz gut gefällt, nun können sie ihre Rattenfängerflöten unter dem Deckmäntelchen der katholischen Kirche musizieren und sich Zulauf sichern. So ne Exkommunikation ist ja für eine katholische Organisation doch etwas hinderlich.

Er fordert gar nicht viel, der Papst. Nur einen Gehörsam gegenüber Rom.

Ob er sich jetzt wohl wundert, dass die Brüder vom FSSPX ihm einen großen Haufen scheißen und lustig weitermachen wie bisher?

Das ist das Problem mit verblendeten sturen Idioten wie der FSSPX. Die sehen ihren eigenen Tellerrand und fürchten sich zutiefst vor allem, was abseits ihres schmalen Blickwinkels ist.

Und weil dem so ist und weil sie in Dogmen denken (es darf nicht sein, was nicht sein kann), reagieren sie mit ausuferndem Hass und Starrsinn auf alles, was nicht so ist wie sie.

Sie sind den ultraorthodoxen Juden und Muslimen darin sehr ähnlich.

Man kann dies gut auf deren Webseite betrachten: www.kreuz.net.

Nicht nur die „Artikel“ auf der Seite spotten sämtlichen journalistischen Traditionen, auch die Kommentare da drunter zeigen häufig, wes Geistes Kind diese Leute sind.

Sie sind klein. Sehr klein. Und sehr engstirnig. Und fühlen sich dabei wie die Könige und Weltherrscher.

Was sie anstreben ist die Herrschaft der Einheitlichkeit. Keiner darf anders sein als sie. Und ob jemand anders ist, bestimmen nur sie alleine.

Wenns nicht so traurig wäre, wärs direkt lustig.

Erklärungsbedarf


Es gibt ja nicht viel, was ich nicht wenigstens ansatzweise nachvollziehen kann, wie jemand auf diese krude Idee wieder kommt.

Aber kann mir bitte einer nachvollziehbar sagen, wieso man Leute wegen ihres Glaubens verfolgt?

Speziell Judenhass ist das, was mir gerade sauer aufstößt.

Himmelherrgott, die haben nen anderen Glauben. Ja und? Es steht mir nicht zu, darüber zu richten oder die Leute deswegen zu diffamieren. Weil es ihr GLAUBE ist. Sie glauben daran – und ob es richtig ist oder falsch, kann heute noch niemand mit Bestimmtheit sagen.

Persönlich frage ich mich ja immer, was denn die Jungs von Kreuz.net machen, wenn nach ihrem Tod auf einmal ein milde lächelnder Buddha ihnen den Weg in die nächste Reinkarnation weist… vielleicht als Ratte oder Wurm?

Gerade die Schlagzeilen über Israel machen das immer noch deutlich, dass es sowas wie Antisemitismus weiterhin gibt.

Es wird deutlich in Formulierungen wie „die Zionisten haben..“ oder „die Juden haben..“

Ich hab auch den Bekannten eben, der von „dreckigen, bombenden Zionisten“ geschwafelt haben, die die „armen Ölaugen-Kinder“ wegbomben, deshalb ziemlich eins eingetütet.

Von meiner Bekanntenliste hab ich ihn bis dahin _noch_ nicht gestrichen, aber der Vorwurf, dass ich die „Judenhetze“ noch mitanheize und auf die „Judenlügen“ reinfalle, war so widerwärtig, dass ich mich am Telefon beschmutzt fühlte.

Und schmutzige Menschen, die zu dumm sind, ein Loch in den Schnee zu pissen, die will ich nicht kennen.

Leb nicht wohl. Möge die Erkenntnis dir irgendwann mit einem Amboss auf den Kopf fallen. Ich würde noch applaudieren.

Wiederholungstäter II


Das Gerät hat überlebt…

Scheiß arbeit jedesmal, das Zeug sauberzumachen. Aber wenigstens keine heiße Herdpladde in der Nähe…

„Das glaube ich nicht“


Man sagt Beamten ja nach, dass sie manchmal ein wenig pfantasielos sind. 🙂

Mein Kollege hats dann heute wieder mal auf die Spitze getrieben.
Ich mein, vom Äußeren her: Bling, moderne Klamotten, immer Top gestylt…kein Ding. Aber ne Mentalität wie ein Ärmelschoner 😉

Anlass zu seiner Verwirrung gab heute eine neue Dienstvereinbarung. Danach dürfen die Kollegen des gehobenen Dienstes (datt isser) bis zu 25.000 Euro anordnen. Bislang warens 2.500 Euro.

Und hier kommt die Verwirrung ins Spiel: „Das glaub ich nicht, dass ist eine Null zuviel, soviel Geld kann man doch aufn Mal gar nicht ausgeben“

Kann man locker, man braucht nur das richtige Sachgebiet dafür.

„Aber…aber…das geht doch nicht. Wer soll das denn kontrollieren????“

Tjo. Der Hinweis, dass die VoL sich massiv geändert hat und die Vergabebeträge ziemlich in den Himmel geschraubt wurden und das nur die seit 2,5 Jahren fällige Anpassung an die gegebenen Verhältnisse ist…die hat nicht richtig gezogen.

Er hockt jetzt unten über dem Papier, was ich ihm ausgedruckt hab und ruft Gott und die Welt an, um zu klären, ob das wirklich so ist, dass er jetzt für 25.000 Euro zeichnen darf oder nicht. Und ob das ein Druckfehler ist.

Hat jemand ne Tüte Popcorn? Ich bin weg, mir unten ne Hängematte aufbauen 🙂

Erschreckende Naivität


…oder gezieltes „für dumm verkaufen“?

Netzpolitik.org hat ja netterweise ein komplettes Memo veröffentlicht, woraus hervorgeht, wes Geistes Kind die Führungsmitarbeiter der Bahn sind.

Diese Leute sind für etliche Milliarden Firmenvermögen, für den sicheren Transport der Leute von A nach B und für ca. 150.000 Mitarbeiter verantwortlich.

Also sollte man doch meinen, dass diese Leute fähig sind.

Rekapitulieren wir mal:

Die Bahn hat in großem Stil ihre Mitarbeiter für die verschiedensten Zwecke „gescannt“ bzw. scannen lassen. Da wurden Ehepartner genauso mit reingezogen wie die Bediensteten selbst. Kontenbewegungen aller privaten Konten wurden überprüft, ebenso wie die finanziellen Verhältnisse eines Mitarbeiters.

Besonderes Augenmerk wurde offensichtlich in die Ermittlung gesteckt, wer denn Herrn Mehdorn jetzt genau anonym eines Steuervergehens bezichtigt hatte.

Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

Nimmt man dann noch hinzu, dass die betreffende Ermittlungsfirma die Aufträge ohne Ausschreibung erhalten hat (wir reden hier über geschmeidige 800.000 Euro, diese Aufträge müssen laut VoL europaweit ausgeschrieben werden, wobei es da zugegebenermaßen Probleme geben wird… „Die Deutsche Bahn AG misstraut ihren Mitarbeitern und sucht kompetente Spitzel, die die mal ordentlich durchleuchten“ klingt nicht so gut), bekommt das ganze einen sehr faden Beigschmack, wenn man bedenkt, dass die vorrangige Ermittlungstätigkeit der Korruptionsbekämpfung dienen sollte.

Was mich persönlich aber am meisten aufbringt, ist folgender Satz in dem nun veröffentlichten Memo, wo die „Großkopferten“ den Vertretern des Datenschützers Andreas Dix mal Rede und Antwort stehen mussten.

Es ging um das berechtigte Interesse, dass bei derartigen Anfragen immer im Vordergrund stehen muss.
Berechtigtes Interesse ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der aber nichtsdestotrotz recht eng gefasst ist. So reicht es z.b. nicht, einfach mal zu sagen: „Der könnte das gewesen sein, lass mal seine Privatkonten durchschnüffeln, ob er es auch wirklich war.“

Es müssen für derartig tiefe Eingriffe schon handfeste Indizien vorliegen. Und dass ein Mitarbeiter in der fraglichen Abteilung arbeitet, ist z.b. kein solches.

Unter diesem Hintergrund muss man sich diesen Satz im Memo mal auf der Zunge zergehen lassen:

Zum berechtigten Interesse
führte Herr Dr. Bähr aus, dass die Deutsche Bahn AG für die Auskunft bezahlen
würde, also könne man davon ausgehen, dass ein berechtigtes Interesse vorhanden
sei.

Ja nee is klar. Was glauben die eigentlich, wer die sind?

„Ich hab für die Pistole bezahlt, also kann ich auch nen Raubüberfall damit machen“?


Weg mit denen. Ab nach Hartz IV. Mehr haben die nicht verdient.

Emissionsrechte verkehrt…


Hab ich das jetzt richtig verstanden?

Die Verschmutzungsrechte wurden den Stromversorgern geschenkt. D.h. die mussten für diese Rechte nix zahlen.

Soweit so gut.

Aber der nominelle Preis für diese Rechte ist auf den Strompreis aufgeschlagen worden. So sagte mir ein Kollege gerade.

Gehts noch?

Ein Spiel verbindet Generationen


*g* Grad Mittagspause gehabt.

Ich trapps so durch den Laden, steh an einem Regal und hör ne Stimme:

„Samma auf welchem Server zockst du denn jetzt?“

Ich: Dethecus
Hinter mir: „Malygos“
eine dritte Stimme: „Thrall“

Ich ums Regal gelaufen, stehen da 2 Jugendliche mit verdattertem Gesichtsausdruck (Ork-Krieger und Schurkenroxxor). Meine Wenigkeit, ein ca. 55jähriger Herr im Anzug (Untoter Hexenmeister, immer diese Klischees) und ne Mutter mit Kind (Gnom-Mage).

War noch nettes Gespräch… *grinsel*

Mittagspause überzogen, aber wurst. 🙂

Was lernen Firmen aus Datenskandalen?


Und die Aufreger um kontrollierte Emails von Mitarbeitern?

Genau. Einfach die Gesetze ändern.

Wobei da zugegebenermaßen 2 Herzen in meiner Brust schlagen: Ich kann Nokia verstehen, dass die Firmenspionage verhindern wollen.

Aber verdammt nochmal, das ist doch früher schon aufgefallen, dazu musste man Emails nicht kontrollieren. Und:

Wenn der MA das WEISS wird er ganz sicher nicht über ein Firmen-Emailkonto mailen.

Und das Dritte: Die Befugnisse gelten ja nicht nur für Nokia. Vermieter dürfen ihre Mieter bespitzeln mit wem sie so mailen, Schulen können gucken, wer so wohin mailt…

Das ist sehr unfein 😦

Wiederholungstäter


…Hühnersuppe….

Mist.
Falsches Gerät.

*wumm*


wie kann man Spaß haben und sich rächen?

Ganz einfach: Fotos schicken. *g*

Die Kollegen haben mich hämisch grinsend mitm Fotoapparat auf die Schuldächer geschickt zum Fotos machen. Um zu sehen, ob da ne Richtfunkstrecke möchlich is.

OK; ich stieg also 2 Schulen aufs Dach. Diesmal zur Abwechslung physisch.

1. Erkenntnis: Wenn Gott gewollt hätte, dass ich Treppen steig, hätt er keine Fahrstühle erfunden *grrrrrrrrrrrr*

2. Erkenntnis: Geht nich. Man sieht den Richtfunk vor lauter Bäumen nicht.

Meine Spielkinder im Rathaus waren einerseits ganz enttäuscht und andererseits echt angetan. DSL ist halt doch günstiger *g*

Tjoooo – was mich zur Rache der entnervten Treppensteiger bringt:

DIE waren im Mittach, ICH schickte die Fotos. Alle. Als Zip-Datei.

85 MB. *g*

Hat die DSL-Leitung locker gepackt, nur der Postkasten war voll. Und die Kollegen in Mittach.

Ich hätt die Kommentare der Kollegen speichern sollen *fg*

Datenschutz = Datenschmutz?


Provokanter Titel, hm? 🙂

Tjo, grad in einem Laden erlebt, wo Telekommunikationsdienstleistungen verkauft werden.

Laden gerammelt voll, irgendwas um 15 Leute. Kundenberater fragt recht lautstark:

„Wie heißen sie denn?“

Kunde nennt Namen.

„Wo wohnen sie?“

Kunde nennt Adresse. Leichtes „WTF???“-Gefühl machte sich bei mir breit.

„Wie ist ihre Bankverbindung?“

Kunde nennt die komplette Bankverbindung inkl. Bankleitzahl, Institut, Kontoinhaber. ALLES. Und zwar deutlich vernehmbar selbst für ne schwerhörige Ratte.

Kundenberater tippt die Daten ein und kräht: „Die Bankverbindung hat er nicht“

Kunde: „Achne, das ist da sandere Konto. Die richtige Kontoverbindung ist: *nenn“

Ich sach mal so:

Da wird über Wochen und Monate das Thema Datenschutz überall thematisiert. Es wird drauf aufmerksam gemacht, dass die privaten Daten zu schützen sind.

Und dann dieser bodenlose Leichtsinn.

Ich weiß nur nicht, was eher da war, das Huhn oder das Ei…gehen die Leute mit den Daten jetzt so schlampig um, weil sie das Gefühl haben „kennt doch eh jeder und kann eh jeder einsehen.“ oder drängen die Politiker so in unser Schlafzimmer rein, weil die Leute eh nicht drauf aufpassen?

Wär mal ne gute Frage, die es zu klären wert wäre…

Saustall


Wenn die Schreibtischplatte nicht mehr erkennbar ist, wirds Zeit für ne Aufräumaktion oder? *g*

hmpf


…aber mal echt.

Meine Kollegen schniefen, husten und röcheln, was das Zeug hält und beschweren sich lautstark (und in Hustenreichweite) wie krank sie doch sind. Und wie klasse sie doch sind, dass sie trotzdem zur Arbeit kommen.

Mein Hinweis, dass ich sowas unlustig finde und mir jeden Virus nachweislich einfange, wenn er nur annähernd „hallo“ sagt – wurde mit „stell dich nicht so an, ich komm doch auch her“.

Wohlgemerkt, das war 10 min. bevor der Kollege mit „ich muss nach Hause, mir gehts beschissen“ die heiligen Hallen hustend, niesend und rotzend verließ.

ICH finde sowas rücksichtslos. Und nicht pflichtbewusst.

Weil ICH nämlich ganz genau weiß: Spätestens in einer Woche lieg ich wieder flach, weil ich ne fette Grippe hab. Und bei meinem Glück bleibts nicht dabei sondern wird ne gepflegte Bronchitis.

Woher ich das weiß?

*schnief, hust röchel…*

Keine Ahnung *hatschi*

Krieg in Palästina


Es sagt sich so leicht „Da ist Krieg“. Man sieht keine Toten. Man sieht kein Leid, man weiß nicht, was das für die Betroffenen bedeutet, der Krieg ist „klinisch rein“. Und das unabhängig von der Schuldfrage.

Was bedeutet Krieg?

Leid

Darauf kann man alle Kriege reduzieren.

Die Schuldfrage stellt sich mir bei solchen Aufnahmen nicht. Denn die ist hinter dem Ausmaß des Unglückes der Betroffenen bedeutungslos. Die Frage nach der Schuld löst auch keine Probleme, sie beendet auch den Krieg nicht.

Wie sollte sie auch lauten? „Du hast 20.000 getötet, dafür habe ich nur 10.000, du schuldest mir noch 10.000 Menschenleben“?

Gerade dieser Krieg muss beendet werden. So schnell wie möglich.

Ohne Schuldzuweisungen. Und ohne den allfälligen Vorwurf der „zionistischen Verschwörung“

Israel ist ein Land mit dem Rücken zur Wand. Die Palästinenser sind ein Volk mit dem Rücken zur Wand.

Es wird Zeit für ein bisschen Verständnis auf beiden Seiten.

Aber: Die armen Opfer dieses Krieges. Die Erwachsenen genauso wie die Kinder 😦

Gefunden bei annalist

Trottel


…man wird ja alt. Frau auch.

Heute morgen: Kurzer Check. Jawoll, Autoschlüssel ist in der Tasche. Also los.

Jawohl, Autoschlüssel. Eltern lassen sich 2 Wochen durch die Türkei kutschieren und Töchting darf/muss Autohüten. *g*

Lustigerweise macht das gar nicht so viel Spaß oder ist so eine Erleichterung, wie meine Eltern glauben. An das Leben ohne Auto gewöhnt man sich sehr schnell. Vor allem an die verringerten Kosten 🙂

Naja. Aber: Ich hatte geguckt, ob ich Schlüssel in der Tasche hatte. Leider wars der falsche, und morgens bin ich noch nicht wach genug, um so weit zu denken, dass ich bei der Tür auch wieder REIN muss. *seufz*

Also Schlüsseldienst abgefragt.
Meine Fresse, haben die Spannen.

Subsumieren wir mal: Tür ist ins Schloss gezogen. Die muss nur kurz wieder aufgemacht werden und gut ist.

Reicht, wenn man etwas Erfahrung hat, ne Plastikkarte.

Schlüsseldienst Nr. 1: 30 Euro.

Klang nicht schlecht. Bisschen Lehrgeld muss ja dann sein *seufz*

Schlüsseldienst Nr. 2:
„Da kann ich ihnen einen Festpreis von 128,00 Euro machen. Im Sonderangebot. Soll ich ihnen einen Kollegen schicken?“

„NEIN“

Schlüsseldienst Nr. 3 war dann der Kracher:

„Geben sie mal die Adresse heraus, dann kann ich ihnen wohl sagen, wieviel das kostet, wegen Anfahrt und so.“

*Anschrift nenn*

„Das kostet 180 Euro plus Anfahrt. Der Kollege kommt dann von *Nachbarstadt 20 km weg*. Alles zusammen etwa 220 Euro. Ich sag sofort Bescheid, in einer halben Stunde ist der Kollege da“

„Äh, nein, das ist er nicht. Den Auftrag kriegen sie nicht“

„Wenn sie denn meinen… ist ja nicht meine Tür“

Ne, aber MEIN Geld. 30 Euro klingt inzwischen verdammt gut.

Hallo?
Nur die verdammte Tür aufmachen. Nicht neu einbauen.