Archiv der Kategorie: Doofes

Point of no return


Klimaskeptiker sind ja immer schnell dabei, Forschungsergebnisse zu derailen und als „Unfug“ zu deklassieren.

Ich finde, wir sollten die alle in Küstenstädte zwangsumsiedeln.

Oder besser, so viele sinds ja nicht: Alle auf eine Insel stellen. Die nennen wir dann Atlantis West.

Schamfrei spioniert


Es ist doch ein Kreuz mit unseren Geheimdiensten. Das sollten eigentlich gut ausgebildete Leute sein.

Aber allmählich hab ich das Gefühl, dass da ein Rudel Analphabeten hockt, die ihre Ergebnisse per Traumfänger und Wünschelrute auswünscheln.

Ermittlungsarbeit abseits der US-Datenbanken?

Näääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääh. Bah pfui. Ist ja Arbeit.

Lies den Rest dieses Beitrags

bisschen was los


Mein Vater liegt im Krankenhaus. Mal wieder. Meine Schwester ist grad raus. Geht aber spätestens im August wieder rein. Die andere ist mitsamt Kind in der Kur.

Und bei mir schlägts „real life“ grad bissi zu.

*seufz*

Dürfte grad mal wieder bissi weniger sein.

Wenn die Realität die Satire überholt: Update


Marius Jung hat ein Interview gegeben. Ein sehr lesenswertes.

Mit einem Absatz hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Dasselbe treibt mich auch schon längere Zeit um:

Dass man glaubt, das Wort „Neger“ in alten Kinderbüchern umschreiben zu müssen, beruht auf einem Irrglauben: Als könne man mit einem Wort gleichzeitig den Rassismus ausmerzen. Wichtiger ist doch der respektvolle Umgang miteinander. Ich musste mir als Kind beim Friseur anhören, mir die Haare zu schneiden sei ähnlich, wie ein Schaf zu scheren – woraufhin ich mich weigerte, zum Friseur zu gehen. Und das beknackte Kompliment, dass ich ja so gut Deutsch spreche, höre ich bis heute.

Bingo.

Und ganz ehrlich? Bei seinem Lieblingswitz musste ich eine Sekunde grinsen, bis mir das Lachen wirklich im Hals stecken blieb.

Wenn die Realität die Satire überholt


Von einem, der auszog, einen Preis zu stiften. Gegen Rassismus.

An sich ist das ja löblich, aber man sollte vielleicht VOR der medienwirksamen Preisverleihung das Buch lesen, was man als „rassistisch“ auszeichnet. Erspart Peinlichkeiten.

Aktuell hat die Universität Leipzig zugeschlagen. Sie haben den Autor des Buches „Singen können die alle“ als Rassisten „ausgezeichnet“, unter anderem, weil er über das Leben als „Neger“ in Deutschland schrieb.

Wie gesagt, löbliches Vorhaben. Nur – der Autor ist schwarz. Und er hat auf *hüstel* schwarzhumorige Art und Weise sein Leben im Deutschland des 21. Jahrhunderts beschrieben. Satirisch, fies, gemein und politisch alles andere als korrekt.

Was dann prompt mit der Preisvergabe als „Rassist“ des Referates für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik (wasn datt überhaupt? Sozialpädagogisch für Homosexualität???!?) geahndet wurde.

Ah, das Referat hat dann auch gleich noch eine Definition für Lebensweisenpolitik geliefert:

Lebensweisenpolitik – bedeutet Engagement im Bewusstsein, dass Begriffe von Identität, Sexualität, Herkunft und Körper uns prägen und Einfluss auf sozialen Rollen haben. Diese Rollen können allerdings sehr einschränkend wirken und sind oft Ursprung für (strukturelle und individuelle) Diskriminierungen. Lebensweisenpolitik bedeutet Sensibilisierung für diese Problemfelder und Engagement gegen Diskriminierung.

Wenn man das liest, ist die Preisvergabe an Marius Jung aber vielleicht gar nicht mehr so zufällig. Denn hier ist sehr klar die Deutungshoheit über ein korrektes, tolerantes Leben bei diesem Referat angesiedelt. Und es ist auch sehr klar, dass sich diese Herrschaften anmaßen, gesellschaftlich erklären zu wollen, was denn ein korrektes, tolerantes und akzeptierendes Leben bitte ist.

Ein Täßchen Mate-Tee, die Herrschaften?

Vor dem Hintergrund DIESER Definition muss Marius Jung in der Tat rassistisch sein – nimmt er doch für sich in Anspruch, sein Leben selbst ohne diese selbst gebastelten Definitionen des Gleichdingsdingens-Referats der Universität Leipzig leben zu wollen.

Diese Genderdiktatoren gehen mir schon ne ganze Weile jetzt auf den Zeiger.

Und das geht natürlich nicht.

Insofern auch nur folgerichtig, dass er zur Preisverleihung geht und seinen Preis entgegennimmt. 🙂

Chapeau Herr Jung.

Das wird man doch wohl noch mal sagen dürfen


Ach ja, dieser fiese kleine gemeine Satz, mit dem so ziemlich jeder verbale Brechdurchfall gerechtfertigt wird, den jemand auf einer der Social Media-Plattformen so verbreitet.

Heute im Angebot: Junge Union Sven Heibel.

Lies den Rest dieses Beitrags

Man sieht sich immer zweimal im Leben


Jörg Kachelmann stand vor Gericht. Er war unschuldig, es folgte der Freispruch. Viel deutet darauf hin, dass er ein Opfer einer konzertierten Aktion seiner Freundinnen war.

Wie das moralisch zu bewerten ist, soll jeder für sich selbst ausmachen: Strafrechtlich gab es nichts zu beanstanden.

Lies den Rest dieses Beitrags

Das letzte Opfer des Minenunglücks


Das Minenunglück in der Türkei hat einen weiteren Verletzten gefordert.

Der junge Mann stolperte unglücklich und verletzte sich dabei so schwer am Bein, dass er jetzt arbeitsunfähig ist. Was für seine Familie, die auf die Einkünfte angewiesen ist, eine Tragödie ist.

Wir sollten für ihn sammeln.

Und Schande über die Medien, die nur aufgrund eines unglücklichen Schnappschusses behaupteten, der Mann habe einen der trauernden Angehörigen getreten.

Das hat er selbstverständlich nicht. Er wollte ihm gerade aufhelfen.

Chemtrails und anderer Dreckskram


Ehrlich, das Mindset mancher Leute, an so einen Unfug wie Chemtrails zu glauben, will mir nicht in den Kopf. Die sind dann auch noch stolz auf ihre „tollen“ Hintergrundrecherchen, wobei sie die Quellen dann so gewichten: Je abstruser die Beweislage umso wahrscheinlicher, dass es stimmt.

Aktuell hatte ich wieder eine Diskussion mit einem Prachtexemplar dieser Kategorie.

Er ist der Meinung, das es Chemtrails gibt. Als ich ihm dann mit Blick auf eine ziemlich lange Latte mit Links sagte, dass Chemtrails physikalisch unmöglich sind, kam als sinngemäße Antwort, ich als Hausfrau solle doch bitte meine Schnauze halten.

Ähm, ja. Als ich ihn dann einen Dummkopf nannte (trollen kann ich auch und das besser als so ein Calimero-Verschnitt Anfang 20) und als dann noch seine Schwester mit „Aaaaaaaaaaaaaaaach haaaaaaaabt euch doch alle lieeeeeeeeehieeeeeeeeb“ ankam, inklusive Diddl-Bild, war zumindest für mich der Ofen aus.

Blöd nur, dass jetzt ein sehr netter Mensch darunter leiden muss. Die hat nämlich besagten Vollpfosten bereits auf den Knien geschaukelt. Das einzige, was sie gemacht hat, war, ein *facepalm* zu der gesamten Diskussion beizutragen. Was, angesichts der Eskalationsspirale (auch durch mit *g*) angebracht war.

Und was macht unser gedankenbenebelter Chemtrailjünger?

GENAUUUUUUU.

Die Tante entfreunden. Weil sie sich nicht auf seine Seite gestellt hat und ein rückgratloser Schleimer ist.

Tja. Und alleine das sagt doch eine Menge über die Konfliktfähigkeit der Verschwörungstheoretiker aus.

Bei Wunderkuren bleibt nur noch das Wundern


/edit: Stimmt ja. Die Pharmama hatte das auch. Wollte ich eigentlich verlinkt haben 😉

Es gibt ja viele Mittelchen, die alles heilen sollen – vom Fußpilz bis zur Krebserkrankung.
Lies den Rest dieses Beitrags

Liest jemand von der Humboldt-Universität mit?


Wenn ja, wie soll ich den Artikel hier einordnen? Kann mir das einer erklären? Ist das eine offizielle Arbeitsgruppe oder sitzen da nur verbohrte und frustrierte Studenten zusammen und kacheln was neues aus?

Sinn und Zweck der Übung? Ehrlich – wenn DAS Ding stimmt, gehört die Humboldt-Universität ab sofort nicht mehr zu den ernstzunehmenden Bildungsanstalten.

/edit

Selbst ist die Frau. Ich hab mir mal mein Telefon gegriffen und die stellvertretende Pressesprecherin der Humboldt-Universität angerufen. Hey, die antworten. *fasziniert* 🙂

Fazit:

Ja, die Arbeitsgruppe gibt es, die Broschüre gibt es auch.

Sie stellt aber *keine* Verpflichtung dar, künftig nur noch an der Hochschule mit Sonderzeichen zu sprechen. Sondern eine Empfehlung für diejenigen, die sich dafür interessieren, mal zu gucken, wie man in Forschung eine Sprache genderneutral halten kann.

Also keine Pflicht. Sondern eher ein so. „Guckt mal, so könnte das aussehen“. Reine Theoriefindung. Es wird also nicht so sein, das künftig Bachelorarbeiten aussehen als hätte der Autor auf die Tastatur geniest.

Ich hab kurz die Studentenrebellion angesprochen und mir wurde versichert, dass beide Gruppen nichts miteinander zu tun haben.

Die eine Gruppe betreibt Forschung, die andere hintertreibt sie. 😉

Das war übrigens mein Fazit *g*

Niedrige Gesinnung


Manchmal wollen Stalker so sehr die Aufmerksamkeit und sinken dafür so tief, dass sie verdammt dumme Sachen tun.

Zum Beispiel sich mit dem Blognamen einer Bloggerin bei einer Partnerbörse anmelden und dazu das Konto der Hilfsorganisation benutzen, die für Aurela gerade verzweifelt Spenden sammelt, um das Kind zu retten.

Das ist in mehr als einer Hinsicht so verdorben und abstoßend – sollte ich das auf dich zurückführen können, mein Freund, bist du dran.

 

Femsprech


Achja, es ist schon ein Kreuz mit die SprachInnen. *hust*

okay, der war jetzt ein Stück weit unsachlich, gebe ich ja zu.

Claudia hat da ein paar Gedanken zu gehabt, in erster Linie geht es darum, dass sie Probleme damit hat, als Fembloggerin die Sprache Genderneutral zu halten und dass das ständige reflektieren, ob denn jetzt was genderneutral ist oder nicht, ihr den Spaß an der Bloggerei verdirbt.

Newsflash: Sprache kann nicht genderneutral sein. Und wer immer das versucht, um „Diskriminierungen zu beseitigen“ macht sich nicht selten lächerlich.

Lies den Rest dieses Beitrags

Sprachwissenschaft auf höchstem Niveau verhunzt


Humboldt-Universität. Ihr erinnert euch? Das war, wo eine Studentin im ersten Semenster, weil ihr die Studieninhalte nicht gefielen, so einen Krawall veranstaltet hatte – zusammen mit ein paar Freunden – dass der Professor da unter Polizeischutz unterrichten musste.

Diese Studentin hat in einer eklatant frechen und dreisten Weise nicht nur den Lehrplan durcheinandergebracht und dem Professor eine unfassbare Respektlosigkeit entgegengebracht. Nein, sie hat auch, da es sich um ein Grundlagenseminar handelte, die Mitstudenten, die etwas mehr Verstand und geistige Reife mitbrachten, in eine schwierige Lage gebracht. Das Seminar wurde von ihr bewußt so gestört, dass es nicht mehr zu halten war.

Und falls sich *irgendwer* noch fragt, wer die Schuld an dem Desaster trägt, der kann sich mal hier ein Bild machen. Und hier.

Wer es nötig hat, eine derartige Sprachpanscherei zu betreiben, um die Kernaussagen zu verschleiern und den Text so unverständlich zu machen, dass man erstmal die Worte identifizieren muss, bevor man sich mit den Argumenten beschäftigen kann, der *kann* nicht recht haben.

Ende der Durchsage.

Und an der Stelle möchte ich den hochgelehrten „Denkschulen“ mal ein Attest ausstellen. Ihr habt ein bisschen den Faden zur Realität verloren und ähnelt gerade echt mehr einem Quadratmeterstück Torfmoos während einer sechswöchigen Dürreperiode.

Ihr seid doch nicht ganz dicht.

Sportliches aus dem Sport


Holla die Waldfee, die Steuerschuld von Ulli Hoeneß nähert sich ja rasant der 30 Millionen Marke. Nein, nicht das zu versteuernde Einkommen – die Beträge die er hinterzogen hat.

Dreissig Millionen – die Frage ist doch jetzt nur noch, wie lange Ulli Hoeneß in den Knast geht. Nicht, ob. Bewährung steht ebenso bei der Summe außerhalb jeglicher Diskussion. Wenn ich mir die diversen Rechtsanwaltsblogs so angucke, diskutieren wir hier über Größenordnungen um 5 Jahre.

Fazit:

Ich hatte am Anfang gesagt, man sollte das nicht zu hoch hängen. Damals standen 3 Mio. an Nachzahlungen im Raum, die auch erstattet wurden. Bei 3 Mio. hätte ich auch kein großes Aufhebens gemacht, zumal es damals wohl um Steuern aus Zinserträgen ging, von Vermögen, dass bereits ordnungsgemäß versteuert war.

Immer noch ein satter Pappen, aber der große Brocken wurde ja versteuert. Dachte man.

Aber 30 Mio. und das ganze Hickhack mit den Unterlagen, die schon vor einem Jahr vorlagen und erst kurzfristig eingereicht wurden. Äh, bitte? Nein. Das kann man eigentlich moralisch und strafrechtlich nicht hoch genug hängen.

Nope, die ganze Konstellation läßt wirklich keine andere Möglichkeit als eine Gefängnisstrafe zu.

Und die ist dann auch völlig verdient.

Na, Herr Hoeneß? Hat sich gelohnt, das Steuersparmodell, was?