Archiv der Kategorie: Daily Good News

Tue Gutes aber schweige drüber


Ulf hat ja recht.

Irgendwie leben wir schon seit einer geraumen Weile in einer Welt, wo Statussymbole die eigentlichen Werte ersetzen. Das neueste Smartphone, ein Tablet, oder auch ein Auto oder eine neue Stereoanlage. Neu halt.Viele haben einfach das Maß verloren. Also mal ein kleiner Aufruf: Beim nächsten mal rausgehen, überlegt einfach mal, wie ihr jemandem eine Freude machen könnt. Haltet Türen auf, laßt Vorfahrt, regt euch einfach mal *NICHT* auf, wenn euch was quersitzt, sondern lächelt stattdessen und sagt „scheiß drauf, seh ich eh nie wieder“.

Nicht breittreten, das würde dem Sinn zuwiderlaufen. Einfach nur: Machen.

Stimmungsbarometer


Vollausschlag nach oben.

*sing*
I’m singing in the raiiiiiin“

Ich glaube, ich kenne ganz viele richtig tolle Menschen. ❤

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Freude, schöner Götterfunken


Ich gebs ja zu. Ich bin recht nah am Wasser gebaut. Vorausgesetzt, man macht es richtig.

DIE habens richtig gemacht. *sniffel*

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Gute Ideen


🙂

Ohne Worte. Ich sitz hier nur mit breitem Grinsen.

Out of the closet


Wir alle sind irgendwo in einem „Wandschrank“. Man muss nicht jemand sein, der versteckt, dass er homosexuell ist. Wandschränke, in denen wir stecken, gibt es viele. Zu viele. Ich selbst habe schon in etlichen gesteckt und stecke gerade in mehreren.

Warum ich das in die Rubrik Daily Good News schiebe? Weil diese Frau toll ist. Und sie es verdient, dass man ihr zuhört.

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Das sind gute Jungs


Flüchtlinge werden ja von vielen misstrauisch beäugt. Duisburg, Berlin, Hamburg, München: Das sind Städtenamen, die man nicht zwingend mit menschenfreundlicher Flüchtlingspolitik in Verbindung bringt. Wie eigentlich inzwischen ganz Deutschland – Asylrecht ist hier inzwischen nur noch das Recht, deinen Hintern wieder nach Hause zu bewegen.

Den Flüchtlingen wird unterstellt, dass sie „Wirtschaftsflüchtlinge“ sind, also eine „Einwanderung in unsere Sozialsysteme“ stattfindet. Futterneid-Argumente sind das und sie sind beschämend.

Kiez-Türsteher sind, dem Klischee nach, bestenfalls halbseiden, schlimmstenfalls kriminell. Egoistische Menschen, die nur zusehen, dass es ihnen gutgeht, egal, wer dabei unter die Räder kommt.

Flüchtlinge und Türsteher, das passt nicht zusammen?

Doch. Und wie das passt. Es ist ein Lehrstück darüber, dass Klischees gut sind zum Geschichten erzählen. Aber in der Realität den Blickwinkel verstellen.

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Das gute im Menschen


Wisst ihr, wann immer ich über Stories stolper, wo Menschen gequält werden von engstirnigen Menschen, von anderen Menschen – weil sie anders sind oder als „anders“ stigmatisiert werden (man darf nicht vergessen, dass man sehr sehr schnell selbst der „andere“ sein kann, der ausgegrenzt wird), wenn ich wieder mitbekomme, wie es jemandem, den ich mag, gerade schlecht geht und ich kann nichts tun, außer die Hand zu reichen, was manchmal so verdammt wenig ist, dann stolper ich auch über Videos wie das unten verlinkte.

Es sind Dinge wie diese hier, die kleinen Nettigkeiten des Alltags, die kleinen Hilfestellungen, die man von völlig Fremden bekommt, einfach, weil jemand Hilfe braucht und man nicht 2x fragt, ob man „dem da“ helfen soll: Man tut es einfach, die mir den Glauben daran zurückgeben, das nicht alles schlecht ist.

Auch nicht in einem Russland, dass derzeit eine furchtbare Entwicklung durchmacht. Nein, auch da nicht.

Danke an Beremor fürs rüberschicken.

Kitschig? Klar


Aber toll.

Na braucht noch jemand Ideen für nen Heiratsantrag? Hier ist eine. Und ich sitz mit 180°-Grinsen grad hier.

Danke, das hab ich jetzt echt gebraucht.

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Einfach mal machen


Ulf hatte vieles: Enthusiasmus, Ambitionen, Entschlossenheit.

Aber eins hatte er nicht, und er ist, glaube ich, an dieser Stelle der letzte, der mir dafür einen überbrät: Erfahrung.

Macht alles nichts. Macht nichts, macht nichts, macht überhaupt nichts.

Manchmal muss man einfach mal machen. Und er hat gemacht.

Und er hat gut gemacht.

Schönen Sonntag an alle


Zuerst einmal das Wort zum Sonntag: Denkt an die kleine Aurela. Sie braucht immer noch Hilfe. Verbreitet es einfach weiter, auf Twitter, Facebook. Je mehr wissen und so besser ist das. 🙂

Und dann: Mir ist heute angesichts des unglaublichen Wetters draußen heute so richtig nach guter Laune verbreiten. Nach dem kleinen Klick eine kleine gute Laune-Sammlung von mir. Und ich hab da ein paar echte Kracher bei, glaub ich 🙂
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Beziehungen


Ich bin wirklich kein Beziehungsexperte. Meine Beziehungen scheiterten alle nach kurzer Zeit. Aus verschiedenen Gründen, aber meist, weil der Partner (waren nicht alles Männer 😉 ) mich nicht fesseln konnte. Es wurde langweilig. Und manchmal wirklich leider. Ich war durchaus mit einigen Goldstücken zusammen, die ich nicht gut behandelt habe, wenn ich ehrlich bin.

Bin ich beziehungsunfähig? Vielleicht. Keine Ahnung, ich riskiers nicht mehr und lebe lustig meine verbleibenden Jahre als Single. Ist auch okay.

Aber nur weil ich es nicht kann, heißt es nicht, dass ich die Beziehungen anderer nicht würdigen kann. Und wer das Blog schon länger kennt, weiß, in welche Richtung es jetzt geht. *g*

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Der Blick über den Tellerrand


Es ist immer so leicht, nach dem Augenschein zu urteilen. Jemand reagiert ungehalten? Was für ein unfreundlicher Mensch.

Jemand ist ungewaschsen, verwahrlost? So ein Penner. Könnte wirklich mehr auf sich achten.

Es ist so leicht mit den Augen zu urteilen.

Und so schwer, mit dem Herzen zu sehen. (Frei nach Antoine de Saint-Exupéry)

Auch wenn sie es nicht will: An dieser Stelle Applaus in Richtung mamamiez. Vielleicht sollten wir alle ein bisschen mehr auf unser Gefühl hören.

P.S.: Ja, bei mir menschelt es heute sehr. In alle Richtungen. Get over it 😉

Aurela – was macht sie eigentlich momentan?


Die Therapie, die Aurela momentan erhält, besteht aus einer Erhaltungs-Chemotherapie, die jeweils für 4 Tage stationär durchgeführt wird.

Und dann muss sie jeden Tag eine Tablette bekommen, die die Therapie weiter fortführt. Diese tägliche Medikation ist im Kosovo nicht zu bekommen, also kümmert sich Ulf darum, dass die Kleine die Therapie fortführen kann.

Diese Chemotherapie kann nicht heilen, sie kann nur verlängern, sie zögert das unvermeidliche Ende leider nur hinaus, so dass Ulf zusammen mit World Life Vision e.V. auch mehr Zeit bekommt, das Geld einzusammeln, um die endgültige Heilung mittels Stammzelltherapie einzuleiten. Ja, ich weiß, es ist nur eine Heilungschance – aber die ist um sehr viel höher als ihre jetzigen Aussichten. Krebs ist immer eine Art Russisch Roulette mit zuviel Kugeln in der Kammer.

Die Kosten für die Tabletten und meines Wissens nach auch für die Chemo übernimmt Ulf komplett aus eigener Tasche. Und wer ihn kennt, weiß, dass er finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Das Geld, das derzeit für die Stammzelltherapie gesammelt wird, wird nicht angetastet.

Es gibt noch viel zu tun. Packen wirs an.

Es sind Multiplikatoren, die hauptsächlich fehlen. Die Leute, die bei mir mitlesen, können nur bis zu einem gewissen Grad spenden, viele haben es getan und das mehrfach – und ich könnt euch alle dafür knutschen. Aber es wissen noch zu wenige davon, das Projekt benötigt mehr Aufmerksamkeit. Viel mehr Aufmerksamkeit.

Der Spendenstand vom 17.08.2013 beträgt rund 16.600 Euro. Benötigt werden nach wie vor zwischen 80.000 und 250.000 Euro für eine Behandlung in Deutschland (nach dem derzeitigen Stand ist die Summe illusorisch, aber die 80.000 sind erreichbar).

Das heißt: Selbst wenn ihr nicht spenden könnt, gibt es immer noch die Möglichkeit, per Blog, Twitter, Facebook, tumblr, youtube und allen möglichen Kanälen auf das kleine Kind aufmerksam zu machen.

Je mehr Leute davon wissen, umso größer ist die Chance, dass jemand spendet. Die beiden Großspender, die jeweils 1000 Euro rausgehauen haben, muss man ja nicht toppen (auch wenn ich euch knuddeln könnte), aber selbst kleine Spenden helfen. Jeder Euro hilft.

Also – haut rein. Und wenn ihr auf krude Geschichten steht: Da ist immer noch mein Buchprojekt 😉

Kleines Update hierfür: Insgesamt 671 Downloads, Stand gestern abend 🙂

Wildtierchen


Jedes Jahr zu Ostern werden frühzeitig die Scheiterhaufen für die Osterfeuer aufgeschichtet. Es ist Frühling und für viele trächtige Tiere bieten diese Aufschichtungen ideale Bedingungen zur Aufzucht der Jungen.

Bis die Fackel kommt und die Kleinen und die Mutter elend verbrennen.

Wildunfälle, erwischt man eine Ricke, kann es sein, dass sie ein Kitz führt, dass dann zum Tode verurteilt ist.

Wie auch immer man es dreht – manchmal bleiben Tiere übrig. Sehr kleine Tiere, die noch nicht für sich sorgen können. Jäger erschießen diese Tiere oftmals, um „den Bestand zu erhalten“.

Und einer Verein kümmert sich um diese Tierchen, zieht sie groß und wildert sie wieder aus.

Das ist Zeit- und Kostenintensiv. Umso schöner, wenn sich Menschen bereit erklären, da nicht nur mit warmen Worten sondern auch mit einem warmen Geldregen zu unterstützen.

Pelztierchen zum Beispiel. So von Pelz zu Pelz. Insgesamt sind über 19.000 Euro zusammengekommen, was eine beeindruckende Summe ist.

Und beim nächsten Osterfeuer vielleicht ein kleines Gitter drumrum oder vorher genau gucken (lassen, von einem Experten) ob da auch kein Wildvieh drin ist. Eine kleine Fuchsfamilie oder Igel.

Die Natur dankts euch.

eingesandt durch Kitsu. 😉