Archiv der Kategorie: politisches

Der Feind meines Freundes ist…mein Freund?


Was derzeit in Berlin abgeht, läßt einen nur noch mit dem Kopf schütteln. Und so allmählich kristallisiert sich – leider – auch heraus, wie sehr Berlin von Washington abhängt. Und allmählich kristallisiert sich – ebenso leider – heraus, welche Intentionen die Amerikaner tatsächlich haben.

Mehrere Ereignisse muss man dazu mal in Relation bringen.

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Die NATO-Krise


Angesichts der derzeitigen Ukraine-Krise, die nach wie vor das Zeug hat, ganz Europa in Brand zu stecken, wenn die Beteiligten nicht allmählich mal zur Besinnung kommen, wäre es doch mal vernünftig, wenn beide Seiten vorsichtige Gesprächsbereitschaft zeigen und mal ein bisschen zurückstecken.

Aber ich fürchte, mit Vernunft kann man diesen Möchtegernfeldherren derzeit nicht kommen.
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Immer noch die Ukraine


Hat sich die Lage in der Ukraine beruhigt? Nein.

Ist sie durchsichtiger geworden? Leider ebenfalls nicht.

*seufz*

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Da kann man doch nix machen


Politiker drücken ihre Agenda durch. Die machen, was sie wollen. Oder wofür sie bezahlt werden.

Das ist so pi mal Daumen die (resignierte) Haltung vieler.

Nö. Mann kann was tun. Hier steht, wie.

Also haut rein. Fax, Email, Telefonat. Alles gut und fix gemacht.

Weiter Feuer ins Öl


Und während die Ukraine die Krim verloren gibt, gießen Großbritannien und die USA mal lustig weiter Öl ins Feuer. Die bereiten sich ernsthaft auf einen „heißen“ Krieg vor – denn anders kann ich das nicht deuten, dass jetzt Soldaten im Rahmen einer „Militärübung“ in der Ukraine stationiert werden.

Die Eskalationsspirale dreht da gerade ziemlich frei.

Zeit, Angst zu bekommen.

Und das meine ich völlig ernst.

Anbahnende Tragödien


Die Ukraine. Pulverfass jetzt schon seit geraumer Zeit. Und alle sind sich einig, dass die Russen schuld sind, sie hätten ja nicht einmarschieren brauchen.

Ich sehe das – mal wieder – nicht ganz so.

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Das Storchennest


Arbeiten wir uns mal wieder an meiner Lieblingspartei ab. Der AfD. 🙂

Die ziehen ja momentan so ziemlich alle Unsympaths-Optionen, die irgend möglich sind.

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Anleitung zum Empören


Empört euch“ – so war die Aufforderung vor gar nicht langer Zeit. Der Essay kritisierte viele Aspekte, die in unserem Leben gerade furchtbar schieflaufen und was scheinbar keinen zu interessieren scheint.

Doch ist es nicht vielmehr so, dass es die Leute SEHR WOHL interessiert, ob Genmais angebaut wird oder nicht? Ob ihr Essen dauerhaft verseucht wird? Ob die Nationalstaaten langsam aber sicher zugunsten der Großkonzerne durch korrupte und erpressbare Politiker abgeschafft werden?

Und dass nur deshalb nichts geschieht, weil sich niemand stark genug fühlt, gegen die vermeintliche Übermacht der Konzerne, Medien und Politik anzutreten?
Wenn das stimmt – was tun wir dann? Ist die Schlacht nicht längst verloren und besteht nur noch aus Rückzugsgefechten?
Nein. Ganz im Gegenteil.
Aber leicht wirds nicht.
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Spiel mit dem Feuer


Wenn man sich die Krise in der Ukraine so ansieht, sieht es wenig hoffnungsvoll aus. Die Ukraine zerfällt gerade, das Problem liegt nicht nur in der Krim sondern auch in anderen Gebieten. Die Putschisten unter dem Anführer der Svobody hat diese Abspaltung noch weiter vorangetrieben, ohne sicherzustellen, dass man die Kontrolle über alle Teile der Ukraine behält.

Und der Westen? Benimmt sich wie ein Hühnerhaufen. Wie immer.

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US-Amerikanische Realsatire


Eins muss man John Kerry ja lassen: Humor hat er. Wirklich. Und der ist fast britisch, so trocken ist der.

Zitat:

Auch US-Außenminister John Kerry griff Russland scharf an. Das Land verhalte sich wie im 19. Jahrhundert und marschiere in andere Länder unter Verweis auf frei erfundene Gründe ein.

Ich bezweifle allerdings, dass die Bürger des Irak oder Afghanistans diesen Humor teilen können.

Ukraine


Und während wir über First World Problems diskutieren, explodiert die Ukraine.

Mittendrin: Wladimir Klitschko, einer der führenden Oppositionspolitiker dort. Und jemand, der mir inzwischen mehr als nur ein bisschen Hochachtung abnötigt.

Die besten und schnellsten Infos bekommt ihr übrigens via @Afelia, Marina Weisband.

Die Polizei setzt dort jetzt Blendgranaten, Tränengas und Gummigeschosse ein. 😦

Dass Janukovich zurückgetreten ist, heißt übrigens nicht. Die Macht hat er nicht abgegeben.

Rechtsstaat muss schwer sein


Wir leben in einem Rechtstaat. Zumindest theoretisch. Dieser Rechtsstaat garantiert einige Grundrechte. So zum Beispiel das Grundrecht auf Leben, er garantiert gewisse Freiheitsrechte und er garantiert die Unverletzlichkeit der Wohnung.

Jeder Eingriff stellt einen Verstoß gegen diese Grundrechte dar, was jetzt nicht heißt, dass in Ausnahmefällen dagegen verstoßen werden kann, um höherwertige Güter zu schützen.

Wie komm ich darauf, so offensichtliches festzustellen?

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Der Berliner Kindergarten


„Der Thomas hats gepetzt!“

„Hab ich gar nicht. Der Hans-Jörg hat mir gesagt, dass der Sebastian böse Bilder auf dem Rechner hat. Da hab ich den Jörg gefragt und der hat das auch gesagt.“

„HAB ICH NICHT! DAS NIMMST DU SOFORT ZURÜCK!“

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Der Tod des Whistleblowers


Jahrzehntelang waren investigative Journalisten dafür bekannt, Missstände aufzudecken. Spiegel, Wallraff, sie alle standen in der Tradition der Aufklärung und Aufdeckung von Skandalen.

Investigative Journalisten sind aber auf Quellen angewiesen. Und darauf, dass sie ihre Quellen effektiv schützen können. Denn die Quellen riskieren nicht selten Kopf und Kragen, wenn sie exponiert werden, ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auf Chelsea Manning hinweisen, der zwischenzeitlich sogar die Todesstrafe gedroht hat.

Journalistischer Quellenschutz ist aber inzwischen nicht mehr möglich. Wenn ein Whistleblower heutzutage nicht enttarnt wird, liegt das nicht daran, dass die Journalisten ihre Quelle geschützt haben. Sondern daran, dass die Geheimdienste ein Interesse daran hatten, den Whistleblower NICHT auffliegen zu lassen.

Glaubt ihr nicht? Schauen wir doch mal genauer hin.
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Datensicherheit


Wir leben in Zeiten des Staatstrojaners, der ja bereits eingesetzt wird. Das wird hübsch unter der Hand gehalten, aber eingesetzt wird er.

Wir leben in Zeiten, wo die NSA recht freizügig mit der Datensicherheit anderer Rechner umgeht. Solange man die eigene Hardware nicht selbst zusammengelötet hat, kann man nicht sicher sein, dass sie nicht infiziert ist. Ein kleiner unschuldiger Extrachip reicht ja schon aus, um jedes Datensicherheitskonzept zunichte zu machen.

Hinzu kommt ein Grundsatz: Wenn ich mir Zugriff auf ein System verschaffe, indem ich Sicherheitsregeln aushebele und ein vorhandenes Sicherheitskonzept unterwandere, habe ich Vollzugriff. Das heißt, nicht nur lesend, sondern auch schreibend.
Und das ist wirklich ein Problem.

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