Religiöses


Heute morgen geweckt worden.

Bäh. Sowas mag ich ja schon mal gar nicht. Aber der Weckgrund war noch viel übler.

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Wann ist man deutsch genug


Viele junge Menschen wachsen hier auf, haben aber den Pass eines anderen Landes. Sie sind technisch gesehen keine Deutschen, aber sie sprechen oft weder ihre „Muttersprache“ noch waren sie je in dem Land, dass angeblich ihr Heimatland ist.

Denn das ist eine formaljuristische Lüge. Ihre Heimat ist Deutschland. Ihre Muttersprache deutsch.

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2 Jahre alt


und immer noch aktuell

*kichert boshaft*

Blogroll-Update


Pantoufles Schrottpresse hab ich mit einem weinenden Herzen rausgenommen. *snief*

Kannste doch nich machen, Jung 😦

Dafür hab ich dann Zurück in Berlin neu reingenommen. Schönes Blog und zusammen mit dem Kiezneurotiker bilden die beiden das Leben in und um Berlin ziemlich gut ab.

Ich hab übrigens keine Benachrichtigungen mehr über eingehende Kommentare bekommen. Die sind noch nicht mal im Spamfilter gelandet. SKANDAL!

Muss ich wieder ändern. Nur wie? *such*

Voll vor die Wand


Das Leben ist nicht immer geradeaus. Es gibt Kurven, es gibt Hindernisse und Sackgassen. Und nicht immer findet oder sieht man sie auf Anhieb.

Allzuoft läuft man dann mit voller Wucht gegen das Ende einer Sackgasse. Und braucht lange, bis man sich wieder sammeln kann.

Woher ich das kenne? Ratet doch mal.

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Web“design“


Ähem.

Groß angekündigter CARTA relaunch. Übersichtlicher sollte das Design werden. Nicht mehr so „überladen“, „professioneller“.

Heute ist der Relaunch da.

Und das, liebe Kinder, kommt heraus, wenn man den Praktikanten mit einem Bonobo in den Keller sperrt.

Nich tun.

Gut, „Relaunch“ ist nicht zwingend immer besser. Das hat schon die Friedrich-Ebert-Stiftung bewiesen, mit dem fatalen „Relaunch“ von „sagwas.net“.

Aber was CARTA da gerade, ähem NICHT mehr bietet….ganz ehrlich.

Ich mach die Seite auf, und bekomme Augenschmerzen, weil der Artikel, der gerade „gefeatured“ wird, wie die von Omma geschwungene Bratpfanne daherkommt. Das erschlägt einen sofort und dermaßen übel…

Macht man die Artikel auf, fällt einem das Missverhältnis zwischen den Schriftartengrößen auf. Der Text ist so dermaßen klein und im Fließtext, dass ich KEINE LUST habe, mir auch nur einen einzigen Artikel anzugucken. Der Anreißertext ist offensichtlich von Amateuren zusammengezimmert – ich kenne das in der Form von CARTA nicht.

Die Optik wirkt kahl, lieblos, dahingerotzt.

Spätestens jetzt kann selbst ich Robin Meyer-Lucht im Grab rotieren sehen.

Schade um ein Portal, wo gute Leute Lebenszeit und Herzblut letztendlich offiziell verschwendet haben. Empfehlen kann ich DAS CARTA nicht mehr. Fliegt auch sofort aus meiner Blogroll.

Disclaimer:

Das *mein* Webseiten-Design nicht annähernd professionell ist, weiß ich selbst. Aber das solls auch gar nicht sein. Die Grabbelkiste ist meine persönliche Spielwiese, das Design hab ich mit Hilfe von einigen Lesern weitgehend selbst geschraubt, die Bilder hab ich von Tom bekommen.

Das ist kein professioneller Anspruch. Und wenn ich den haben wollte, müsste ich hier anders vorgehen – was ich nicht möchte. Ich mag mein Blog so wie es ist.

Aber CARTA will eindeutig mehr. Und versagt dabei gerade kläglich menschlich, professionell und leider auch journalistisch.

 

Scotland the Brave


Heute entscheiden die Schotten, ob sie Teil Großbritanniens bleiben oder nicht.

Die „YES“-Seite, also die Unabhängigkeitsfraktion, hat heute nochmal ein fieses Meme gezogen und klargemacht, was Schottland blüht, wenn sie für „NO“ stimmen: Wenn sie unabhängig werden, sind sie Premier Cameron los. Wenn sie nicht unabhängig werden, haben sie ihn weiter am Hals.

Das könnte tatsächlich das Fitzelchen Information sein, was es braucht, um das Referendum positiv ausgehen zu lassen. Ja, Cameron ist tatsächlich so dermaßen verhasst dort.

Es bleibt spannend. Nicht zuletzt auch die Frage, was wird aus Europa und der EU, wenn Schottland geht und die Engländer als notorische EU-Hasser übrigbleiben.

Wir werden sehen.

Hintergrundinfos gibts bei den Nachdenkseiten.

Quo Vadis, Carta?


CARTA ist ein grandioses Projekt.

In einer Zeit, wo Redaktionen zunehmend die Unabhängigkeit in der Berichterstattung verlieren, wenn sie sie je hatten, sprang CARTA ein. Klein, aber fein, eine Autorenplattform, die erfrischend verschiedene Meinungen zu vereinen wußte und darstellen konnte.

Es gab keine „CARTA-Linie“ – es gab nur Veröffentlichungen von Autoren, die hier eine Plattform geboten bekamen. Und es wurde versucht, das gesamte Spektrum abzubilden.

Wurde. Denn das CARTA wie es mal war, gibt es leider nicht mehr.

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Was fürs Herz


Wenn auch ohne Happy End.

Josephine hat heute eine Story rausgehauen, bei der mir herzlich egal ist ob erfunden oder wahr: Sie ist in mehrfacher Hinsicht toll.

Die Aussage „ohne Happy End“ stimmt auch nicht ganz. Ein Happy End muss nicht zwingend mit einer wundersamen Heilung bei einer Krankheit enden, die im allgemeinen tödlich ist.

Manchmal ist das Happy End auch eins, wenn jemand geht, wie er es gewünscht hat. Und wenn man ihm das ermöglicht.

Hinzu kommt, dass das die schönste Wortbeschreibung eines Liedes ist, die ich seit langem gelesen habe. Lieder erzählen Geschichten, die jeder für sich selbst neu erzählen kann. Und Josephine hat das auf wunderbare Art getan.

Ich gestehe im übrigen gerne: Ich habe geheult wie ein Schloßhund. Tue es noch.

Out of Africa


Liberia, Guinea und Sierra Leone gehören zu den ärmsten Ländern dieser Erde. Eine funktionierende Infrastruktur ist nicht oder nur rudimentär vorhanden. Schulbildung für die meisten unerschwinglich und unerreichbar und eine ärztliche Grundversorgung existiert nicht.

Bürgerkriege haben beide Länder vernichtet. Sie werden in der Liste „gescheiterter Staaten“ geführt. Freiwild. Auch für den Westen. Die Blutdiamanten Sierra Leones haben traurige Berühmtheit erlangt. Die Bodenschätze Sierra Leones sind frei für jeden, der sie verteidigen kann.

Und während Liberia zumindest unter Präsidentin Sirleaf erste Schritte unternahm, um eine Konsolidierung zu erreichen, ist in Sierra Leone die öffentliche Regierung völlig zusammengebrochen.

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Parallele Justiz?


Schiedsgerichte sind eigentlich eine gute Sache. Sie agieren auf dem Boden der bestehenden Gesetze und sie sorgen dafür, dass Druck von den Gerichten für die Dinge weggenommen wird, die wichtig sind.

Ein Maschendrahtzaun zum Beispiel, der zum Streitfall wird, muss nicht zwingend vor Gericht behandelt werden. Vertragsstreitigkeiten können vor Schiedsgerichten enden oder vor Gericht, das kommt auf die Ausgestaltung an.

Soweit so gut. Wieso ist das hier Thema?

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Point of no return


Klimaskeptiker sind ja immer schnell dabei, Forschungsergebnisse zu derailen und als „Unfug“ zu deklassieren.

Ich finde, wir sollten die alle in Küstenstädte zwangsumsiedeln.

Oder besser, so viele sinds ja nicht: Alle auf eine Insel stellen. Die nennen wir dann Atlantis West.

Fundstück aus dem Web


So ab und an klicke ich mich gedankenlos durchs Netz und stoße dann auch mal auf die hochgelehrten Seiten unserer Unitäten. Wo man stuckadiert auf Akamie. Sechs Silvester höheren Blödsinn.

Glaubt ihr nicht? Dann guckt mal hier.

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Verklag mich


Lieber Luke,

Dein Disclaimer hat keine rechtliche Bindung und geht mir irgendwo am Arsch vorbei. Auf einen Anruf oder ein Schreiben deines Anwaltes freue mich mich bereits sehr.

Achso, Luke?

NEIN.

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Schrottpresse im Schrott?


Oh nein, die Schrottpresse ist weg…. Jung, wo bist du? Das Zeug war gut, was du geschrieben hast 😦