Projektiles :)


104 Downloads inzwischen.

Keine Rückmeldungen, aber die Zahl alleine finde ich für 2 Tage und was völlig unbekanntes absolut spitze. Ich fange echt an, da ein bisschen Hoffnung dran zu setzen.

Unabhängig davon: An alle, die den Link so fleißig verbreiten: Dankeschön.

Ich bin hier grad ziemlich happy 🙂

Trecker fahn…


Wir alle haben Träume, die wir verwirklichen wollen. Sie sind verrückt und immer gibt es irgendwo einen, der sagt: „Das geht nicht“. Oder „dafür bist du zu alt“. Oder einen anderen bescheuerten Grund.

Ja, verdammt – warum denn eigentlich nicht?

Mach was Merkel


Ich weiß, ich weiß, ich bin spät dran.

Heute ist Demo-Samstag gegen den Überwachungswahnsinn. Lasst euch nicht von Idioten erzählen, dass das alles nicht so schlimm ist – es IST schlimm.

Falls jemand noch kurzfristig nix vorhat: Hier ist eine Liste mit den Veranstaltungsorten.

Mach was, Merkel. Endlich mal.

 

mach_was_merkel

 

Der lange Weg


Die Tante hat ein Buch fertig 🙂

Ja. *betast*

Besteht aus vielen Pixeln, is meins und ich sitz hier und bin völlig hin und weg.

/update und schon knapp 60 mal runtergeladen 🙂
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Ebook


Wer kann eigentlich aus einem .doc-Dokument ein Ebook bauen?

Ich krieg das nicht gebacken 😦

/update

ihr seid spitze 🙂

Das Manuskript ist in guten Händen und ich glaub, das sieht grad gut aus 🙂

Dies und Das


Ein paar Links, die nicht für einen Artikel reichen, aber halt Fundstücke sind.

Hier noch ein Grund, warum ich „Sozialpädagoge“ für eine Diagnose halte und keinen Beruf. (Nachtrag: Ja, ich weiß, der ist Soziologe. Könnte aber locker Sozialpädagoge sein)

Schamlose Werbung: Meine Story in der Anthology. 😉

Und immer wenn man glaubt, man hat das Dümmste gelesen in Sachen NSA-Spionage, kann man sich auf die Rheinische Post verlassen, die noch ein Kellergeschoss anbaut.

Schöne Timeline, damit man auch nicht vergisst, was wann veröffentlicht wurde. Mit schöner Bullshit-Bingo-Zusammenfassung

Ich glaub, ich hab die Dümmste Twitter-Tussi gefunden. Das kann man nur schwer noch nach unten ausbauen.

Na, da werden die ganzen Missbrauchsopfer mit einem Schlag wieder geheilt werden. Herr Meisner, wie wollen sie das genau mit den kastrierten „homosexuellen“ Männern in Holland machen?

So. Ich geh ein paar Tassen zertrümmern.

Man fasst das doch alles irgendwie nicht. Ist das die Hitze oder sind die Leute allgemein so blöd?

Und dann war da noch Ägypten


Fast vergessen über die aktuellen Skandale, lautem Wahlkampfgetöse und Tränengaswolken, überall, wo demonstriert wird, kann man ja Ägypten.

Erinnert sich noch einer dran? Die Muslimbrüder unter Mohamed Mursi haben in Ägypten groß verkackt. Ägypten war – trotz Jahrzehntelanger Diktatur durch Mubarak – immer noch ein verhältnismäßig freies Land. Und auch Frauen hatten dort eigene Rechte und nicht nur das Recht, dass Anhängsel eines Mannes zu sein.

Irgendwann hatten die Ägypter die Nase voll davon, dass ein Mann sich hemmungslos mit seiner Clique die Taschen füllt während zu viele „draußen“ zu kratzen hatten, um über die Runden zu kommen.

Der arabische Frühling begann. Das Militär hat eine Interimsregierung gebildet, relativ schnell gemerkt: „Das können wir nicht, eine Zivilgesellschaft ist keine Militärgesellschaft“ und hat, nachdem sie sich vom Parlament kraft Gesetzes unabhängig gemacht haben, den Weg für freie Wahlen bereitet.

Den die Muslimbrüder unter Mohammed Mursi gewannen.

Die Proteste wurden gerade in der Anfangszeit Immer begleitet von Al-Jazeera. Mit Live-Streams, teilweise unkommentiert. Und Al-Jazeera berichtete schon, als hier noch Dokus über Pinguine liefen. Al-Jazeera war der Sender, den du gefragt hast, wenn du wissen wolltest, was in Ägypten überhaupt los war.
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Wegelagerer


Beweise? Brauchmer nich. Du bist zu schnell gefahren. Feierabend.

Die 20 Euro, die kriege ich. Haste ne EC-Karte dabei?

Al-Jazeera


Hier ein Interview, warum Al-Jazeera seinen Ruf im Nahen Osten so ziemlich verspielt hat. Es ist ein Interview mit einem ehemaligen Mitarbeiter, die Aussagen sind also mit Vorsicht zu genießen. Aber was er sagt, hört sich für mich schlüssig an und ja, so habe ich Al-Jazeera auch erlebt.

Ein Stück aus dem Lehrbuch, wie schnell man einen Ruf in den Medien verspielen kann.

Wir sind hier noch um einiges besser dran als die arabischen Sender, die meist zu 100% staatlich kontrolliert werden.

Es ist eine gute Erinnerung daran, dass man Quellen hinterfragen muss. Wenn einem einer was erzählt, muss das noch lange nicht stimmen. Aussagen sollte man auf die Ursprungsquelle zurückführen und wenn die nicht gleich mitgeliefert wird, sollte man sehr misstrauisch diesen Aussagen gegenüber sein. Die Chancen stehen gut, dass sie aus dem Zusammenhang gerissen sind oder aber völlig verfälscht.

In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Medienkompetenz.

*duck* bin ja schon still.

Danke Mieze. 🙂

#stopsurveillance


Es gibt einen offenen Brief. Derzeit muss auf allen Ebenen Druck auf die Bundesregierung und die EU aufgebaut werden. Und solche offenen Briefe sind eine Möglichkeit, das zu tun.

Je mehr unterschreiben, umso besser.

 

 

Nichts zu verbergen die drölfte


Man hört gerade viel davon, dass man ja nix zu verbergen habe. Dass die Behörden ruhig wissen können, was wir so tun. Dass wir alle keine Terroristen sind und die Bundesregierung doch nur ihre Pflicht tut, um uns zu schützen.

Und dass mit der Überwachung ist doch alles gar nicht so schlimm.

Und alle diese Deppen halten nach diesem Video hoffentlich endlich die Schnauze.

Springer schafft sich ab


Der eine oder andere wird es vielleicht mitbekommen haben: Die Axel Springer AG hat sich von einem ziemlich großen Teil ihres Printjournalismus getrennt.

Man kann zu dem Verlag, bzw. ehemaligen Verlag stehen wie man will, aber er hat die Medienlandschaft geprägt. Zuletzt hat der Springer-Verlag gegen jede Vernunft zusammen mit Burda noch das Leistungsschutzrecht durchgedrückt.

Was bleibt eigentlich noch von Springer übrig?
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Not so safe harbour


Es gibt dieses datenschutzrechtliche Safe Harbor Abkommen, nachdem US-Firmen die Daten auch in Ländern speichern dürfen, die nicht deutschen Datenschutzrecht unterliegen, weil man davon ausgeht, dass sie sogenannte „Safe Harbours“ sind und dort schon anständig mit den Daten umgegangen wird.

Es gab gerade mit diesem Abkommen in der Vergangenheit bereits viel Ärger. Siehe Facebook, Google, Twitter und Co.

Aber spätestens seit dem NSA-Skandal ist das ganze nur noch Makulatur.

Was mich an dieser Stelle erstaunt, ist, dass unsere Datenschutzbehörden, sonst eher als der Papiertiger bekannt, tatsächlich jetzt die Genehmigungen nicht erneuern wollen. Weil eben selbst das unschuldigste Datenpaket, dass auf US-Servern landet, abgeschnorchelt wird.

Aus den Kommentaren im Lawblog: „Die Maus, die brüllte“

Ja, aber die Maus, die brüllte gewann den Krieg. Unfreiwillig.

Und auch wenns nur ein kleines Zeichen ist: Es ist wenigstens einer mal aufgewacht.

P.S.: An der Stelle möchte ich mal ein paar Zitate loswerden:

Sascha Lobo:

„Google fotografiert bald Fassaden.“ Volk: Apokalypse! Mindestens! – „Ihr steht alle unter Totalüberwachung.“ Volk: Oooh, ein Königsbaby.

Und Konstantin Wecker:

Liebe Freunde,
ein kleiner Ausflug in die Philosophie:
„In Geheimnisse einzudringen, Briefe anderer zu öffnen oder sogar zu lesen,
ihre Worte, Blicke und Handlungen auszuspionieren; gibt es Gewohnheiten,
die gesellschaftlich störender, Gewohnheiten, die folglich tadelnswerter wären?“

David Hume, Eine Untersuchung über die Prinzipien der Moral, 1751

Wieso kommt mir dieser 1751 verfasste Gedanke so aktuell vor… ?!

Und zum Schluß Ali Utlu:

Politik damals vs. heute

Damals: „Ich übernehme die volle politische Verantwortung“ – „Und…?“ – „…und trete zurück.“

Heute: „Ich übernehme die volle politische Verantwortung“ – „Und…?“ – „Wie, und?“

 

Bis das der TÜV uns scheidet


Heute hab ich meine Karre beim TÜV vorgestellt. Ich wollt mal wissen, was ich so reparieren muss, damit die nochmal drüber geht.

Weil: Hübsch is anners.

Also Schwester, Nichte (6 Monate) eingepackt und ab zum Schrauber.
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Groß und klein


USA. Cleveland, Ohio.

Zwei junge Männer, aufgewachsen in tiefer Armut, treffen auf der Ringer-Matte ihrer High School aufeinander. Sie kämpfen gegeneinander und am Ende gewinnen beide: Eine lebenslange Freundschaft.

Was beide so besonders macht: Leroy und Dartanyon sind behindert.

Leroy hat seine Beine im Alter von elf Jahren in einem Bahnunfall verloren: Ein Bein wurde knapp oberhalb des Knies abgetrennt, das andere knapp unterhalb der Hüfte. Der Junge gab nicht auf, trotz seiner Verzweiflung, die auch nach all den Jahren noch durchschimmert. Er mochte den Rollstuhl nicht und bewegte sich schließlich fort, indem er auf seinen Händen lief. Die Kraft, die er dabei entwickeln musste, hilft ihm beim Ringen – nur wenige können ihm etwas entgegenhalten.

Dartanyon ist so kurzsichtig, dass er als blind gilt. Er kann keine Tafelbilder ablesen, keine Brille kann das noch kompensieren und auch Computerarbeit oder selbst lesen wird für ihn zu einer Herausforderung.

Beide haben eine normale High School besucht, sich beim Sport kennengelernt und Dartanyon war der einzige, der Leroys Kraft etwas entgegensetzen konnte.

Dartanyon hat Leroy das gesamte Senior Year von Wettkampf zu Wettkampf getragen, wissend, dass sein Freund den Rollstuhl hasste.

Beide träumten 2009 von einem Collegeabschluß, der aber aufgrund der finanziellen Verhältnisse in weiter Ferne lag. Das Schulgeld, dass in den USA geradezu astronomisch ist, hätte von beiden niemals aufgebracht werden können.

Es ist 2013. Vier Jahre sind seit dem High School Abschluß vergangen. Und Träume sind wahr geworden.

Dartanyon geht inzwischen Colorado auf ein College – eine Schule für Blinde und Gehörlose. Er hat seine Lesefähigkeiten jetzt auf Collegeniveau gebracht (das war in der öffentlichen High School für ihn nicht möglich) und studiert Social Worker (übersetz ich nich *g*).

Leroy hat dieses Jahre seinen Collegeabschluß in Video Game Design gemacht.

Beide wollen nach wie vor kein Mitleid. Und beide beißen sich durch.

Hingefallen sind beide. Immer wieder.

Aber liegengeblieben sind sie nie.