Archiv der Kategorie: Ärgerliches
Web“design“
Ähem.
Groß angekündigter CARTA relaunch. Übersichtlicher sollte das Design werden. Nicht mehr so „überladen“, „professioneller“.
Heute ist der Relaunch da.
Und das, liebe Kinder, kommt heraus, wenn man den Praktikanten mit einem Bonobo in den Keller sperrt.
Nich tun.
Gut, „Relaunch“ ist nicht zwingend immer besser. Das hat schon die Friedrich-Ebert-Stiftung bewiesen, mit dem fatalen „Relaunch“ von „sagwas.net“.
Aber was CARTA da gerade, ähem NICHT mehr bietet….ganz ehrlich.
Ich mach die Seite auf, und bekomme Augenschmerzen, weil der Artikel, der gerade „gefeatured“ wird, wie die von Omma geschwungene Bratpfanne daherkommt. Das erschlägt einen sofort und dermaßen übel…
Macht man die Artikel auf, fällt einem das Missverhältnis zwischen den Schriftartengrößen auf. Der Text ist so dermaßen klein und im Fließtext, dass ich KEINE LUST habe, mir auch nur einen einzigen Artikel anzugucken. Der Anreißertext ist offensichtlich von Amateuren zusammengezimmert – ich kenne das in der Form von CARTA nicht.
Die Optik wirkt kahl, lieblos, dahingerotzt.
Spätestens jetzt kann selbst ich Robin Meyer-Lucht im Grab rotieren sehen.
Schade um ein Portal, wo gute Leute Lebenszeit und Herzblut letztendlich offiziell verschwendet haben. Empfehlen kann ich DAS CARTA nicht mehr. Fliegt auch sofort aus meiner Blogroll.
Disclaimer:
Das *mein* Webseiten-Design nicht annähernd professionell ist, weiß ich selbst. Aber das solls auch gar nicht sein. Die Grabbelkiste ist meine persönliche Spielwiese, das Design hab ich mit Hilfe von einigen Lesern weitgehend selbst geschraubt, die Bilder hab ich von Tom bekommen.
Das ist kein professioneller Anspruch. Und wenn ich den haben wollte, müsste ich hier anders vorgehen – was ich nicht möchte. Ich mag mein Blog so wie es ist.
Aber CARTA will eindeutig mehr. Und versagt dabei gerade kläglich menschlich, professionell und leider auch journalistisch.
Out of Africa
Liberia, Guinea und Sierra Leone gehören zu den ärmsten Ländern dieser Erde. Eine funktionierende Infrastruktur ist nicht oder nur rudimentär vorhanden. Schulbildung für die meisten unerschwinglich und unerreichbar und eine ärztliche Grundversorgung existiert nicht.
Bürgerkriege haben beide Länder vernichtet. Sie werden in der Liste „gescheiterter Staaten“ geführt. Freiwild. Auch für den Westen. Die Blutdiamanten Sierra Leones haben traurige Berühmtheit erlangt. Die Bodenschätze Sierra Leones sind frei für jeden, der sie verteidigen kann.
Und während Liberia zumindest unter Präsidentin Sirleaf erste Schritte unternahm, um eine Konsolidierung zu erreichen, ist in Sierra Leone die öffentliche Regierung völlig zusammengebrochen.
Fundstück aus dem Web
So ab und an klicke ich mich gedankenlos durchs Netz und stoße dann auch mal auf die hochgelehrten Seiten unserer Unitäten. Wo man stuckadiert auf Akamie. Sechs Silvester höheren Blödsinn.
Glaubt ihr nicht? Dann guckt mal hier.
Verklag mich
Lieber Luke,
Dein Disclaimer hat keine rechtliche Bindung und geht mir irgendwo am Arsch vorbei. Auf einen Anruf oder ein Schreiben deines Anwaltes freue mich mich bereits sehr.
Achso, Luke?
NEIN.
Trollsperre
Berta hat jetzt die verdiente Auszeit auf der Spambank.
Zusammen mit ihrem Zweitnamen Lusru übrigens.
Anleitung: Wie erringe ich einen Buchpreis
Es gibt ja viele Möglichkeiten, berühmt zu werden. Schriftstellerei ist eine davon. Die Krönung für einen Schriftsteller ist die Anerkennung durch die Fachwelt. Zum Beispiel durch einen Buchpreis.
Hier eine Anleitung, die nicht schiefgehen kann.
PETAs neuester Coup
PETA hat wieder einen furchtbaren Skandal aufgedeckt. Tiere werden furchtbar sadistisch gequält. Geschlagen, getreten, ohne Betäubung genäht.
Die Rede ist von den australischen Schafscherern, die skrupellos ihre Frustration während des Scherens an den armen Tieren auslassen.
Oder vielleicht doch nicht?
Impfungen und Autismus. Es hört nicht auf
Die MMR-Impfungen (Measles, Mumps and Rubella, also Masern, Mumps und Röteln) stehen ja seitdem der Betrüger Andrew Wakefield seine Studien veröffentlicht hat, im Verdacht, Autismus zu verursachen.
Der Verdacht ist lange widerlegt, aber er stirbt einfach nicht aus.
Die Scharia
Das Gesetzbuch des Koran. Mit recht drakonischen Strafen wie Steinigung, bisschen Hängen, Würgen und das eine oder andere Gliedmaß abhacken, wenns grad recht ist.
Die Scharia ist tiefstes Mittelalter, die Strafen sind in nichts der Moderne angepasst. Gnade ist nicht vorgesehen. Neutrale Urteile übrigens auch nicht. Wenn eine Frau vor einem Gericht steht, ist sie verdammt. Die Frage ist nicht, ob sie verurteilt wird. Nur wie hoch.
Warum Beschneidungen ein feministisches Thema sind
Ich habe es oft thematisiert:
Legalisiert man die Beschneidungen von Jungen, setzt man auch die Mädchen wieder an die frische Luft.
Ehrlich? Dass das aber SO schnell geht, hätte ich nicht gedacht.
Dem einen sin Uhl dem annern sin Nachtigall?
Vergebt mir den etwas schlecht nachgemachten Dialekt in der Überschrift.
Aber hier hätte ich einen Lesebefehl für euch. Die ganze Bigotterie des $ 1631d BGB auf einen Artikel heruntergebrochen.
Merke: Sexismus is nicht immer nur die Frauen.
P.S.: Nein, keine Tippfehler in der Zitierung des Paragraphen.
Schuster bleib bei deinem Leisten
Es ist ein Kreuz mit manchen Leuten.
Weil man berühmt ist, meint man, man darf den Hals weit aufreißen. Das machen manche Rapper mit Mafia-Hintergrund genauso wie manch anderer.
Neueste Stimme im Chor der Doofen: Xavier Naidoo.
Worthless and bigotry
A woman claims that she has THE cure and prevention for Ebola. Because, you know, those two cases in the high security quarantaine for sure will wipe out the US if you are not bracing yourself.
So, she discovered the solution, big Pharma failed to provide. Homeopathy. A powerful remedy who will heal all Ebola cases.
A pity that she didn’t show my comment. Because, you know, somebody who is that full with knowledge surely will ship himself to Africa to heal all those Ebola patients. The doctors and nurses who are risking their lives are already at their limits and so they will appreciate every helping hand.
This is my comment, she didn’t show:
Tante Jay says:
Your comment is awaiting moderation.
August 9, 2014 at 6:07 amHey Joette,
I assume that you will now fly to Africa and work in the hospital to heal all the Ebola-patients?
Reply
And since she gets a pingback I really know that she WILL see this entry and hopefully it will embarrass her enough to take her own disgusting article down.
But it’s a thin hope. Most homeopaths are cruel and reckless bastards who care only for their own wallet but not for the wellbeing of those they sent to a painful death by giving water and sugar pills.
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Kurz nochmal auf deutsch, mit ein bisschen mehr Hintergrund-Infos.
Big Pharma hat ja keine Antwort auf die Ebola-Fälle die gerade in Afrika ausgebrochen ist. Ebola ist ein Virus, Antibiotika helfen da nicht. Derzeit ist nur eine symptomatische Behandlung möglich, die aber gut funktioniert, wenn die Umgebung stimmt.
Was in Afrika nicht der Fall ist. Quarantäne wird nicht eingehalten – die Verwandten holen die Erkrankten teils mit Gewalt aus den Isolierstationen heraus, um sie zu Hause zu pflegen. So gehen ganze Dörfer drauf. Isolierung der Kranken in den Buschkrankenhäusern ist auch so eine Sache. Funktioniert nicht wirklich.
Hinzu kommt der mangelhafte Bildungsstand der Leute die in den Gebieten wohnen. Teilweise glauben die nicht, dass Ebola überhaupt existiert, und wenn, dass das schon nicht so schlimm ist. Und den Krankenhäusern und den westlich ausgebildeten Medizinern wird weniger getraut als dem dorfeigenen Hexenpriester. Diese Gebiete sind noch fast in der Steinzeit, was Mentalität und Traditionen angeht.
Aber gut, dass wir Homöopathen haben. Die haben die Antwort. Der Link oben führt auf einen Artikel einer Homöopathin, die bestimmte „Medizinen“ bei Ebola-Erkrankungen empfiehlt. Sehr wahrscheinlich wird demnächst auch ein einfacher Durchfall als eine Ebola-Erkrankung, die durch Homöopathie geheilt wurde, ausgegeben. Eine Ebola-Erkrankung, die durch einen Outbreak aus dem Hochsicherheitstrakt des Klinikums, wo die beiden Ebola-Fälle liegen, verursacht wurden.
Ich hab die Autorin gefragt, ob sie denn wohl jetzt nach Afrika fliegt, um mit ihrer Homöopathie den Menschen dort Erleichterung und Heilung zu bringen. Denn die Ärzte und das Pflegepersonal arbeiten dort bereits übers Limit hinaus. Wie immer bei Seuchen. Ein helfend Händchen, dass zudem noch Heilung bringen kann, wäre dort sicher gern gesehen.
Ich mach, glaube ich, was falsch. Irgendwie wird mein Kommentar nicht freigeschaltet. Darum kassiert sie jetzt hier einen Pingback. 😉
Gott ist groß
Wenn man nach den Gläubigen geht, hat Gott alles erschaffen, was existiert. War wohl ein Fulltime-Job. Er hat das Universum erschaffen. Und die Bakterien. Er hat offenbar zu tief ins Weinglas geschaut und die Menschen erschaffen.
Gläubige nennen sich gläubig. Weil sie daran glauben, dass Gott all das erschaffen hat.
Zumindest behaupten sie das. Und ich sage: Gelogen. Bewußt, vorsätzlich und mit einem expliziten Hintergedanken: Gelogen.