Archiv des Autors: Tante Jay

Bob


Zum Geburtstag schlug ein Katzenbuch hier auf. Mal Zeit für eine kleine Buchbesprechung.

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Da kann man doch nix machen


Politiker drücken ihre Agenda durch. Die machen, was sie wollen. Oder wofür sie bezahlt werden.

Das ist so pi mal Daumen die (resignierte) Haltung vieler.

Nö. Mann kann was tun. Hier steht, wie.

Also haut rein. Fax, Email, Telefonat. Alles gut und fix gemacht.

Pränatale Diagnostik


Viel ist heute möglich. Man kann Erbkrankheiten bei Embryos frühzeitig diagnostizieren und ja, das ist in manchen Fällen auch wirklich gut. Es gibt Krankheiten, die wünscht man keinem Kind und wenn man sie dem Kind „ersparen“ kann, indem man es abtreibt, ist das doch gut, oder?

Oder nicht?

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Studien


In letzter Zeit gibt’s ja immer wieder mal Versuche, endlich von diesen halb verhungerten Models wegzukommen hin zu Models, die etwas realistischer sind.

Zeit, für eine Studie, die das mal kaputt macht, meint ihr nicht? Ich meine, wo kommen wir denn dahin, wenn wir hier auf einmal realistische Models haben.

Auftritt einer internationalen Forschergruppe inklusive Studie.

Nun kann ich nicht die Studie selbst bewerten, dafür fehlt mir das Rüstzeug. Also hab ich mir den ersten aus der Forschertruppe gegriffen und mal hinterher gegoogelt.

Keine weiteren Fragen. Wurde die Studie von Heidi Klum bezahlt oder was?

Weiter Feuer ins Öl


Und während die Ukraine die Krim verloren gibt, gießen Großbritannien und die USA mal lustig weiter Öl ins Feuer. Die bereiten sich ernsthaft auf einen „heißen“ Krieg vor – denn anders kann ich das nicht deuten, dass jetzt Soldaten im Rahmen einer „Militärübung“ in der Ukraine stationiert werden.

Die Eskalationsspirale dreht da gerade ziemlich frei.

Zeit, Angst zu bekommen.

Und das meine ich völlig ernst.

Anbahnende Tragödien


Die Ukraine. Pulverfass jetzt schon seit geraumer Zeit. Und alle sind sich einig, dass die Russen schuld sind, sie hätten ja nicht einmarschieren brauchen.

Ich sehe das – mal wieder – nicht ganz so.

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WELTUNTERGANG


Genau. Die Welt geht unter. Fragt den Focus, der weiß das. Meine Techniker, die hier mitlesen: Wenn ihr auf „Weiterlesen klickt, dann bitte nur mit ausreichend Aspirin. Das gibt sonst Kopfweh.

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Ach guck an


Die 12 Stämme schlagen zurück. Technikfeindlich – aber PR-bewußt haben sie das Internet für sich entdeckt, um Werbung in eigener Sache zu machen.

Kurzer Hintergrund: Die Sekte „züchtigt“ ihre Kinder und tritt für Homeschooling ein und für das Recht, disziplinieren zu dürfen. Alle Aussteiger sagen übereinstimmend, dass es Kindesmisshandlung ist, was dort stattfindet und ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, wie ich Schläge mit BDSM-Equipment (Paddel und Ruten) anders deuten soll.

Homeschooling wird hauptsächlich deshalb gefordert, weil die Kinder in der Schule mit den harten Realitäten wie „Evolutionstheorie“ und „Sexualkunde“ in Berührung kommen. Das wird strikt abgelehnt. Es wird die Bibel gelehrt und sonst nix.

Völlig zurecht hat also das Jugendamt *ENDLICH* den Sack zugemacht und die Kids aus diesem Verein geholt. Versteht mich nicht falsch: Ich glaube, die Eltern lieben ihre Kinder. Das tun alle Eltern. Sie sind nur erziehungsunfähig. Und dann müssen die Kinder aus den Familien geholt werden. Zumal in der Sekte JEDER die Kinder „disziplinieren“ darf.

Und wir wissen alle, dass Gottesfurcht nicht davor schützt ein ziemlich krankes Individuum zu sein. Die Kinder sind diesen Idioten schutzlos ausgeliefert.

Nope. Es dürfen keine Kinder in dieser Sekte verbleiben. Die Entscheidung des Richters, Kinder wieder zurückzugeben, weil sie „zu jung“ sind um dort geschlagen zu werden, ist völlig unverständlich.

Sehr verständlich aber ist der Versuch der 12 Stämme, die Kinder zurückhaben zu wollen. Nochmal: Die Eltern lieben ihre Kinder. Aber solange sie glauben, man erzieht Kinder, indem man ihnen die Scheiße aus dem Hirn prügelt, sind sie nicht fähig, Kinder zu erziehen.

Die Kindheit ist kein Bootcamp. Und Kinder sind keine dressierten Zinnsoldaten. Wer SO erzieht, produziert willfährigen Gehorsam, aber keine glücklichen und stabilen Kinder.

Sie zeigen mit ihren Klagen und Anzeigen keinerlei Einsicht. Also kriegen sie die Kinder auch nicht zurück. Die herzzerreißend geschriebenen Briefe der Kinder darf man getrost zu den Akten legen – da hängen die Gemeindeoberen mit Hirnwäsche drin, es ist anzunehmen, dass die Kinder noch genug Angst vor diesen Schlägertypen haben.

Imho wäre jetzt mal darüber nachzudenken, da ein Kontaktverbot auszusprechen.

 

YAY


Aurela. Kleines Kind. Erinnert sich noch jemand an das Zwergi?

Gibt so etwas wie gute Nachrichten. 🙂

Und alle so: YEAH. Danke Ulf.

Wo können wir dich heiligsprechen lassen? 🙂

Das heißt nicht, dass die Stammzelltransplantation vom Tisch ist. Ulf ist nur davon entlastet, in regelmäßigen Abständen die Medikamente in den Kosovo zu schicken. Das kann sich allerdings jederzeit wieder ändern.

Das Storchennest


Arbeiten wir uns mal wieder an meiner Lieblingspartei ab. Der AfD. 🙂

Die ziehen ja momentan so ziemlich alle Unsympaths-Optionen, die irgend möglich sind.

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Die schönste Schmeichelei


Die schönste Schmeichelei für einen Blogger ist es – zumindest nach meinem Dafürhalten – wenn er es geschafft hat, jemand anderes zum Bloggen zu überreden.

Hab ich.

🙂

Willkommen in Klein-Bloggersdorf – und viel Spaß hier. Gibt Cafés, Kneipen und Clubs. Eigentlich alles wie draußen. Nur schöner.

Hier regnets nicht *g*

Von einem, der Hass säte


Fred Phelps, der Gründer der Westboro Baptist Church, liegt im Sterben. 84 Jahre wurde er, die letzten beiden Jahre hat er offenbar gelernt, dass derjenige, der Hass sät, auch Hass erntet.

Seine Kinder haben ihn aus der WBC „exkommuniziert“. Die Gründe dafür bleiben im Dunkeln, die Mitglieder der Familie halten sich da ausnahmsweise sehr bedeckt. Der Verdacht liegt nahe, dass der Mann ein wenig altersmilde wurde und in der Retrospektive vielleicht erkannt hat, wie sehr sein Leben vom Hass vereinnahmt wurde.

Wünschen würde ich es ihm – das ihn die volle Wucht der Erkenntnis traf und die volle Wucht der Reue. Dieser Mann hat so ziemlich jede Seelenqual redlich verdient, die ihn im Diesseits noch treffen kann. Und er gehört zu den sehr wenigen Menschen, bei denen ich wirklich hoffe, dass es sowas wie eine Hölle gibt.

Er darf drin braten. Nein, ich bin nicht versöhnlich gestimmt angesichts des Todes. Der Tod ist kein Verdienst – er erreicht uns irgendwann alle.

Diejenigen der Familienmitglieder, die rechtzeitig aus diesem sektenartigen Moloch entkommen konnten, versuchen derzeit, den Vater noch einmal sehen zu dürfen. Was ihnen von den anderen Mitgliedern der Familie verwehrt wird.

Das ist billig, aber was will man von den Christushuren der WBC eigentlich anderes erwarten? Sie sind billig, werden immer billig sein und nie etwas anderes als „white trash“.

Fred Phelps darf sterben. Mein Mitgefühl gilt den Kindern, die es geschafft haben, da zu entkommen, denn sie verlieren den Vater und Großvater. Und ich richte nicht über ihre Trauer.

Für den Rest der Welt bleibt die Gewissheit, dass ein sehr schlechter Mensch nicht länger die Macht hat, Unheil zu stiften. Ich jubele nicht über seinen Tod. Aber ich werde diesem Mann auch ganz sicher keine Träne nachweinen.

Möge er nicht in Frieden ruhen.

 

Femsprech


Achja, es ist schon ein Kreuz mit die SprachInnen. *hust*

okay, der war jetzt ein Stück weit unsachlich, gebe ich ja zu.

Claudia hat da ein paar Gedanken zu gehabt, in erster Linie geht es darum, dass sie Probleme damit hat, als Fembloggerin die Sprache Genderneutral zu halten und dass das ständige reflektieren, ob denn jetzt was genderneutral ist oder nicht, ihr den Spaß an der Bloggerei verdirbt.

Newsflash: Sprache kann nicht genderneutral sein. Und wer immer das versucht, um „Diskriminierungen zu beseitigen“ macht sich nicht selten lächerlich.

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Sprachwissenschaft auf höchstem Niveau verhunzt


Humboldt-Universität. Ihr erinnert euch? Das war, wo eine Studentin im ersten Semenster, weil ihr die Studieninhalte nicht gefielen, so einen Krawall veranstaltet hatte – zusammen mit ein paar Freunden – dass der Professor da unter Polizeischutz unterrichten musste.

Diese Studentin hat in einer eklatant frechen und dreisten Weise nicht nur den Lehrplan durcheinandergebracht und dem Professor eine unfassbare Respektlosigkeit entgegengebracht. Nein, sie hat auch, da es sich um ein Grundlagenseminar handelte, die Mitstudenten, die etwas mehr Verstand und geistige Reife mitbrachten, in eine schwierige Lage gebracht. Das Seminar wurde von ihr bewußt so gestört, dass es nicht mehr zu halten war.

Und falls sich *irgendwer* noch fragt, wer die Schuld an dem Desaster trägt, der kann sich mal hier ein Bild machen. Und hier.

Wer es nötig hat, eine derartige Sprachpanscherei zu betreiben, um die Kernaussagen zu verschleiern und den Text so unverständlich zu machen, dass man erstmal die Worte identifizieren muss, bevor man sich mit den Argumenten beschäftigen kann, der *kann* nicht recht haben.

Ende der Durchsage.

Und an der Stelle möchte ich den hochgelehrten „Denkschulen“ mal ein Attest ausstellen. Ihr habt ein bisschen den Faden zur Realität verloren und ähnelt gerade echt mehr einem Quadratmeterstück Torfmoos während einer sechswöchigen Dürreperiode.

Ihr seid doch nicht ganz dicht.

Sportliches aus dem Sport


Holla die Waldfee, die Steuerschuld von Ulli Hoeneß nähert sich ja rasant der 30 Millionen Marke. Nein, nicht das zu versteuernde Einkommen – die Beträge die er hinterzogen hat.

Dreissig Millionen – die Frage ist doch jetzt nur noch, wie lange Ulli Hoeneß in den Knast geht. Nicht, ob. Bewährung steht ebenso bei der Summe außerhalb jeglicher Diskussion. Wenn ich mir die diversen Rechtsanwaltsblogs so angucke, diskutieren wir hier über Größenordnungen um 5 Jahre.

Fazit:

Ich hatte am Anfang gesagt, man sollte das nicht zu hoch hängen. Damals standen 3 Mio. an Nachzahlungen im Raum, die auch erstattet wurden. Bei 3 Mio. hätte ich auch kein großes Aufhebens gemacht, zumal es damals wohl um Steuern aus Zinserträgen ging, von Vermögen, dass bereits ordnungsgemäß versteuert war.

Immer noch ein satter Pappen, aber der große Brocken wurde ja versteuert. Dachte man.

Aber 30 Mio. und das ganze Hickhack mit den Unterlagen, die schon vor einem Jahr vorlagen und erst kurzfristig eingereicht wurden. Äh, bitte? Nein. Das kann man eigentlich moralisch und strafrechtlich nicht hoch genug hängen.

Nope, die ganze Konstellation läßt wirklich keine andere Möglichkeit als eine Gefängnisstrafe zu.

Und die ist dann auch völlig verdient.

Na, Herr Hoeneß? Hat sich gelohnt, das Steuersparmodell, was?