Veranstaltungstipp
Karlsruhe ist leider leider zu weit weg 😦
Aber wer die Möglichkeit hat, sollte da hingehen. Die Musik ist großartig und der Musiker ist es ebenso. Nach allem, was ich gesehen habe, versucht er auch immer, die Zulu-Kultur den Zuschauern nahezubringen. Und das ist etwas, was wirklich sehenswert ist.
und das bekannteste von ihm: Scatterlings of Africa
Blutspende deluxe
Wir hören es doch an jeder Ecke:
Spende Blut. Es rettet Leben.
Es gibt viele Organisationen, die Blutspenden einsammeln. Das Blut wird gesammelt, getestet und dann für jemanden bereitgehalten, der das Blut dringend benötigt.
Doch es gibt auch potenzielle Spender, die sind auf Lebenszeit von jeder Blutspende ausgeschlossen. Lies den Rest dieses Beitrags
Herr Ziercke
Der Herr Ziercke macht sich schwere Sorgen um die Zukunft der Strafverfolgung. Das Internet ist sein Hassobjekt und seine Leidenschaft. Mit verve kämpft er gegen das Böse an, dass das Internet verkörpert.
Ganz verstanden hat er das System offenbar nicht. Er weiß nur: Man kann im Internet frei kommunizieren. Und das reicht aus, um ihn in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen und eine Zukunft zu zeichnen, in der Kriminelle die Oberhand haben.
Die Äußerungen Herrn Zierckes hingegen zeigen, dass Dinge wie „Demokratie“ keinen hohen Stellenwert haben. Er gehört offenbar wirklich zu denjenigen, die an ein „Supergrundrecht Sicherheit“ glauben.
Schlandnet
Die Reaktion der Telekom zum Spähskandal der NSA?
„Wir machen ein Schlandnet und routen nur noch in Deutschland bzw. EU“
Yay, das ist DIE Lösung.
Oder?
ODER?
Springer auf +1
Erinnert sich noch jemand an Springers Kampagne zum Leistungsschutzrecht? Jo, oder?
Von wegen, Google würde ja den Verlagen soviel Werbeeinnahmen wegnehmen. Und im allgemeinen ist Google ja böse.
Hm.
Und alle anderen Verlage, die in tuffeliger Schnarchnasigkeit Springer blind gefolgt sind, stehen auf einmal wie die letzten Idioten da.
Gut, standen sie vorher auch schon. Aber jetzt offiziell.
Die Jagd hat begonnen
Der Guardian ist kein Blatt, was man über die Anzeigenkunden „bändigen“ kann. Die Finanzierung erfolgt über eine Stiftung und steht auf stabilen Füßen.
Auch wenn es Leute gibt, die diese Art der Finanzierung für wettbewerbsverzerrend hält, versetzt es doch den Guardian in die Lage, dort Widerstand zu leisten, wo andere einknicken müssen, weil ihnen sonst die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird.
Linksammlung
Hier mal wieder ein paar Links, die für Artikel nicht ausreichen, bzw. wo ich einfach keine Zeit hab, die Artikel zu schreiben (oder wo ich nach dem Schreiben des Artikels im Knast landen würde. *g*)
Have fun.
Fragwürdige Methoden
Viel wird gerade über die Methode gestritten, über die Edward Snowden an die Daten gekommen sein soll: Indem er Kollegen dazu brachte, ihm die Kennwörter zu nennen, weil er die als System-Administrator brauchen würde.
An alle, die das für „fragwürdig“ halten:
– Wer in einem Netzwerk nach erfolgter Belehrung und Schulung noch seine Passwörter preisgibt, der gehört öffentlich ans Scheunentor genagelt.
– Wer aufgeflogen ist, weil er sein persönliches Kennwort für ein internes Netzwerk einem Dritten überlassen hat, verdient es, dass er seinen Job verliert.
– Es gibt einen Namen für diese Art Angriff: Social Engineering. Wenn die NSA und die „outgesourcten“ Sicherheitsbehörden ihre Leute nicht diesbezüglich schulen: Selbst schuld.
– Wenn ich als Administrator eines Netzwerkes bemerke, wie jemand sein Passwort weitergegeben hat und der Dritte damit Unfug gemacht hat, habe ich den Inhaber des Passworts verbal verdroschen. Nicht den Unfugbetreiber.
Edward Snowden hat „social engineering“ betrieben. Ja.
Und? Er hätte überhaupt nicht in der Lage sein dürfen, die Passwörter abgreifen zu können. Da hätten die Sicherheitsmechanismen greifen müssen. Man benötigt im Netzwerk eine stringente Rechtevergabe. Und wer ein privilegiertes Konto hat, muss vorher geschult werden und vor allem muss man ihm vertrauen können.
Macht man das nicht: Selbst schuld. Aber sowas von.
Dass sie es nicht haben, zeigt übrigens, dass auch die NSA nur mit Wasser kocht.
Persönlich würde ich mir übrigens wünschen, dass die ganzen Journalisten, die sich jetzt bemüßigt fühlen, die Klappe aufzureißen, sich mal vorher ein bisschen mit der Materie beschäftigen würden.
Ich glaub, das nennt man „Recherche“.
Asylgründe
Das politische Asyl in Deutschland ist meines Erachtens eines der wichtigsten Errungenschaften der Nachkriegszeit. Man erkennt an, dass es Menschen gibt, die in ihren eigenen Ländern aufgrund ihrer politischen Ansichten verfolgt werden – und gibt ihnen hier einen Schutzraum.
Der Artikel 16 Grundgesetz wurde 1949 eingefügt, um sicherzustellen, dass genau das auch bestehen bleibt.
Out of the closet
Wir alle sind irgendwo in einem „Wandschrank“. Man muss nicht jemand sein, der versteckt, dass er homosexuell ist. Wandschränke, in denen wir stecken, gibt es viele. Zu viele. Ich selbst habe schon in etlichen gesteckt und stecke gerade in mehreren.
Warum ich das in die Rubrik Daily Good News schiebe? Weil diese Frau toll ist. Und sie es verdient, dass man ihr zuhört.
Atombomben
Es gibt Atomwaffen länger als ich lebe. Das Manhattan-Project war von 1948, 3 Jahre nach dem Krieg, der alle Kriege beenden sollte. Haidanai böser Ausrutscher. Joynt hat recht. Das Manhatten-Project war das Projekt, dass den 2. Weltkrieg beenden sollte. Merke: Don’t blog and drink Glühwein. Sorry.
Federführend war Dr. Robert Oppenheimer. Ein Physiker, Nuklearwissenschaftler und eigentlich DER Mann, der mit der Atombombe in Verbindung gebracht wurde.
Wir hören so viel von Wissenschaftlern, die ihre Ethik und Moral vergessen haben. Die den Fortschritt über alles stellen.
Wie ist Dr. Oppenheimer mit der Tatsache umgegangen, dass er etwas geschaffen hat, was problemlos das Potenzial hat, die Menschheit in die Steinzeit zurückzubomben?
Seht selbst. Lies den Rest dieses Beitrags
Das olympische Franchise
Olympia ist schizophren.
Auf der einen Seite ist es ein knallhart verfolgtes milliardenschweres Franchise-Unternehmen. Olympische Sommerspiele, Olympische Winterspiele, Deaf Games, Special Olympics, Paralympics, World Games, Olympische Jugendspiele: Jede Bevölkerungsgruppe hat „ihre“ olympischen Spiele.
Doch Olympia ist für viele Menschen mehr – nämlich das, wovon das Unternehmen eigentlich lebt. Der Mythos.
Die versteckten Folgen
Wir sind ein Land im Krieg. Wir haben Soldaten in Afghanistan und sie werden verwundet und getötet.
Hier ist eine (sehr heftige) Doku, die zeigt, warum ich Kriege so abgrundtief hasse. Warum ich Menschen, die leichtfertig Krieg führen, so sehr verachte.
Und ich wünschte, unsere Medien würden etwas vergleichbares mal für Deutschland machen. Denn die Soldaten, die unsere Politiker so leicht in den Krieg schicken, sind ebenso in Gefahr. Doch hier sind sie so seltsam abwesend, nicht sichtbar. Es ist als wären sich die Medien einig, dass man diesen Krieg nicht zeigt.
Doch:
Krieg ist nicht die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln. Krieg tötet. Krieg verstümmelt. Krieg hinterläßt Trauer und Leid.
Gewinner des Krieges sind nie diejenigen, die die Entscheidung treffen.
Verlierer sind die, die keine Wahl haben.