Archiv des Autors: Tante Jay

Europa hat gewählt


Und abseits von allem zur Schau getragenen „Wir haben die Wahl gewonnen“, wird es mal Zeit, diese Wahlen zu hinterfragen. Ich musste auch erstmal eine Nacht drüber schlafen, bevor ich meine Gedanken dazu geordnet hatte.

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Spontan-Hangout zur Wahl


Hier isser. Zumindest sobald eingeschaltet ist 🙂

Spontantes Wahl-Hangout


heute ab kurz vor 18 Uhr werden Ulf und ich mal ein spontanes Wahl-Hangout machen. Wir sind null vorbereitet, das war eine spontane Idee, aber ich glaub, da hab ich Bock drauf 😉

Wer Lust hat, zuzugucken, ist herzlich willkommen. 😉

Link pflaster ich hier rein, sobald ich ihn habe.

Heilige und hochreligiöse Feiertage


Die Erinnerung an diese Feiertage ist wichtig. Denn diese religiösen Feiertage halten die Gesellschaft zusammen. Der Glaube, der ihnen innewohnt, ist der Klebstoff, der die Gemeinschaft am Laufen hält und der die Menschen davon abhält, sich gegenseitig umzubringen.

Es ist der Glaube, der zählt. Und ein eiserner Grundsatz: Don’t Panic.

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Kleines Update


Die Abschiebung der jungen Frau nach Uganda, die von den britischen Behörden für heute angesetzt war, wurde vorläufig aufgehoben. Der Fall wird neu aufgerollt und geprüft, diesmal sieht es besser aus. Vor allem können die Behörden jetzt nicht mehr das „sie war nie in Schwulenbars, die ist keine Lesbe“ ziehen.

Petition gewonnen.

Yay. Und die Berliner Integrationslotsin? Die abgeschoben werden sollte, weil die Berliner Verwaltung die Stelle unterfinanziert und sie für ihre Ausbildung zuwenig verdient?

Auch sie darf bleiben.

Petitionen helfen. Manchmal 😉

Neues aus Beschneidungstan


War ja auch blöd. Den Befürwortern der Jungenbeschneidung gingen zunehmend die Argumente aus.

Auf das Argument, dass es keine sensitiven Nebeneffekte hat, fällt noch nicht mal mehr ne blinde Großmutter rein. Das HIV-Argument ist zumindest im Westen ziemlich zertrümmert, man muss sich ja nur mal recht kurz die HIV-Raten in Europa und in den USA angucken, um das Argument auf den Müllhaufen der Geschichte zu packen.

Selbst die Altenpflegerinnen hats übel getroffen – wenn die sich beschwerten, dass die Penisse der alten Männer immer so entzündet werden, wurde denen doch glatt um die Ohren geworfen, dass die ihren Job nicht vernünftig machen. Empörend.

Kurzum: Die Beschneidungsmafia war verzweifelt. Also hat man mal genauer geguckt, ein bisschen herumgerechnet, noch ein bisschen Daten frisiert – und schwupps:

Die neueste Sau, die durchs Dorf getrieben wird, ist, dass die Beschneidung von Kindern gegen Prostatakrebs schützt.

Nein, wirklich. Hat man in einer Studie herausgefunden.

Nachdem man so ziemlich alles eliminiert hat, was irgendwie stört. Wie zum Beispiel das Hirn beim „Researcher“.

Weil, überlegt doch mal kurz: Wo genau ist die Prostata? Genau. Und wo genau ist die Vorhaut? Genau. Ihr habt das Bild?

Ich hätte es ja noch *einigermaßen* nachvollziehbar gefunden, wenn man reklamiert hätte, dass die Beschneidung den Partner eines schwulen Mannes vor Prostatakrebs schützt.

Aber so? O.o

P.S.: Ich seh das nicht alleine so kritisch.

Ausländer raus


Es wird ja immer gerne Wahlkampf auf dem Rücken der Schwächsten gemacht. Die Faustregel lautet: Je weniger Inhalte eine Partei hat, umso härter die Schläge gegen die Schwächsten unserer Gesellschaft. Das hat in der Tat manchmal etwas von Pausenhof-Bullying.

Doch wir reden über Menschen. Menschen mit Träumen, Hoffnungen und vor allem mit dem Wunsch, zu leben.

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Religioten – es gibt sie


Man glaubt ja nicht, wie abstrus die Gedankengänge mancher Leute sein können. Falls ihr es nicht mitbekommen habt. In Serbien ist gerade Land unter. Und zwar sehr sehr übel. Das schlimmste ist, dass die Fluten die ganzen Minen da hochspülen – etliche sind schon ums Leben gekommen.

Schlimm genug, meint ihr? Da muss man nix drauflegen? Weit gefehlt. Wir haben die Religioten vergessen.

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Robbie, Tobbie und die Pfadfinder


Die Pfadfinder sind eigentlich kein schlechter Haufen. Von einigen Ausnahmen mal abgesehen, die deutlich in Richtung Fanatismus abgleiten. Das Spektrum ist da recht breit und bunt und reicht von christlichen Fanatikern mit deutlichhomophobem Einschlag bis zumtiefbraunen Rechtsaußen.Doch eineherner Grundsatz für alle seriösen Jugendorganisationen ist: Nicht direkt an die Kinder gehen. Wenn Veranstaltungen geplant sind, dann muss man an die Eltern gehen und denen das Material zur Verfügung stellen.Und das kann schon mal zu Problemen führen.

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Das letzte Opfer des Minenunglücks


Das Minenunglück in der Türkei hat einen weiteren Verletzten gefordert.

Der junge Mann stolperte unglücklich und verletzte sich dabei so schwer am Bein, dass er jetzt arbeitsunfähig ist. Was für seine Familie, die auf die Einkünfte angewiesen ist, eine Tragödie ist.

Wir sollten für ihn sammeln.

Und Schande über die Medien, die nur aufgrund eines unglücklichen Schnappschusses behaupteten, der Mann habe einen der trauernden Angehörigen getreten.

Das hat er selbstverständlich nicht. Er wollte ihm gerade aufhelfen.

Das zweischneidige Recht, vergessen zu werden


Das Internet mutiert immer häufiger zu einem öffentlichen Pranger. Ob es nun selbsternannte Watchlists sind, ein ziemlich abstoßendes Beispiel ist hier www.stopgrbullies.com – die Seite macht exakt das, was sie zu bekämpfen vorgibt – oder ob es eben Suchmaschinen sind:

Was einmal im Internet ist, bleibt sichtbar, für alle Zeit.

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Public Private Partnership


Vorweg: Ist in englisch, aus Gründen. Der Artikel geht *direkt* an meine Freunde in die USA. 😉

Naja. Oder das, was ich für englisch halten tu 😀

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Hups


An dieser Stelle bitte das rote Gesicht von mir vorstellen. *blush*

Dankeschön 🙂

Guckt bei der Featurette ruhig mal rein, da sind ne Menge kluger Frauen versammelt 🙂

Der Zynismus der Macht


Reyyep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident und de facto Diktator des NATO-Bündnispartners Türkei hat heute recht deutlich offenbart, was ihm die Bürger seines Landes bedeuten.

Nichts.

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Nie sollt ihr ihn befragen


…knödelt es gerade aus dem Kanzleramt und die Republik fühlt sich verarscht.

Wen?

Na, Edward Snowden.

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