Medien-PR oder auch: Wann muss ich wegsehen


Im Zeitalter des Social Webs findet man alle möglichen Bilder und Videos frei Haus. Katzenbilder, Hundebilder, Menschenbilder, Selfies, nicht-so-selfies: Sie alle fluten unser Web und die Timeline in den verschiedenen Kanälen.

Aber in Zeiten, wo die Krisen in der Welt zunehmen, wird auch die PR-Hoheit wichtiger. Und plötzlich werden die Bilder weniger schön. Ein totes Kind: „TEILEN“ – mit dem Kommentar: Beendet die Morde.

Und hier fangen dann die Probleme an.

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Dem einen sin Uhl dem annern sin Nachtigall?


Vergebt mir den etwas schlecht nachgemachten Dialekt in der Überschrift.

Aber hier hätte ich einen Lesebefehl für euch. Die ganze Bigotterie des $ 1631d BGB auf einen Artikel heruntergebrochen.

Merke: Sexismus is nicht immer nur die Frauen.

P.S.: Nein, keine Tippfehler in der Zitierung des Paragraphen.

Blogroll


Hab wieder ein Blog reingeklebt. Die Sturmfrau aus dem Sturmflutblog.

Leben mit Depressionen. Was macht das mit einem? Es sind Einblicke aus dem Seelenleben, die der eine oder andere wiedererkennen wird.

Sehr persönlich. Ich kenne die meisten von euch inzwischen und weiß, dass ihr nix böses sagen werdet, aber in dem Blog überlegt euch Kommentare bitte zweimal – es kann gut sein, dass ein gut gemeinter Kommentar sehr böse Auswirkungen hat.

Schuster bleib bei deinem Leisten


Es ist ein Kreuz mit manchen Leuten.

Weil man berühmt ist, meint man, man darf den Hals weit aufreißen. Das machen manche Rapper mit Mafia-Hintergrund genauso wie manch anderer.

Neueste Stimme im Chor der Doofen: Xavier Naidoo.

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Neues von der WBC


Ich weiß ja nicht, ob ihr es mitbekommen habt, aber ich glaube, die Westboro Baptist Church will tatsächlich mit ihren Schilderchen in den Irak reisen.

„Gott hasst Muslime“

Als Protest gegen die ISIS.

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Nie wieder Krieg.


Naja, ein bisschen vielleicht. Rein humanitäre Waffenlieferungen an die Eingeschlossenen im Irak.

Die Spirale dreht sich weiter. Wie immer. 1980 waren es humanitäre Waffen- und Söldnerlieferungen an Afghanistan. Al-Quaida war geboren, Osama bin Laden Freund der USA. Der Afghanistankrieg endete mit dem russischen Truppenabzug, Al-Quaida wurde nicht mehr gebraucht und fallengelassen.

Irak. Humanitärer Krieg um einen Diktator zu beseitigen. Es wurde davor gewarnt, dort einzumarschieren, denn dann würde die gesamte Region destabilisiert werden und das könnte uns böse auf die Füße fallen. Die USA marschierten dennoch ein, die Region ist destabilisiert.

Und es fällt den Menschen dort auf die Füße.

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Musike


Fiel mir grad in die Ohren.

Und ich stelle fest, es gibt Songs, die ich immer noch nicht hören kann, selbst nach vielen Jahren noch nicht.

Depressionen


„Bin heute etwas depressiv“ hört man recht häufig, wenn die Leute etwas gedämpfterer Stimmung sind. Und man hört dann als Antwort nahezu genauso häufig etwas, was aus der Reihe „Reiß dich z’samm, geht allen mal beschissen“ fällt.

Oft ist es geschrieben worden, man kanns nicht oft genug wiederholen: Mit „reiß dich z’samm“ ist es nicht getan.

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Robin Williams


Die erste Reaktion: Schock. Die zweite: Wut.

Robin Williams ist tot, ein Mann, der mich wie kein zweiter zum Lachen, zum Weinen und zum Mitfühlen gebracht hat.

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Und nochmal die Krautreporter


Es gibt da einige Kritikpunkte, die man diskutieren kann, diskutieren sollte. Und ich mag Twitter nicht dafür nutzen, weil Christian Jakubetz da recht hat: Mit 140 Zeichen sind zuwenig. *g*

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Die Krautreporter


Gratulation an die Herren Niggemeier, Sixtus und Co. Das Krautreporter-Konzept hat genügend Fundraiser gefunden und kann dann in die Startlöcher gehen.

Fast 17.000 Unterstützer hat das Projekt bislang gefunden. Und eine Menge Kritiker: Von der „mangelhaften“ Technikunterstützung bis hin zu niggeleien (sorry, pun really intended 😀 ) über die Tatsache, dass die Frauenquote nicht stimmt bis hin zur Aufmachung.

Egal. Die Kohle ist drin.

Eine Erkenntnis habe ich aus dem ganzen gezogen – abseits aller Nickeligkeiten spricht die Zahl von 17.000 Unterstützern Bände und sollte den ganzen Klickfetischisten in den Redaktionen der etablierten Zeitungen die Schamesröte ins Gesicht treiben – weil sie mit der Hand im Maschinenraum erwischt wurden.

Die Leute wollen keine endlosen Klickstrecken mehr. Sie haben die Schnauze voll von nichtssagenden Fotostrecken, die für den Artikel nur die Klickzahl erhöhen soll. Sie haben die Faxen dicke von lieblos aufbereiteten Agenturmeldungen wo man sich selbst bei den abstrusesten Fällen nicht mal die Mühe macht, die mal auf Plausibilität zu prüfen.

Die Krautreporter sind angetreten, das zu ändern. Und Jungs, wenn ihr DAS schafft, dass diese ganzen SEO-Spackos und die LSR-Fanatiker aus den Redaktionen verschwinden und die ganzen News-Sites sich darauf besinnen, dass „Seriosität“ und „Schnellschuß aus der Hüfte“ im Journalismus niemals zusammengehen kann, dann habt ihr euren Erfolg mehr als redlich verdient.

Na dann: Liefernse mal. Ich freu mich drauf. 🙂

Worthless and bigotry


A woman claims that she has THE cure and prevention for Ebola. Because, you know, those two cases in the high security quarantaine for sure will wipe out the US if you are not bracing yourself.

So, she discovered the solution, big Pharma failed to provide. Homeopathy. A powerful remedy who will heal all Ebola cases.

A pity that she didn’t show my comment. Because, you know, somebody who is that full with knowledge surely will ship himself to Africa to heal all those Ebola patients. The doctors and nurses who are risking their lives are already at their limits and so they will appreciate every helping hand.

This is my comment, she didn’t show:

Tante Jay says:
Your comment is awaiting moderation.
August 9, 2014 at 6:07 am

Hey Joette,

I assume that you will now fly to Africa and work in the hospital to heal all the Ebola-patients?
Reply

And since she gets a pingback I really know that she WILL see this entry and hopefully it will embarrass her enough to take her own disgusting article down.

But it’s a thin hope. Most homeopaths are cruel and reckless bastards who care only for their own wallet but not for the wellbeing of those they sent to a painful death by giving water and sugar pills.

*********

Kurz nochmal auf deutsch, mit ein bisschen mehr Hintergrund-Infos.

Big Pharma hat ja keine Antwort auf die Ebola-Fälle die gerade in Afrika ausgebrochen ist. Ebola ist ein Virus, Antibiotika helfen da nicht. Derzeit ist nur eine symptomatische Behandlung möglich, die aber gut funktioniert, wenn die Umgebung stimmt.

Was in Afrika nicht der Fall ist. Quarantäne wird nicht eingehalten – die Verwandten holen die Erkrankten teils mit Gewalt aus den Isolierstationen heraus, um sie zu Hause zu pflegen. So gehen ganze Dörfer drauf. Isolierung der Kranken in den Buschkrankenhäusern ist auch so eine Sache. Funktioniert nicht wirklich.

Hinzu kommt der mangelhafte Bildungsstand der Leute die in den Gebieten wohnen. Teilweise glauben die nicht, dass Ebola überhaupt existiert, und wenn, dass das schon nicht so schlimm ist. Und den Krankenhäusern und den westlich ausgebildeten Medizinern wird weniger getraut als dem dorfeigenen Hexenpriester. Diese Gebiete sind noch fast in der Steinzeit, was Mentalität und Traditionen angeht.

Aber gut, dass wir Homöopathen haben. Die haben die Antwort. Der Link oben führt auf einen Artikel einer Homöopathin, die bestimmte „Medizinen“ bei Ebola-Erkrankungen empfiehlt. Sehr wahrscheinlich wird demnächst auch ein einfacher Durchfall als eine Ebola-Erkrankung, die durch Homöopathie geheilt wurde, ausgegeben. Eine Ebola-Erkrankung, die durch einen Outbreak aus dem Hochsicherheitstrakt des Klinikums, wo die beiden Ebola-Fälle liegen, verursacht wurden.

Ich hab die Autorin gefragt, ob sie denn wohl jetzt nach Afrika fliegt, um mit ihrer Homöopathie den Menschen dort Erleichterung und Heilung zu bringen. Denn die Ärzte und das Pflegepersonal arbeiten dort bereits übers Limit hinaus. Wie immer bei Seuchen. Ein helfend Händchen, dass zudem noch Heilung bringen kann, wäre dort sicher gern gesehen.

Ich mach, glaube ich, was falsch. Irgendwie wird mein Kommentar nicht freigeschaltet. Darum kassiert sie jetzt hier einen Pingback. 😉

 

Ein Projekt des Förderns würdig


In Indien ist die Lage der Frauen vielfach desolat. Die Vergewaltigung und Ermordung der jungen Frau hat da nur ein Schlaglicht drauf geworden. In Indien ist „Rape Culture“ vielerorts gelebte Wirklichkeit.

Aber auch Zwangsprostitution, Zwangsheiraten in sehr jungem Alter: All das ist dort Realität.

Es gibt Projekte, die das Los dieser Frauen mildern wollen. Via Plasisent bin ich auf eins dieser Projekte aufmerksam geworden.

Wer den einen oder anderen Euro übrig hat, kann ja mal reingucken. 😉

Snüffelstück


30 Jahre alt und immer noch aktuell. Danke meiner Facebook-Timeline 😉

Gott ist groß


Wenn man nach den Gläubigen geht, hat Gott alles erschaffen, was existiert. War wohl ein Fulltime-Job. Er hat das Universum erschaffen. Und die Bakterien. Er hat offenbar zu tief ins Weinglas geschaut und die Menschen erschaffen.

Gläubige nennen sich gläubig. Weil sie daran glauben, dass Gott all das erschaffen hat.

Zumindest behaupten sie das. Und ich sage: Gelogen. Bewußt, vorsätzlich und mit einem expliziten Hintergedanken: Gelogen.

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