Kriegsgeil
Okay okay, ich gebs ja zu. Ursula von der Leyen kanns dann doch nicht.
Familienfreundliche Bundeswehr wäre ja nochmal was gewesen. Kleiner Kinderhort am Standort hätte sicherlich einiges dafür getan, dass die Herren Soldaten, die nach wie vor die Frauen dort massiv diskriminieren, mal ein wenig den Arsch zusammenkneifen und aufhören, sich wie kleine Kinder zu benehmen, denen der Lutscher geklaut wird.
„Aber die Bundeswehr ist MEIN Spielzeug, ich bin ein Junge und wir spielen nun mal gerne Räuber und Gendarm. Und jetzt kommen die blöden Mädchen auch noch hierher und machen alles kaputt.“
Anspruch und Wirklichkeit
„Eine Frau kann im Prinzip alles, was ein Mann kann – und sich immer öfter zu fragen: Warum nur kann ein Mann im Alltag nicht alles, was eine Frau kann?“
Emma, Ausgabe Mai/Juni 2006, Editorial, www.emma.de
„Ich glaube nicht, dass Männer von Natur aus aggressiv sind. Was sie aggressiv werden lässt, ist Macht, zuviel Macht. Diese Macht korrumpiert, nicht das Geschlecht.“
„Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen, sie hatten bisher nur nicht soviel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen.“
Maximilian Schell
Ein großer Künstler. Maler, Schauspieler, Autor – er konnte vieles und er konnte es gut.
Ein langes Leben, das jetzt zuende gegangen ist.
Maximilian Schell wurde 1930 in Österreich geboren. Er hat in seiner Kindheit das Ende des Dritten Reiches erlebt, die 50er, 60er und 70er Jahre – und ist in der Zeit zu einem Weltstar geworden. Der einzige deutschsprachige, übrigens.
Ein schillerndes Privatleben machte das übrige.
Was er nicht war: Einfach. Maximilian Schell war alles andere als das. Er war schwierig, ja jähzornig. Und doch unterschied ihn von Klaus Kinski, der auch diese Attribute hatte, dass er auch bescheiden sein konnte und sich selbst nicht immer als den Mittelpunkt der Welt sah.
Ein großer Mann. Der jetzt – hoffentlich – seinen Frieden und seine Schwester, die er wirklich liebte, wiedergefunden hat.
Angst essen Seele auf
Henning Mankell hat Krebs. Und er macht seine Erkrankung öffentlich. Er reiht sich damit ein in die Reihe der Autoren, die über ihre Krebserkrankung berichtet haben. Manche waren bekannter als andere. Wolfgang Herrndorf. Christof Schlingensief. Die Chaoskatze. Echium. Ich selbst. Und jetzt Henning Mankell.
Wer stalkt den Stalker
Es ist doch zum haareausraufen. So sehr ich Social Web mag, wenn jemand das nutzt, um hier seine emotionale Krücke aufzubauen, dann ist das echt übel.
So geschehen im „Freundes“kreis (bei Facebook sind wir ja alle Freunde, gelle).
Ein minderjähriges Mädchen macht die Bekannschaft mit einem über 30jährigen Mann.
Verpeilt
😦
Eigentlich wäre ja heute wieder das Hangout gewesen – aber da ich momentan dank stark erniedrigter Schilddrüsenwerte (die Dosis wird grad hochgefahren, aber das dauert) alles andere als gut drauf bin, hab ich das heute auch folgerichtig völlig verpeilt.
Mist 😦
Das Tablett
Tjoooo. Ich war ja schwer sparsam und konnte leider trotzdem nicht abnehmen *seufz* egal. 😉
Aber dank meiner Sparauflagen hatte ich zuletzt genug Geld zusammen, um mir entweder ein Laptop (gebraucht) oder ein Tablet (neu) zuzulegen. Budget waren maximal 200 Euro (eigentlich nur 150, aber das hab ich dann wieder wettgemacht).
Die Laptops die ich mir bei ebay angeguckt habe, waren alle nix. Echt.
Warzone
Es gibt viele Menschen, die Sportler kritisieren – weil sie in Sotschi mitmachen. Trotz der russischen Homophobie. Aber es ist Sache der Sportler, sich für oder gegen etwas einzusetzen. Nicht unsere Sache, sie dazu zu zwingen. WIR können nur *unsere* Konsequenzen ziehen.
In meinem Fall wird das nicht mehr und nicht weniger sein, dass ich alles boykottiere, was mit Sotschi zusammenhängt.
Es gibt aber Sportler, die durchaus auch politisch engagiert sind. Lies den Rest dieses Beitrags
Wie die kleinen Kinder
Oh Mann, man kriegts doch echt…
Da schreibt eine ehemalige Prostituierte einen ziemlichen Kracherbrief an ihre ehemaligen Freier, die dort ziemlich heftig beleidigt werden. Und sie stellt fest: Sie mochte sie nicht. Sie hat wegen dem Geld mit den Männern geschlafen, nicht, weil sie so nett waren. Ich zitiere aus einer Übersetzung:
„Wenn du mein Aussehen gelobt hast, meinen Körper oder meine sexuellen Fähigkeiten, hättest du genauso gut auf mich spucken können. Du hast nicht den Menschen dahinter gesehen. Du hast nur das gesehen, was deiner Illusion der geilen Frau mit der nicht zu stoppenden Sexlust entspricht.“
Ich frag mich ja, was sie erwartet, wenn sie Sex gegen Geld anbietet? Rosen? Romantisches Dinner zu zweit? Eine dauerhafte Beziehung á la „Pretty Woman“?
Cry Freedom
2013 war auch das Jahr der Proteste und Rebellionen. Ägypten, Türkei, Syrien, Iran, Kuba – viele dieser Proteste schafften es gar nicht erst in die offiziellen Medien oder wenn, dann nur als Seitennote.
Die Lücke, die die Mainstream-Medien hier hinterlassen haben, wurde von den Social Media-Plattformen, allen voran Twitter und Facebook, gefüllt.
Und hier ist Licht und Schatten.
KINDERkanal
Kika sendet um 13.30 Uhr eine recht folkloristische Beschreibung der Beschneidung des kleinen Tahsin. Wer ein bisschen in den social medias unterwegs ist, weiß, dass derzeit ein Shitstorm tobt, wie man ihn lange nicht erlebt hat.
Kika muss mit Protestmails geflutet worden sein, ihre Antwort lautete im Grunde genommen: „Wir machen das jetzt, haltet doch alle einfach die Schnauze“.
Die Tellux-Gruppe, die mehrheitlich den katholischen Bistümern gehört, hat da ein feines Stück religiöser Propaganda abgeliefert. Hinzu kommt noch der nachfolgende Chat.
Dieser ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die dieses Ritual endlich beenden wollen. Es ist eigentlich ein dickes „Fuck you“ in Richtung Beschneidungsgegner. Denn mit Anett Abdel Rahman kommt eine islamische Religionsgelehrte zu Wort, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Beschneidung kleiner Jungen nichts schlimmes sieht – ist es doch die häufigste Operation an kleinen Knaben.
Also wird im Chat vollständig auf den religiösen Inhalt abgestellt, medizinische Probleme, die durchaus bestehen und regelmäßig vorkommen, werden unterschlagen. Wohl auch, um den Jungen keine Angst zu machen, denen die Beschneidung noch bevorsteht.
Wer seine Kinder noch Kika gucken läßt gehört echt gevierteilt.
Unsere GEZ-Gebühren bei der Arbeit.
Aber irgendwie muss ja der Limburger Bischofspalast refinanziert werden, was?
Unverhofft kommt oft
Einschub: An der Stelle möchte ich Papst Franziskus gerne daran erinnern, dass das Zölibat durchaus negative…nein?…Nicht? Achnaja, sind ja nicht meine Alimente.
P.S.: Ich würde GERNE sehen wie sie das ihrer Superiorin erklärt…. *g*
Der ultivmative Stresstest
Es wurde ja viel von „Stresstests“ für Banken erzählt, ohne genau zu sagen, was denn da gestresstestet wird.
Mein Vorschlag würde ja lauten: Wenn eine Bank eine SAP-Einführung überlebt, dann isse krisenfest.
Wie ich darauf komme?
Und ganz ehrlich: Bislang habe ich noch von keiner reibungslosen SAP-Umstellung gehört. Die Firmen, die auf das SAP-Versprechen reingefallen sind, standen hinterher *immer* schlechter da als vorher, teilweise bis kurz vor dem Konkurs weil über Tage das gesamte System nicht lief.
Hamburger Resultate
Krawalle. Gefahrenzonen. De facto Abschaffung der Bürgerrechte. Schlechte Schauspielkunst an der Davidswache. Und wofür?
Dafür das die Rote Flora bleibt.
Lieber Hamburger Senat, was habt ihr eigentlich jetzt bewiesen? Lies den Rest dieses Beitrags